Work and Travel Neuseeland: Erfahrungsbericht
Du liegst mit geschlossenen Augen am Strand, außer Deinen Fußspuren ist der Sand völlig unberührt. Du denkst an einige tolle Erlebnisse, die Du schon hattest: Klettern auf einem tiefblauen Gletscher, Kiwis, Äpfel und Birnen pflücken und dampfende Geysire in Rotorua. Was kommt wohl morgen? Vielleicht wirst Du einen Vulkan von nahem sehen? Oder Du suchst Dir einfach mal wieder einen Job in einer anderen Stadt? Eine schwierige Entscheidung, aber Du hast ja noch viel Zeit...
Lukas Mohr

- Alter: 21
- Reiseziel: Neuseeland
- Heimatort: Ulmen
Dein schönstes Erlebnis?
Mein Job als Ranger im Tongario Natioalpark. Unbeschreiblich, diese weite in der man sich so gut zurück ziehen kann und doch nie wirklich alleine ist.
Mein Reisebericht:
Ich kann von mir behaubten viel von Neuseeland gesehen zu haben. Ob mit Freunden in einem Van oder per Anhalter durch die Galaxis, oder doch nur Neuseeland?
Eine wirklich schöne Zeit ist zu Ende, nur Erinnerungen und Bilder bleiben einem noch übrig. Für mich steht fest, wir sehen uns nochmal Neuseeland.
2 Monate habe ich als Ranger im Tongario Nationalpark gearbeitet. 5 Tage die Woche ging es mit schwerem Gepäck auf einer der 4 Hütten im Park, wo ich mich allein um die Wanderer kümmern musste. Ob Hütten und Klo reinigen im morgen oder Hut Talk am abend, ich werde diese Zeit vermissen. Ich kann von mir behaubte den Park wie meine Westentasche, wenn nicht sogar noch besser, zu kennen. So ging es auf den geführchteten Mt.Doom (zumindestens in Herr der Ringe war er gefürchtet) oder an andere wundervolle Plätze, natürlich zu Fuß. Aber auch aus der Luft konnte ich den Park erkunden, da du manchmal die Gelegenheit hattest mit einem Helikopter mit zu fliegen.
Natürlich brachte dieses Arbeit auch verantwortung mit sich, eines meiner weiteren Aufgabenfelder war "Search & Rescue" so musste ich auch mal abends ausrücken und einen verloren gegangenen "retten". Aber ernsthaft verletzt war in meiner Amtszeit keiner.
Auch sonst war ich auf den Spuren von Herr der Ringe, ob zum Fangorn Wald oder zu Rohan. Besonders Rohan war schwer zu erreichen und brachte so manches Hürde mit sich. Ob durch drei eiskalte Flüsse zu wandern oder einen kleinen Sumpf (nicht die Totensümpfe) zu passieren.
Ich bereue es schon so früh heim gekomme zu sein, aber es muss nunmal weiter gehen.
Cheerio Lukas
P.S. Sweet as, bro!








