Wochenschau: Vom Aussterben & Retten

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In unserer Wochenschau informieren wir Euch regelmäßig über Lustiges, Schönes und Kurioses aus der kunterbunten Reisewelt. Diese Woche brechen wir ganz flott auf nach England für ein letztes Selfie mit der roten Telefonzelle, zollen drei Pilotinnen aus Brunei unseren emanzipierten Respekt und schwärmen von süßen Kiwis – also den tierischen und nicht menschlichen Einwohnern Neuseelands.

Das Ende einer roten Ära

gb-t.kuntz-london_-(89)Es war einmal eines der größten britischen Designs, das von den Straßen Englands zu einer wahren Stilikone aufstieg. Es gibt wohl nur wenige Fotomotive, die so typisch britisch sind, wie die knallroten Telefonzellen! Ihre geschwungenen Konturen, der knallige Teint und ihre Redseligkeit machten sie einst zu einem beliebten Treffpunkt sowie Besuchermagneten, ganz gleich, ob man telefonieren wollte oder nicht.

In Zeiten des technischen Fortschritts aber wird der Höhrer nur noch selten abgenommen. Es wird still in den Telefonzellen. Manche verzeichnen gerade mal einen Anruf pro Monat. Von einst 92.000 roten Häuschen stehen heute nur noch etwa 9.000. Und auch den letzten ihrer Art droht das Aussterben. Denn die Instandhaltungskosten überwiegen die eingeworfenen Münzen um ein Vielfaches. Time to say Goodbye?

Ein Kiwi fliegt nach Haus

Vom Aussterben bedroht ist auch der Kiwi, das Nationaltier Neuseelands. Doch wenn es um die Rettung ihres Wappenvogels geht, werden die Einheimischen zu wahren Vollblut-Aktivisten. Aufwendige Zucht- und Schutzprogramme wurden initiiert und Sponsoren mit ins Boot geholt. So arbeitet auch Air New Zealand seit 2012 mit dem Department of Conservation (DOC) zusammen, um die Tiere kreuz und quer durchs Land zu fliegen und die aufwendige Umsiedelung zu Land zu umgehen. Nun flog die Airline erneut 30 Kiwis zu verschiedenen Bestimmungsorten, um sie dort in die freie Wildnis zu entlassen! So durfte der flugunfähige Vogel auch einmal das Gefühl des Fliegens erleben.

nz-TNZ-KiwiWie sehr die Neuseeländer an ihrem Kiwi hängen, zeigt sich allein daran, dass sie sich selbst Kiwis nennen! Möchtet auch Ihr die süßen Vögel und andere Tiere retten, bewerbt Euch bei uns als Kiwi-Jobber! Wie Ihr unser Kiwi-Jobber werdet und was Ihr dabei noch alles gewinnen könnt, erfahrt Ihr auf travelworks.de.

Hoch hinaus

Die Ironie sucht sich manchmal ihre ganz eigenen Wege: So landeten vor kurzem drei Pilotinnen der Royal Brunei Airlines eine Passagiermaschine auf der arabischen Halbinsel. Es ist auch heutzutage durchaus noch besonders, dass ausschließlich Frauen im Cockpit eines Flugzeuges sitzen. Aber die Situation war umso aussagekräftiger, als dass sie in Saudi-Arabien aufsetzten, dem Land, in welchem Frauen dem Gesetz nach noch nicht einmal Auto fahren dürfen. Royal Brunei Airlines feierte mit dieser Aktion nicht nur seinen 32-sten Nationalfeiertag des Sultanats, sondern versucht auch, mehr Frauen für den Beruf einen Piloten oder Flugzeugmechanikers anzuwerben.

Und sonst so?

  • Dass auch Männer in Unterhosen, Cowboy-Boots und mit Waschbärbauch als romantische Fotobjekte in natürlicher Umgebung herhalten können, zeigt die „Dudeoir“-Fotoserie aus Kanada.
  • Jeder macht sie, die süßen Fotos mit noch süßeren Tieren auf Reisen. Doch würdet Ihr auch eine wirklich extrem große Krabbe auf dem Arm halten und damit für ein Foto posieren – und dabei noch lächeln??
  • Sheepdog oder Wischmob? Chihuahua oder Muffin mit Schokostreuseln? Mitunter weckt der Anblick so einiger Hunde extreme kulinarische Genüsse in uns.
  • Na, befinden sich unter Euren Fotos auch Selfies vor dem Eifelturm, von der Aussichtsplattform des Empire State Buildings oder mit dem Big Ben im Rücken? Dann willkommen im Club der beliebtesten Selfie-Orte.

Steffi Stadon

Steffi ist als Redakteurin bei TravelWorks unterwegs. Als Backpacker in Australien hat sie in doppelter Hinsicht Feuer gefangen - nicht nur für die Landschaft sondern auch für einen Aussie. Gemeinsam pendeln sie zwischen Europa und Ozeanien hin und her. Der Rest der Welt kommt aber nicht zu kurz für Entdeckungen. Über den großen Teich soll es als nächstes gehen.

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