Auf einen Blick

Alter: 18 - 30 Jahre
Sprache: Gute Englischkenntnisse bzw. Grundkenntnisse
Aufenthaltsdauer: 1 - 12 Monate
Programmstart: Mehrmals pro Monat
Visum: Working-Holiday-Visum

Unterkunft: Inkl. 3 Übernachtungen im Hostel

Deine Ansprechpartnerin:
02506-8303-222
Mo.-Fr.: 9-19 Uhr
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Work and Travel Neuseeland: Erfahrungsbericht

Du liegst mit geschlossenen Augen am Strand, außer Deinen Fußspuren ist der Sand völlig unberührt. Du denkst an einige tolle Erlebnisse, die Du schon hattest: Klettern auf einem tiefblauen Gletscher, Kiwis, Äpfel und Birnen pflücken und dampfende Geysire in Rotorua. Was kommt wohl morgen? Vielleicht wirst Du einen Vulkan von nahem sehen? Oder Du suchst Dir einfach mal wieder einen Job in einer anderen Stadt? Eine schwierige Entscheidung, aber Du hast ja noch viel Zeit...

Benjamin Schnellbacher

  • Alter: 21
  • Reiseziel: Neuseeland
  • Heimatort: Lützelbach
Dein schönstes Erlebnis?

Die ganze Reise war ein schönes Erlebnis, allerdings bekommen die Bungyjumps und der Skydive einen besonderen Platz.

Mein Reisebericht:

Also, Montag, 8. Maerz um 23.20 Uhr bin ich losgeflogen, auf nach Singapur, 30 Grad im Schatten, weiter nach Sydney, Regen, und nach Auckland/Neuseeland, 25 Grad und Sonne. Nun ist es Mittwoch, der 10. Maerz 14.00 Uhr. Ich bin euch 12h voraus. Einfach geil, aus dem Schnee und der Kaelte rauszukommen. Die ersten Tage bleibe ich in Auckland, schau mir die Stadt an. Der Skytower hat Style, und einen Aufzug mit Glasboden. Die erste Plattform bei knapp 190m hat auch teilweise Glasboeden, Mutprobe pur. Dann hoch auf 220m. Aber alles in geschlossenen Raeumen. Eine ueberwaeltigende Rundumsicht auf Auckland, den Hafen, das Meer und die gesamte Umgebung. Die Wanderung auf den Mt. Eden mitten in Auckland ist ebenso klasse. Auf einmal stehst du auf einem Vulkan, alles ist Gruen, und dennoch bist Du in der Stadt. Wieder eine tolle Aussicht.

Der erste Trip mit dem Straybus geht hoch Richtung Cape Reinga. Ich stoppe in Whangarei und lege eine Relaxpause ein. Wanderung zu den Wasserfaellen und einfach nur entspannen. Dann, nach 2 Naechten gehts nach Paihia an die Bay of Islands, und zum ersten Mal an den Strand. Das Wetter ist sagenhaft. Abends direkt am Beach Fish and Chips essen, und dazu ein klasse Dessert. Dann, am naechsten Tag gehts endlcih ganz hoch, Cape Reinga, wo sich die Tasmanische See und der Pazifik vereinen, und am Leuchtturm werden schoene Bilder gemacht. Auf dem Rueckweg fahren wir mit dem Bustruck den 90-Mile-Beach entland und machen an den Sandduenen halt, um dort eine Runde Sandboarding zu betreiben. Wir liegen auf 'nem Board und rutschen die riesigen Sandduenen runter. Fun pur. Am Tag darauf gehts frueh raus, hab 'ne Bootstour gebucht, und werde mit Delphinen schwimmen. 3 Stueck sinds an der Zahl. Tolles Erlebnis, soll aber getoppt werden. Und schon gehts zurueck nach Auckland, aber nur fuer eine Nacht.

