Reisen in Ecuador

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Infos über Ecuador

Ecuador ist der kleinste Andenstaat, hat dem Reisenden aber um so mehr zu bieten. Hier können Sie den berühmtesten Markt Südamerikas in Otavalo besuchen, Pinguinen auf den Galápagos-Inseln begegnen oder lernen, wie man im Dschungel Piranhas fischt.

Ecuador

Infos rund um Ecuador

  • Hauptstadt: Quito
  • Währung: US-Dollar (ca. 0,72 €)
  • Klima: Januar 14 °C, Juli 14 °C (Durchschnittstemp. Quito)
  • Visum: kostenloses Touristenvisum bei Ankunft (gültig für 90 Tage), Reisepass und Rückflugticket notwendig
  • Essen: Cuy (gebratenes Meerschweinchen)
  • Sightseeing: Koloniale Architektur in Quito und Cuenca, Dschungeltouren in El Oriente, Indiomarkt von Otavalo, Gálapagos-Inseln, Vulkanketten südlich von Quito
  • Bevölkerung: 13 Mio.
  • Fläche: 256.370 km²
  • Sprache: Spanisch
  • Staatsform: Präsidialrepublik

Einreise und Fakten

Einreise für Deutsche

Visumfrei für 90 Tage. Notwendig sind: ein bei Ankunft mindestens noch 6 Monate gültiger Reisepass, Rückreisetickets und ausreichende Geldmittel.

Landesdaten

Lage

Die Republik Ecuador liegt an der Westküste Südamerikas beiderseits des Äquators, und zwar zwischen dem 2. Breitengrad Nord und dem 6. Breitengrad Süd und dem 75. bis 81. Längengrad West. Sie grenzt im Norden an Kolumbien, im Osten und Süden an Peru und im Westen an den Pazifischen Ozean.

Ecuador wird von Nord nach Süd von den Anden durchzogen und teilt sich in drei sehr unterschiedliche Großräume: Sierra (Hochland), Costa (Küstenregion) und Oriente (Amazonasbecken).

Zum Staatsgebiet Ecuadors gehören auch die etwa 1.000 km vom Festland entfernt im Pazifischen Ozean liegenden Galápagos-Inseln, die aus 13 größeren und vielen kleinen Inseln bestehen.

Fläche: 256.370 km², davon entfallen auf die Galápagos-Inseln 7.844 km².

Verwaltungsstruktur: 22 Provinzen (einschließlich der Galápagos-Inseln).

Einwohner

Bevölkerung: ca. 13,2 Millionen, davon ca. 18.600 auf den Galápagos-Inseln.

Städte: Quito (Hauptstadt, 2.850 m) ca. 1,4 Millionen, Guayaquil ca. 1,9 Millionen, Cuenca (2.580 m) ca. 277.000, Santo Domingo ca. 200.400, Machala ca. 198.100, Manta ca. 183.200, Portoviejo ca. 170.300, Eloy Alfora ca. 167.800, Ambato ca. 154.400, Riobamba (2.760 m) ca. 124.500.

Sprache

Die Amtssprache ist Spanisch. Außerdem werden noch Quechua und andere indianische Sprachen gesprochen. In Großstädten und größeren Hotels versteht man auch Englisch.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -6 Stunden, Galápagos-Inseln Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -7 Stunden (während der europäischen Sommerzeit -7 Stunden; Galápagos-Inseln -8 Stunden).

Stromspannung

110 Volt Wechselstrom, 60 Hertz. Es werden fast ausschließlich US-Blattstecker verwendet. Es empfiehlt sich, einen Adapter mitzuführen. Mit Stromausfällen muss gerechnet werden.

Telefon/Post

Post

Briefkästen gibt es kaum, alle Post ist bei den Postämtern (oficina de correo) aufzugeben. Luftpost nach Europa ist etwa 10 Tage unterwegs, von den Galápagos-Inseln mindestens 15 Tage.

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Ecuador ist 00593, die Vorwahl von Ecuador nach Deutschland 0049, nach Österreich wählt man 0043 und in die Schweiz 0041. Telefone gibt es in fast allen öffentlichen Gebäuden oder auch in kleineren Geschäften (unterschiedliche Gebühren). Karten für Kartentelefone kann man an Tankstellen, in Restaurants oder in Einkaufszentren erwerben. Ferngespräche führt man am besten über die öffentlichen Telefonzentralen, die in allen Städten und teilweise auch in kleineren Ortschaften vertreten sind. Auch einige Internet-Cafés bieten einen Telefon-Service an.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 911 und 101, Unfallrettung 131 (in Quito) und 560 674 (in Guayaquil), Feuerwehr 102.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 850.

Es gibt eine gute Mobilfunk-Abdeckung auch in entlegeneren Gebieten. Handies können am Flughafen oder in Telefonläden gemietet werden. Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Ecuador von E-Plus, O2, T-Mobile und Vodafone.

