Reisen in Kenia

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Infos über Kenia | Reisen in Kenia

Kenia

Infos rund um Kenia

  • Hauptstadt: Nairobi
  • Währung: Kenia-Schilling (ca. 0,01 €)
  • Klima: Januar 24 °C, Juli 21 °C (Durchschnittstemp. Nairobi)
  • Visum: Touristenvisum bei Ankunft gültig für 90 Tage, kostenpflichtig, Reisepass und Rückflugticket notwendig
  • Essen: Chapati (Fladenbrot), Githeri (Reis und Bohnen), Mtuzi wa Samaki (Fisch mit Kokosnuss)
  • Sightseeing: Massai Mara Nationalpark, Mount Kenya, Kren Blixen Museum, Lamu-Archipel, Lake Bogoria, Samburu National Reserve
  • Bevölkerung: 36,9 Mio.
  • Fläche: 582.646 km²
  • Sprache: Swahili, Englisch
  • Staatsform: Präsidialrepublik

Einreise und Fakten

Einreise für Deutsche

Ein Visum ist notwendig. Zur Visumbeantragung sind u.a. der bei Ankunft mindestens noch 6 Monate gültige Reisepass sowie eine Reisebestätigung vorzulegen. Antragsdauer: ca. 10 Werktage.

Ein Visum bei Ankunft ist auf den Flughäfen Nairobi und Mombasa erhältlich, die VORHERIGE Visumbesorgung wird aber generell empfohlen.

Landesdaten

Lage

Kenia grenzt im Westen an Uganda (Victoria-See), im Süden an Tansania, im Osten an den Indischen Ozean und Somalia und im Norden an Äthiopien und den Sudan.

Landschaftlich ist Kenia in vier Regionen unterteilt: Wüstenlandschaft im Norden, Savanne im Süden und fruchtbare Ebenen an der Küste und an den Ufern des Victoria-Sees.

Fläche: 580.367 km².

Verwaltungsstruktur: 7 Provinzen und der Hauptstadtdistrikt.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 35,1 Millionen.

Städte: Nairobi (Hauptstadt) ca. 2,9 Millionen, Mombasa ca. 862.000, Nakuru ca. 220.000, Kisumu ca. 322,700, Eldoret ca. 167.000, Machakos ca. 144.000, Meru ca. 126.400, Nyeri ca. 99.000, Kericho ca. 83.000, Thika ca. 82.700.

Sprache

Die Nationalsprache Kenias ist Swahili, daneben werden noch über 30 weitere Sprachen gesprochen (z.B. Kikuyu, Luo und Massai). Englisch ist die Amts- und Geschäftssprache.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +2 Stunden.

Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied +1 Stunde.

Stromspannung

220/240 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

Einige Hotels haben auch Stecker für Rasierapparate mit 110 Volt. Die Mitnahme eines Adapters ist zu empfehlen (dreipolige Stecker). Vor Ort ist er ebenso erhältlich.

Telefon/Post

Post

Für Briefe nach Europa sind Briefmarken in den Postämtern oder auch in größeren Hotels erhältlich. Die Beförderung ist im Allgemeinen zuverlässig, Luftpost ist bis zu 4 Tage nach Europa unterwegs.

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Kenia ist 00254. Anschließend muss die Führungs-Null der Vorwahl weggelassen werden.

Internationale Gespräche von Kenia werden mit der Vorwahl 000 eingeleitet, gefolgt vom Länder-Code (nach Deutschland wählt man dann 00049, nach Österreich 00043 und in die Schweiz 00041).

Teilnehmer in großen Städten erreicht man durch Selbstwahl. Telefongespräche ins In- und Ausland sind von öffentlichen Telefonzellen aus möglich. Allerdings gibt es relativ wenige Fernsprecher. Sie funktionieren mit Münz- und Telefonkarten, die man in Postämtern oder an Kiosken kaufen kann. Telefonieren kann man auch vom Postamt oder vom Hotel aus. Beim Telefonieren vom Hotelzimmer aus kann ein Zuschlag von 50-100 Prozent verlangt werden.

NOTRUF: Je nach Stadt/Ortschaft gibt es unterschiedliche Notfall-Nummern. Genaue Infos sind auf der Homepage der kenianischen Polizei: http://www.kenyapolice.go.ke" target="_blank">www.kenyapolice.go.ke erhältlich.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800.

Die Mobilfunknetze werden ständig ausgebaut, aber auch sie sind auf dem Land nicht flächendeckend.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Kenia von E-Plus, O2, T-Mobile und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .ke

Internetcafés gibt es in Nairobi und Mombasa, daneben gibt es auch in größeren Hotels Internetzugang. Auf dem Land gibt es wegen schwieriger Stromversorgung nur eine schlechte Internetanbindung.

Feiertage

1. Januar (Neujahr), Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai (Tag der Arbeit), 1. Juni (Madaraka-Tag; Jahrestag der Selbstverwaltung), 10. Oktober (Gedenktag für den ehemaligen Präsidenten Moi), 20. Oktober (Gedenktag für den ehemaligen Präsidenten Jomo Kenyatta), 12. Dezember (Unabhängigkeitstag), 25. Dezember (Weihnachten), 26. Dezember (Boxing Day).

