Work and Travel Reiseberichte: Australien

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Work and Travel Reiseberichte: Australien

Direkt von TravelWorkern: Work & Travel Reiseberichte über Australien

Australien Podcast

Australien Podcast

Lesen Sie Work and Travel Reiseberichte über Australien, von TravelWorker, die diese in der TravelWorks Community veröffentlicht haben. Sowie weitere Reiseberichte, die per Mail oder Post bei uns angekommen sind. Lesen Sie, welche Erfahrungen TravelWorker in ihren Work and Travel Reiseberichten über Australien gemacht haben, welche Eindrücke das Leben und Reisen in einem anderen Land geben kann und wie es ist, den Alltag in einer Fremdsprache zu erleben.

Sascha Klehn

Mein Reisebericht

Alter:27 

Reiseziel:Australien 

Heimatstadt:Rellingen 

E-Mail: 

Skype: 

Schönstes Erlebnis:

Australien - ein Land voller Überraschungen 

Raina Klehn

Mein Reisebericht

Alter:25 

Reiseziel:Australien 

Heimatstadt:Rellingen 

E-Mail: 

Skype: 

Schönstes Erlebnis:

....das Gefühl zu erleben, dass man sich einfach glücklich und zufrieden fühlt, wo man ist, in einer... 

Daniel Stoeckl

Profilbild von Daniel Stoeckl

Mein Reisebericht

Alter:21 

Reiseziel:Australien 

Heimatstadt:Wartenberg 

E-Mail: 

Skype: 

Schönstes Erlebnis:

Silvester in Sydney 

Sabrina Patrizia Jesse

Profilbild von Sabrina Patrizia Jesse

Mein Reisebericht

Alter:19 

Reiseziel:Australien 

Heimatstadt:Hamburg 

E-Mail: 

Skype: 

Schönstes Erlebnis:

Im offenen Ozean mit Delfinen schwimmen und meine Arbeit im Dschungelcamp 

Isabell Brandt

Profilbild von Isabell Brandt

Mein Reisebericht

Alter:21 

Reiseziel:Australien 

Heimatstadt:Eddelak 

E-Mail:Isabell.Brandt@gmx.de 

Skype: 

Schönstes Erlebnis:

kann ich nicht in Worte fassen..es ist einfach unglaublich wie vielfältig Australien ist!!! 

Kerstin Volk

Mein Reisebericht

Alter:23 

Reiseziel:Australien 

Heimatstadt:Starzach 

E-Mail: 

Skype: 

Schönstes Erlebnis:

Mein aller schönstes Erlebnis fand in Darwin stand. Nichts böse ahnend bin ich über den Hof vom Hostel... 

Katja Luedtke

Profilbild von Katja Luedtke

Mein Reisebericht

Alter:22 

Reiseziel:Australien 

Heimatstadt:Brunsbuettel 

E-Mail: 

Skype: 

Schönstes Erlebnis:

Great Ocean Road, Fraser Island, Whitsundays, Fiji Inseln 

Markus-Cornelius Leiste

Profilbild von Markus-Cornelius Leiste

Mein Reisebericht

Alter:19 

Reiseziel:Australien 

Heimatstadt:Halberstadt 

E-Mail:mc.leiste@hotmail.de 

Skype: 

Schönstes Erlebnis:

Die 3tägige Tour zum Uluru, Katatjuta und zum Kings Canyon. Wir schliefen unter freiem Himmel, mitten in der... 

Lydia Meissner

Mein Reisebericht

Alter:24 

Reiseziel:Australien 

Heimatstadt:Gotha 

E-Mail: 

Skype: 

Schönstes Erlebnis:

Tauchen im Great Barrier Reaf 

Karolina Kachnicz

Mein Reisebericht

Alter:23 

Reiseziel:Australien 

Heimatstadt:Berlin 

E-Mail: 

Skype: 

Schönstes Erlebnis:

Wildcampen in Tassie! Nirgendwo bot sich eine solch gute Gelegenheit wie in Tasmanien, um an den schönsten... 


Weitere Reiseberichte ehemaliger Teilnehmer

Post aus Down-under von unserer Gewinnerin

Post von unserer Sydney-Gewinnerin!