GSM 850-fähig sind Quadband-Handys.

Internet

Länderkürzel: .ec

In allen größeren Städten gibt es Internet-Cafés.

Feiertage

1. Januar (Neujahr), 15. und 16. Februar (Karneval), Karfreitag, 1. Mai (Tag der Arbeit), 24. Mai (Schlacht von Pichincha), 25. Juli (Gründungstag Guayaquils, nur in Guayaquil), 10. August (Unabhängigkeitstag), 9. Oktober (Unabhängigkeitstag von Guayaquil), 2. November (Allerseelen), 3. November (Unabhängigkeitstag von Cuenca), 6. Dezember (Gründungstag von Quito, nur in Quito), 25. Dezember (Weihnachten).

Darüber hinaus gibt es noch regionale Feiertage. Es kann zu kurzfristigen Änderungen einzelner Feiertagsregelungen kommen.

Die Hauptferienzeit geht im Küstenbereich des Landes von Mitte Januar bis Ende April. Im restlichen Teil des Landes von Ende Juli bis Ende September.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 9-16/18 Uhr;

Geschäfte: Mo bis Fr 9-13, 15-19/20 Uhr, Sa 9-13 Uhr; Einkaufszentren haben werktags oft auch bis 20 Uhr geöffnet und sonntags bis 16 Uhr oder länger;

Büros: Mo bis Fr 8-16.30 Uhr.

Kleidung

Wenn man die Küstengebiete bereist oder sich im Oriente und an den Osthängen der Anden aufhält, sollte man leichte, atmungsaktive Sommerkleidung tragen. Auch sollte man Regenschutz mitführen. Auf dem Hochplateau der Sierra sind das ganze Jahr Übergangskleidung, Wollsachen und Regenschutz angebracht. Bei Reisen zwischen Guayaquil und Quito oder umgekehrt ist zu beachten, dass man von einer Klimazone in eine gänzlich andere wechselt.

Galápagos-Besucher sollten in der kühlen Jahreszeit, von Juni bis November, wärmere Kleidung sowie guten Schutz gegen Nieselregen mitnehmen.

Land und Leute

Geschichte/Politik

Die auf ecuadorianischem Gebiet gefundenen Artefakte, die bis 8000 v. Chr. zurückdatiert werden können, gehören zu den ältesten Funden menschlicher Kulturen in Lateinamerika. Ausgrabungen deuten darauf hin, dass die Kulturen, die es zwischen 500 v. Chr. und 500 n. Chr. im heutigen Ecuador gab, enorme Fertigkeiten in der Metallbearbeitung, im Töpfern und Weben besaßen. In den tausend Jahren von 500 v. Chr. bis 500 n.Chr. kam es zur Bildung und Blüte zahlreicher Regionalkulturen. Den größten Machtzuwachs erfuhr jedoch die Manta-Kultur, die mit ihren Balsa-Booten vermutlich bis nach Mexiko segelte. Ab 900 n.Chr. gründeten die Cara im Hochland ein erstes Großreich. Im Süden grenzte es an das Reich der Canari. 1450 n.Chr. unterwarfen die Inka alle Völker in Ecuador, doch ihre Herrschaft war nicht von langer Dauer, denn 1499 n.Chr. landeten bereits die ersten Spanier an der Karibikküste. Die Zeit der spanischen Eroberungen begann. 1533 nahm der Spanier Francisco Pizarro bei seiner Eroberung Perus den letzten Inka-Herrscher Atahualpa gefangen und ließ diesen hinrichten. Pizarros Leutnant Sebastian de Benalcazar eroberte unterdessen im Auftrag Pizarros Ecuador.

Die spanischen Siedler brachten Pferde, Rinder und Schweine ins Land und bauten erstmalig in Südamerika Weizen und Bananen an. Die Feudalherrschaft der Spanier führte aber auch zu einer Versklavung der in Ecuador lebenden Indianer. Zahlreiche gewaltsame Aufstände der Indianer wurden von den Spaniern immer wieder blutig niedergeschlagen.

Bis 1739 regierte der Vizekönig Perus das heutige Ecuador bis es 1820 dem Vizekönig Neu-Granadas unterstellt wurde. Nach der Auflösung der Konföderation Großkolumbien (Kolumbien, Venezuela, Ecuador), in die Ecuador nach der Befreiung von den Spaniern eingegliedert worden war, erlangte Ecuador 1830 seine endgültige Unabhängigkeit. Erster Staatspräsident Ecuadors wurde Juan Flores, ein gebürtiger Venezolaner. Bis in die 70er Jahre des 20.Jahrhunderts wurden Ecuadors politische Geschicke von Militärdiktaturen gelenkt und geleitet. Erst 1978 betrat Ecuador mit der Verabschiedung einer neuen Verfassung den Weg zur Demokratie, ein Jahr später fanden freie Wahlen statt. Seither sind die politischen Verhältnisse in Ecuador recht stabil, doch bedrohen die innere Sicherheit vor allem die katastrophalen wirtschaftlichen Verhältnisse, in denen sich Ecuador seit 1998 befindet. Die angekündigten Sparmassnahmen zur Überwindung der Finanzkrise lösten massive Proteste der Bevölkerung aus und endeten in einem Gesetz über die wirtschaftliche Umgestaltung Ecuadors, das im Jahre 2000 verabschiedet wurde. Eine Maßnahme dieses Gesetzes war die Abschaffung der bisherigen Währung (Sucre) und die Einführung des US-Dollar als gesetzliches Zahlungsmittel.

