Wochenschau: Von Piloten, Pandas und Pannen

Es ist wieder Freitag: Zeit für die Wochenschau. Und zwar diesmal im wahrsten Sinne des Wortes „Zeit“. Die haben wir nun nach vielen Wochen nämlich endlich wieder! Was wir die letzten Wochen gemacht haben? Einige von euch haben unsere neue Internetseite vielleicht schon gesehen, wenn nicht, solltest ihr das schleunigst tun. Wie euch ein Pilot hilft Fremdsprachen zu verstehen, was der Panda so den lieben langen Tag macht und was ihr auf jeden Fall im Flugzeug vermeiden solltet, berichten wir euch diese Woche. 

Lost in Translation

„Lost in translation“ ist nicht nur ein Spielfilm mit Scarlett Johannson, sondern auch für jeden Reisenden oft die Realität. Die meisten Deutschen beherrschen die englische Sprache zwar sehr gut, viele andere Nationalitäten allerdings nicht. Da kommt es also des Öfteren vor, dass zum Beispiel ein Deutscher sich mit einem Italiener in der Übersetzung verliert.

Die Lösung dafür hat nun ein achtköpfiges Team aus den USA gefunden: Der Pilot. Nein, nicht der Pilot, der euch in den nächsten Urlaub fliegt, sondern eine Erfindung, die euch hilft andere Sprachen zu verstehen. Das Prinzip ist ganz einfach. Ein kleiner „Ohrstöpsel“ wird in das Ohr gesteckt und übersetzt das soeben gehörte in die gewünschte Sprache. So können sich zwei Menschen auf unterschiedlichen Sprachen ohne Probleme verständigen. Waverly Lab ist momentan noch in der Ausarbeitung ihres „Piloten“. Ab Mai 2017 soll es aber die ersten Modelle zu kaufen geben. Wir sind gespannt auf die Resonanz – nie wieder „Lost in Translation“!

Der faulenzende, riesige Katzenbär

Riesiger Katzenbär? Wer chinesisch beherrscht, weiß jetzt sofort, dass wir von dem süßen, verschlafenen Pandabären sprechen. Pandas essen ausschließlich Bambus, haben schwarze Ringe unter den Augen, obwohl sie die meiste Zeit schlafen und… Und? Ja was machen Pandas eigentlich sonst so? Wir haben mal ein bisschen recherchiert und euch die interessantesten Facts über die Tiere, von denen man so wenig weiß, zusammengestellt.

Bei ihrer Geburt wiegen die fast haarlosen und hautfarbenen Tiere gerade mal so viel wie ein Handy und sind blind. Ihre Augen öffnen sie erst nach gut 45 Tagen.

Etwas, wovon wir alle nur Tagträumen können, machen Pandas jeden Tag: bis zu 12 Stunden schlafen.

Pandas ernähren sich ausschließlich von Bambus? Von wegen! Blumen, Wurzeln, Honig und sogar Fisch stehen ebenfalls auf ihrem Speiseplan. Überwiegend essen sie jedoch tatsächlich Bambus: bis zu 13 kg pro Tag. Und zwar die zwölf Stunden am Tag, die sie nicht schlafen.

Giant panda climbing treeNeben schlafen und essen gibt es jedoch noch eine weitere Aktivität, die die schwarz-weißen Faulenzer von Zeit zu Zeit ausüben. Die Natur sorgt schließlich dafür, dass auch Pandas sich fortpflanzen. Allerdings sind die Weibchen lediglich für eine Woche im Frühling bereit, sich zu paaren. Daher gebären sie auch nur im Schnitt alle zwei Jahre ein oder zwei Babys. Diese bleiben bis zu 18 Monate bei ihrer Mama, bis sie dann flügge werden und sich alleine ins Leben stürzen.

Ihr fragt euch, woher das pandatypische, schwarz-weiße Fellmuster kommt? Wissenschaftler fragen sich dies allerdings auch. Eine Erklärung haben sie bisher nämlich noch nicht gefunden.

Jeder Panda hat einen einzigartigen Duft, mit dem sie sich untereinander identifizieren können.

Im Gegensatz zu anderen Bären halten Pandabären keinen Winterschlaf. Sie verkriechen sich lediglich in etwas wärmeren Gebieten.

Der rauchende Business Class Sitz

Ist es euch auch schon mal passiert, dass Ihr euch gemütlich in der Business Class im Flugzeug auf eurem breiten, komfortablen Sitz zurück lehnt während ihr mit eurem Handy Musik hört und auf einmal rutscht das Handy seitlich den Sitz herunter? Nein? Na zum Glück!

Pic-34-Qatar-Airways'-Airbus-A350-900-–-Economy-ClassWissenschaftler haben herausgefunden, dass eine der gefährlichsten Dinge, die im Flugzeug passieren können, ein verschollenes Handy ist. Wenn dies in den tiefen des luxuriösen Sitzes verschwindet und eingeklemmt wird, kann es passieren, dass die Lithium-Batterie durch den Druck überhitzt und anfängt zu brennen. So wunderte sich eine Stewardess vor kurzem über einen rauchenden Business Class Sitz. Grund dafür war ein im Sitz verstecktes Handy mit Lithium Batterie. Eine (Verschwörungs-)Theorie besagt sogar, dass der Malaysia Airline Flug 370 aufgrund einer brennenden Lithium-Batterie abstürzte.

Also sollte euch doch einmal das Handy herunterfallen, lieber schnell der Stewardess Bescheid sagen. In der Economy Class ist das Risiko jedoch nicht so hoch, da in den normalen Sitzen gar kein Platz ist, wo das Handy verschwinden könnte. Es gibt also doch Vorteile, Economy zu fliegen!

 

Und sonst so?

  • Falls ihr bisher noch nicht nach Kanada reisen wolltet, wird Kanada nach diesen 23 traumhaft schönen Bildern definitiv nach ganz oben auf eurer „To Travel“ Liste rutschen.
  • Ihr habt euch schon immer mal gefragt, was die Farbe Eures Reisepasses für eine Bedeutung hat? Ob schwarz, grün, blau oder rot, die Auflösung findet ihr hier. 
  • Wer schon immer mal eine Nacht im Gefängnis verbringen wollte, muss nicht unbedingt gleich straffällig werden. In Deutschland gibt es diverse Hotels, die eingerichtet sind, wie ein Gefängnis. Statt einem luxuriösen Wasserbett gibt es dann eine Pritsche in einer kleinen Zelle.

 

Svenja Günther

Svenja ist Auszubildende bei TravelWorks. Zurzeit darf sie in die Marketing-Abteilung reinschnuppern. Das Reisefieber packte sie zum ersten Mal bei ihrem Austausch in den USA während der Schulzeit. Nach dem Abi reiste sie dann mit ihrem Rucksack durch Neuseeland, Thailand und Kambodscha. Jetzt versucht sie jedes lange Wochenende und jeden Urlaubstag dazu zu nutzen, mehr von dieser schönen Welt zu sehen und träumt davon wieder etwas länger mit dem Rucksack unterwegs zu sein. Diesmal vielleicht Lateinamerika, Australien oder doch noch ein bisschen Südostasien?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.