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Wochenschau: Griff ins Klo & Karma-Puppe

Am Ende der Woche blicken wir in unserer kuriosen Wochenschau mal mehr, mal weniger seriös auf die Ereignisse der letzten Tage zurück. An diesem Freitag greifen wir mit Euch ins Klo, nehmen unsere Karma-Puppen mit in den Flieger und lassen auf “typisch” männliche Art die Ehefrau zwischen Benzin und Motoröl zurück.

Ein Griff ins Klo

In der westaustralischen Goldsucherstadt Laverton hatten Diebe nach ihrer Tat wohl einen sehr fauligen Geschmack im Mund. Ihre theoretisch ganz einfache Idee war es, einem Reisebus das Benzin abzuzapfen. Dazu stecktem sie einen Schlauch in den Tank, saugten einmal kurz an und ließen die vermeintlich wertvolle Flüssigkeit in einen Kanister laufen. Ob sie ihren Fehler bemerkten, als sie Brocken im Mund oder den etwas irritierenden Geruch wahrnahmen, ist nicht geklärt. Sicher ist jedoch, dass ihr Plan in der Praxis schlicht am falschen Tankdeckel scheiterte – sie erwischten den Toilettentank. Der Busfahrer wird sich über die unerhoffte Abnahme der undankbaren Tankreinigung sicherlich gefreut haben. Und auch die Polizei fahndet mit Schadenfreude nach den Dieben: Sie folgen einfach der Duftspur der Übeltäter mit Mundgeruch. Man sei auch nicht bestrebt, das Diebesgut sicherzustellen.

Übernatürliche Passagiere

Die Budget-Airline Thai Smile verkauft seine Flugsitze neuerdings an Puppen und folgt damit einem Trend im asiatischen Raum. Wer sind diese Puppen und was wollen sie? Nun ja – die Besitzer der sogenannten “spirit dolls” versprechen sich von ihren spielzeuggroßen Begleitern Glück im Leben. Schließlich hat ein Hexenmeister diesen zuvor gute Geister eingetrieben. Damit die auf Thai genannten Luk Thep-Reisegefährten auch ihre volle Wirkung entfalten, sind diese zu waschen, zu pflegen, zu füttern und mit Juwelen zu dekorieren – also kurz gesagt wie ein vollwertiger Mensch zu behandeln. Dass die Glücksbringer nicht in der Handgepäckablage des Fliegers reisen, erklärt sich damit von selbst. Immerhin schreien sie nicht, nehmen nicht viel Platz weg und sind auch sonst recht unauffällige Passagiere. Es gibt schlimmere Sitznachbarn.

An der Tanke zurückgelassen

Vergessen an der TankeFür alle Männer, die sich ihrer Ehefrauen möglichst mit Stil entledigen wollen, kommt hier ein Tipp: Man fahre gemeinsam in den Urlaub nach Brasilien, verbringe eine entspannte Zeit und lasse sich nichts anmerken. Auf der Rückfahrt nach Argentinien stoppe man kurz an der Tankstelle, um Benzin nachzufüllen und den Liter Wasser wegzutragen. Sobald die Frau in den Laden geht, um Kekse für die vermeintlich Liebsten zu kaufen, fahre man einfach los und “vergesse” die Frau. So passiert dem Walter, der allerdings reumütig zu seiner Frau Claudia zurückkehrte, nachdem er bereits 60 Meilen weiter gefahren war, ohne zu merken, dass der Beifahrersitz vereinsamt ist. Um es auf die Spitze zu treiben, ist auch dem Sohn das Fehlen der Mutter nicht aufgefallen. Nach zwei Stunden holte er seine Frau von der Polizeistation ab, die ihm seine Tat mit einem kräftigen Tritt ins Auto und sonstwohin dankte!

Und sonst so?

  • South African Airways hat einen Social Check-In entwickelt, mit dessen Hilfe der Sitznachbar im Flieger nach seinem Facebook-Profil ausgesucht werden kann. Dating-Portal über den Wolken.
  • Eine britische Reiseplattform hat uns deutsche Urlauber in einem Werbevideo auf die Schippe genommen. Mit dabei natürlich die Socken in den Sandalen und der Handtuch-Trick.
  • Wer sich über zwei Stunden Bahnverspätung aufregt, ist noch nie mit 68 Stunden Verspätung eines Eurowings-Fliegers am Zielort gelandet.
  • Schottland hat wohl bald eine reale Sehenswürdigkeit mehr: Ein Fischer ist (mal wieder) dem Monster Nessi auf die Schliche gekommen.
  • Wichtiger Tipp: Nie eine Stewardess beim Boarding anrempeln. Man könnte anschließend aus der Passagierliste gestrichen werden.

Von Steffi Stadon

Steffi ist als Redakteurin bei TravelWorks unterwegs. Als Backpacker in Australien hat sie in doppelter Hinsicht Feuer gefangen - nicht nur für die Landschaft sondern auch für einen Aussie. Gemeinsam pendeln sie zwischen Europa und Ozeanien hin und her. Der Rest der Welt kommt aber nicht zu kurz für Entdeckungen. Über den großen Teich soll es als nächstes gehen.

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