Islamische Feiertage 2010 (Verschiebungen um einen Tag, in seltenen Fällen zwei Tage, sind möglich!): 10. September (Fastenbrechen am Ende des Ramadan, der am 11. August beginnt).

Während des Ramadan, des islamischen Fastenmonats, kann das Geschäftsleben eingeschränkt sein.

Fällt ein Feiertag auf einen Sonntag, wird er manchmal auf den darauffolgenden Arbeitstag verschoben.

Es gibt in Kenia keine Hauptferienzeit, sondern sehr unterschiedliche Ferienzeitregelungen.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 9-15 Uhr, an zwei Samstagen im Monat 9 bis 11 Uhr; die Banken an Flughäfen sind täglich bis 24 Uhr geöffnet;

Post: Mo bis Fr 8-17 Uhr, Sa 8-13 Uhr;

Geschäfte: Mo bis Sa 8.30-12.30, 14-17.30 Uhr;

Büros: Mo bis Fr 8.30-12.30, 14-17.30 Uhr, in Mombasa öffnen und schließen die Büros im Allgemeinen eine Stunde früher.

Kleidung

Im Hochland ist in der Regel Sommerkleidung angebracht. Einen Pullover sollte man jedoch für den Morgen und die Abende sowie die kalten Monate unbedingt dabeihaben. An der Küste benötigt man leichte Sommerkleidung. Für klimatisierte Räume und die Abende auch leichte Pullover. In den Hotels wird zur Abendmahlzeit auf korrekte Kleidung Wert gelegt. Außerhalb der Städte ist die Kleidung ungezwungen. FKK und Oben-ohne-Sonnenbaden ist gesetzlich verboten. Für Foto-Safaris sollte man festes Schuhwerk und bequeme Kleidung in gedeckten Farben mitführen.

Land und Leute

Geschichte/Politik

Das Land war bereits vor zwei bis drei Millionen Jahren bewohnt. Im ersten Jahrhundert lebten vermutlich arabische Händler an der Küste, vom zweiten bis achten Jahrhundert kamen islamische Religionsflüchtlinge ins Land und brachten den Islam nach Kenia. Vom 16. bis 18. Jahrhundert erfolgte die Kolonialisierung durch die Portugiesen. 1887 besetzte die britische Ostafrika-Kompanie die Küste. 1895 kam das ganze Land unter britische Kolonialverwaltung, 1902 wurde Kenia Kronkolonie. Der Gouverneur und die hohen Verwaltungsbeamten wurden von London aus eingesetzt. Bereits vor 1900 und verstärkt nach dem Zweiten Weltkrieg ließen sich weiße Kolonisten in den fruchtbaren Gebieten in der Nähe von Nairobi nieder. Ein Großteil des Hochlandes war für die weitere Besiedlung durch Weiße reserviert. Die Regierung begünstigte die weiße Minderheit. Widerstand dagegen leisteten unter anderem auch die Kikuyu unter ihrem Führer Jomo Kenyatta im legendären Mau-Mau-Aufstand, der zwar von den Briten niedergeschlagen wurde, 1957 aber doch zu Reformen führte. Afrikaner wurden an der Regierung beteiligt und auf die Unabhängigkeit vorbereitet. Im Dezember 1963 wurde Kenia in die Unabhängigkeit entlassen. Trotz der Ängste vieler weißer Siedler stellte sich die Herrschaft der Afrikaner als gemäßigt, pro-westlich und progressiv dar. 1964 wurde Kenia Republik und Kenyatta der erste Präsident. In seinem Todesjahr 1978 wurde Kenyatta der Titel Mzee (weiser alter Mann) verliehen. Nach Kenyattas Tod wurde Vizepräsident Daniel arap Moi der neue Präsident. Im Laufe der 1980er Jahre geriet die Regierung wegen restriktiver Maßnahmen, wie etwa der Einführung eines Einparteienstaates (mit Kenya African National Union (KANU) als Staatspartei) und der Inhaftierung politischer Gegner, immer mehr in die Kritik. Ende 1991 wurde die internationale Wirtschaftshilfe für Kenia zum Teil eingestellt. 1992 kam es zu den ersten Mehrparteienwahlen seit 26 Jahren, bei denen sämtliche Parteien Stammesloyalitäten in den Vordergrund gerückt hatten. Das Auseinanderbrechen der Opposition noch vor der Wahl verhalf Moi dazu, erneut Präsident zu werden. Ebenso gelang ihm dies bei der Wahl im Jahr 1997. Erst 2002 trat als neuer Präsident Mwai Kibaki an die Spitze des Staates, der ebenso 2007 die Wahl gewinnen konnte. .

