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Ihre Reiseberichte aus Norwegen
Norwegen - Wer an Norwegen denkt, denkt an raue Fjordlandschaften, Rentiere, eisblaue Gletscher, die Mitternachtssonne nördlich des Polarkreises und die ausgestreckte Tundra von Lappland. Norwegen hat in der Tat eine sehr beeindruckende Natur. Aber wussten Sie auch, dass Oslo die sonnigste Stadt Nordeuropas ist und dass die Norweger äußerst gastfreundliche Menschen sind?
Über 10.000 junge Menschen aus aller Welt haben bereits einen Arbeitsurlaub in Norwegen, dem westlichsten der vier skandinavischen Länder, verbracht. Lust bekommen auf ein nordisches – allerdings auch körperlich anstrengendes – Abenteuer?
Live aus Norwegen
Hier ist Platz für Ihren Reisebericht aus Norwegen, den Sie schon vor Ort in unserer TravelWorks Community veröffentlichen können. Bis unsere TravelWorker ontour Ihre Berichte verfasst haben, finden Sie zudem einige Reiseberichte unserer ehemaligen Teilnehmer.
Ich bin sehr sehr froh, dass ich diese Erfahrung gemacht habe
„Ich war auf einer Farm mit Schafen und Rennpferden und habe beim Füttern und Säubern geholfen, aber auch bei Geburten und allen anderen Arbeiten. Zäune auf- und abbauen, aufräumen, Arbeitsutensilien säubern, Zusammentreiben, Entwurmen und Klauenschneiden der Schafe, aber auch Arbeiten im Pferdestall und auf den Weiden gehörten zu meinen Aufgaben. Außerdem habe ich geholfen, wenn die Lämmchen Ohrmarken bekamen, habe Einzelstallkabinen gebaut, ihnen Wasser gegeben, im Stall und auf den Weiden nach dem Rechten gesehen und viel mehr.
Das Highlight war natürlich das Füttern der Waisenlämmchen! Ich bin sehr sehr froh, dass ich diese Erfahrung gemacht habe! Meine Familie war absolut nett, und ich bin durch meinen Aufenthalt sicher ein ganzes Stück reifer geworden. Ich hatte sehr viel Spaß, auch wenn die Arbeit manchmal anstrengend war, und habe viele nette Leute kennengelernt. Auch von TravelWorks habe ich mich gut betreut und vorbereitet gefühlt.“
Marlene Schrefler
Der Aufenthalt in Norwegen war wunderschön
„Mein Arbeitstag begann meist gegen 9 Uhr mit dem Füttern der 400 Schafe. Diese Arbeit habe ich täglich alleine gemacht. Ich musste Silageballen mit dem Traktor hereinbringen und sie mit dem Schubkarren verteilen. Danach habe ich meist Reparaturen am Stall oder Haus erledigt, z.B. haben wir eine neue Holzdecke im Wohnhaus angebracht und Türen erneuert. Dazu wurde ein Teil des Stalles von uns erneuert. Wenn das Wetter es zuließ, beschäftigte ich mich meist mit dem Reparieren der Weidezäune. Dabei wechselte ich kaputte Zaunpföcke aus und/oder spannte den Draht neu.
Während der Lammungszeit verbrachte ich die meiste Zeit im Stall, um Lämmer zu tränken, Schafen Geburtshilfe zu leisten, Ohrmarken an Lämmern zu befestigen und Schafe zu sortieren, welche dann mit ihren Lämmern auf die Weide kamen. Der Aufenthalt in Norwegen bzw. auf den Lofoten war wunderschön. Vor allem die prachtvollen Berge und Fjorde prägen meine Erinnerungen an diese Zeit. Aber auch die unglaubliche Ruhe und Einsamkeit der Natur ließen Raum zum Staunen, Denken und Träumen...“
David Manske
Die Arbeit auf der Farm macht riesig Spaß
„Mir geht es gut, die Arbeit auf der Farm macht riesig Spaß und die Leute hier sind so nett, dass ich am Liebsten hier bleiben würde!!! Zur Zeit arbeite ich zwei Mal am Tag im Stall, da ist ziemlich die Hölle los, weil es auf der Farm über hundert Kühe, Bullen und Jungtiere gibt und zur Zeit zu meiner großen Freude auch noch vier total niedliche Kälbchen, die ich täglich zweimal mit der Flasche füttern darf. Ansonsten miste ich aus, füttere die Tiere und helfe inzwischen auch manchmal beim Melken mit, das ist total witzig! Neulich habe ich die Kühe mit einem Rasierer geschoren und Ende September haben wir die Kühe aus den Bergen heim auf die Farm getrieben. In meiner Freizeit kann ich dank meinen Gasteltern hier im örtlichen Musikverein mitspielen und belege grade einen Norwegisch-Kurs, damit ich hier endlich auch mal was verstehe :-)“
Linda Heizmann
Eine der besten Zeiten meines Lebens
„Das Hotel, in dem ich gerarbeitet habe, liegt westlich von Jotunheim. In diesem Nationalpark gibt es 24 Berge mit mehr als 2000 m. Auch wenn ich nicht auf die höchsten Berge gestiegen bin, war mein Arbeitsplatz natürlich der perfekte Ausgangspunkt für wunderschöne Wanderungen in die norwegische Natur. Das war dann auch meine Hauptbeschäftigung an den freien Tagen. Das Beste an meiner Zeit in Norwegen waren aber eindeutig die Menschen, mit denen ich zusammengelebt und gearbeitet habe. Es war toll, neue Freunde zu finden und gemeinsam Partys zu feiern, am Lagerfeuer zu sitzen, wandern zu gehen, Karten zu spielen oder einfach nur gemeinsam einen Film anzusehen. Das war auch der Grund, warum das relativ schlechte Wetter in diesem Sommer das Erlebnis ‚Norwegen’ nicht trüben konnte.
Mein Job im Hotel war, die Zimmer zu reinigen. Auch wenn sich Zimmer saubermachen nicht wie ein Traumjob anhört, war es eindeutig nicht so schlimm, wie man es sich vielleicht vorstellt. Es ist sicher eine anstrengende und ein wenig eintönige Arbeit, aber mit ein bisschen Einarbeitung geht diese Aufgabe recht gut und einfach von der Hand. Mein Arbeitsbeginn war zwischen 7.00 und 9.00 Uhr. Als erstes wurde die Lobby gereinigt, als nächstes waren die Hotelzimmer an der Reihe. Nach den Hotelzimmern haben wir dann oft noch kleinere Aufgaben erledigt, z.B. die Schürzen der Kellner gewaschen oder die Mops gereinigt. Schluss war dann meistens gegen 15.00 Uhr. Alles in allem würde ich meinen Aufenthalt in Norwegen nicht missen wollen. Es war mit Sicherheit eine der besten Zeiten meines Lebens.“
Hagen Eckert


