Costa Rica

Länderinfos

Einreise und Fakten

Einreise für Deutsche

Visumfrei als Besucher, Touristen und Geschäftsreisende für 90 Tage. Notwendig sind: mindestens 6 Monate gültiger Reisepass, Rückreisetickets und ausreichende Geldmittel.

Landesdaten

Lage

Costa Rica liegt im Süden Mittelamerikas und grenzt im Südosten an Panama, im Norden an Nicaragua. Es wird im Osten vom Atlantischen Ozean, dem Karibischen Meer, begrenzt, im Westen vom Pazifischen Ozean.

Die Küste am Karibischen Meer erstreckt sich über rund 210 km, am Pazifischen Ozean über 1.250 km. An der schmalsten Stelle beträgt die Entfernung zwischen beiden Ozeanen nur etwa 119 km. Höchste Erhebung des Landes ist der in der "Cordillera de Talamanca" gelegene Chiripó, der 3.820 m hoch ist. Zwei weitere Gebirgsketten, die "Cordillera de Guanacaste" und die "Cordillera Central" weisen zahlreiche Vulkane auf, deren höchster, der Irazú, eine Höhe von 3.432 m erreicht.

Zu Costa Rica gehören auch einige kleine Inseln: La Noita im Karibischen Meer, Chira, Isla del Caño und Isla del Coco im Pazifik.

Fläche: 51.100 km².

Verwaltungsstruktur: 7 Provinzen (Alajuela, Cartago, Guanacaste, Heredia, Limón, Puntarenas, San José).

Einwohner

Bevölkerung: ca. 4,3 Millionen.

Städte: San José (Hauptstadt) ca. 309.700, Limón ca. 56.700, Desemperados ca. 52.300, Alajuela ca. 42.900, San Francisco ca. 44.800, Cinco Esquinas ca, 40.400.

Sprache

Die Amtssprache Costa Ricas ist Spanisch. In den Hotels und Touristengebieten wird vielfach auch Englisch gesprochen.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -7 Stunden

Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied -8 Stunden.

Stromspannung

110 Volt Wechselstrom, 60 Hertz. Mitnahme eines Adapters wird empfohlen.

Telefon/Post

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Costa Rica ist 00506, die Rufnummer ist unmittelbar danach zu wählen. Die Vorwahl von Costa Rica nach Deutschland ist 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.

Öffentliche Telefone funktionieren teils mit Münzgeld, teils mit Telefonkarten.

NOTRUFNUMMERN: Polizei, Unfallrettung und Feuerwehr 911.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 1800.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Costa Rica von E-Plus, O2, T-Mobile und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .cr

In Costa Rica sind Internet-Cafés weit verbreitet.

Feiertage

1. Januar (Neujahr), Gründonnerstag, Karfreitag, 11. April (Jahrestag zur Schlacht von Rivas, nur regional), 1. Mai (Tag der Arbeit), 25. Juli (Anschluss von Guanacaste), 2. August (Jungfrau von Los Angeles), 15. August (Muttertag), 15. September (Unabhängigkeitstag), 12.Oktober (Columbus-Tag), 25. Dezember (Weihnachten), 31. Dezember (Silvester).

Die Hauptferienzeiten fallen in die Zeit um Ostern und zwischen Weihnachten und Neujahr.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 8.30-15 Uhr;

Büros: Mo bis Fr 8-16 Uhr;

Geschäfte: Mo bis Sa 8-18 Uhr, Supermärkte und Shopping-Zentren haben oft länger geöffnet, auch an Sonntagen.

Kleidung

Während des ganzen Jahres reicht es, wenn man leichte Sommerkleidung mitnimmt, die gut waschbar und atmungsaktiv sein sollte. Für die Abende, an denen es immer etwas abkühlt, sollte man jedoch auch immer leichte Wollsachen dabeihaben. Für die kühleren Monate Dezember, Januar und Februar empfiehlt es sich, auch Übergangskleidung mitzunehmen, wenn man in die höheren Lagen reist. Eine Regenjacke oder etwas Ähnliches sind genauso wie eine Sonnenbrille unbedingt erforderlich.