Wirtschaft

Die Landwirtschaft bildet zusammen mit Forstwirtschaft und Fischerei die wichtigsten Wirtschaftssektoren. Obwohl nur etwa vier Prozent des Landes Ackerland sind, verfügt Kenia über eine äußerst diversifizierte Landwirtschaft. Im Hochland, der wichtigsten landwirtschaftlichen Region, werden Kartoffeln, Kaffee, Tee, Baumwolle, Getreide, Bohnen, Erdnüsse und Tabak angebaut. An der Küste und im Tiefland gedeihen Zuckerrohr, Mais, Maniok, Ananas, Sisal, Baumwolle und Cashewnüsse. Zu den bedeutendsten Exportprodukten gehören Kaffee, Tee und Sisal. Trotz des Wachstums spielt die industrielle Produktion in Kenia nur eine untergeordnete Rolle. Zu den führenden Industriebetrieben des Landes zählen Getreidemühlen, Zementwerke und Raffinerien.

Der Tourismus ist eine der wichtigsten Devisenquellen Kenias.

Religion

Rund 70 Prozent der Einwohner Kenias sind Christen (26,5 Prozent Anglikaner, 26,4 Prozent Katholiken, 2,5 Prozent Orthodoxe), 20 Prozent der Bevölkerung sind Muslime und 10 Prozent Anhänger von Naturreligionen. Außerdem gibt es jüdische und hinduistische Minderheiten.

Vegetation

In den Küstenwäldern finden sich Palmen, Mangroven, Teakbäume und Sandelholzbäume. In den Gebieten bis zu einer Höhe von etwa 900 Metern kommen Affenbrotbäume, Euphorbien und Akazien vor. Typisch für die Vegetation in Höhenlagen zwischen 900 und 2.700 Metern sind weiträumige Savannen (Grasländer). Zu den wichtigsten Arten im dichten Regenwald gehören Kampferbäume und Bambus.

Tierwelt

Kenia ist berühmt für seine reichhaltige Tierwelt, insbesondere für seine in den Savannen vorkommenden Großsäuger. Dazu gehören Elefanten, Nashörner, Zebras, Giraffen, Löwen und andere Großkatzen, die in Nationalparks und Wildreservaten leben. Kenia hat eine artenreiche Vogelwelt, und man kann Reptilien, wie Krokodile, Pythons und Kobras beobachten.

Gebräuche, Kulinarisches

Kulinarische

Kulinarisches

An der Küste und den Binnengewässern steht Fisch ganz oben auf der Speisekarte. Besonders schmackhaft werden Hummer und Garnelen zubereitet. Am Viktoriasee bieten sich Köstlichkeiten an wie der Nilbarsch und der Tilapia, eine Barschart. Die Küche der Küste ist auch die abwechslungsreichste ganz Kenias. Die indischen und arabischen Einflüsse sind z.B. in den scharf gewürzten Curries (eintopfartige Gerichte) zu schmecken. In den Städten und auf dem Land werden an Ständen kleine Imbisse wie gegrillte Maiskolben oder Fleischspieße verkauft. Beliebt sind auch mit Fleisch oder Gemüse gefüllte Teigtaschen (Sambusas bzw. Samosas) und Fleischgerichte aus Rind-, Hühner-, und Lammfleisch sowie Wild (Zebra, Impala, Strauß). Mandazis ist ein krapfenähnliches Gebäck, das von den Kenianern gern zum Frühstück gegessen wird. Tee und Kaffee werden im Land erzeugt und überall meist gesüßt angeboten. Beliebtestes alkoholisches Getränk ist das Bier.

Souvenirs

Zu den beliebtesten Souvenirs gehören Holzschnitzarbeiten. Eine große, qualitativ gute Auswahl zu angemessenen Preisen bietet die Kunsthandwerker-Kooperative in Mombasa. Daneben werden Arbeiten aus Speckstein, Tonwaren, bunte Stoffe und Tücher, Schmuck, Korb- und Flechtwaren und Edelsteine angeboten. Auch in Kenia angebaute und produzierte Lebensmittel wie Tee und Kaffee gelten als schöne Mitbringsel.

Duty Free

Reisegut

Gegenstände, die für den persönlichen Bedarf des Reisenden bestimmt sind, wie Kleidung, Wäsche, Schuhe, Toilettenartikel, Schmuck usw., können zollfrei mitgeführt werden.

Dazu zählen auch (mit der Maßgabe der Wiederausfuhr):

1 Fotoapparat mit Filmen,

1 Filmkamera mit Filmen oder eine Videokamera mit Leerkassetten,

1 Kofferradio,

1 Laptop oder 1 Reiseschreibmaschine,

1 Fernglas,

1 Zelt und andere Camping-Ausrüstung,

Sportgeräte.

Wertvolle Gegenstände sollten schriftlich deklariert werden.

Ferner dürfen über 16 Jahre alte Reisende noch zollfrei mitführen:

200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 225g Tabak;

1 Flasche Spirituosen oder Wein;

500 ml Parfüm.

