Wochenschau: Flußpferde strippen im Ferienlager

Flug über Neu Delhi

In unserer kuriosen Wochenschau wagen wir jeden Freitag einen augenzwinkernden Blick zurück auf die vergangene (Reise-)Woche. In dieser Woche folgen wir einem Flußpferd auf der Themse, lassen einen Briten in Indien strippen, schauen uns ein USA-Roadmovie an, begleiten russische Kids ins Ferienlager auf die Krim und lassen uns anschließend in einem speziellen „Divorce Hotel“ scheiden.

Hölzernes Flusspferd in London gesichtet

In London wurde eine neue Spezies entdeckt: In der Themse schwimmt ein überdimensionales Flußpferd aus Holz! Der niederländische Künstler Florentijn Hofmann hat unter anderem bereits riesige gelbe Enten auf Weltreise geschickt. Bei seiner neusten Kreation – dem hölzernen Flußpferd – ließ er sich von einem Kinderbuch seiner Tochter inspirieren. Das freundliche Flusspferd wurde von einem Schiff die Themse aufwärts geschleppt – vor den Augen von staunenden Passanten. Es wird noch den ganzen September an der South Bank liegen bleiben. Hier das Video zu dem Untier:

Betrunkener Brite strippt auf indischem Flughafen

Am Flughafen Neu Delhi kann einem schnell langweilig werden. Das passierte auch einem 45-jährigen Briten, der irgendwann beschloss, sich den ein oder anderen Drink zu gönnen. Um die Wartezeit auf seinen Weiterflug nach Tokio zu überbrücken, hatte er einen grandiosen Plan: Er löste den Feueralarm des Flughafens aus, stürmte dann zu einem Flugzeug auf dem Vorfeld und zog sich vor den aussteigenden Fluggästen aus. Klasse Aktion! … dachte sich wohl auch die indische Polizei, die den Mann nicht in Gewahrsam nahm und unbehelligt nach Japan weiterfliegen ließ. Die ganze Geschichte findest Du bei der Dailymail.

Cooles USA Roadmovie

Der Reisejournalist, Blogger und Videoreporter Christoph Karrasch war im Mai für gut zwei Wochen auf einem Roadtrip in den USA. Von Chicago ging es über die Route 66 in Illinois, über St. Louis, Memphis und Nashville bis nach New Orleans. Von dem ganzen Spaß hat er ein beeindruckendes 27-Minuten-Video gedreht, das er nun auf seinem Blog vonunterwegs veröffentlicht hat. Aber seht selbst:

Putins Ferienlager: Antreten zum Urlaub

In Artek auf der Krim findet das größte Ferienlager der Welt statt. Das altehrwürdige Sowjet-Ferienlager – 1925 auf Lenins Geheiß am südlichen Zipfel der Halbinsel gegründet – erlebt eine Renaissance. Denn die Krim ist für Putin ein Prestigeprojekt und der Urlaub dort wird staatlich gefördert. Stefanie Flamm hat das Lager besucht und einen sehr lesenswerten Artikel dazu bei Zeit Online veröffentlicht.

Scheidung im Urlaub: Divorce Hotels

Scheidungen können langwierige, komplizierte und vor allem frustierende Akte sein – müssen sie aber nicht! Wie der Focus berichtet, lädt das niederländische Unternehmen DivorceHotel  Scheidungswillige zu einem „Scheidungs-Wochenende“ in ein Hotel ein. Das All-Inclusive-Scheidungspaket beinhaltet neben den Hotelannehmlichkeiten wie Spa-Bereich oder Restaurant optional Anwälte, Buchhalter, Steuerberater oder Banker – eben alles, was eine echte Scheidung benötigt. Die Trennung des ehemaligen Ehepaars soll möglichst friedfertig über die Bühne gehen.

In New York bietet das Gideon Putnam Hotel als erstes Scheidungs-Hotel in den USA diesen Service an. Eigentlich wirbt es damit, eine atemberaubende Hochzeits-Location zu sein. Nun will es auch Scheidungen zu einem unvergesslichen Erlebnis machen: Wie wäre es mit einer Runde Golf zwischen den Anwaltsterminen? Oder einer Behandlung im Spa-Bereich? Beim Wochenendpaket zur Scheidung ist zum Preis von ca. 5.000 US-Dollar alles inklusive.

Jörg Aschendorff

Jörg Aschendorff arbeitete im Online Team bei TravelWorks und ist reisesüchtig. Vor allem im östlichen und südlichen Afrika hat er sich in den letzten Jahren herumgetrieben. Aber auch die USA sowie West- und Südeuropa haben es ihm angetan. Sein nächster großer Trip soll nach Osteuropa gehen oder noch weiter bis nach Zentralasien oder noch weiter...

3 Kommentare

  1. Johnnn   •  

    Oh man, meine britischen Landsleute geben sich mal wieder richtiger Mühe. Was eine Aktion! Die Polizisten haben ihn doch nur nicht festgnommen, weil sie selbst peinlich berührt waren ob der Dämlichkeit dieses Menschen.

    Ich schwöre: Wir Briten sind nicht alle so!!

  2. Mojo   •  

    Guter Typ, dieser Hofmann! Der hat doch auch mal irgendwo so n riesen Hasen abgelegt, oder?

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