Wochenschau: Grüße aus unserer Daumen-Büchse!

Und schon wieder ist Freitag, Zeit für unsere Wochenschau. Wie jede Woche haben wir uns auch heute bemüht, für Euch die skurrilsten Geschichten und interessantesten News aus der großen bunten Reisewelt zusammenzutragen. Diesmal zeigen wir Euch, wo Ihr übers Wasser gehen könnt, warum Euch Sandburgen Bußgeld einbringen können und was es mit Adressen nach dem Prinzip „quadratisch, praktisch, gut“ auf sich hat.

It’s a bird… It’s a plane… It’s a giant deep sea monstrosity!

Auf Google Earth Bildern wurde angeblich ein gewaltiges Seeungeheuer in der Antarktis gesichtet.

Die Gerüchte, dass es sich dabei um ein UFO, den legendären Kraken oder eine Open Water-Verwandtschaft von Nessie handeln könnte, wurden mittlerweile jedoch entkräftet. Ein Tiefseebiologe sagte aus, auf den Bildern sei lediglich ein aus dem Wasser ragender Felsen zu sehen, an dem sich die Wellen brechen. Monsterjagd und Massentourismus werden somit wohl ausbleiben.

Drei magische Worte

Die Mongolei würde ihre bisherigen Adressen gern durch ein Drei-Wort-System ersetzen. Dahinter steht die Idee des Startups What3Words, über die komplette Erdoberfläche ein Raster mit insgesamt 57 Billionen 3×3 Meter großen Quadraten zu legen. Jedem Quadrat sind drei Wörter zugeordnet, sodass jeder Ort auf der ganzen Welt exakt lokalisiert werden kann. Das hat den Vorteil, dass man Postzustellern und Behörden punktgenau seinen aktuellen Wohnort mitteilen kann, unabhängig davon ob man mitten in der Stadt lebt oder in einem Zelt in der Steppe.

Sollte sich dieses System global durchsetzen, müsste sich beispielsweise der britische Premierminister daran gewöhnen, nicht mehr in 10 Downing Street, London zu wohnen, sondern stattdessen die repräsentative Adresse dreher.annehmen.aufsteiger innezuhaben. Hat ein bisschen was von Fußball-EM

Wer schon mal neue Visitenkarten oder Adressaufkleber drucken möchte, kann seine Adresse nach dem Drei-Wort-System auf map.what3words.com herausfinden.

TravelWorks sitzt demnach auf dem Planquadrat unsere.daumen.büchse. Wir finden das hat was.

These boots are made for walking

us-tpg-ny street & buildings (39)

Wer kennt es nicht? Angekommen in einer fremden Stadt und erst einmal kein Schimmer, wo oben und unten ist? Statt mit dem Smartphone oder einem Stadtplan vor der Nase durch die Straßen zu irren, könnt Ihr Euch auch einfach auf Eure Schuhe verlassen. Mit “Sneakairs” könnt Ihr im wahrsten Sinne des Wortes dorthin gehen, wohin Euch Eure Füße tragen.
Die von einer britischen Airline beworbenen Schuhe lassen sich via Bluetooth mit dem Smartphone verbinden, wo man in der entsprechenden App den gewünschten Zielort eingibt. Dann marschiert man einfach los und lässt sich von den Schuhen ans Ziel führen. Ein Vibrieren im rechten oder linken Schuh signalisiert, wann man in welche Richtung abbiegen muss. Momentan sind die „Sneakairs“ aber leider noch im Entwicklungsstadium.

Übers Wasser wandeln

Was bisher einer biblischen Sensation gleichgekommen wäre, ist jetzt für zehntausende Touristen Realität: einmal übers Wasser gehen. Möglich ist das seit vergangenen Samstag auf Stegen aus 220.000 Schwimmwürfeln auf dem Lago d’Iseo in Norditalien. Die „Floating Piers“ sind eine Installation des bulgarischen Künstlers Christo Vladimirov Javacheff, kurz ,Christo‘. Sie verbinden die kleine Gemeinde Sulzano mit Monte Isola und der Isola di San Paolo. Der Besucheransturm war in der vergangenen Woche enorm. Schon über eine Viertelmillion Menschen spazierten bereits über die insgesamt drei Kilometer langen Stege. Inzwischen musste die Attraktion sogar zeitweise geschlossen werden, um Wartungsarbeiten daran durchzuführen. Die „Floating Piers“ können noch bis zum 3. Juli besucht werden. Danach werden sie abgebaut und recycelt. Tickets oder Reservierungen sind nicht erforderlich.

Christo selbst wies die Besucher darauf hin, bloß die Sonnencreme nicht zu vergessen. Der orangefarbene Stoff, mit dem die Schwimmwürfel überzogen sind, reflektiert das Licht extrem und könnte für einige rote Nasen sorgen.

Und sonst so?

  • Wusstet Ihr, dass Ihr gegen das Gesetz verstoßt, wenn Ihr auf Sylt eine Sandburg baut? Das ist auf der Nordseeinsel aus Küstenschutzgründen offiziell verboten. Denn wird der Sand zu einer Burg aufgetürmt, bietet das ein unnötiges Mehr an Angriffsfläche für den Wind und führt damit zu unerwünschten Abtragungen des Sandes. Also lasst Eure Sandförmchen lieber gleich zuhause.
  • Wenn Du sicher sein willst, dass Dir so etwas nicht passiert, solltest Du lieber nach Island, Dänemark, Österreich oder Neuseeland aufbrechen. Dies sind die sichersten Reiseziele der Welt.

 

Lisa Scholz

Lisa ist Teil des Marketing-Teams bei TravelWorks. Obwohl sie davon überzeugt ist, dass sie in Neuseeland bereits den schönsten Platz auf Erden gefunden hat, gibt es noch viel zu viele Orte, die erkundet werden wollen. Wohin es als nächstes geht, ist noch offen. Dank der täglichen Arbeit mit Texten und Bildern aus allen Ecken und Enden der Welt mangelt es zumindest nicht an Inspiration.

2 Kommentare

  1. Simon   •  

    Super guter Beitrag!

  2. motoapk thank you   •  

    I cannot thank you enough for the post.Really looking forward to read more.

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