EINFUHRVERBOT besteht für jede Art pornografischen Materials, gefährliches Spielzeug, wie z.B. Spielzeugpistolen, außerdem auch für CS-Gas und Pfefferspray.

Ein AUSFUHRVERBOT besteht für Gold und Diamanten. Eine Ausfuhrerlaubnis ist erforderlich für Jagdtrophäen und Häute. Achtung: Für die meisten europäischen Länder gilt das "Artenschutzübereinkommen", d.h. vielfach ist zusätzlich eine Einfuhrerlaubnis des Heimatlandes erforderlich bzw. es besteht ein Einfuhrverbot für Elfenbein, Kroko-Artikel u.Ä.

Klima und Wetter

Klimainformationen

Es werden im Allgemeinen drei Klimazonen Kenias unterschieden: Im Hochland Kenias, das ab einer Höhe von circa 1.800 m beginnt, ist von April bis Juni und von Oktober bis November Regenzeit. Zu dieser Zeit regnet es dann meist nachts, am Nachmittag oder Abend. Die Nächte sind kühl. Die kältesten Monate dieser Region sind Juli und August, in denen im Durchschnitt Temperaturen von 10°C gemessen werden. Die wärmsten Monate sind Januar und Februar. So betragen die in dieser Zeit gemessenen Höchsttemperaturen etwa 25/26°C, die Luftfeuchtigkeit liegt mit 65 Prozent im gut verträglichen Bereich. Am Victoria-See werden dagegen meist höhere Temperaturen gemessen, und es fällt auch mehr Regen. Das doch eher gemäßigte Klima macht den Aufenthalt im Hochland angenehm.

An der Küste, zum Beispiel in Mombasa, schwanken die Temperaturen zwischen 22 und 32°C, die mittlere Luftfeuchtigkeit beträgt 75 Prozent. Die Monate mit den häufigsten Regenfällen sind April bis Juni. Die trockensten und wärmsten Monate sind Januar und Februar, die kühlsten Monate Juli und August.

Beste Reisezeit

Die beste Reisezeit für Kenia sind die Monate Januar/Februar, da während dieser Zeit fast kein Regen fällt und angenehm warme Temperaturen herrschen. Ebenfalls gute Reisemonate sind die Monate von März bis Mai, da hier Vorsaison herrscht und man noch mit niedrigen Preisen und freien Zimmern rechnen kann. Allerdings muss in dieser Zeit bereits mit gelegentlichen heftigen Regenschauern gerechnet werden.

Gesundheit

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus .

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, Typhus, Gelbfieber.

Informationen zur Malaria

Malaria

Allgemeine sowie medikamentöse Prophylaxe .

Verbreitung

Ein Malariarisiko besteht ganzjährig im gesamten Land. Zunahme von Malariaübertragungen im Hochland, vor allem im Grenzgebiet zu Uganda. Geringes Infektionsrisiko auch im Stadtgebiet von Nairobi. Gebiete oberhalb 2.500 m gelten als malariafrei.

Erhöhtes Übertragungsrisiko während und direkt nach den Regenzeiten. In den Urlaubsorten am Indischen Ozean (z.B. Mombasa, Malindi) muss ganzjährig mit Malaria-Übertragungen gerechnet werden.

Malaria wird durch den Stich eines Moskitos meist in der Zeit zwischen Abenddämmerung und Sonnenaufgang auf den Menschen übertragen.

Ärztliche Hilfe

NAIROBI: Aga Khan Hospital, Dr. Nasir Bhanji (spricht Deutsch), Doctor's Plaza,, Nairobi, Tel. (020) 374 25 61;

MOMBASA:Dr. J. Okanga, Nyerere Avenue, Aga Khan Doctors Plaza,, Mombasa, Tel. (041) 231 29 54, 231 47 61.

Geld und Umtausch

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Kenia-Schilling (K.Sh.)

1 Kenia-Schilling = 100 Cents.

20 Kenia-Schilling werden auch als "Kenia-Pfund" bezeichnet.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 73,61 K.Sh.

1 US-$ = ca. 62,13 K.Sh.

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um reine "Geldkurse" für den Bargeldtausch am Bankschalter, d.h. sie nennen den aktuellen Wert, den der Reisende beim Umtausch am Bankschalter (Schalterkurse in Deutschland) erhält. Hinzu kommen dann noch die von der jeweiligen Bank abhängigen Umtauschgebühren. Die Kurse sind nicht geeignet zur Umrechnung von Rechnungen etc., da hierfür meist "Devisenkurse" zugrunde gelegt werden.

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - bei der Ein- und Ausfuhr von Fremd- und Landeswährung im Gegenwert von über 5.000 US-$ (mit Nachweis der Herkunft des Geldes und des Verwendungszwecks).