Land und Leute

Geschichte/Politik

Es gilt als gesichert, dass schon 9000 v.Chr die ersten Menschen auf der Halbinsel Nicoya siedelten. Bis zu seiner Kolonialisierung war die Bevölkerungsdichte des Landes jedoch sehr gering, da Costa Rica hauptsächlich als Durchzugsland nach Südamerika diente.

1502 entdeckte Kolumbus auf seiner vierten Reise die Küste Costa Ricas. Um 1560 eroberten die Spanier das Land und begannen das Valle Central zu besiedeln. 1821 löste sich Costa Rica friedlich von Spanien, das an dem Land nun kein Interesse mehr hatte. Kurze Zeit war Costa Rica daraufhin Teil der Zentralamerikanischen Föderation (zusammen mit El Salvador, Honduras und Nicaragua) bevor es am 14. November 1838 seine staatliche Souveränität erklärte. In den folgenden Jahren entwickelte sich Costa Rica, vor allem unter Amerikanischen Einfluss, zu dem Staat, der Inbegriff einer Bananenrepublik wurde. So breiteten sich Großplantagen aus, wo einst Klein- und Mittelbauern lebten und arbeiteten. Nach einigen Wirren, wie etwa dem Bürgerkrieg von 1948, ist Costa Rica heute eine gut funktionierende Demokratie.

Wirtschaft

Costa Rica gehört zu den Ländern, die traditionell vorwiegend Landwirtschaft betreiben. Wichtige landwirtschaftliche Exportgüter sind Kaffee, Bananen und Kakao. Mittlerweile hat jedoch die Bedeutung des Industrie- und Dienstleistungssektors stark zugenommen.

Der größte Devisenbringer Costa Ricas ist der Tourismus. Man baut behutsam den Fremdenverkehr auf, hat inzwischen eine Reihe guter Hotels und verzeichnet eine rege Nachfrage, vor allem im Bereich des Ökotourismus.

Religion

Knapp 90 Prozent der Bevölkerung sind Katholiken, der protestantischen Kirche gehören 8 Prozent an.

Vegetation

"Garten zwischen zwei Ozeanen" wurde Costa Rica schon genannt. Es gibt in diesem Land zwischen Pazifik und Atlantik rund 12.000 Pflanzenarten. Erst knapp 1.300 Baumarten sind bisher bestimmt worden. Die Natur ist ungemein variationsreich - und damit der größte touristische Aktivposten des Landes, zumal die Einwohner selbst große Naturfreunde sind. Dies kann man schon daraus entnehmen, dass es in Costa Rica inzwischen 40 Nationalparks und eine Reihe weiterer Schutzgebiete gibt. Auf Ausflügen kann man eine Vielfalt an Flora und Fauna erleben, die einmalig ist. So findet man tropischen Regenwald und auch Trockenwald, mannshohe Farne und prächtige Orchideen. Die größte Ansammlung von Nationalparks findet man im Gebiet der Cordilleren von Talamanca im Südosten des Landes, das an der Grenze zu Panama liegt.

Tierwelt

Eine Vielzahl an Tieren kann man in Costa Rica antreffen, vor allem wenn man einen der vielen Nationalparks besucht. So sieht man Affen der unterschiedlichsten Familien, Bären und Faultiere, Fischotter und Gürteltiere, Schweine und Hirsche, aber auch zauberhafte Schmetterlinge und über hundert Fledermausarten. Außerdem gibt es in Costa Rica unzählige exotische Fische und Reptilien. Ob man allerdings die sehr seltenen Jaguare, Tigerkatzen und Ozelots zu sehen bekommt, ist jedoch fraglich. Der Vogelreichtum, den Costa Rica Vogelfreunden zu bieten hat, ist unerschöpflich. Mit seinen etwa 1.200 Vogelarten hat das Land mehr Vogelarten aufzuweisen als die USA und Kanada zusammen.

Gebräuche, Kulinarisches

Kulinarische

Kulinarisches

Die Küche von Costa Rica scheint zunächst etwas eintönig: Bohnen, Mais, Reis und gegrilltes Rindfleisch. Doch das sind nur die Grundbestandteile. Zutaten kommen hinzu - beispielsweise gebratene Bananen, Eier, allerlei Arten von Gemüse, Tomaten, Kartoffeln. Aus dem Mais macht man auch Fladen oder kleine Pfannkuchen, das Fleisch ist meist vom Huhn.