Im August hat Nadja Walter unser Komplettpaket Sydney plus zwei Wochen Englischsprachkurs gewonnen. Seit fast drei Monate ist jetzt schon in Australien. Vor kurzem erreichte uns eine Postkarte mit ihren ersten Eindrücken:

Liebes TravelWorks Team,

viele Grüße aus Down-under. Ich habe bei euch den Flug und die Sprachschule gewonnen und möchte mich nochmal bedanken, hat alles prima geklappt!
Bin jetzt gerade in Airlie Beach nur fängt hier jetzt dann die Regenzeit an. Bin sehr beeindruckt von diesem Kontinent und denke, dass ich hier 'ne schöne Zeit haben werde.
Nadja Walter

Australien hat mir super gut gefallen!

„Australien hat mir super gut gefallen! Ich habe 3 Monate in Sydney verbracht, mit diversen Jobs wie Kellnerin in einem Café und Verkäuferin beim U2-Konzert, zudem habe ich noch gepackt und war babysitten. Das Wochenende beim U2-Konzert im VIP-Bereich zu arbeiten, war der Hammer. Ich habe Hot Dogs und Burger zubereitet, an der Kasse gesessen und abkassiert. Ich hatte die ganze Zeit super nette Menschen um mich, da alle ein super Konzert erlebten! Danach hatten wir sogar selbst noch Zeit, um uns U2 anzuschauen. Es herrschte eine super gute Stimmung in einem ausverkauften Stadion!“
Carolin Gayko

Work and Travel in Australien
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Work and Travel in Australien

Habt keine Angst vor Alleingängen

"Ich bin zwar erst 19 Jahre alt, behaupte aber, dass meine 5 Monate in Australien die beste Zeit meines Lebens waren. Es ist einfach toll ein Land und seine Leute kennen und lieben zu lernen. Das funktioniert besonders gut, wenn man alleine (so wie ich) unterwegs ist. Die meisten Australier haben es mir sehr leicht gemacht mich mehr als wohl zu fühlen – das heimatliche Deutschland habe ich so gut wie gar nicht vermisst. Jeder Tag war besonders, jeder Tag war anders."
Lisa Wienecke (September 2006 – Januar 2007)

Die beste Zeit meines Lebens

"Meine Zeit im Ausland war wirklich die beste Zeit meines Lebens! Ich habe soviel erlebt, gesehen, gefühlt, getan... Ich habe mich total verändert, bin viel offener und selbstbewusster geworden. Ich habe so viele neue Freunde aus der ganzen Welt kennengelernt. Aus Kanada, Europa, Afrika, Asien, NZ und Australien! Es war das beste, was ich hätte tun können nach meinem Abi!"
Annette Maier (August 2006 – Februar 2007)

Ein Traum wurde Wirklichkeit

"Zunächst war es nur ein Traum von dem großen roten Kontinent. Doch dieser Traum wurde Wirklichkeit, und ich kann aus Überzeugung behaupten, dass diese 11 Monate, die beste Zeit meines Lebens war!

Ich wollte alleine in die große weite Welt ziehen, um meine eigenen Erfahrungen zu machen, ein Stück Selbstständigkeit zu erlangen und die Freiheit zu erleben. Natürlich wollte ich auch meine Englischkenntnisse aufbessern, ein fremdes Land und seine Kultur erleben und viele tolle Menschen aus der ganzen Welt kennen lernen. Welches Land eignet sich dafür am besten? Richtig, AUSTRALIEN.
Der Vorschlag meiner Freundin Uta, gemeinsam diese Reise anzutreten, ließ mich in noch größere Vorfreude verfallen. Zusammen wählten wir eine Organisation aus, die uns einen Schritt näher in Richtung „Abenteuer Australien“ bringen sollte. Die Wahl fiel auf TravelWorks in Münster. Im Vorfeld erhielten wir alle notwendigen Informationen von unserer persönlichen Programmkoordinatorin wie Hilfestellung bei Visumsbeantragung und Krankenversicherung, Erläuterungen zu Unterkunft, Gepäck, Reise- und Arbeitsmöglichkeiten vor Ort. Wir bekamen ein ausführliches Handbuch, eine Liste aller Mitreisenden und die Flüge wurden für uns gebucht. So machten wir uns bestens vorbereitet am 11. August 2003 auf den Weg zum Frankfurter Flughafen. Dort lernten wir direkt weitere Australienreisende, die mit uns auf einen Gruppenflug gebucht waren, kennen. Nach einem langen, anstrengenden Flug war es endlich soweit – wir waren in Sydney!