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Umtausch: Umtausch ist in Wechselstuben und allen größeren Banken (höhere Gebühren) möglich; Quittungsformulare über Umtausch aufbewahren (Kontrollen). Vorsicht vor Schwarzhändlern mit "Lock-Umtauschkursen" - Devisenvergehen werden bestraft. Es sollte in der Ankunftshalle im Flughafen kein Geld getauscht werden, da kriminelle Banden Reisende dort schon beim Geldumtausch beobachtet und später ausgeraubt haben! Kleine US-$-Scheine sollten für erste Zahlungsvorgänge gleich nach der Ankunft im Land mitgeführt werden. Die Verschandelung/Zerstörung von Geldscheinen kann bestraft werden.

Internationale Kreditkarten: Ja - werden in größeren Hotels, Geschäften, bei Safari-Veranstaltern und bei Autovermietern in der Regel akzeptiert.

Geldautomat: Ja - mit Kreditkarte und GiroCard an den Automaten einiger Banken.

Reiseschecks: Ja - in Euro und US-$; sie können bei Banken in größeren Städten eingetauscht werden.

Wichtige Adressen

Auskunftstellen

Botschaften und Konsulate

Ärztliche Hilfe

NAIROBI: Dr. Englisch, in der Botschaft der Bundesrepublik , Deutschland,, Riverside Drive 113,, Nairobi, Tel. (020) 426 21 00;

MOMBASA:Dr. J. Okanga, Nyerere Avenue, Aga Khan Doctors Plaza,, Mombasa, Tel. (041) 231 29 54, 231 47 61.

Reisetipps

Sehenswertes

Nairobi

Nairobi ist eine junge Stadt, die auch den Beinamen "grüne Stadt an der Sonne" trägt. Das moderne Kenyatta-Konferenzzentrum und das attraktive Stadtbild haben Nairobi zu einer bedeutenden internationalen Handels- und Konferenzstadt gemacht.

Obwohl Nairobi sehr gepflegt wirkt, ist die Kriminalitätsrate doch relativ hoch. Als Ortsfremder sollte man manche Viertel vor allem nachts meiden, manchmal wird sogar empfohlen, den Uhuru-Park nicht allein zu betreten.

Einen Rundgang durch Nairobi beginnt man am besten mit einer Fahrt zur Aussichtsterrasse des Kenyatta Conference Centre, von der aus man einen herrlichen Blick über die Stadt hat. Ebenfalls am City Square stehen die City Hall (Rathaus) und die Holy Family Cathedral. In dem rundlichen Bau westlich des Platzes liegen die Gebeine Jomo Kenyattas, des ersten Präsidenten Kenias. Der Uhuru-Park (Freiheitspark) bietet zusammen mit dem Central Park Nairobis grüne Lunge. Auf dem City Market werden Obst und Gemüse sowie kunsthandwerkliche Arbeiten angeboten. Bunte Stoffe, Textilien, Schuhe und Haushaltswaren kauft man aber besser in der Biashara Street. Am Rande der Innenstadt sollte man dem Kenya National Museum einen Besuch abstatten. Das Nationalmuseum umfasst Sammlungen zur Naturgeschichte und Naturkunde, zur Geschichte, Volkskunde und Kunst Ostafrikas und gibt einen Einblick in die Menschheitsgeschichte sowie die Tier- und Pflanzenwelt Ostafrikas. Die prähistorische Abteilung enthält spektakuläre Ausgrabungsfunde, die Mary und Louis Leakey in der Olduvai-Schlucht in Tansania machten. Dem Nationalmuseum gegenüber liegt ein Schlangenpark, in dem man Schlangen, Krokodile und Schildkröten beobachten kann.

In der Umgebung von Nairobi ist neben dem Nairobi National Park auch das Karen Blixen Museum einen Besuch wert. Die Farm am Fuße der Ngong Berge ist besonders seit dem Film "Jenseits von Afrika" ein vielbesuchtes Museum geworden. Teilweise ist das Haus mit Originalmöbeln ausgestattet, teilweise sind Einrichtungsgegenstände aus dem Film zu sehen. Bei einem Spaziergang in den Ngong Hills, die man aufgrund immer wieder auftretenden Überfällen nur mit kundigen Führern unternehmen sollte, kann man das Denys Finch-Hatton Memorial entdecken. Ein schlichter Obelisk zeigt dem Besucher die Stelle an, wo der berühmte Großwildjäger und Geliebte Karen Blixens begraben wurde, als er 1931 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam.