Man trinkt Bier, Kaffee, Tee, Mineralwasser, Fruchtsäfte. Und Ron Rico, einen kräftigen Rum.

Sitten und Gebräuche

Bei der "Fiesta de los Diablitos", das Teufelsfest, verkleiden sich die Boruca-Indianer zum Jahresende mit Masken als Teufel und kämpfen gegen einen Stier. Der Stier symbolisiert die spanischen Eroberer im 16. Jh. und wird bei der Fiesta natürlich besiegt.

Zu Weihnachten gibt es überall große Feste - jedes Dorf feiert seinen eigenen Heiligen. Aber am Bedeutendsten ist im August das Fest mit der "Jungfrau der Engel", wenn viele tausend Costaricaner zur "Virgen de los Angeles" in Cartago (südlich von San José) pilgern.

Außerdem wird viel "Carneval" gefeiert - keineswegs nur in der üblichen Faschingszeit. So gibt es - unter anderem - den "Carneval de Limon", bei dem in Puerto Limon ein großes kulturelles Volksfest mit Musik, Tanz und Theater stattfindet. Dazu kommen Besucher aus dem ganzen Land.

Souvenirs

Costa Rica hat schöne, nützliche und sehr preiswerte Lederwaren anzubieten, außerdem allerlei modische Bekleidung, die hier für große europäische Häuser hergestellt wird. Ohne das weltberühmte Etikett kann man sie zu einem Bruchteil des bei uns üblichen Preises kaufen. Gute Einkaufsstädte sind San José (mit den Vororten) sowie Sarchi, nordwestlich von der Hauptstadt, wo es hervorragend hergestelltes kleines Mobiliar wie hölzerne Tische und Stühle zu kaufen gibt. Sehr hübsch sind kleine Nachahmungen präkolumbianischer Goldkunst, die man im Nationalmuseum von San José erwerben kann.

Duty Free

Reisegut

Gegenstände, die für den persönlichen Bedarf des Reisenden bestimmt sind, wie Kleidung, Wäsche, Schuhe, Toilettenartikel, Schmuck usw., können zollfrei eingeführt werden.

Dazu zählen auch:

1 Fotoapparat und

1 Schmalfilmkamera mit Filmen oder 1 Videokamera mit Leerkassetten,

1 Laptop,

1 Tonbandgerät,

1 Kofferradio,

1 tragbares Musikinstrument,

1 Kinderwagen und Spielzeug für mitreisende Kinder;

1 Fernglas

Sportgeräte,

Camping-Ausrüstung,

Medikamente für den Eigenbedarf.

Außerdem sind zollfrei:

400 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 500 g Tabak;

3 Liter alkoholische Getränke

(Tabakwaren und Alkohol nur für Reisende ab 18 Jahren);

eine angemessene Menge Parfüm.

Klima und Wetter

Klimainformationen

Im Allgemeinen werden drei Klimazonen Costa Ricas unterschieden: die tropische Tiefebene an beiden Küsten (bis 600 m Höhe), die Hochebene im Landesinnern (Meseta Central), die 800-1.600 m hoch liegt, und das Hochgebirge.

Die Niederungen an der Karibikküste sind tropisch und feuchtheiß (Jahresdurchschnitt ca. 28°C). Die Monate Juli und Dezember sind klimatisch am anstrengendsten. Die Gebiete entlang der Pazifikküste sind von November bis ca. Mai heiß und meist trocken. In den übrigen Monaten muss mit heftigen Regenschauern (meist am frühen Nachmittag) gerechnet werden. Die Temperaturen liegen hier, ähnlich wie an der Karibikküste, bei ca. 27 bis ca. 34°C.

Die Hochebene der Meseta Central hat subtropisches Klima mit durchschnittlichen Temperaturen von 20°C, das durch eine ständig wehende Brise auch an heißen Tagen angenehm ist. Die Temperaturen in dieser Zone sind einigermaßen ausgeglichen. Im Hochgebirge über 1.600 m beträgt die durchschnittliche Temperatur 12°C.

