Freiwilligenarbeit im Pandaprojekt

Du und Dein Team laufen durch das Schutzreservat, in dem es die Pandabären gibt. Im Laufe der letzten Woche hast Du gelernt, wie man die Spuren der Tiere lesen kann. Ob Fußspuren, Kot oder Markierungen an den Bambussträuchern - du kannst nun gut erkennen, wo sich die Pandas aufhalten.
Warum Freiwilligenarbeit im Panda-Projekt?
Im Qinling-Gebirge, in der Provinz Shaanxi in der Mitte Chinas, liegt das Pandaforschungsprojekt. Hier werden etwa 200 bis 300 Große Pandas vermutet, die etwa 1/5 der weltweiten Pandapopulation darstellen. Vor einigen Jahren noch durch Abholzung und menschliche Einflüsse gekennzeichnet, hat die chinesische Regierung Ende der 90er Jahre die Abholzung in der Region verboten und mehrere Schutzgebiete ins Leben gerufen. Die Anzahl der in freier Wildbahn lebenden Pandas ist dadurch langsam gestiegen – ein Beweis dafür, dass die Schutzmaßnahmen Wirkung zeigen. Jedoch sind die Pandabären noch immer vom Aussterben bedroht und Du kannst Dich bei der Freiwilligenarbeit im Panda-Projekt für den Schutz dieser sensiblen und seltenen Tiere engagieren.
Deine Reise im Überblick
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Dein Projekt: Freiwilligenarbeit im Panda-Projekt

Du verbringst zehn Tage bei der Freiwilligenarbeit im Panda-Projekt mitten im bewaldeten Schutzreservat. Es handelt sich hierbei um ein Schutz- und Forschungsprojekt: Die Pandas sind wild lebende Tiere und das Schutzgebiet erstreckt sich über mehrere Tausend Hektar. Somit wirst Du keinen Kontakt zu den Tieren haben und möglicherweise auch keinen Panda zu Gesicht bekommen. Schutz und Forschung beinhalten viele verschiedene Aufgaben wie z.B. Spurenlesen, Wege instand halten, Bambusstudien etc. Im Anschluss an Deinen freiwilligen Einsatz läufst Du mit den anderen Volontären und den Mitarbeitern vor Ort wieder zurück zum Eingang in das Schutzreservat und von dort fahrt Ihr gemeinsam nach Xian, um dort den Rest Eures Aufenthaltes zu verbringen.
Die Pandas im Qinling-Gebirge
Das Qinling-Gebirge fungiert als eine natürliche geografische Grenze zwischen Nord- und Südchina. Nördlich des Gebirgszuges findest Du weite Weizenfelder, südlich des Gebirges hingegen warme und feuchte Landstriche mit üppigen Reisfeldern. Temperaturunterschiede von -2°C bist fast 30°C haben im Qinling-Gebirge eine einzigartige Flora und Fauna erschaffen, und auch der Panda fühlt sich hier sehr wohl. Pandas bevorzugen milde Klimazonen und zeichnen sich durch gute Kletter- und Schwimmfähigkeiten aus. Im Gegensatz zu anderen Bärenarten können sie nicht auf ihren Hinterbeinen stehen, sodass sie sitzend fressen und ihre Vorderpfoten nutzen, um nach Nahrung zu greifen. Ihr Hauptnahrungsmittel ist Bambus, wovon sie täglich zwischen 20 und 30 kg fressen müssen. Diese große Menge ist nötig, da Bambus sehr nährstoffarm ist. So kommt es, dass Pandas etwa 14 Stunden ihres Tages mit Fressen verbringen und den Rest der Zeit schlafen. Ein weiterer Unterschied ist, dass sie keinen Winterschlaf halten. Sobald es kälter wird, wandern sie einfach in tiefer gelegene und somit wärmere Regionen. Große Pandas sind Einzelgänger. Die Weibchen bewohnen etwa 30 bis 40 ha große Gebiete, die sie auch gegen andere Weibchen verteidigen. Die Männchen hingegen zeigen kein Territorialverhalten, ihre Reviere überschneiden sich oft.