Mombasa

Der Stadtkern von Mombasa, Kenias zweitgrößter Stadt, liegt auf einer etwa 14 km² großen Halbinsel. Nach Norden verbinden drei Brücken die Stadt mit dem Festland, nach Süden hin wird der Verkehr mit Fähren abgewickelt. Die Mehrheit der Kenia-Besucher reist über den zehn Kilometer von der Stadt entfernten Moi International Airport in das Land ein. Wenige aber bleiben länger in der Stadt. Interessant ist vor allem die Altstadt, die sich vom Fort Jesus zwischen dem Alten Hafen und der Digo Road erstreckt und die man in einem Spaziergang erkunden kann. Sehenswert ist die "Touristenmeile" Moi Avenue mit ihren Souvenirläden, Reisebüros, Banken, einigen Hotels und den Tunsks, riesigen Elefantenstoßzähnen, die die Moi Avenue auf der Höhe der Uhuru Garden überspannen. Auf dem Treasury Square stehen schöne architektonische Zeugnisse der Kolonialzeit, wie etwa das Rathaus. Das Fort Jesus jenseits des Platzes wurde zwischen 1593 und 1596 von Portugiesen gebaut. Das Bollwerk wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach verstärkt und erweitert. Eine typisch afrikanische Atmosphäre herrscht im Central Market, wo man frisches Obst, Gewürze und Souvenirs kaufen kann. Der Besuch des Akamba Handicraft Centre, das etwa eineinhalb Kilometer vom Flughafen entfernt, westlich des Stadtzentrums liegt, lohnt sich zum einen wegen der hier angebotenen Kunsthandwerkserzeugnisse, zum anderen bietet es einen interessanten Einblick in die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Einheimischen. Nördlich und südlich von Mombasa bietet sich ein Strandurlaub an.

Nationalparks in Kenia

Etwa acht Prozent der Landesfläche Kenias stehen als National-Park, National Reserve oder Sanctuary unter Naturschutz. Die Nationalparks sind täglich von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang zugänglich. Die besten Zeiten zur Tierbeobachtung sind die frühen Morgenstunden zwischen 6.30 und 9 Uhr. Üblich sind in Kenia vor allem Safaris mit kleinen Bussen oder Geländewagen. Auch Safaris im Heißluftballon, mit dem Kleinflugzeug oder auf dem Kamelrücken werden angeboten. Übernachtet wird meist in einer Lodge. Es werden aber auch Tented Camps oder Camping Safaris angeboten. Abgesehen von wenigen ausgewiesenen Pfaden darf man in den meisten Nationalparks keine Wanderungen unternehmen (gewandert werden kann im Mount Kenya und Mount Elgon National Park).

* Das MASSAI MARA National Reserve liegt im Südwesten an der Grenze zu Tansania und ist vermutlich das bekannteste Tierschutzgebiet Kenias. Es bildet mit der südlich anschließenden Serengeti (Tansania) ein gemeinsames Ökosystem von einer Fläche von insgesamt 25.000 km² Fläche. Spektakulär sind hier die sich Jahr für Jahr wiederholenden Tierwanderungen, die in der Serengeti beginnen. Beteiligt sind neben über einer Million Weißbartgnus auch Zebras und Antilopen sowie Löwen, Schakale und Hyänen. Leoparden und Geparde kommen ebenso vor wie Krokodile und Flusspferde. Das Massai Mara National Reserve hat eine Vielzahl von Lodges unterschiedlicher Kategorie zu bieten. Einige Massai-Dörfer in der Nähe des Reservats können gegen Bezahlung besucht werden.

* Auch der AMBOSELI National Park im Süden des Landes gehört zu den bekanntesten und meistbesuchten Nationalparks Kenias. Der reiche Wildbestand mit Elefanten, Büffeln, Gnus, Zebras, Giraffen, Flusspferden und verschiedenen Antilopenarten macht ihn zum Besuchermagneten. Beliebt ist der Park auch durch seine beeindruckende Lage unterhalb des Kilimanjaro. Besteigen kann man den Kilimanjaro aber nur vom Kilimanjaro National Park in Tansania aus. Lodges unterschiedlicher Preiskategorien stehen zur Verfügung.

* Im MERU-Nationalpark, 400 km von Nairobi entfernt, lebt die einzige weiße Nashornherde Kenias. Dieser Park gehört zu den wilderen und ursprünglicheren Naturschutzgebieten.

* Der wüstenähnliche SAMBURU-Wildpark liegt zwischen Nairobi und dem Turkana-See. Hier kann man u.a. die seltenen Oryx-Antilopen sowie netzförmig-gemusterte Giraffen und Grevys-Zebras sehen. Auch Strauße und Elefanten sind in der freien Wildbahn leicht zu ersichten. In der Samburu-Lodge und der River-Lodge werden im Blickfeld der an der Bar sitzenden Gäste Köder für Leoparden ausgehängt.

* Der TSAVO-Nationalpark ist mit 2.100 km² der größte Park Kenias. Für die Öffentlichkeit ist jedoch nur ein kleiner Teil des Parks zugänglich. Büffel, Löwen, Antilopen, Gazellen, Giraffen und Zebras gehören u.a. zu den in Tsavo beheimateten Tierarten. Bei Mzima Springs im Westen des Parks kann man Krokodile und Flusspferde sehen.

Badestrände in Kenia

An Kenias 480 Kilometer langer Küste des Indischen Ozeans liegen wunderschöne Sandstrände. Besonders die Küstenzonen nördlich und südlich von Mombasa weisen kilometerlange, feinsandige Strände auf. Zu Mombasas Nordküste gehören die Resorts von Nyali, Bamburi, Shanzu und Kikambala, die meist im afrikanischen Stil gebaute Hotelanlagen aufweisen. An der Südküste Mombasas konzentriert sich der Tourismus auf Diani Beach. Auch die Küstenzone bei Malindi/Watamu und die Strände des Lamu-Archipels sind sehr zu empfehlen. Die 120 Kilometer nördlich von Mombasa gelegenen Badeorte Malindi und Watamu haben besonders bei Wassersportlern und Hochseefischern einen guten Ruf. Auf das Lamu-Archipel fliegt man am besten mit dem Kleinflugzeug. Hier findet man noch völlig einsame Strände.