Wirtschaft

Ecuadors Wirtschaft steht auf vier Säulen. Devisenbringer sind die Erdöl- und Erdgasreserven (vor allem im Amazonasgebiet) sowie eine vielfältige Landwirtschaft, große Shrimp-Aufzuchtfarmen und der Tourismus. Die landwirtschaftlich genutzten Flächen liegen in der Sierra und in der Costa. Wichtigste Anbauprodukte sind Bananen, Zuckerrohr, Maniok, Mais, Reis und Kartoffeln, aber auch Kaffee, Kakao und Zitrusfrüchte. Das Meer vor den Galápagos-Inseln zählt zu den thunfischreichsten Gewässern der Welt. Ecuador ist weltweit der größte Krabbenexporteur.

Religion

Nach der Eroberung Ecuadors durch die Spanier nahmen viele Indianer (gezwungenermaßen) den römisch-katholischen Glauben an. 1863 wurde der Katholizismus zur Staatsreligion erklärt. Trotz Liberalisierungstendenzen und die Unterstellung der Kirche unter den Staat sind heute noch über 90 Prozent der Bevölkerung römisch-katholisch. Zum Teil haben sich die Indianer aber auch ihre Naturreligionen bewahrt.

Vegetation

Die ursprüngliche Vegetation des westlichen Amazonasbecken im Oriente und des Küstentieflands der Costa ist der tropische Regenwald mit all seiner Vegetationsvielfalt. Weite Areale in der Costa sind aber bereits durch die Plantagenwirtschaft zerstört. An den Gebirgshängen des Andenhochlandes geht der tropische Regenwald in den tropischen Bergwald über. Anzutreffen sind hier lorbeerblättrige Bäume, Palmen, Koniferen, Eukalyptus und Epiphyten (u.a. Orchideen). Eine besondere Form des Bergwaldes ist der tropischen Nebelwald, der eine extrem hohe Luftfeuchtigkeit aufweist. Dominierend sind hier neben Farnen vor allem Moosteppiche. Oberhalb der Baumgrenze ist eine tropische Heidevegetation vorherrschend.

Auf Galápagos wirkt die Vegetation karg, es fehlt die Blütenpracht des Festlandes. Etwa die Hälfte der Pflanzenarten sind endemisch, also nur auf diesen Inseln vorkommend. In der weit verbreiteten Trockenzone wachsen Kakteen, der Galápagos-Säulenkaktus, der Balsambaum (palo santo) und Akazien. Je höher man kommt, desto stärker wird die Vegetation. Es wächst der Korallenbaum, die Galápagos-Guave und die Bäume sind meist mit Epiphyten behangen. Noch höher wachsen Sonnenblumenbäume, (Scalesien), das Miconia-Gebüsch, der Adlerfarn und das Elefantengras.

Tierwelt

Es gibt über 320 Säugetierarten in Ecuador. Typische Tierarten sind der größte Flugvogel der Welt, der Anden-Kondor und der Kolibiri. Selten sind der Berg-Tapir, der Anden-Pudu. Dazu kommen verschiedene Papageien, Affen und Wildkatzenarten. Unter den 350 Reptilienarten befinden sich 40 giftige Schlangen, wie die schwarzrot geringelte Korallenschlange.

Einzigartig ist die Tierwelt der Galápagos-Inseln, in der vor allem Vögel und Reptilien vertreten sind. Es gibt nur vier Säugetierarten, darunter Seelöwen und die Galápagos-Pelzrobbe. Die Riesenschildkröten sind die Hauptattraktion der Insel. Bekannt sind auch der Galápagos-Landleguan, Lavaechsen und Geckos. Zu sehen bekommt der Besucher auch den Galápagos-Albatros, Tölpel, Fregattvögel, Pelikane, Pinguine, den zutraulichen Galápagos-Bussard, und im Meer die Meerechse und die Rote Klippenkrabbe.

Gebräuche, Kulinarisches

Kulinarische

Kulinarisches

Die Küche Ecuadors erfordert vom europäischen Feinschmecker eine gewisse Bereitschaft, sich mit etwas anderen Essgewohnheiten und ungewohnten Zutaten und Gewürzen anzufreunden. Häufig werden z.B. der bei uns praktisch unbekannte Kreuzkümmel (comino) oder das intensiv herbbittere Kraut cilantro verwendet.