In unserem Working-Holiday-Paket waren auch gleich die ersten zwei Nächte in einem tollen Hostel mit allen anderen Teilnehmern mitten im Stadtzentrum enthalten, so schlossen wir die ersten Freundschaften, die bis heute noch andauern. Das Partnerbüro von TravelWorks unterstützte uns bei den ersten Schritten auf dem riesigen Kontinent. So wurde uns ein australisches Konto eingerichtet, eine Steuernummer besorgt und bei der Arbeitssuche geholfen. Auch während der ganzen Zeit in „Down Under“ hatten wir stetigen Kontakt zur Organisation, um uns über Jobs und andere Dinge zu informieren. Allein in einem fremden Land zu sein, ist zwar total aufregend und spannend, aber was macht man bei auftauchenden Schwierigkeiten? Zu wissen, dass wir immer Ansprechpartner vor Ort hatten, hat uns ein großes Stück Angst vor der Ungewissheit genommen.

Ziele hatten wir, aber keinen genauen Plan wie, womit, mit wem und zu welcher Zeit wir welche Teile des Landes bereisen. Also folgten wir dem Sprichwort „go with the flow“! Unsere erste Station hieß Leeton, ein kleiner Ort zwischen Sydney und Melbourne im landesinneren. Wir bewohnten mit 10 anderen Rucksackreisenden ein eigenes Haus mit Küche, 4 Schlafzimmern, 2 Badezimmern und einem riesigen Garten. Morgens holte uns Garry (der Farmer) immer mit dem Pickup ab und brachte uns zu seiner Orangenplantage. Wir arbeiteten zwischen 6 und 8 Stunden täglich und stopften uns mit den saftigen Orangen die Bäuche voll. Eine tolle Zeit, und Geld haben wir auch verdient.

Mein nächstes Ziel war das bereits über TravelWorks von Deutschland aus gebuchte Jackaroo-/Jillaroo-Training auf einer australischen Farm an der Ostküste Australiens. Fünf Tage lernte ich alles rund ums „farming“. Dazu gehörte Pferde reiten, Hufe beschlagen, Lasso werfen, Rinder und Scharfe treiben, Scharfe scheren, Zäune aufstellen. Das Essen wurde in der Glut des Lagerfeuers gekocht. Und jeden Morgen tranken wir Tee aus alten Blechbüxen, die zu Tassen umfunktioniert waren. Am besten haben mir die tollen Ausritte durch die wunderschöne Landschaft auf dem Pferderücken gefallen. Am Ende haben wir ein Zertifikat erhalten, das uns berechtigt auf australischen Farmen zu arbeiten.

In Cairns angekommen haben wir uns mit fünf Backpackern eine Wohnung gemietet. Wir wollten einen guten Job finden und längere Zeit im tropischen Norden von Australien verweilen. Wir blieben zwar wirklich sehr lange dort, fanden aber keinen Job, was durchaus mit unserer fehlenden Motivation der Jobsuche zusammenhing. Statt Geld zu verdienen, gaben wir immer mehr Geld aus. Wir machten einen Tauchkurs und fuhren für drei Tage mit dem Tauchschiff aufs Great Barrier Reef raus. Ich habe sogar zusätzlich den Adventure Diver gemacht und darf jetzt auf 30 m Tiefe tauchen. Eine unvergessliche Erfahrung mit Schildkröten, Rochen, Clownfischen und Riffhaien.