In San José, der Hauptstadt des Landes, beginnt die Trockenzeit im Dezember, die heißesten Monate sind die Wochen von März bis Juni. Die Regenzeit dauert üblicherweise von Mai bis November. Die Luftfeuchtigkeit ist im Allgemeinen hoch; im Durchschnitt etwa 80 Prozent. In San José liegt die durchschnittliche Luftfeuchtigkeit morgens bei ca. 86 Prozent. Mittags ist sie mit etwa 68 Prozent niedriger.

Beste Reisezeit

Am besten besucht man Costa Rica in der Trockenzeit von Dezember bis April.

Gesundheit

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus n.

Ausnahmen siehe unten.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Risiko nur regional, dort allgemeine . Medikament (Stand-by-Therapie) zur Behandlung von Malaria mitführen.

Verbreitung

Ein mäßiges Malariarisiko besteht ganzjährig in ländlichen Gebieten der Provinz Limon. Die Hauptstadt San José ist malaria-frei.

Malaria wird durch den Stich eines Moskitos meist in der Zeit zwischen Abenddämmerung und Sonnenaufgang auf den Menschen übertragen.

Ärztliche Hilfe

SAN JOSÉ: Dr. Orlando Queseda, Calle 31/34 Avda. 11,, San José; Clínica Católica, Dr. Jorge Alfaro Monge (spricht Englisch), San José, Tel. 224 71 10.

Geld und Umtausch

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Costa-Rica-Colón (CRC)

1 Costa-Rica-Colón = 100 Centimos.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 564,04 CRC

1 US-$ = ca. 442,97 CRC

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt. Es sollten US-$ zum Umtausch mitgeführt werden.

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt.

Deklaration: Ja - bei Beträgen ab 10.000 US-$

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt.

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt.

Umtausch: ist möglich mit Euro und US-$ (am einfachsten). Zum Teil kann auch direkt mit US-$ bezahlt werden.

Internationale Kreditkarten: Ja (Visa) - (nur Visa) - werden von größeren Hotels, Restaurants und Geschäften akzeptiert.

Geldautomat: Ja - überall vorhanden, nehmen zum Teil jedoch nur lokale Karten. Automaten mit Cirrus/Maestro-Symbol für EC-Karten findet man in San José.

Reiseschecks: Ja - werden nur in US-$ angenommen.

Rücktausch: Sollte man schon vor der Ausreise erledigen. Am Flughafen werden manchmal nicht mehr als 50 US-$ zurückgetauscht.

Wichtige Adressen

Auskunftstellen

Im Reiseland

für allgemeine wirtschaftliche Anfragen im zentralamerikanischen Raum:

Botschaften und Konsulate

Ärztliche Hilfe

SAN JOSÉ: Dr. Luis Diego Calzada, , Edificio Tepeyac,, San José, Tel. 224 02 28 (spricht englisch); Clínica Católica, Dr. Jorge Alfaro Monge (spricht Englisch), San José, Tel. 224 71 10.

Reisetipps

Sehenswertes

San José

San José ist nicht nur die Hauptstadt, sondern das absolute Zentrum Costa Ricas. Hier findet man alle Verwaltungsstellen und hier beginnen praktisch alle Ausflüge ins Landesinnere. Die Stadt ist sehr modern. Zentrum der Stadt ist die Plaza de la Cultura. Hier trifft sich alles: Geschäftsleute und Künstler, Touristen und Straßenmusikanten. An diesem Platz findet man auch zwei Sehenswürdigkeiten. Die eine ist das im neoklassizistischen Stil erbaute Nationaltheater von 1894, das prächtigste und luxuriöseste Gebäude des ganzen Landes. Der Zuschauerraum dieses Theaters, in dem 1.000 Menschen Platz finden, kann in einen Ballsaal verwandelt werden.

Die zweite Sehenswürdigkeit an der Plaza de la Cultura ist das Goldmuseum, das die wertvollsten Goldschätze des Landes aufweisen kann. Hier fasziniert nicht so sehr der aufgehäufte sagenhafte Reichtum, sondern vielmehr die zauberhafte Ausstrahlung der feingearbeiteten Figuren und Schmuckstücke.

Cartago

In dem nahe der Hauptstadt gelegenen Ort steht die berühmte "Basilica de Nuestra Señora de los Angeles", eine 1926 erbaute Wallfahrtskirche. Im 17. Jahrhundert fand ein Indianermädchen an der Stelle, wo nun die Kirche steht, eine kleine Marienfigur. Obwohl man diese Figur zweimal von dem Ort entfernte, kam die Figur immer wieder zurück. Seitdem gilt der Ort als heilig, und die Quelle hinter der Kirche als heilkräftig. Gläubige aus ganz Südamerika pilgern hierher um Buße zu tun, zu beten und sich Hilfe bei Krankheiten zu erbitten.