Eine Spezialität Ecuadors ist der ceviche, ein Cocktail aus rohen Garnelen, Austern, Fisch- und Muschelfleisch, Limonensaft, einem Schuss Ketschup und Gewürze.

In den Restaurants wechseln sich als Hauptspeise Huhn mit Reis (pollo con arroz) und Rindfleisch mit Reis (carne de res con arroz) ab, als Nachtisch gibt es Süßes oft aus Kokosraspeln und karamelisiertem Zuckerrohrsaft.

Ein Festmahl in der Küche Ecuadors ist seit der Inka-Zeit gegrilltes Meerschweinchen, eine typische Spezialität ist auch locro de papas (Kartoffelsuppe) und caldo de gallina (Hühnersuppe).

Nach dem Essen wird gerne ein Kaffee getrunken. Säfte in den Geschmacksrichtungen Papaya, Maracuja, Banane, Ananas oder Baumtomate, Kokosnussmilch sowie Bier (cerveza) sind günstige Durstlöscher.

In Ecuador ist es nicht üblich, am Tisch zu bezahlen. Man bezahlt seine Rechnung beim Verlassen des Restaurants an der Theke.

Sitten und Gebräuche

Der Besucher wird sich in Ecuador nicht völlig fremd fühlen, da das Land durch den jahrhundertelangen Einfluss der Spanier europäisch geprägt ist. Die ältere Generation hält stark an Traditionen und ihrem religiösen Brauchtum fest. Die Jugend und wohlhabende Ecuadorianer folgen mehr und mehr der westlichen Lebensart. Trotz dieser Entwicklung kann der Besucher auf einer Rundreise viele traditionelle Lebensformen beobachten.

Souvenirs

Das Kunsthandwerk in Ecuador wird von staatlicher Seite gefördert. Die Organisation für Kunsthandwerk OCEPA unterhält mehrere Geschäfte in Quito, wo man sich einen guten Überblick über das Angebot an kunsthandwerklichen Erzeugnissen verschaffen kann. Wer seine Souvenirs lieber auf den Indio-Märkten oder beim privaten Handel kaufen möchte, sollte Fachkenntnisse und Preisvorstellungen mitbringen. Mit Handeln kann man dann günstiger einkaufen als in den OCEPA-Läden. Beliebte Mitbringsel sind u.a. Teppiche und andere Webstoffe, Baumwollschals, Tragetücher, Decken, handgestickte Kleidungsstücke, Keramik und Schmuck.

Duty Free

Reisegut

Gegenstände, die für den persönlichen Bedarf des Reisenden bestimmt sind, wie Kleidung, Wäsche, Schuhe, Toilettenartikel, usw., können zollfrei eingeführt werden.

Dazu zählen auch:

1 Fotoapparat mit Filmen,

1 Schmalfilmkamera mit Filmen oder 1 Videokamera mit Leerkassetten,

1 Fernglas,

1 Tonbandgerät,

1 Laptop,

1 Reiseschreibmaschine,

Sportgeräte usw.

Über 18 Jahre alte Reisende dürfen außerdem noch zollfrei mitführen:

300 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 200 g Tabak;

1 Liter Spirituosen;

eine kleine Menge Parfüm.

Reisende mit Wohnsitz in Ecuador dürfen bei der Wiedereinreise neuwertige Waren im Gesamtwert bis zu 200 US-$ pro Jahr zollfrei und ohne Einfuhrgenehmigung einführen (je nach Länge des Auslandsaufenthalts kann sich dieser Wert bis auf 500 US-$ erhöhen; Näheres durch die Konsulate von Ecuador).

Ausfuhrbeschränkungen bestehen für Goldbarren, Drogen, Antiquitäten und für Souvenirs, die aus artgeschützten Tieren gefertigt sind, z.B. Ketten aus schwarzer Koralle oder Artikel aus Schildplatt.

Klima und Wetter

Klimainformationen

Obwohl in der subtropischen Zone gelegen, hat Ecuador kein einheitliches Klima.

An der Küste sowie an den Westhängen der Anden herrscht tropisches bis subtropisches Klima. In den Monaten von Januar bis Mai ist in dieser Gegend Regenzeit. Die durchschnittlichen Temperaturen liegen dann bei 25-30°C und die Luftfeuchtigkeit ist hoch. Die Trockenzeit, in der das Klima recht angenehm ist und durchschnittlichen Temperaturen von 19-25°C gemessen werden, erstreckt sich auf die Monate von Juni bis Dezember.

