Wochenschau: Koala mit Dope vom ATM zum Pool

Koala im Baum statt im Auto

In unserer kuriosen Wochenschau wagen wir jeden Freitag einen augenzwinkernden Blick zurück auf die vergangene (Reise-)Woche. In dieser Woche trampen ein Roboter und ein Koala um die Wette. Zudem gibt es Flugtickets aus dem Geldautomaten geschenkt, ein plötzlich massenhaft auftretendes Verdauungsproblem in einem Flugzeug und ein todsicherer Tipp, wie man erkennt, ob noch andere Deutsche in dem Hotel wohnen, wo man selbst gerade untergekommen ist.

Geldautomat verschenkt Flugtickets

Eine kanadische Bank hat ihren Kunden in dieser Woche  ein besonderes Geschenk gemacht. Anstatt dass Geld aus dem Bankautomaten kam, erhielten einige Kunden kleinere und größere Geschenke – bis hin zu Flugtickets. Ein Video dazu wurde am 27.07.14 bei Youtube hochgeladen, was in nicht einmal einer Woche mehr als fünf Millionen mal angeschaut wurde. Superschön, aber seht selbst:

Ein anhänglicher Koala

Koalas sind ja eher gemächliche Tiere. Das heißt aber nicht, dass sie nicht auch vom Fernweh gepackt werden können. In Australien hat sich eines der possierlichen Tierchen an einem Auto festgeklammert und ist 90 Kilometer mit einer Familie mitgefahren. Nicht nur, dass neuerdings Roboter per Anhalter unterwegs sind (wir berichteten), jetzt müssen auch schon Koalas trampen! Nach dieser anstrengenden Tour erholt sich der Koala in einem Zoo nördlich von Brisbane. Die ganze Story findest Du bei Spiegel Online.

Wie weit ist der Hitchbot?

A pro pos „Trampen“: Letzte Woche haben wir vom Hitchbot berichtet, einem Roboter, der am vergangenen Sonntag seine selbstständige Reise per Anhalter durch Kanada angetreten ist. Mittlerweile ist der kleine Roboter in Toronto angekommen und hat schon eine Menge auf seiner Reise erlebt. Seine Geschichten findest Du nachwievor bei Facebook und Twitter.

Plötzliches Massen-Verdauungsproblem

Nach dem Indie-Festival „Splendour in The Grass“ im australischen Byron Bay ging es für die Besucher wieder nach Hause. In einem Flieger, der nach Sydney unterwegs war, machte ein Besatzungsmitglied laut der österreichischen Zeitung Der Standard eine flogenschwere Durchsage: Am Zielflughafen würden Spürhunde und Quarantäne-Offiziere auf sie warten: „Alles was Sie nicht bei sich haben sollten, sollten Sie besser jetzt loswerden“, riet er den Reisenden. Das führte dazu, dass innerhalb weniger Minuten alle Toiletten des Flugzeugs verstopft waren. Offensichtlich hatte der ein oder andere Passagier noch Substanzen dabei, die besser nicht die Aufmerksamkeit der Spürhunde erregen sollten.

Anscheinend hat der Flugbegleiter aber eher eigenmächtig gehandelt. Die Fluglinie gab eine offizielle Entschuldigung ab, dass der Mitarbeiter sich wohl nicht richtig ausgedrückt habe. Er hätte lediglich auf die strengen Einfuhrbestimmungen in dem australischen Bundesstaat hinweisen sollen.

The beach towel brigade

Es gibt eine Sache, an der erkennt man sofort, ob andere deutsche Urlauber im gleichen Hotel sind wie Du: Ein kurzer Blick am Morgen Richtung Pool. Liegen dort schon Handtücher? Na, dann weißt du ja Bescheid… Während die internationale Presse sich immer wieder darüber lustig macht (zurecht?), versucht das Magazin „Die Welt“ dieses Verhalten psychologisch zu analysieren. Demnach erklärt die Psychologin Prof. Andrea Abele-Brehm, dass es sich um typisches Territorialverhalten handele: „Das finden wir schon im Tierreich, wenn die Tiere ihr Gebiet mit Urin markieren.“ Hinzu komme ein Streben nach Kontrolle und Sicherheit. Dieses seltsame Treiben hat ein englischer Tourist einmal mit dem Handy festgehalten und bei Youtube hochgeladen, einfach herrlich:

 

Jörg Aschendorff

Jörg Aschendorff arbeitete im Online Team bei TravelWorks und ist reisesüchtig. Vor allem im östlichen und südlichen Afrika hat er sich in den letzten Jahren herumgetrieben. Aber auch die USA sowie West- und Südeuropa haben es ihm angetan. Sein nächster großer Trip soll nach Osteuropa gehen oder noch weiter bis nach Zentralasien oder noch weiter...

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