Vulkan Arenal

Die drei Krater dieses Vulkans sind noch heute aktiv und stoßen immer wieder Lava sowie Gesteinsbrocken aus. Deshalb sollte man sie nur aus sicherer Entfernung beobachten. Ausbrüche werden stets durch gewaltiges Getöse angekündigt und man kann dann bei Nacht (klares Wetter vorausgesetzt) sehen, wie rotglühende Lava über die Hänge herabfließt. Das Smithsonian Institute hat eine "Arenal Observatory Station" aufgebaut, eine Überwachungsstation, von der man den besten Blick auf das Naturschauspiel hat. In der Station kann man auch übernachten und sogar gut essen.

Baden in Costa Rica

An der pazifischen Küste finden Costa Rica-Urlauber gute Bademöglichkeiten. Die Sandstrände und Hotels genügen europäischen Ansprüchen. Die atlantische (karibische) Küste hingegen ist weithin sumpfig und bietet kaum Bademöglichkeiten. Costa Rica ist das ideale Urlaubsland für Urlauber, die einen Badeurlaub mit Ausflügen in wunderschöne Landstriche kombinieren möchten. So sind von San José aus viele interessante Ziele (zur Naturbeobachtung wie zum Baden) durch Auto- oder auch Busausflüge ohne stundenlanges Herumfahren bequem zu erreichen.

Nationalpark Tortuguero

Der Park im Nordosten des Landes ist nur auf dem Wasser- und Luftweg zu erreichen. Diese Abgeschiedenheit führte dazu, dass sich in dem Regenwaldgebiet viele seltene Tiere und Pflanzen erhalten haben. Die Zahl der Tierarten im Nationalpark Tortuguero ist groß (es gibt dort allein über 300 Vogelarten). Man kann Affen wie Wickelbären, Seekühe und Krokodile sehen. Außerdem gibt es auch Reiher und Papageien und natürlich die Schildkröten, von denen der Park seinen Namen hat. Das 19 Hektar große Gebiet ist von Flüssen, Lagunen und Kanälen durchzogen. Am Meer liegt ein Schildkrötenstrand, den die Grünen Schildkröten im Sommer aufsuchen, um Eier zu legen. Außer diesen kommen aber auch die Karett- und die gewichtigen Lederschildkröten hierher.

Nationalpark Braulio Carillo

Der Park liegt nicht weit von der Hauptstadt San José, ist aber wild und wenig erschlossen. In dieser Ursprünglichkeit will man ihn auch belassen. Obwohl die dort lebenden Tiere nicht registriert sind, weiß man von Jaguaren, Quetzales, Wildkatzen und zahllosen anderen interessanten Tierarten. Um sich sicher zurecht zu finden sollte man immer einen Führer dabeihaben. Sehr empfehlenswert ist, weil ganz gefahrlos und deshalb auch für Kinder geeignet, eine Fahrt in der "Aerial Tram", einer Schwebebahn, die weit über dem Boden durch den Wald führt. In den offenen Gondeln haben ein Führer und vier Gäste Platz. Man schwebt über Bäume und Wasser, sieht Affen, Wickelbären und viele andere Tiere, die sich längst an die Gondeln gewöhnt haben. Die etwa 1 1/2 km lange Schwebetour dauert 1 1/2 Stunden und kann, wenn man eine Tageskarte kauft, beliebig oft wiederholt werden.

Nationalpark Vulkan Poás

Von dem 2.708 m hohen Vulkan, der anderthalb Autostunden von San José entfernt gelegen ist, blieb ein mächtiger Hauptkrater, der eineinhalb km Durchmesser hat. Noch sind dort vulkanische Aktivitäten bemerkbar: So schießt der gelbgrüne See im Inneren des Kraters immer wieder eine Fontäne heißen Wassers in die Luft. Manchmal allerdings blubbert er nur. Der letzte große Ausbruch des Poás war vor 90 Jahren. Ein zweiter benachbarter Krater mit einem kleinen blauen See ist völlig erloschen.

