Wochenschau: Mobilität und Meinung

In unserer kuriosen Wochenschau wagen wir jeden Freitag einen augenzwinkernden Blick zurück auf die vergangene (Reise-)Woche. Diese Woche beschäftigen wir uns mit alternativer Mobilität und der Gefahr freier Meinungsäußerung im Internet.

Im Pool durch den Hafen.

Nehmen wir den Bus oder doch lieber ein Taxi? Diese Frage ist vielleicht schwieriger zu beantworten als man denkt. Angesichts der umfangreichen Liste von Mobilitätsalternativen die die Welt Online kürzlich veröffentlicht hat.

Wie wäre es z.B. mit einer entspannten Hafenrundfahrt im beheizten Whirlpool?. In dem schwimmenden Entspannungsbad finden bis zu acht Personen Platz und das Wasser wird durch einen Holzofen auf angenehme 38° C Wohlfühltemperatur erhitzt. Da stellt sich nur noch die Frage wie dann die Cocktails serviert werden? Auch in Nordkolumbien hat man sich Gedanken zum leiblichen Wohl seiner Bürger gemacht. Allerdings zielt hier die Strategie eher auf die Vermeidung von Anstrengungen im Alltag als die nachträgliche Entspannung. Um den riesigen Höhenunterschied zwischen der Stadt Medellin und des Stadtviertels Comuna nicht jeden Tag zu Fuß überwinden zu müssen, wurde eine ganze Serie von Rolltreppen installiert. Das erleichtert nicht nur den kräftezehrenden Aufstieg sondern spart auch eine Menge Zeit. Statt 35 Minuten dauert es jetzt nur noch sechs. Wer sich nun gar nicht mehr selbst bewegen will sollte es mal in Berlin versuchen. Das Bettbike verspricht die maximale Entspannung bei der Tour durch die Stadt. Das Bettbike ist eine Art Rikscha mit eingebauter Schlafgelegenheit. Eine erholsamere Citytour ist nur schwer vorstellbar.

Noch mehr kuriose Fortbewegungsmittel findet Ihr in der Liste von Welt Online

Selbst ist der Passagier

Die meisten Menschen reagieren eher sensibel auf das Thema Flugsicherheit. Schon die alltäglichen Geräusche, die ein Flugzeug z.B. beim Ausfahren der Landeklappen oder des Fahrwerks macht reichen für manche Menschen um nervös im Sitz hin und her zu rutschen. Auch das Wetter sollte am besten konstant gut sein um einen möglichst ruhigen Flug zu gewährleisten. Bei vereister Startbahn oder Eis auf den Tragflächen bleiben die meisten Passagiere lieber erstmal am Boden, bis auch wirklich alles wieder sicher ist. Nicht so in Sibirien. Hier hatten die Passagiere offenbar keine Lust auf Verspätung. Als der Schleppdienst das Flugzeug wegen des Eises nicht in die Startposition bringen konnte, stiegen die Passagiere kurzerhand aus und haben das Flugzeug selbst dorthin geschoben. Es war schließlich super Flugwetter…bis auf das ganze Eis halt.

Freie Meinung jetzt Gebührenpflichtig

Bewertungsportale gibt es jede Menge. Für Online-Shops, bei Facebook, für Restaurants und natürlich Reisen und Hotels. Wenn man sich bei seinem Aufenthalt so richtig wohl gefühlt hat kann man seinem Hotel eine nette Bewertung hinterlassen und den guten Service, das leckere Essen oder das tolle Zimmer hinterlassen. Den Besitzer freuts und andere Gäste können das als Entscheidungshilfe nutzen. Sollte der Aufenthalt allerdings nicht ganz nach den eigenen Vorstellungen verlaufen sein, steht es den Gästen natürlich frei, in der Bewertung auf die Mängel hinzuweisen. Andere Gäste sind gewarnt und der Betreiber hat die Chance auf Nachbesserung. Ein Hotelbesitzer in England hat das aber wohl etwas anders gesehen. Bei der Bewertung seines Hotels hat ein Pärchen kein gutes Haar an seinem Hotel gelassen. Das vergrault natürlich potenzielle Gäste und kostet somit wichtige Einnahmen. Also hat der Hotelbetreiber dem Ehepaar nachträglich kurzerhand 100 Britische Pfund für die schlechte Bewertung in Rechnung gestellt. Das ist vielleicht gar kein so schlechtes Geschäftsmodell wenn man die große Anzahl negativer Bewertungen bedenkt, die das Hotel bereits gesammelt hat.

Mehr dazu findet Ihr hier

Michael Kirchner

Michael hat im Online Team von TravelWorks gearbeitet. Abseits davon nutzt er jede freie Minute, um sich dem Surfen zu widmen. Dabei kommt man gezwungener Maßen viel rum, sodass es ihn beispielsweise immer wieder gerne nach Portugal, Spanien oder Frankreich verschlägt.

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