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Wochenschau

Wochenschau: Von Langeweile, Gift und Sprachbarrieren

In unserer kuriosen Wochenschau wagen wir jeden Freitag einen augenzwinkernden Blick zurück auf die vergangene (Reise-)Woche. In dieser Woche berichten wir vom Club der Langeweile, geben Euch Tipps wie Ihr als nicht Muttersprachler trotzdem klar kommt und stellen Euch ein paar niedliche Kuscheltiere vor.

Dull Men’s Club

Habt Ihr auch ein eher unspektakuläres Hobby und seid fasziniert von ganz alltäglichen, scheinbar belanglosen Dingen? 4366516852_7f6f611099_oDann seid Ihr beim Dull Men’s Club genau richtig. Der Club ist eine Ansammlung stolzer Langeweiler. Gegründet wurde er 1985 in New York und hat es mittlerweile bis nach England geschafft. Seine Mitglieder zeichnen sich durch spektakuläre Hobbies wie das Sammeln von Gullideckeln oder Milchflaschen aus. Sie Fotografieren Briefkästen, sind fasziniert von Bussen oder haben es sich zur Aufgabe gemacht das Apostroph zu beschützen. So viel Hingabe zahlt sich aus. In England hat der Dull Men’s Club jetzt seine größten Langweiler gekürt und sie in einem Kalender verewigt. Kevin Beresford z.B. ziert den Monat März. Er ist Präsident der Kreisverkehrliebhaber und hat seinerseits einen Kalender mit Englands schönsten Kreisverkehren veröffentlicht. Es ist also nicht ganz einfach die Dull Men’s Society zu überzeugen. Die ganze Geschichte gibt es bei Spiegel Online.

 

German Slang

Wer kennt das nicht? Jahrelang hat man sich abgemüht eine Sprache zu lernen und fällt dennoch sofort auf weil man eben doch nicht wie die Einheimischen spricht. Im Blog FluentU hat man sich dieses Problems angenommen und für alle Fremdsprachler in Deutschland 10 der wichtigsten umgangssprachlichen Sätze aufgeschrieben und übersetzt. Mit Sätzen wie “Don’t act as if you have fat pants” oder “I have such a big neck” würde man wahrscheinlich eher auf Unverständnis stoßen oder einige Lacher ernten. In dem Blog wird auch erklärt, dass man nur durch einen kurzes, gegenseitiges Na schon alle Höflichkeiten abgedeckt hat und ein komplettes Gespräch eben auch mal nur mit “Na? Naaa?” erledigt ist. Alle überlebenswichtigen Redewendungen könnt Ihr im Artikel auf FluentU nachlesen.

Wilkommen in Australien

Australien hat so einiges zu bieten.  Von Abenteuer bis Entspannung kann man Down Under eigentlich alles erleben. Wunderschöne Strände, endlose Weiten und eine faszinierende Tierwelt. Koalas und Kängurus verbindet jeder sofort mit dem roten Kontinent. Australien ist aber auch die Heimat einiger der giftigsten Tiere dieser Erde. Spinnen, Schlangen, Quallen…auch bei seinen weiniger kuscheligen Bewohnern hat Australien so einiges zu bieten. Focus online hat mal eine Liste zusammengestellt. Eigentlich ganz passend so kurz vor Halloween.

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Die Trichternetzspinne: Sie ist eine der giftigsten Spinnen der Welt und kommt vor allem in der Gegend um Sidney vor. Wird man gebissen bleiben einem noch ca. 15 Minuten um seine Angelegenheiten zu regeln. Allerdings injizert sie nicht immer die volle Dosis Gift, so dass die Überlebenschancen nicht schlecht stehen.

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Der östliche Taipan: Der Taipan ist die längste Schlange Australiens und sein Biss kann tödlich enden. Allerdings ist er eher ruhig und man muss ihn schon ordentlich provozieren damit er zubeißt.

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Die Würfelqualle: Das Gift der Würfelqualle gehört zu den stärksten im Tierreich und kann auch für den Menschen tödlich sein.

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Die Blaurinkrake: Die recht kleine Krake ist eigentlich ganz hübsch anzusehen. Doch Ihre blauen Ringe signalisieren Gefahr. Ein Biss muss nicht unbedingt tödlich enden aber führt schon nach wenigen Minuten zu Lähmungserscheinungen und Sprachstörungen.

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Der Steinfisch: Gut getarnt liegt der Steinfisch am Meeresgrund und wartet auf seine Beute. Gefährlich sind vor allem die giftigen Stacheln am Rücken, deren Stich extrem Schmerzhaft ist wenn man versehentlich auf ihn drauf tritt.

Wer jetzt noch nicht genug hat, kann sich die komplette Liste bei Focus Online anschauen.

(Bildnachweis Kreisverkehr: Steve Parker, cc; Milchflaschen: Angie Muldowney, cc; Trichternetzspinne: Ross Elliott, cc; Östlicher Taipan: Tambako The Jaguar, cc; Würfelqualle: Guido, cc; Blauringkrake: Angell Williams, cc; Steinfisch: vince42, cc)

Von Michael Kirchner

Michael hat im Online Team von TravelWorks gearbeitet. Abseits davon nutzt er jede freie Minute, um sich dem Surfen zu widmen. Dabei kommt man gezwungener Maßen viel rum, sodass es ihn beispielsweise immer wieder gerne nach Portugal, Spanien oder Frankreich verschlägt.

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