Die Sierra, das eigentliche Andengebiet, liegt 2.000-3.000 m hoch. In diesem Teil des Landes ist das Klima gemäßigt. In der eher feuchten Zeit, von November bis Mai, regnet es nachmittags häufig. Die in dieser Gegend gemessenen Temperaturen bleiben das ganze Jahr über fast gleich. Starke Temperaturschwankungen, zwischen 8 und 28°C, sind jedoch oft mehrmals am Tag möglich. Die durchschnittlichen Temperaturen in Quito (2850 m hoch) im wärmsten Monat (September) liegen üblicherweise bei ca. 12-16°C, im kältesten Monat (März) bei etwa 12°C. Bedingt durch die Höhenlage, kann es am Anfang eines Aufenthalts zu Anpassungsschwierigkeiten kommen. Über 3.500 Meter fällt viel Regen bzw. Schnee. Hier herrschen tagsüber ca. 12°C, nachts unter dem Gefrierpunkt. Die Schneegrenze liegt bei 4.500-4.700 Meter.

An den Osthängen der Anden und im Dschungelgebiet (Oriente) ist es feucht und sehr warm. Hier gibt es die höchsten Niederschläge des Landes, meist nachmittags, besonders in den Monaten März und September. Die durchschnittliche Temperatur beträgt 26°C mit starken Tagesschwankungen (8-10°C).

Die Galápagos-Inseln haben durchschnittliche Jahrestemperaturen von 25-30°C mit hoher Luftfeuchtigkeit und häufigen Regenfällen. Januar bis Juni gilt als Regenzeit, der Himmel ist meist klar und wolkenfrei, die Niederschläge kommen einmal am Tag. Juli bis Dezember gilt als Trockenzeit, der Himmel ist meist wolkenverhangen und es fällt ein leichter Nieselregen.

Beste Reisezeit

Für Badeurlauber sind die Monate April bis Dezember ideal. Bergsteiger sollten für Bergtouren im Hochland die Monate von Juni bis November wählen, wogegen für Touren im Amazonasgebiet die Monate Juni und Juli ideal sind.

Für die Galápagos-Inseln sind Januar bis Juni die interessantesten Monate.

Gesundheit

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Ausnahme:

Reisende unter 15 Jahren müssen bei Einreise nach Ecuador einen Impfnachweis gegen Masern vorlegen. Kurzfristige Änderungen oder Streichungen der Bestimmung ist möglich. Rechtzeitig mit Botschaft/Konsulat in Verbindung setzen.

Gelbfieber bei Einreise aus .

Staatsbürger und Personen mit Daueraufenthalt in Ecuador müssen auch bei Ausreise in eine Impfung gegen Gelbfieber vorweisen.

Empfohlene Impfungen

Gelbfieber, Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Risiko nur regional, dort allgemeine . Medikament (Stand-by-Therapie) zur Behandlung von Malaria mitführen.

Verbreitung

Quito, Guayaquil sowie andere städtische Gebiete, die Galápagos-Inseln und die Touristengebiete im zentralen Hochland von Ecuador sind malaria-frei.

Ein Malariarisiko besteht ganzjährig in ländlichen Gebieten unterhalb 1.500 m. Erhöhtes Risiko in El Oro, Esmeraldas. Los Ríos, Manabí, Morono Santiago, Napo, Orellana, Pastaza, Pichincha und Sucumbíos.

Malaria wird durch den Stich eines Moskitos meist in der Zeit zwischen Abenddämmerung und Sonnenaufgang auf den Menschen übertragen.

Ärztliche Hilfe

QUITO: Dr. W.R. Pancho (spricht Deutsch), Av. República de El Salvador 112 y Shyris,, Quito, Tel. (02) 46 31 39, 43 48 41;

GUAYAQUIL:Clinica Kennedy, Guayaquil.

Geld und Umtausch

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: US-Dollar (US-$)

1 US-Dollar = 100 Cents

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 1,34 US-$

Hinweise

Der US-$ ist gesetzliches Zahlungsmittel in Ecuador. Es gelten die US-$-Scheine und US-Cent-Münzen. In Ecuador werden auch eigene Münzen geprägt, die mit den US-Cent-Münzen gleichwertig sind, aber nur in Ecuador im Umlauf sind und nur in Ecuador Gültigkeit haben.

Aus Angst vor Fälschungen nehmen Geschäfte und Banken meist keine 50- und 100-Dollarnoten an, was bei der Mitnahme von US-Dollar in bar vor der Einreise nach Ecuador berücksichtigt werden sollte.

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um reine "Geldkurse" für den Bargeldtausch am Bankschalter, d.h. sie nennen den aktuellen Wert, den der Reisende beim Umtausch am Bankschalter (Schalterkurse in Deutschland) erhält. Hinzu kommen dann noch die von der jeweiligen Bank abhängigen Umtauschgebühren. Die Kurse sind nicht geeignet zur Umrechnung von Rechnungen etc., da hierfür meist "Devisenkurse" zugrunde gelegt werden.

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt.

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt. Es sollten besonders kleinere US-$-Scheine mitgeführt werden.

