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Freiwilligenarbeit Namibia
Namibia, das ist ein einzigartiger Mix aus afrikanischen und europäischen Einflüssen. Die ehemalige deutsche Kolonie bietet dem Besucher ein absolutes Kontrastprogramm: die sagenhaften Dünen- und Felslandschaften der Namib-Wüste, die sattgrünen Flussoasen im Caprivi-Streifen, die wilde Skeletoncoast oder den Etosha Nationalpark mit seinem Tierreichtum – das alles macht das Land im Südwesten Afrikas zu einem faszinierenden Reiseziel.
Freiwilligenarbeit in Namibia: Ihr Ziel
Auf einen Blick
- Alter: ab 18 Jahren
- Aufenthalt: 2 oder 4 Wochen
- Sprache: Gute Englischkentnisse
- Programmstart: zwei- bis dreimal pro Monat
- Visum: Kostenloses Touristenvisum
Lange stand Namibia trotz hervorragender Infrastruktur und mehreren traditionellen Kulturen bei Reisenden im Schatten Südafrikas. Erst in jüngerer Zeit beginnen Besucher aus Übersee, Namibia als Urlaubsdestination wahrzunehmen und sich an den über 3000 Sonnenstunden im Jahr zu erfreuen.
Auch wenn Englisch die offizielle Landessprache ist, sprechen viele Einwohner neben Afrikaans auch Deutsch – so fällt es relativ leicht, mit Einheimischen ins Gespräch zu kommen. Zudem gilt Namibia als eines der sichersten Reiseziele Afrikas: Gute Voraussetzung also, um das Land zu erkunden und hier Freiwilligenarbeit zu leisten!
Im Nordwesten der Namib Wüste, gibt es einen wilden Landstrich, der sich parallel des Skeleton Coast Nationalparks entlang zieht: Damaraland. Mit großen, offenen Grasebenen, zerklüfteten Bergen im Hintergrund und einer artenreichen Tierwelt – mit Hyänen, Elefanten, Schakalen, Leoparden, Geparden, Springböcken, Straußen, Giraffen, Wüstenlöwen, Nashörnern und vielem mehr – zählt die Gegend zu den letzten wahren Wildnisarealen Namibias.
Wildlife Projekt in Namibia
Extensive Landwirtschaft ist in Namibia aufgrund der natürlichen Verhältnisse schwer möglich, so versuchen die Menschen vor Ort, der Natur das Notwendige zum Leben abzugewinnen. Dabei stehen sie im Konflikt mit einer in der Region lebenden Elefantengruppe. Die Tiere sind ebenfalls auf die knappen natürlichen Ressourcen – v.a. Wasserzugang – angewiesen und beschädigen auf ihren Streifzügen nicht selten die Pumpen, Dämme oder Windräder, die der Wasserversorgung der lokalen Bevölkerung dienen.
So kommen sich Mensch und Elefant wortwörtlich ins Gehege. Der Ärger der Bauern entlädt sich dabei nicht selten in Form von Gewehrkugeln gezielt auf die grauen Dickhäuter. Eine vertrackte Situation, die das Projekt mittels einfacher Baumaßnahmen, Prävention und Forschung zu lösen versucht.
Ihre Unterkunft in Namibia
Wer sich für dieses Programm entscheidet, muss Abenteuergeist mitbringen und einfaches Wildcampen mögen. In der ersten Woche Ihres Aufenthalts in Namibia übernachten Sie im abgelegenen Wüstencamp in Zweimannzelten. In der zweiten Woche campen Sie wild und folgen der Elefantenherde zu Fuß. Beim 4-Wochen-Programm wiederholt sich der Ablauf.
Die Wochenenden verbringen Sie im komfortableren Base Camp (mit Dusche und Toilette) am Ugab River oder auch in Swakopmund, wo Sie für Ihre Unterkunft und Mahlzeiten selbst sorgen. Während der Freiwilligenarbeit im Projekt sind Sie reihum für die Essenszubereitung verantwortlich. Sowohl im Wüstenamp als auch auf Safari gibt es weder Strom noch fließend Wasser, der Busch oder ein Loch im Boden ist Ihre Toilette, die Waschmöglichkeiten sind einfachster Art.
Das pure Outdoor-Adventure in einer faszinierend wilden Landschaft!
Freiwilligenarbeit in Namibia
- Tätigkeiten: Bauarbeiten, Datensammlung, Elefanten-Tracking, Aufklärungsarbeit, Maßnahmen zur Tourismusförderung etc. Ggf. fangen Sie schon früh morgens zu arbeiten an.
- Freizeit: I.d.R. am Wochenende.
- Besonderheiten: Oftmals werden vor Ort Exkursionen organisiert, deshalb unbeding einen Schlafsack und feste Schuhe mitbringen
- Aufenthaltsdauer: 2 oder 4 Wochen
- Anmeldung: Mindestens 4 Monate vor Abreise. Gerne deutlich früher, da die Anzahl der Plätze begrenzt ist.
- Programmstart: Zwei- bis dreimal pro Monat, außer im Dezember und Januar zu folgenden Terminen: 13.9., 27.9., 11.10., 25.10., 8.11., 22.11.2010; 31.1., 15.2., 28.2., 14.3., 28.3., 11.4., 25.4., 9.5., 23.5., 6.6., 20.6., 4.7., 18.7., 1.8., 15.8., 29.8., 12.9., 26.9., 10.10., 24.10., 7.11. und 21.11.2011
- Visum: Kostenloses Touristenvisum bei Ankuft, Reisepass notwendig.
- Praktische Erfahrung: Nicht notwendig, aber von Vorteil.
- Sonstiges: Da Sie sich in einen völlig fremden Kulturraum begeben, sind Geduld, Anpassungsvermögen, Selbstständigkeit und Reiseerfahrung sehr wichtig. Das Leben unter einfachsten Bedingungen darf Ihnen nichts ausmachen.