An Land zurück legten wir uns kurzerhand ein Auto zu. „Horst“ hieß unser Glücksgriff – ein Holden Commodore aus dem Jahre 1979. Er war zwar alt, doch ist er uns die gesamte Zeit treu geblieben und stolze 28.000 km mit uns durch den roten Kontinent gefahren. Nach vier Wochen zogen wir mit Horst in Richtung Bananenplantagen, um dort unsere Reisekasse aufzubessern. Das hieß jeden Tag um 5 Uhr aufstehen und abends todmüde um 21 Uhr ins Bett fallen. 450 Dollar verdienten wir in der Woche, davon gingen 100 Dollar für’s Hostel drauf. In Tully am Missionbeach habe ich den besten Adrenalinkick meines Lebens erhalten – ein Fallschirmsprung mit 45 Sec „freefall“ direkt über dem Meer. Wahnsinn! Das Traurige ist nur, dass ich für diese zwei Minuten Nervenkitzel eine Woche lang in der Bananenfabrik schuften und mich mit Mäusen, Fröschen, Schlangen, Spinnen und ach ja, Bananen rumschlagen musste. Aber was tut man nicht alles für ein bisschen Glück ;-)

Wie schon erwähnt, hielten wir nicht so viel von langfristiger Reiseplanung, also beschlossen wir, eines Abends den nächsten Tag nicht mit langweiliger Bananenarbeit zu verbringen, sondern mal zur Abwechslung das Outback zu erkunden. Wir hatten ja keine Ahnung wie weitläufig das Land ist. Keine 12 Stunden später befanden wir uns auf dem Highway Richtung Mt Isa. Bei gefühlten 50 Grad Celsius fuhren wir die nicht endende Straße entlang, hörten Musik, spielten „Wer bin ich“ und ließen die Weite des Landes auf uns wirken. Ein paar Büsche, Rinder, tote Kängurus und alle zwei Stunden mal ein entgegenkommendes Auto war alles, was es zu sehen gab. Wenn die Straße mal eine Kurve machte und wir das Lenkrad drehen durften, haben wir fast schon eine kleine Party gefeiert, so selten gab es diesen Anlass. Bei jedem Roadstop (nur alle 400 km) rasten wir wie bekloppt in das klimatisierte Haus, um uns ein wenig abzukühlen und etwas Kaltes zu trinken. In unserem Trinkwasser konnte man nämlich mittlerweile Teebeutel einwerfen, so heiß war es nach den paar Stunden im Auto geworden. Unsere Stationen waren Alice Springs, die kleine Oase mitten im Outback, der weltberühmte Ayers Rock und Cooper Pedy. In dieser Opalminenstadt haben die Einwohner ihre Wohnungen in die Erde gebaut, weil es bei 50 Grad Celsius schwer möglich ist, oberhalb der Erdoberfläche zu existieren.
Um das Ganze jetzt mal abzukürzen werde ich im Folgenden nur noch von meinen Highlights und meinen Jobs berichten. Es fällt mir sehr schwer mich auf das Wesentliche zu beschränken, weil jede einzelne Erfahrung toll war.

In Adelaide habe ich mit Uta zusammen als „Carpark supervisor“ auf dem Messegelände gearbeitet. Für 10 Dollar die Stunde haben wir viele, sehr viele Schichten geschoben und den Australien beim Einparken geholfen.

Weihnachten waren wir wieder zurück in Sydney. Den Heiligen Abend haben wir mit den drei Mädels Tanja, Jule und Franzi aus Rottweil, die wir an unserem ersten Tag kennen gelernt haben, am Strand verbracht. Bei heißem Sommerwetter ist Weihnachten im Land der Kängurus ein wirklich eigenartiges Erlebnis!
Anschließend sind wir wieder in den Norden gefahren. Fraser Island (die größte Sandinsel der Welt!) und die Segeltour um die Whitsundays sind Trips, die man als TravelWorker auf gar keinen Fall auslassen darf: Unvergessliche Sonnenuntergänge, Schnorcheltrips, traumhafte Strände, mit dem Jeep am Strand entlang, Delphine beobachten und eine Spaßgarantie sind nur einige Highlights dieser Ausflüge.

