Wochenschau: Airport-Games und Schildkröten-Burger

In unserer kuriosen Wochenschau wagen wir jeden Freitag einen augenzwinkernden Blick zurück auf die vergangene Reisewoche. Diese Woche ist Kreativität am Flughafen gefragt.

Neun Dinge gegen Flughafenlangeweile

Flugzeug

Was tun wenn man gezwungen ist die Nacht am Flughafen zu verbringen, da man den letzten Flieger verpasst hat? Man kann es machen wie Richard Dunn und bekämpft die Einsamkeit mit einem gefühlvollen Musikvideo – siehe unsere Wochenschau vom 13.06.2014. Ben und Zach aus Alabama haben das Ganze etwas aktiver gestaltet. Der Flieger war weg und der nächste ging erst am darauffolgenden Tag. Wer schon einmal mehrere Stunden am Flughafen verbracht hat, weiß wie langsam die Zeit vergehen kann, wenn man nichts zu tun hat. Das wollten Ben und Zach so nicht akzeptieren und haben die inoffiziellen „Airport-Games“ ins Leben gerufen. Zum Aufwärmen gab es erstmal den Sprint zum Gate, wo sie vor verschlossenen Türen standen.

Danach sind sie in den folgenden Disziplinen angetreten:

– Rollstuhl Rennen

– Laufband Sprints

– Extremschlafen

– Rodeln

– Kartenspiel

– Military

– Yoga

– King of the Hill

– Air Train Geräteturnen

Es bleibt zu hoffen, dass sich die beiden „Sportler“ nicht verletzt haben und es am nächsten Morgen schnell weiter ging. Den ganzen Artikel mit Video gibt es hier:

Wie vertreibt Ihr euch die Wartezeit am Flughafen?

10 Dinge, die auf jeden Fall ins Handgepäck gehören:

Z.B. Schildkröten und Feuerwaffen. Das hört sich jetzt erstmal schwer danach an, dass die Reise genau bis zum Security Check geht und nicht weiter. Daher überlegt man sich in der Regel vorher was man in sein Handgepäck packt um möglichst stressfrei in den Flieger einsteigen zu können. Es sei denn man wählt ein kreatives Versteck für die verbotene Fracht. Dann klappt es bestimmt…oder auch nicht.

Das Portal Global Travel Industry News hat eine Liste mit den 10 seltsamsten Dingen erstellt, die Menschen versucht haben mit an Bord zu nehmen. Viel Spaß damit:

1. Schildkröte im Hamburger

Ein chinesischer Herr war offenbar der Meinung, dass ich Schildkröte und Burger zum Verwechseln ähnlich sehen und dachte, dass es bestimmt niemandem auffällt wenn er das arme Tier einfach zwischen zwei Brötchenhälften packt.

2. Waffe und Munition in Stofftieren

Zerlegt in ihre Einzelteile hat ein amerikanischer Vater seine Waffe samt Munition in den Stofftieren seines vierjährigen Sohnes versteckt um sie mit an Bord zu schmuggeln.

3. Kaulquappen im Mund

Ja genau! Kaulquappen! Im Mund! Das aufmerksame Geschenk einer Freundin wollte die Frau aus Südkorea auf keinen Fall zurück lassen. Also schob sie sich die Tierchen kurzerhand in den Mund bevor sie die Sicherheitskontrolle passierte.

4. Schildkröten und Schlangen in der Hose

Scheinbar sind Schildkröten gute Reisegefährten. Ein Mann in Miami hat versucht gleich zwei davon in seinem Hosenbein ins Flugzeug zu bringen. Die beiden waren auch nicht allein. Als Gesellschaft hatten sie noch sieben Schlangen.

5. Eine Leiche im Rollstuhl

Zwei Frauen aus Berlin haben ihren gerade verstorbenen Verwandten in einen Rollstuhl gesetzt um ihn als Passagier von England nach Deutschland zu überführen. Damit es keinem auffällt haben die beiden ihm eine Sonnenbrille aufgesetzt…die perfekte Tarnung!

6. Krokodil im Kofferkrokodil

Um sein Krokodil mitzunehmen hat sein Besitzer es einfach in seine Reisetasche gesteckt. Dumm nur, dass es sich befreit hat und ziemlich sauer war.

7. Ein menschlicher Schädel

Vodoo?! Zumindest hat die Frau angegeben den Schädel in einem religiösen Geschäft auf Kuba gekauft zu haben. Vielleicht war es aber auch ein Verwandter.

8. Ein Star Wars Laserschwert

…und zwar das Originalschwert von Chewbacca

9. Zwergaffen in der Unterhose

Der Klassiker! Die Unterhose als Versteck. Aber ob man sich da gleich mehrere Affen reinstecken möchte?!?

10. Mayonnaise Messer

Nicht ganz so schlau wie gedacht. Mayonnaise darf als Flüssigkeit genauso wenig ins Flugzeug wie das Messer.

Michael Kirchner

Michael hat im Online Team von TravelWorks gearbeitet. Abseits davon nutzt er jede freie Minute, um sich dem Surfen zu widmen. Dabei kommt man gezwungener Maßen viel rum, sodass es ihn beispielsweise immer wieder gerne nach Portugal, Spanien oder Frankreich verschlägt.

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