Reisehinweise

Aktuelle Hinweise:

* Bei Reisen innerhalb Kenias wird generell zu Vorsicht und Wachsamkeit geraten.

Politische Kundgebungen und andere Menschenansammlungen, insbesondere im Bereich von Slumgebieten in Nairobi und anderen Städten, sollten unbedingt gemieden werden.

* Vor den Küsten Somalias und seiner Nachbarstaaten sowie in den angrenzenden Gewässern besteht weiterhin ein sehr großes Risiko von Piratenangriffen und Kaperungen. Inzwischen werden auch Schiffe tief im Indischen Ozean (um die Seychellen und Madagaskar) sowie vor Kenia, Tansania, Jemen und Oman angegriffen und gekapert. Schiffsführern in den vorgenannten Gebieten wird dringend empfohlen, höchste Vorsicht walten zu lassen.

Trotz der internationalen Bemühungen zur Eindämmung der Piraterie bleibt die Zahl der Piratenangriffe unverändert hoch; ein wirksamer Schutz kann nicht garantiert werden. Schiffsführern in den gefährdeten Gewässern wird eine Registrierung beim Maritime Security Centre unter www.mschoa.org dringend empfohlen.

Terrorismus:

In Kenia sind terroristische Anschläge nach wie vor nicht auszuschließen. Es wird zu besonderer Vorsicht und Wachsamkeit geraten, insbesondere auch auf öffentlichen Plätzen, religiösen Stätten sowie beim Besuch von internationalen Einrichtungen mit potentiellem Symbolcharakter und exponierten touristischen Sehenswürdigkeiten.

Luftverkehr:

Die Durchführung der Sicherheitskontrollen an den kenianischen internationalen Flughäfen Nairobi "Jomo Kenyatta" und Mombasa "Daniel Arap Moi" gibt zu Bedenken Anlass, ob sie europäischem Standard entsprechen. Vorkommnisse in der Vergangenheit lassen jedenfalls an ihrer Effizienz zweifeln. Die Sicherheitskontrollen am regionalen Flughafen Nairobi-Wilson, Ausgangs- und Zielpunkt zahlreicher "flying safaris" in Kenia, über den auch sämtliche Flüge nach und aus Somalia abgewickelt werden, entsprechen nicht dem europäischen Standard und werden als unzureichend eingeschätzt. Anlass zu erheblicher Besorgnis besteht vor allem wegen der mangelhaften Sicherheitskontrollen der Flugverbindungen von und nach Somalia.

Kriminalität:

* Reisende sollten besonders vorsichtig beim Einsatz von Bankkarten - Zahlung mit Kreditkarte, Abheben am Geldautomat - sein. Nicht ausgeschlossen sind Beobachtungen und Ausspähungen, die anschließend in sogenannte Express-Entführungen münden können, bei denen gerade auch westliche Ausländer über mehrere Stunden hinweg festgehalten werden, um mit deren Bankkarten hohe Geldbeträge abheben zu können.

* Eine erhöhte Gefahr, Opfer von bewaffneten Überfällen zu werden, besteht in den nördlichen und nordöstlichen Landesteilen Kenias sowie in der Küstenregion nördlich von Malindi und auf den Reiserouten auf dem Landweg in die Nordostprovinz sowie in die nördliche Küstenprovinz. Reisen in diese Gebiete, vor allem nach Lamu, sollten mit dem Flugzeug erfolgen.

Vereinzelt werden Aktivitäten von Banditen im Grenzgebiet zwischen Kenia und Tansania in der Region des Natron-Sees, Namanga und des Amboseli-Parks gemeldet.

* Individualreisende, die die Nationalparks ohne Reisegruppenbetreuung besuchen, sollten in den vorhandenen Lodges oder bewachten Campingplätzen übernachten. Vor individuellen Ausflügen bei den Reise- und Hotelleitungen am Ort eingeholte Informationen erlauben eine bessere Lagebeurteilung und Risikoabwägung.

* Die Innenstädte Nairobis und Mombasas sollten nachts generell, bestimmte Gegenden des Stadtinnern Nairobis (dazu gehören River Road, Tom Mboya Street und Machakos Bus Terminal) möglichst auch bei Tag gemieden werden. Touristen sollten Wertsachen grundsätzlich nicht sichtbar mit sich tragen.

