Wochenschau: freie Meinungsäusserung im Norddeutschen Strandbüro

In unserer kuriosen Wochenschau wagen wir jeden Freitag einen augenzwinkernden Blick zurück auf die vergangene (Reise-)Woche. In dieser Woche nehmen wir das Norddeutsch auseinander, verlegen unser Büro an dnen Strand und suchen die freie Meinung.

100% zufriedene Gäste

Das muss ja ein fantastisches Hotel sein. HotelNirgendwo eine Kritik oder ein negatives Feedback zu lesen. Besonders die Hochzeitsfeiern scheinen bei den Gästen besonders gut anzukommen. Liegt das am tollen Ambiente, am freundlichen Personal oder doch am fantastischen Essen? Wohl kaum. Scheinbar war mit den Hochzeitsfeiern noch nicht genug Geld zu verdienen und eine zusätzliche Einnahmequelle musste her. Die Betreiber des Union Street Guest House kassieren daher für jeden Gast, der eine negative Bewertung über das Hotel im Internet verfasst, 500$ Strafe vom Brautpaar. Das Geld wird selbstverständlich zurückgezahlt wenn die Bewertung wieder aus dem Netz entfernt wird…eine sehr faire Geste wie wir finden. Die ganze Story gibt’s hier.

Das Strandbüro

Wer braucht schon Urlaub wenn man den Strand jetzt direkt im Büro haben kann? In Japan kann man jetzt direkt vom Schreibtisch an die Strandbar und muss dafür nur kurz über den Büroflur gehen. Der Chef des japanischen Unternehmens Beachwollte seinen Mitarbeitern einen Ort zum Entspannen während der Mittagspause bieten. Aber auch eine Arbeitsumgebung in der die Kreativität der Angestellten gefördert werden soll. Echt an diesem Strand ist allerdings nur der Sand. Den hat die Firma extra anliefern lassen. Den Mitarbeitern scheint es zu gefallen. Wieso auch nicht? Man spart den teuren Flug und die stressige Anreise.

Calling North Germany

NordDeutsch ist nicht gleich Deutsch, soviel ist klar. Jede Region hat seine sprachlichen Eigenheiten und mit der geographischen Distanz wachsen auch die Verständnisschwierigkeiten. So versteht nicht jeder Bayer was der Friese sagt und umgekehrt. Noch schwieriger wird es für Besucher aus anderen Ländern, die sich mit der Deutschen Sprache auseinandersetzen. Die Australierin Liv Hambrett hat sich ganz speziell mit dem Norddeutschen beschäftigt und hat herausgefunden, dass es eigentlich gar nicht so kompliziert ist wie alle sagen. Um sicher durch den Norddeutschen Alltag zu kommen, genügen fürs Erste die drei wichtigsten Vokabeln. „Moin“, „Jo“ und „Mmmm“.

Mit „Moin“ kann man schon mal alle Begrüßungs- und Verabschiedungssituationen prima meistern. Egal zu welcher Tages- oder auch Nachtzeit, ob bei formellen Anlässen oder unter Freunden, „Moin“ passt eigentlich immer.

Ein „Jo“ kann man eigentlich immer mal einwerfen. Mit dem „Jo“ kann man super seine Zustimmung zu etwas ausdrücken ohne viele Worte zu verlieren und es eignet sich hervorragend als Grußfloskel wenn das Telefon klingelt.

„Mmmm“ ist da schon etwas schwieriger. Nach anfänglichen Missverständnissen konnte Liv diesen Laut jedoch als Ausdruck der Zustimmung identifizieren. Besonders wenn man ein Gesprächsthema beenden möchte.

Noch mehr über Liv’s Abenteuer mit der (Nord-)deutschen Sprache könnt Ihr hier oder in Ihrem Blog erfahren.

In diesem Sinne…Jo!

Michael Kirchner

Michael hat im Online Team von TravelWorks gearbeitet. Abseits davon nutzt er jede freie Minute, um sich dem Surfen zu widmen. Dabei kommt man gezwungener Maßen viel rum, sodass es ihn beispielsweise immer wieder gerne nach Portugal, Spanien oder Frankreich verschlägt.

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