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Umtausch: nur in Wechselstuben oder Banken.

Internationale Kreditkarten: Ja - werden von größeren Hotels und Geschäften akzeptiert (bei Hotelbuchung abklären).

Geldautomat: Ja - Bargeldabhebung ist mit Kreditkarten und an Geldautomaten des Maestro-Systems auch mit der EC-Karte möglich.

Reiseschecks: Ja - in US-$, können in größeren Städten eingelöst werden.

Wichtige Adressen

Auskunftstellen

Botschaften und Konsulate

Ärztliche Hilfe

QUITO: Dr. W.R. Pancho (spricht Deutsch), Av. República de El Salvador 112 y Shyris,, Quito, Tel. (02) 46 31 39, 43 48 41;

GUAYAQUIL:Clinica Kennedy, Guayaquil.

Reisetipps

Sehenswertes

Quito

Die Hauptstadt Quito ist nach Guayaquil die zweitgrößte Stadt des Landes. In 2.850 Meter Höhe liegt sie eingezwängt in einem schmalen Hochtal. Dem Besucher der Stadt wird wegen der extremen Höhenlage zunächst ein wenig die Luft wegbleiben. Er sollte die ersten Tage langsam angehen lassen, damit der Körper sich an die sauerstoffärmere Luft gewöhnen kann.

Quito wurde 1543 von den Spaniern an der Stelle einer alten Inkastadt gegründet. Viele Häuser aus der Kolonialen Epoche haben sich bis heute erhalten. Es lohnt sich sie auf einem Rundgang durch "Quito Colonial" zu erkunden. Der Mittelpunkt der Stadt ist die Plaza de la Independencia, um die sich die Kathedrale, der Regierungspalast und das Rathaus gruppieren. Sehenswert sind weiterhin u.a. das Kloster La Concepción, das Convento La Merced sowie die zahlreichen Kirchen der Stadt. Auch der Besuch des einen oder anderen Kunstmuseums ist durchaus lohnenswert. Quitos Altstadt beherbergt zahlreiche bedeutende Kunstschätze. Zur Sicherheit sollte man allerdings nachts niemals allein durch die Altstadt gehen und auch tagsüber die Gegend um die Calles Loja, Chimborazo und 24 do Mayo meiden. Beim Altstadtbummel ist Vorsicht vor Taschendieben geboten.

Otavalo

Der kleine Ort liegt ungefähr 90 Kilometer nördlich von Quito und kann z.B. auf einer Auto-Tour über die Panamericana Norte (Quito-Cayambe-Otavalo-Ibarra-Tulcán) besucht werden. Geradezu berühmt ist in Otavalo der Samstagsmarkt, der größte Indio-Markt Ecuadors, der viele Touristen anlockt. In der Hauptsache werden hier preisgünstige Webartikel angeboten. Die Qualität der Ware hat aber in den vergangenen Jahren nachgelassen, da die Billigproduktion in Otavala Einzug gehalten hat. Dennoch lohnt sich ein Besuch des Marktes, allein schon wegen der farbigen traditionellen Kleidung der Otavaleños und Salasaca-Indios und dem bunten Markttreiben.

Vulkane Rucu und Guagua Pichincha

Die Pichinchas erheben sich zehn Kilometer westlich von Quito. Während der Rucu erloschen ist, ist der jüngere Guagua noch aktiv. Auf den Rucu Pichincha, der 4.790 m hoch ist, kann man zu Fuß (Ganztagstour) oder mit dem Auto (rund drei Stunden) gelangen. Nach kalten Nächten kann es vorkommen, dass die Felsen von einer dünnen Schneeschicht überzogen sind. Für die Besteigung des Guagua Pichincha sollten zwei Tage eingeplant werden. Reizvoller noch als der Aufstieg zum Gipfel ist hier der Abstieg in den Krater, der einen Durchmesser von 1,5 km aufweist. Je weiter man in den 600 Meter tiefen Krater absteigt, desto stärker wird der Schwefelgeruch.

Abenteuertour in das Huaorani-Territorium

Veranstalter bieten Touren in das Territorium der Huaorani-Indianer an. Die Preise für die Touren richten sich danach, ob sie zu Fuß, mit Einbaum, mit dem Motorboot oder mit dem Flugzeug unternommen werden. Während des Besuchs einer Huaorani-Siedlung können Touristen typisches Kunsthandwerk, wie Blasrohre oder mit Federn verzierte Lanzen als Souvenirs erwerben. Die Preise für einen Ausflug liegen zwischen 40 und 450 US-$. Es empfiehlt sich, auf diesen Touren eine Erste-Hilfe-Ausrüstung mitzunehmen.