* Bei Spaziergängen an Stränden nach Einbruch der Dunkelheit und außerhalb der Hotelanlagen besteht eine erhöhte Gefahr, überfallen zu werden. Es wird daher angeraten, selbst kürzeste Entfernungen mit einem Taxi zurückzulegen. Raubüberfälle auf Autofahrer, teilweise verbunden mit der Wegnahme des Fahrzeugs ("Car-Jacking"), sowie auf Fußgänger nehmen zu, insbesondere in Nairobi und anderen größeren Städten.

Straßenverkehr:

* Bei selbst organisierten Fahrten sollte die Route so geplant werden, dass das Ziel noch bei Tageslicht erreicht wird. Dies ist wichtig, um sich einerseits nicht verstärkt der Gefahr bewaffneter Überfälle auszusetzen, andererseits wegen des teilweise extrem schlechten Straßenzustands. Die Straßen sind entweder ungeteert oder mit gefährlich großen Schlaglöchern versehen.

* Überlandfahrten mit öffentlichen Bussen oder Kleinbussen (sogenannten "Matatus") sollten vermieden werden, da sie sich oft nicht in verkehrssicherem Zustand befinden und oft überladen mit überhöhter Geschwindigkeit fahren.

* Schwere Unfälle von Überlandbussen mit Todesopfern aufgrund überhöhter Geschwindigkeit oder Übermüdung der Fahrer sind vergleichsweise häufig.

* Bei Reisen mit dem Auto in die nördlichen und nordöstlichen Landesteile Kenias, in die Küstenregion nördlich von Malindi, in die Nordostprovinz sowie in die nördliche Küstenprovinz, vor allem nach Lamu, sollte unbedingt der Schutz in einem bewachten Konvoi gesucht werden.

Safaris:

In jüngster Zeit haben sich schwere Unfälle von Fahrzeugen lokaler Safariunternehmen aufgrund des offensiven Fahrstils und der Übermüdung der Fahrer sowie nur bedingter Geländetauglichkeit der Kleinbusse gemehrt. Es wird empfohlen, sich bei der Reise- oder Hotelleitung über die Erfahrungen mit dem jeweiligen Safarianbieter zu informieren und sich bei Reiseantritt zu vergewissern, dass sich die Fahrzeuge in einem verkehrstauglichen Zustand befinden. Darüber hinaus sollte man den Fahrer bei risikoreicher Fahrweise vehement auf einen angemessenen Fahrstil hinweisen.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

* Die Küstenregion Kenias ist islamisch geprägt. Reisende sollten darauf Rücksicht nehmen und ihr Verhalten entsprechend anpassen.

* Schwere Unfälle von Überlandbussen mit Todesopfern aufgrund überhöhter Geschwindigkeit oder Übermüdung der Fahrer sind bedauerlicherweise vergleichsweise häufig.

* Beim Verwenden von Kreditkarten in Kenia sollten die einschlägigen Vorsichtsmaßnahmen und Empfehlungen der Kreditkartenunternehmen beachtet werden, da es auch in Kenia Kreditkartenbetrug gibt.

* Schon geringfügige DROGENDELIKTE (z.B. auch der Besitz von Marihuana für den Eigenbedarf) werden hart bestraft.

* RAUCHVERBOT: In Kenia ist das Rauchen in öffentlichen Bereichen verboten (außer in ausgewiesenen Zonen). (Ob Reisende im Hotelzimmer rauchen dürfen, sollte vorher im jeweiligen Hotel abgeklärt werden.) Seit kurzem werden die gesetzlichen Bestimmungen zum Nichtraucherschutz strenger durch die Behörden verfolgt. In einigen wenigen Einzelfällen wurden Einreisende direkt nach der Ankunft von angeblichen Polizisten in betrügerischer Absicht zur Zahlung von hohen "Bußgeldern" genötigt.

* FOTOGRAFIEREN: Nicht aufgenommen werden dürfen militärische und polizeiliche Einrichtungen, Flughäfen oder Ähnliches. Außerdem sollte man möglichst keine Aufnahmen der Landesfahne, des Staatswappens und des Präsidenten (bei nicht-öffentlichen Veranstaltungen) machen. Allgemein sollte bei Personenaufnahmen Zurückhaltung geübt werden.

* RAMADAN: Die Zeit des islamischen Fastenmonats Ramadan variiert von Jahr zu Jahr (2010: ca. 11. August bis ca. 9. September). Während dieser Zeit gilt für Muslime ein Fastengebot (Verzicht auf Speisen und Getränke und z.B. auch Rauchen) von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Reisende sollten sich den Verhaltensregeln des islamisch geprägten Landes anpassen. Essen, Trinken und Rauchen in der Öffentlichkeit während der Tagesstunden ist im Ramadan verpönt. Außerdem ist mit Einschränkungen im Alltag (z.B. tagsüber Schließung von Restaurants außerhalb der Hotels, reduzierte Arbeitszeiten bei Behörden) zu rechnen.

Bitte unbedingt Abschnitt "Reisehinweise" beachten.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre EC-Karten, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-ev.de zu finden.

 

Reisen in Kenia

Tel: 0 25 06 - 83 03 - 290
Mo. - Fr.: 9 - 18 Uhr

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