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Wochenschau: Bananen, Tattoo-Pannen & ein Bier-Ballon außer Rand und Band

In unseren Rubrik, der KURIOSEN Wochenschau, gibt es die etwas anderen Meldungen aus der Welt des Reisens brandheiß für euch auf dem Silbertablett. Diese Woche: Bananen essen gegen Rassismus, ein verhängnisvolles Tattoo, Davids schwache Knöchel und ein kanadischer Bier-Ballon außer Rand und Band!

Bananen futtern gegen Rassismusdani-alves-isst banane

Sagen wir es einfach mal wie es ist: Rassismus ist scheiße. Punkt. Ein lässiges Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit setzte die Aktion des Fußballspielers Dani Alves während des Spiels des FC Barcelona gegen Villareal. Der Spieler war mit einer Banane beworfen worfen – ein rassistisch motivierter Angriff, den der Spieler längst gewöhnt ist. Alves zeigte sich gänzlich unbeeindruckt – und aß die Banane einfach auf.  Super Aktion. Mittlerweile wird diskutiert, ob das Ganze geplant war. Aber mal ehrlich: Who cares? Eine geile Aktion war es trotzdem. Und außerdem: Bananen sind ja auch sehr gesund.

buddha-tattooTätowierte Britin wird des Landes verwiesen

Dieses Vorgehen der Behörden in Sri Lanka ist keinesfalls ein bissiger Kommentar auf den Tattoo-Geschmack der 35-jährigen, aber durchaus ernst gemeint. Die Touristin wurde direkt nach ihrer Ankunft in Sri Lanka direkt wieder ausgewiesen, weil ihr Buddha-Tattoo als Respektlosigkeit gegenüber dem Buddhismus empfunden wurde. Ob diese Regelung auch auf Arsch-Geweihe und Delfin-Tattoos aus den 90ern ausgeweitet werden kann?

budweiser-ballon-außer-rand-und-band“Vorsicht vor dem Bier-Ballon!”

Dies  ist wohl die seltsamste Warnung, die man als Pilot erhalten kann. Genau das jedoch war eine offizielle Anweisung der kanadischen Luftfahrtbehörde. Ein 21-Meter-langer Bier-Ballon der Marke “Budweiser” hatte sich vor einigen Tagen während eines Hockeyspiels aus dem Staub gemacht und den Luftraum über dem östlichen Kanada unsicher gemacht. Ein paar Tage lang durfte er seine Freiheit in der Höhe von etwa 1,4000 Metern und jede Menge Aufmerksamkeit genießen. Mittlerweile soll der Ballon allerdings wieder gelandet sein. Dinge, die dem Ballon durch den Kopf gegangen sein könnten: “Freiheeeeeit”, “Je ne regrette rien!”, “YOLO!”.

Schwache Knöchelmichelangelos-david-schwache-knoechel

Wer Michelangelos Meisterwerk “David” einmal live sehen möchte, sollte sich flotti karotti auf den Weg nach Florenz machen.  Denn es stellt sich heraus, dass Michelangelo ordentlich geschlampt und minderwertiges Marmor für sein Kunstwerk verwendet hat. Ergebnis: Der gute David ist nicht mehr so gut zu Fuß und droht zusammen zu brechen. Schon die kleinste Erschütterung könnte seine schwachen Knöchel brechen lassen. Nun soll David auf seine alten Tage einen “Stoßdämpfer” bekommen. Aber sind wir mal ehrlich, im Alter von 500 Jahren kann man sich das auch erlauben.

 

 

Von Kerstin Hedwig

Kerstin hat im Marketing Team bei TravelWorks gearbeitet. Obwohl sie ihr Herz längst an die grüne Insel Irland verloren hat, gibt es noch viele Orte, die von ihr entdeckt werden wollen und das am liebsten fernab der Bequemlichkeit eines Hotelbetts. Ein Roadtrip durch die USA, Schlafen am Strand in Mosambik und einmal in einem Leuchtturm übernachten sind nur einige der vielen Punkte auf Kerstins Reise-To-Do-Liste.

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