Galápagos

Ein Muss für jeden Ecuador-Touristen ist ein Abstecher auf das Galápagos-Archipel, das besonders wegen seiner Tierwelt einzigartig ist und Charles Darwin zu seiner Evolutionstheorie inspiriert hat. Besonders hervorzuheben sind die sechs Arten von Riesenschildkröten sowie zwei Arten großer Eidechsen aus der Familie der Leguane. Daneben bevölkern etwa 85 verschiedene Vogelarten, darunter Flamingos, Kormorane, Finken und Pinguine die Inseln. An den Küsten tummeln sich große Mengen von Seelöwen und viele verschiedene Fischarten. 90 Prozent der Galápagos-Inseln stehen seit 1959 unter Naturschutz. Die 15 großen und mehrere kleine Inseln liegen fast 1.000 Kilometer westlich des ecuadorianischen Festlandes. Der Flug von Quito dauert (reine Flugzeit) etwa zwei Stunden. Isabela, die größte der Inseln nimmt mehr als die Hälfte der Gesamtfläche der Inseln in Anspruch. Es folgen Santa Cruz, Fernandina, Santiago, San Cristóbal, Floreana und Marchena. Das A und O eines jeden Galápagos-Aufenthalts sind die Kreuzfahrten. Die meisten starten von Puerto Ayora auf Santa Cruz (hier besteht auch die beste touristische Infrastruktur), wenige auch von Puerto Baquerizo Moreno auf San Cristóbal. Leckerbissen einer Galápagos-Kreuzfahrt sind die beiden Inseln Española und Floreana, die wegen ihres Vogelreichtums, ihrer schönen Strände und der exotischen Landschaft auch unter den Galápagos-Inseln etwas ganz Besonderes sind.

Reisehinweise

Aktuelle Hinweise:

Die Aktivität des Vulkans Tungurahua (Touristengebiet Baños) wird vom Geophysischen Institut der "Escuela Polítecnica Nacional" als sehr stark ansteigend eingestuft. Auf mögliche Evakuierungen und Behinderungen des Reiseverkehrs (gegebenenfalls auch durch kurzfristige Sperrungen der Flughäfen Guayaquil und Quito) wird hingewiesen. Reisende sollten sich daher stets zeitnah über die aktuelle Lage informieren. Informationen in spanischer Sprache können auf der Internetseite www.igepn.edu.ec/index.html abgerufen werden.

Im gesamten Land müssen Touristen zunehmend mit (bewaffneten) Überfällen rechnen - dies gilt auch für traditionell als sicher geltende Orte (z.B. Ferienanlagen). Die Täter schrecken vor Gewaltanwendung nicht zurück, sodass von Gegenwehr in jedem Fall abzuraten ist. Ausreichende medizinische Behandlung und anschließende Strafverfolgung sind nicht garantiert.

Allgemein wird die Sicherheitslage im Grenzgebiet zu Kolumbien, vor allem in der Provinz Sucumbíos, durch Entführungen und Aktivitäten bewaffneter Gruppen beeinträchtigt. Auch wenn in letzter Zeit keine Entführungen oder sonstige gravierende Übergriffe gegen Touristen bekannt geworden sind, ist vor Reisen in die Urwaldlodges im Amazonasgebiet mit den Reiseveranstaltern die aktuelle Sicherheitslage abzuklären.

Auch bei Überlandfahrten in den Provinzen Esmeraldas, Orellana und Napo sowie bei Besuchen der Stadt Santo Domingo und der Küstengegend in und um die Stadt Esmeraldas ist wegen des gestiegenen Risikos von Überfällen erhöhte Vorsicht geboten.

Ecuador weist eine der höchsten Unfallraten Lateinamerikas auf. Insbesondere Reisebusse sind häufig in schwere Unfälle verwickelt. Bei Nacht sollten Fahrten in Überlandbussen vermieden werden.

Allgemein entspricht die medizinische Betreuung in öffentlichen Krankenhäusern nicht deutschen Standards. Auch bei privaten Krankenhäusern sind erhebliche Qualitätsunterschiede zu verzeichnen. Es ist dringend zu empfehlen, trotz der angebrachten Sicherheitsbedenken stets eine Kreditkarte mit ausreichendem Limit mit sich zu führen - Privatkliniken bestehen zumeist auf einer vorherigen Bezahlung der Behandlung. Dies gilt leider, wie der kürzliche Tod einer jungen Europäerin gezeigt hat, auch in Notfällen.

Bei sportlichen Aktivitäten (z.B. Bergsteigen, Rafting u.ä.) entsprechen die Sicherheitshinweise und -vorkehrungen nicht immer deutschen Standards. Auch in dieser Hinsicht ist es bei der Auswahl von örtlichen Reiseunternehmen sinnvoll, Sicherheitsmaßnahmen vorher abzufragen. Insbesondere Bergtouren (auch von erfahrenen Bergsteigern) sollten mit ortskundigen Führern durchgeführt werden.

