Wochenschau: Pub-Unterwäsche & Burger-Miete

Es ist wieder soweit: In unserer aktuellen Wochenschau informieren wir Euch in bewährter heiterer Manier über die Ereignisse der letzten Tage. Australien-Reisende sollten sich z.B. schnellstens auf den Weg ins tiefste Outback des Northern Territory begeben, um die vielleicht letzten Stunden einer Pub-Ikone zu erleben. Gestrandete Inselhopper dagegen erhalten eine 1A-Anleitung dafür, wie eine schlagzeilenträchtige Rettung auszusehen hat. Los geht’s.

Pub-Ikone

SB_Pub_-(44)Er gehört zu den Highlights aller Australien Traveller, die entlang des Stuart Highway zwischen Darwin und Alice Springs touren – der Daly Waters Pub im gleichnamigen Ort. Obwohl „Ort“ wohl zuviel des Guten ist. Hier hält der Reisende nicht, um in nettem Ambiente bei Kerzenschein und Tischdecke das Mittag zu sich zu nehmen. Nein, hier stoppt der Abenteuerlustige, um BHs an den Wänden zu bestaunen, wahnwitzige Geschichten aus längst vergangenen Zeiten zu hören und kuriose Gestalten des australischen Outbacks zu erleben – und das mit einem frisch gezapften Bier in der Hand. Nun möchte der Besitzer nach 17 Jahren den Pub in neue Hände geben. Den Besuchern und der Atmosphäre wird er hinterhertrauern, nicht so den Arbeitszeiten. Es bleibt nur zu hoffen, dass der neue Besitzer die anzüglichen Souvenirs nicht von den Wänden nimmt.

Tausche Miete gegen Burger

us-cd64477-la-stadt-(1)Man stelle sich vor, einen Monat lang keine Miete zahlen zu müssen und das Gesparte stattdessen für Dinge auszugeben, die man schon immer einmal haben wollte, sich aber eben nie leisten konnte, weil Miete und so. Was könnte man sich in manchen Städten wohl dafür leisten? Bewohner in San Francisco z.B. könnten ihre Miete in elf Ipad Minis investieren, Menschen in Los Angeles müssten zwischen 543 Burgern oder einer Flasche Champagner abwägen. Einwohner in Chicago hingegen könnten Mickey Mouse im Disneyland ganze 19mal die Hand schütteln. Ach, was wäre das Leben doch schöner ohne Miete?! Mehr Vergleiche gibt es hier. 

HELP!

Das Leben schreibt mitunter die besten Drehbücher: Es beginnt mit drei Seglern, die auf den Weiten des Pazifiks in ihrem Boot herum schipperten. Der Spannungsbogen erreicht seinen ersten Höhepunkt, als eine gigantische Welle auf das Boot trifft und die Männer über Bord wirft. Umgeben von pechschwarzer Nacht schwommen sie ganze drei Kilometer und spürten endlich Sand unter ihren Füßen. Doch was nun? Verzweiflung macht sich breit, ehe man sich an die Survival Tipps eines Bear Grylls erinnert. Mit Palmenwedeln bauten sie den Schriftzug „Help“ und hielten nach Hilfe zu Luft Ausschau. Drei Tage später wurden sie schließlich von der US-Navy entdeckt und gerettet. Happy End!

Und sonst so?

  • Schon gewusst: Auf Grund des internationalen Cannabis-Feiertages am 20.04. opfern viele Hotels ihre Zimmernummer 420.
  • Gebt Eure Fotos niemals online zur Photoshop-Bearbeitung frei, sonst passiert mitunter das hier.
  • Holt Euch exklusive Tipps rund ums Thema „Sicheres Reisen“ von keinem Geringeren als einem ehemaligen CIA-Angestellten. Erster Tipp: Benutzt nie den Safe.
  • Das Oktoberfest und die Niagara-Fälle können bei der nächsten Reise getrost links liegen gelassen werden, Einheimischen zufolge.
  • Es war einmal … da konnte der Reisende mit Bierdeckeln und kanadischen Reifen bezahlen. Wie da wohl der Wechselkurs heute aussähe?

Steffi Stadon

Steffi ist als Redakteurin bei TravelWorks unterwegs. Als Backpacker in Australien hat sie in doppelter Hinsicht Feuer gefangen - nicht nur für die Landschaft sondern auch für einen Aussie. Gemeinsam pendeln sie zwischen Europa und Ozeanien hin und her. Der Rest der Welt kommt aber nicht zu kurz für Entdeckungen. Über den großen Teich soll es als nächstes gehen.

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