Nationalpark Vulkan Irazu

Hier, eine Autostunde von San José entfernt, findet man vier vulkanische Krater. In dem fast kreisrunden Hauptkrater des Irazú mit seinen rund 1.000 m Durchmesser liegt ein grellgrüner See. Der Krater erwacht immer wieder zum Leben und speit dann Feuer. An den mächtigen Hängen des Kraters entladen sich fast täglich Regenwolken, die vom Atlantik heranziehen. Auf diese Weise bildet sich hier eine Reihe wichtiger Flüsse, die eine große Rolle für die Bewässerung des Landes spielen.

Reisehinweise

Zurzeit liegt kein Reisehinweis vor.

Bitte beachten Sie auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen".

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Die Häufigkeit, mit der Touristen Opfer von Dieben werden, nimmt in Costa Rica zu. Insbesondere in der Flughafenumgebung, an Busbahnhöfen und an den Stränden im Nordwesten des Landes häufen sich die Zahlen der Diebstähle und Raubüberfälle auch am Tag.

Reisende sollten ihre Wertsachen direkt am Körper tragen und auf Schmuckstücke ganz verzichten.

Reisegepäck sollte immer direkt im Fußbereich platziert und im Auge behalten werden.

Im Falle eines Überfalls wird schnell von der Schusswaffe Gebrauch gemacht, daher sollte man sich nicht zur Wehr setzen.

Die Touristenpolizei ist unter der kostenloser Telefonnummer 911 erreichbar. Das Tourismusinstitut (ICT) steht unter den Telefonnummern 800 88 68 74 76 und 800 88 87 47 66 ratsuchenden Touristen (ebenfalls kostenlos) zur Verfügung.

Im Straßenverkehr empfiehlt sich ein zurückhaltender Fahrstil, da die Straßenverkehrsordnung von Einheimischen nur wenig beachtet wird.

Zur eigenen Sicherheit sollten Reisende, wenn sie andere Fahrzeuge mit einer Panne am Straßenrand sehen, ihre Fahrt fortsetzen. Solche Pannen werden oft inszeniert, um das Gepäck von Touristen zu entwenden.

Auf Autofahrten nach der Abenddämmerung sollte man verzichten. Das Unfallrisiko ist zu groß. Das Autofahren unter Drogen- oder Alkoholeinfluss ist verboten und kann eine Gefängnisstrafe nach sich ziehen.

Bei Verkehrsunfällen dürfen die Fahrzeuge auf gar keinen Fall ohne Genehmigung der Polizei bewegt werden. (Notrufnummer: 911)

In Costa Rica besteht die Gefahr von Erdbeben und Vulkanausbrüchen.

Hurrikan-Saison: In den Bundesstaaten im Süden der USA, in Mexiko, Zentralamerika sowie in der Karibik ist jeweils in der Zeit von Juni bis November mit Hurrikans zu rechnen. Kennzeichen dieser tropischen Wirbelstürme sind u.a. Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke, starke Regenfälle und unter Umständen auch Erdrutsche. Informationen dazu gibt es bei örtlichen Wettervorhersagen oder im Internet, beispielsweise unter www.nhc.noaa.gov und www.wunderground.com/tropical. Den Anordnungen der Sicherheitsbehörden ist Folge zu leisten.

In der Regenzeit sollte man auf Wanderungen in Flusstälern oder in den Bergen verzichten, da es häufig zu Erdrutschen kommt.

Es wird dazu geraten Rafting- und Kanufahrten nur bei seriösen Tourismusanbietern zu buchen, da diese auf die Sicherheits- und Versicherungsgbestimmungen achten.

Vor der Küste Costa Ricas gibt es starke Meeresströmungen, die beim Schwimmen von Touristen oft unterschätzt werden und öfters schon Todesfälle zur Folge hatten. Sicherheitsvorkehrungen sind nicht im gleichen Maße wie an europäischen Küsten vorhanden.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre EC-Karten, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-ev.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Wir

23 Mai

Münster

Online Infoabend zum Thema Work & Travel

09 Jun

Kiel

Jugendbildungsmesse

13 Jun

Münster

Infotag


Für Dich da!
02506-8303-0 Mo-Fr: 9-19 Uhr