Kriminalität

Nicht nur in größeren Städten, an touristischen Schwerpunkten (z.B. Ausgehviertel Mariscal Sucre in Quito) und in öffentlichen Verkehrsmitteln kommt es in erheblichem und weiter steigendem Umfang zu Diebstählen und Raubüberfällen. Die Täter wenden dabei u.a. folgende Tricks an:

- diverse Ablenkungsmanöver mit vorgetäuschten Pannen und Missgeschicken

Kreditkartenbetrug

- "Bußgeld"-Erpressung unter Verwendung falscher Uniformen

- Raub nach Drogenverabreichung in Form von Speisen, Getränken oder auf Prospekten/Faltblättern, die wie Werbematerial verteilt werden

- Überfälle durch Taxifahrer in nicht registrierten Taxis, die aktiv potentielle Kunden ansprechen

Grundsätzlich sollte auf das Gepäck gut geachtet werden. Schmuck sollte möglichst nicht getragen werden, Uhren, Kameras und Mobiltelefone sollten nicht auffällig zu sehen sein. Bei Dunkelheit sollte auch für kürzere Strecken ein registriertes Taxi benutzt werden.

Auf Wanderstrecken zu beliebten Touristenzielen (insbesondere Lagune San Pablo bei Otavalo und Vulkan Pichincha via Cruz Loma) kam es in der Vergangenheit mehrfach zu Überfällen bzw. Gewaltverbrechen.

Besonders gefährdet sind Einzelreisende. Bei der Auswahl von örtlichen Reiseunternehmen sollte auf geeignete Sicherheitsvorkehrungen geachtet werden bzw. sollten solche abgefragt werden.

Aufgrund der Gewaltbereitschaft der Täter sollte bei Raubüberfällen keine Gegenwehr geleistet werden.

In Quito ist das Büro der städtischen Tourismuspolizei rund um die Uhr geöffnet. Es liegt an der Ecke der Straßen Reina Victoria und Vicente Roca im dritten Stockwerk. Hier, ebenso wie bei der "Policía Judicial" an der Ecke der Straßen Juan León Mera und Vicente Roca, können Strafanzeigen aufgegeben werden. Mitzubringen ist entweder der Reisepass oder eine Kopie desselben. Die Beamten halten mehrsprachige Formulare bereit. Die Verfolgung der Straftat - vor allem in Fällen allgemeiner Kriminalität - ist nicht sichergestellt.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Wertvolle Sachen müssen stets gut gesichert sein (auch in Hotels). Man sollte Ausweispapiere in von der deutschen Botschaft beglaubigter Kopie mitführen und die Originale im Hotelsafe lassen. Bei Reisen in den Oriente oder auf die Galápagos-Inseln ist es jedoch erforderlich, den Originalpass mitzunehmen.

Ecuador liegt in einer Erdbebenzone und hat mehrere aktive Vulkane. In den letzten Jahren kam es zu Eruptionen (vorwiegend Ascheregen) verschiedener Vulkane.

Insbesondere die Vulkane Tungurahua (Touristengebiet Baños), Sangay und Reventador sind derzeit vermehrt aktiv, der Vulkan Cotopaxi steht unter intensiver Beobachtung. Evakuierungen und Behinderungen des Reiseverkehrs (gegebenenfalls auch durch kurzfristige Sperrungen der Flughäfen Guayaquil und Quito) sind möglich.

Reisende sollten sich daher stets zeitnah über die aktuelle Lage in den betroffenen Regionen informieren.

Informationen in spanischer Sprache zu Erdbeben und Vulkanaktivitäten können auf der Homepage des Instituto Geofísico - Escuela Politécnica Nacional, Quito-Ecuador (www.igepn.edu.ec/index.html) abgerufen werden.

In den Wintermonaten (Januar - April) kommt es aufgrund von Regenfällen häufig zu Überschwemmungen und Erdrutschen, die neben der Küstenregion teilweise auch das Hochgebirge betreffen. In der Folge kann es zu starken Beschädigungen der Verkehrswege kommen, die die Reisesicherheit beeinträchtigen. Reisende sollten sich über die aktuelle Lage und Verkehrssituation durch örtliche Medien bzw. den Reiseveranstalter informieren und mit Behinderungen im Reiseverkehr rechnen.

Drogenkonsum und -handel werden selbst bei kleinsten Mengen mit hohen Haftstrafen (ca. 8-16 Jahre) geahndet. Auch die Mitnahme bzw. Transport von Gegenständen für Dritte ohne Kenntnis des Inhalts kann daher verhängnisvolle Folgen haben.

Bei Unfällen mit Personenschäden ist mit Untersuchungshaft für alle Beteiligten zu rechnen.

Bei Verhaftungen sollte auf sofortiger Unterrichtung der deutschen Botschaft bestanden werden.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre EC-Karten, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-ev.de zu finden.

 

Länderinfo

Fon: 0 25 06 - 83 03 - 264
Fax: 0 25 06 - 83 03 - 231
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