Nach den Touren haben Uta und ich uns getrennt, nicht weil wir uns gestritten hatten, sondern weil sie über das TravelWorks-Partnerbüro einen Job in Adelaide vermittelt bekommen hat. Ich wollte aber lieber noch etwas Zeit an der Ostküste verbringen, und so trennten sich unsere Wege für eine kurze Zeit. Ich verweilte ca. acht Wochen in Surfers Paradise bei meinen Verwandten und habe in einem Shopping Center Handycover verkauft habe. Total langweilig, aber trotzdem eine sinnvolle Erfahrung, denn somit habe ich festgestellt, dass ich eine miserable Verkäuferin bin. Meine Zeit in Byron Bay ist ebenfalls unvergesslich. In einem chaotischen Hostel habe ich Schwedinnen kennen gelernt und mit ihnen eine tolle Zeit verbringen dürfen. Auch surfen habe ich dort gelernt – sollte jeder Australienreisende unbedingt ausprobieren.

In Melbourne habe ich mich wieder mit den drei Mädels aus dem Schwabenland getroffen und wir haben dort auf dem Formel 1 Rennen Pommes und Burger verkauft. Vier Tage haben wir die Besucher des beliebtesten Autorennens der Welt mit nahrhaften Speisen beköstigt. Bemerkenswert, dass man zwei Wochen lang auf- und eine Woche abbaut, nur um zwei Stunden ein Autorennen zu verfolgen… Noch bemerkenswerter ist die Tatsache, dass in den vier Tagen 15.000 Menschen täglich auf dem Gelände gearbeitet haben und ich war eine von ihnen.

Per Auto sind wir dann die Great Ocean Road entlang nach Adelaide gefahren. Dabei haben wir uns ein wenig mit der Entfernung verschätzt: Statt noch erwarteten 120 km, sollten es noch 560 km bis nach Adelaide sein. So ergab sich notgedrungen eine Nacht am Straßenrand - nicht gerade luxuriös, aber als Backpacker hat man manchmal keine Wahl. In Adelaide angekommen, machten wir uns direkt auf zum nächsten Trip: Eine Woche auf Kangaroo Island.

Uta musste leider nach neun Monate wieder nach Hause fliegen. Wir hatten ja schon von 6 auf 9 Monate verlängert. Ich verlängerte wie schon so einige Male davor erneut meinen Aufenthalt um weitere zwei Monate.

Nach meinem Praktikum in der Schule in Glenelg – Adelaide (musste ich für mein Studium noch absolvieren, sonst hätte ich nicht verlängern können) zog es mich an die Westküste. Viele Reisende hatten mir davon vorgeschwärmt, aber dass es dort wirklich so toll ist, hätte ich nicht erwartet: Einsame Strände, klares Wasser, tolle Schnorchelmöglichkeiten, wunderschöne Landschaften und sehr viele nette Menschen!

Spontan ging es von Perth nach Exmouth mit einem geschenkten Auto aber keinerlei Campingausrüstung – da waren wir auf besonderen Ideenreichtum angewiesen: Mit einer Weinflasche den Teig für selbstgemachte Tortillas auf der Motorhaube ausrollen, das macht man nicht alle Tage.
Später zurück in Perth zog ich in ein sehr lustiges Hostel – zusammen mit Iren, Briten, Schweden, Holländern, Kanadiern, Ecuadorianern, Thailänder, und natürlich Deutschen. Es war wie eine große Familie. Zweimal die Woche ist das gesamte Hostel feiern gegangen, und wir hatten jedes Mal großen Spaß. Da sich meine Reisekasse fast aufgelöst hatte, war wieder jobben angesagt: Ich verdiente mir meine Unterkunft durch Zimmer und Gemeinschaftsräume reinigen – zwei Stunden pro Tag.

Ende Juni musste ich dann wohl oder übel meinen Rückflug antreten.

Fazit: Dieses Auslandsjahr war definitiv die beste Zeit meines Lebens. Ich bin viel selbstbewusster und selbstständiger geworden. Ich habe gelernt, dass man nicht alles im Voraus planen kann und muss, sondern dass sich bestimmte Dinge auch spontan ergeben können. Ich habe tolle Menschen aus der ganzen Welt kennen gelernt und bin froh sie zu meinen Freunden zählen zu dürfen. Deutschland ist zwar meine Heimat aber ich glaube, dass ich mich nun überall auf der Welt zu Hause fühlen kann. Man muss nur offen für Neues sein. Allen zukünftigen TravelWorker viel Spaß beim Abenteuer des Lebens!"
Silvia S. (August 2003 - Juni 2004)

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