Von Auckland fahren wir nach Hahai, wo wir abends zusammen grillen, nachdem wir vorher eine schoen Kanutour unternommen haben, Ziel: Cathedral Cove, der Berg mit dem Loch drin :) Unsere Busgruppe ist einfach genial. Ach so, am Hot Water Beach waren wir auch, haben uns Loecher gegraben, die mit warmem Wasser vollgelaufen sind. Teilweise auch heisses Wasser, aber einfach toll zum Entspannen. Hahai goodbye, auf ins Surferparadies Reglan. Doch mcih bekommt keiner aufs Board, ich leg mich an den Strand und arbeite an meinem Teint. Wir wohnen in einem Hostel mitten im Busch. Ich kanns nicht beschreiben wie es war, mir gehen die Adjektive aus :) Abends brate ich mir superleckere Burger und genehmige mit Lukas und Katja ein paar Runden Billard und spaeter mit Katja und einigen anderen noch ein paar Runden Rummikub. Vanessa, Teresa, ich mach euch fertig, ich bin jetzt ein Profi :) Nach dem relaxten Tag am Strand und "Buschhotel" steht nun, am naechsten Tag, Action auf dem Programm. DIe Waitomo Caves. Ich hab eine 4stuendige Hoehlentour gebucht. Ausgeruestet mit Neoprenanzug und Gummistiefeln gehts durch ein enges Loch runter in die Hoehle. Stockdunkel, ein FLuss fleisst vor uns allen her. Wir muessen laufen, kriechen, robben, klettern, selbst in dem 14 Grad kalten Wasser schwimmen... Das Highligth war das Blackwater Rafting. Alle in einer Reihe, in Gummireifen sitzend, ohne Licht den Fluss runtertreiben und die abertausend Gluehwuermchen an der Decke beobachten. Es herrscht Totenstille. Und ihr glaubt nicht, wie gut die heisse Dusche danach tut. Und nun kommt das einzigartige Kulturerlebnis: Wir besuchen eine Maorifamilie und bekommen unglaubliche Einblicke in deren Kultur. Zuerst Hangi, das Traditionelle Essen der MAori, dass in einem Loch unter der Erde gekocht wird. Fleisch, Fisch, Kumara (suesse neuseelaendische Kartoffel) Erbsen, und noch mehr. Danach bekommen wir in ihrem Versammlungshaus eine Darbietung, Taenze, und den Haka, den Kriegstanz. Aber vorher wird unser "Straybusstamm" in die Maorifamilie aufgenommen. Dazu muss unser "Aeltester" Das Kriegsritual vollziehen. Als alles geklappt hat, lernen unsere Busmaedelz den Tanz, und wir den Haka... Dann sind wir aufgenommen in die Familie. Abends sitzen wir noch am Strand, Lagerfeuer, Bier und Wein....

Und schon gehts weiter nach Rotorua. Schon von weitem riecht man, dass man der Stadt naeher kommt. Schwefelgestank pur. Heisse und blubbernde Schlammloecher und Geysire machen Rotorua bekannt. Doch mein Stopp an diesem Tag heisst Taupo. Den Abend verbringe ich aber komplett im Internetcafe...

Und nun, wieder ein Highlight: Wir fahren von Taupo in den Tongariro National Park - und haben scheiss Wetter. Ich fotografiere die Stelle, an der Gollum aus Der HErr der Ringe unterm Wasserfall sitzt und einen Fisch isst. Da kommt das DHDR-Feeling. Das Hostel ist der Hammer. 25 Dollar fur ein 6er-Zimmer mit Dusche und WC, 2 Spa-pools, 2 Kamine, TV-Lounge. Der Hammer. Deshalb entscheide ich mich das Angebot anzunehmen und 3 Naechte zum Preis von 2 zu bleiben. Ein weiterer Grund ist der, dass ich das Tongariro Alpine Crossing machen will, eine 20km-Wanderung durch den Nationalpark, die zu den 10 besten Wanderungen der Welt gehoert. Ganz nebenbei ist einer der Berge der Mt. Doom, der Schicksalsberg aus DHDR und durch Mordor wandere ich auch. Die Wanderung ist der Hammer schlechthin, durch Taeler, hoch auf Berge, durch Vulkanlandschaften und an schoenen tuerkisblauen Bergseen und heissen Quellen vorbei und schliesslich durch tropische Waelder. Unbeschreiblich schoen. Das Essen im Hostel kann sich auch sehen lassen. Der Burger ist klasse und vom Chockolate Brownie mit Vanilleeis kann ich nur schwaermen. Und die Bar ist auch klasse.

