Work and Travel Neuseeland: Erfahrungsbericht
Du liegst mit geschlossenen Augen am Strand, außer Deinen Fußspuren ist der Sand völlig unberührt. Du denkst an einige tolle Erlebnisse, die Du schon hattest: Klettern auf einem tiefblauen Gletscher, Kiwis, Äpfel und Birnen pflücken und dampfende Geysire in Rotorua. Was kommt wohl morgen? Vielleicht wirst Du einen Vulkan von nahem sehen? Oder Du suchst Dir einfach mal wieder einen Job in einer anderen Stadt? Eine schwierige Entscheidung, aber Du hast ja noch viel Zeit...
Sabrina Luetje

- Alter: 22
- Reiseziel: Neuseeland
- Heimatort: Büsum
Dein schönstes Erlebnis?
Fallschirmspringen in Taupo
Mein Reisebericht:
Kia Ora ...
Am 19. August 2008 ging es für mich in die große weite Welt. Genauer gesagt ans andere Ende der Welt, nach Neuseeland! Das war wahrscheinlich die beste Entscheidung meines Lebens.
Nachdem ich in Auckland gelandet bin, fühlte ich mich erst einmal verwirrt, müde und ich war ein wenig traurig, denn mir wurde klar, dass ich wirklich von zu Hause weg war.
Nach den ersten Kulturschocks und den vielen neuen Eindrücken, habe ich mich aber schnell wohlgefühlt. Das lag zum größten Teil wahrscheinlich auch daran, dass ich sehr schnell nette Menschen kennengelernt habe. Nach knapp zwei Wochen in Neuseeland befand ich mich bereits in Wellington und habe dort einen Job als Tellerwäscherin angenommen, der (glaub ich) einer der schlimmsten Jobs ist, die man nur machen kann. Trotzdem waren die 2 Monate in Wellington die besten Monate meines Auslandsaufenthalts in Neuseeland. Ich habe dort im Hostel sehr tolle Abende und Tage mit anderen Backpackern verbracht, die ich niemals im Leben je wieder vergessen könnte. Der Abschied ist mir dann sehr schwer gefallen, aber wie sagt man so schön: "Wenns am besten ist, soll man gehen." und ich wusste, dass Neuseeland noch mehr für mich bereit hält. Und ich wurde nicht enttäuscht!
So folgten also eine unvergessliche Weihnachtszeit in Christchurch, zwei harte, aber gut bezahlte Wochen Feldarbeit in Blenheim, wilde Partysausen in Queenstown, Ausflüge in die atemberaubende Welt der Südinsel und natürlich das Verrückteste, was ich in meinem Leben je gemacht habe: ein Fallschirmsprung aus 3,5 km Höhe.
Abschließend kann ich sagen, dass mich mein Aufenthalt in Neuseeland stärker und reifer gemacht hat. Ich habe die Englische Sprache mit allen ihren Facetten kennen und lieben gelernt, unglaublich tolle Menschen getroffen und meine Reiselust in unermessliche gesteigert.
Sabrina Lütje








