Wochenschau: Boris Becker, Durchfall und ein Roboter

Toilette: Durchfall bekämpfen

In unserer kuriosen Wochenschau wagen wir jeden Freitag einen augenzwinkernden Blick zurück auf die vergangene (Reise-)Woche. In dieser Woche folgen wir Boris Becker nach Ibiza und begleiten einen Möchte-gern-Security am Flughafen. Danach bekämpfen wir die Reisekrankheit Nr. 1 und nehmen einen Roboter per Anhalter mit.

Boris Becker setzt sich in die Nesseln (bzw. auf den Buddha)

Unser aller Lieblings-Ex-Tennisspieler, Poker-Profi und Lifestyle-Ikone Boris Becker muss auch mal Urlaub machen. Zusammen mit seiner Schwester und deren Kindern war er auf Ibiza und hat auch gleich einen schönen Schnappschuss bei Instagram gepostet:

Da hat er die Buddha Statue wohl mit einer Sitzbank verwechselt. Im Netz war der Aufschrei jedenfalls groß: „Respektlos“, „abscheulich“, „Kopf einschalten“ oder „Schäm dich“ waren nur einige der Nutzerreaktionen in den sozialen Medien. Einige Stunden später reagierte Becker und veröffentlichte ein zweites Foto auf seinem Account. Darauf zu sehen ist die selbe Buddha Figur, aber diesmal ohne darauf sitzende Menschen. „Ich habe den höchsten Respekt vor allen Religionen“, schrieb Becker dazu. Blöd nur, dass seine Frau kurz zuvor Nacktfotos von sich mit dem Buddha auf Instagram veröffentlicht hat, die aber mittlerweile anscheinend wieder gelöscht wurden…

„Freimachen bitte“

Eine wahre  Schnapsidee kam einem 53-jährigen Mann am Flughafen in San Francisco: Warum nicht ein paar Mädels klar machen? Nach ein paar Drinks in der Lounge fasste er einen todsicheren Plan: Farblich ähnelte seine Kleidung der des Sicherheitspersonal. Also besorgte er sich Gummihandschuhe, um den Sichheitskräften noch ähnlicher zu wirken, und bat eine Frau mit ihm in einen Nebenraum zu kommen, um sich zu entkleiden. Reine Sicherheitsmaßnahme, versteht sich. Bestärkt von seinem Erfolg versuchte er es ein zweites Mal. Dabei wurde er von den regulären Sicherheitsbeamten erwischt und der Polizei übergeben. Hier die ganze Geschichte.

Reisekrankheit Nr. 1: Durchfall

Dünnpfiff, Flitzkacke, flotter Otto oder auch Sprühwurst – tausend Namen, eine Krankheit. Wer schon mal länger im Ausland unterwegs war, kennt sie, die Reisekrankheit Nr. 1: Durchfall. Eine ganz und gar unschöne Geschichte. Umso besser, dass sich der Reise-Blogger Simon Zyrd diesem leidigen Thema angenommen hat. In seinem Blogartikel „Was tun gegen Durchfall?“ gibt er sehr nützliche Tipps, wie man die häufigste Reisekrankheit bekämpfen kann. Danke Simon, du bist ein Freund aller Reisenden!

Roboter reist per Anhalter

Am Sonntag startet ein merkwürdiges Forschungsprojekt in Kanada: Ein speziell entwickelter Roboter – der „Hitchbot“ – wird an einer Straße ausgesetzt und soll selbstständig durch ganz Kanada per Anhalter reisen. Wahrlich: Es gibt kaum Forschungsprojekte, die sinnvoller sind! Der Roboter selber ist auf menschliche Hilfe angewiesen, jedoch soll ihm beim Trampen moderne Technick helfen: Kamera, Mikrofon und Lautsprecher gehören zur Ausstattung. So kann er Sprache erkennen und mit den Fahrern kommunizieren. Hier ein Video dazu (Quelle: Vimeo):

Wenn Du die Reise des Roboters nachvollziehen willst, kannst Du ihm ab Sonntag auf Facebook, Twitter und Instagram folgen. Auf Twitter hat er bereits darauf hingewiesen, dass er lieber nicht auf Motorrädern mitreisen will – das sei nicht sicher genug. Also ich würde ihn mitnehmen. Und du?

Jörg Aschendorff

Jörg Aschendorff arbeitete im Online Team bei TravelWorks und ist reisesüchtig. Vor allem im östlichen und südlichen Afrika hat er sich in den letzten Jahren herumgetrieben. Aber auch die USA sowie West- und Südeuropa haben es ihm angetan. Sein nächster großer Trip soll nach Osteuropa gehen oder noch weiter bis nach Zentralasien oder noch weiter...

4 Kommentare

  1. Thomas   •  

    Also ich würde ihn mitnehmen, nur um mal zu testen, was er alles so erzählen kann. Allerdings kann man sich doch dann auch einfach auf den nächstbesten Parkplatz stellen und ihn wieder rausschmeißen, wenn die Neugier befriedigt ist, oder?

    • Jörg Aschendorff   •     Autor

      Das würde ich nicht tun, dann packt er seine eingebaute Kettensäge aus und schaltet in den „The Hitchhiker“-Horror-Modus.

  2. Simon   •  

    Hi Jörg

    Vielen lieben Dank für die Erwähnung des beschissenen Themas, Reisedurchfall, hat mich sehr gefreut 🙂

    Liebe Grüsse aus der Schweiz,
    Simon

    • Jörg Aschendorff   •     Autor

      Hi Simon,
      aber gern. Dein Ratgeber-Artikel ist aber auch sehr gut. Die Elektrolytelösung zum selbst herstellen kannte ich noch gar nicht. Das wird mir bei meinem nächsten Trip in Westafrika erfahrungsgemäß noch gute Dienste liefern. Auch wenn ich mir wünschen würde, dass dieser Kelch voll Scheiße an mir und allen anderen lieber vorbeiziehen möge! 😉
      Beste Grüße, Jörg

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