Und schwupps, gehts runter nach Wellington, die Hauptstadt Neuseelands. Hier bleib ich 3 Naechte. Und, wie soll es anders sein, hier gibt es viele DHDR Drehorte, also was mach ich? Na klar, eine Herr der Ringe Tour! Da schlaegt das Fan-Herz doch hoeher! Bilder gibts, muss ich aber noch mit den Originalszenen zusammenschneiden, damit ihr was erkennt :)

Ausserdem wandere ich hoch auf dem Mt. Viktoria und geniesse die Aussicht auf Wellington. Und wie immer seit dem ich in NEuseeland bin, hab ich wenns drauf ankommt 1a Wetter. Nicht zu vergessen, die Fahrt mit dem Cablecar zum Botanischen Garten. Oneway hoch und durch die Gaerten zurueck. Die Kamera hat alles dokumentiert. Ich fang wieder an zu traeumen. Das Pflichtprogramm in Wellington wird auch erledigt: Der Besuch im Te Papa, dem Nationalmuseum. Wirkt kaum wie ein Museum, macht echt Spass durchzulaufen, aber man braucht schon einen ganzen Tag. Empfehlung von mir!

Time 2 say goodbye. Ab auf die Faehre nach Picton, rueber auf die Suedinsel. Picton, ein kleines Staedtchen, mit einem YHA Hostel mit 4 Zimmern. Einfach mal wieder schoen, nur entspannen, und mit Martin, einem Deutschen (wer haette es erwartet?) Erfahrungen austauschen.

Und schon gehts weiter in den Abel Tasman Nationalpark. Eine Nacht relaxen, abends wieder schoen Grillen, und am 1.4. gehts morgens los, mit Sack und Pack, Schlafsack, Essen udn Zelt in den Park. 3 Tage wandern, 51km. Einfach unbeschreiblich. Scheiss schwer das Gepaeck, wunderschoen die Landschaft. Schmerzhaft die Sandflystiche :) Zahllose Buchten, tropischer Wald, trockene Ebenen mit zig Teebaeumen, und eine Aussicht auf den Ozean. Was will man mehr? Eine Dusche, einen Herd und jemand, der das Gepaeck schleppt. Aber auch die 3 tage gehen rum, und abends zurueck im Hostel kann ich die Tage Revue passieren lassen und alles nochmal geniessen :) Und mich schoen lange und heiss duschen :)

Wir fahren weiter zur und entlang der rauhen Westkueste. Wir fotografieren die Brandung, als sie auf die Felsen trifft, Seehunde und viele mehr. Unser Ziel heisst Barrytown, ein Ort mit einer handvoll Einwohnern. Abends ein Burger und ein paar Bier, und am naechsten Tag ausschlafen und gemuetlich fruehstuecken. Ich kann kein Toastbrot mehr sehen, aber es gibt fast nru Toast... Ich will wieder Bauernbrot (das war ein dezenter Hinweis an meine Family!)

Jetzt wirds kalt: Ab nach Franz Josef, zum Franz Josef Gletscher. 2 Naechte dort. Und eine Ganztagesgletschertour. Durchs Eis, drauf herum, durch Spalten, durch Hoehlen, sagenhaft. Bilder folgen noch. Nur auf dem Rueckweg hat uns der Regen erwischt. Klatschnass und voll zufrieden! Und am naechsten Morgen muss ich um 5 Uhr raus, weil ich um 6 Uhr abgeholt werde, zu meinem ersten Skydive. Aus 12000ft runter, das panorama: Berge, Gletscher, Wiesen, Felder und der Ozean. Der Hammer. 45sec freier Fall und dann sanft zu boden gleiten. Dauergrinsen fuer den ganzen Tag! Und dann kommen wir in Makarora an. Und wieder grillen. Ich brauch eben mein Fleisch :) Aber die Wuerstchen schmecken schei***. Es geht nix ueber unsere deutschen Wuerstchen!

Und nun sind wir auch schon in Queenstown, von wo ich diese Email schreibe. Gestern sind wir kurz vor Queenstown an der AJ HAckett Bungy Site vorbeigefahren, wo der erste kommerzielle BUngyjump durchgefuert wurde. Und was amch ich? Anstellen, bezahlen und springen. Mit Dip in in den FLuss. 43m Sprung. Hammergeil. Und heute hatte ich nix besseres zu tun als aus der Gondel den Nevis Jump zu machen. 134 Meter, 8,5 Sekunden freier Fall, und dann wieder hochgezogen werden. Ich grinse jetzt noch :)

Morgen gehts runter in den Sueden, Steward Island und Milford Sound usw. Dann zurueck nach Queenstown ein paar Tage und dann Richtung Christchurch. Ende der Reise. Mal sehen wo ich zwischendurch noch bleibe.

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