Wochenschau: Wildgewordene Affen & besorgte Mütter

Immer wieder freitags ist es Zeit für die Wochenschau. Zeit für skurrile, verrückte, interessante News aus aller Welt. Diese Woche berichten wir Euch von einer vermeintlich neuen Tierspezies, von Affen, die ein Dorf belagern und der perfekten Methode, seine besorgte Mutter zu beruhigen. Erfahrt mehr und lest weiter.

Neue Tierart: Die Fischqualle

Ein australischer Fotograf konnte seinen Augen kaum trauen, als er bei einem Tauchtrip in Byron Bay plötzlich etwas vor die Linse bekam, was er noch nie zuvor gesehen hatte. Wir alle kennen Fische und wir alle kennen Quallen. In der Regel sieht man sie aber nebeneinander schwimmen und nicht ineinander. Der kleine Fisch scheint auf mysteriöse Weise in die Qualle hinein geschwommen zu sein. Nun ist er zwar in der Qualle gefangen, kontrolliert aber, wo die beiden zusammen hinschwimmen. Hoffen wir mal, dass die beiden sich gut verstehen, wenn sie jetzt den Rest ihres Lebens miteinander teilen.

I found a fish inside a jellyfish! He was trapped in there, but controlled where the jellyfish was moving

Ein von Tim Samuel (@timsamuelphotography) gepostetes Foto am

Die Affen sind los!

Alles begann mit einer harmlosen Idee, um ein paar Touristen anzulocken. Doch inzwischen ist dieser Geistesblitz den Einwohnern aus dem Dorf Xianfeng eindeutig über den Kopf gewachsen. 2003 fingen sie an, Makaken aus den Bergen mithilfe von Essen in ihr Dorf zu locken. Sie wollten ein „Affendorf“ erschaffen und so zu einer Touristenattraktion werden. Nach mühseliger Arbeit gelang es ihnen auch tatsächlich und das „Affendorf“ wurde ein voller Erfolg. Ein Ökotourismusunternehmen wurde gegründet, das die Fürsorge der Affen und den Umgang mit den Touristen regelte.

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Als der Inhaber jedoch starb, fing es an, den Bach hinunter zu gehen. Die Affen pflanzten sich immer weiter fort, sodass aus den ursprünglich 73 Affen gute 600 wurden. Sie gewöhnten sich an das Leben im Dorf, verlernten, sich alleine zu versorgen und wurden immer aufmüpfiger. Die Touristen hörten auf, das „Affendorf“ zu besuchen, als die Affen anfingen, Menschen zu beißen.  Behörden gelang es, die Hälfte der Makaken einzufangen und umzusiedeln, aber gut 300 Affen terrorisieren die Einwohner weiterhin. Nach einer Lösung wird nach wie vor gesucht, bis dahin müssen die Einwohner wohl oder übel weiter mit ihren aufsässigen Affen leben.

Mom, I’m fine

Mütter machen sich Sorgen – und zwar rund um die Uhr. Wenn der „kleine“ Sprössling dann noch auf der anderen Seite der Welt alleine mit einem Rucksack herumreist, wächst die Sorge ins Unermessliche. Ein belgischer Backpacker findet auf seiner Reise die perfekte Möglichkeit, seiner Mutter mitzuteilen, dass er noch am Leben ist und es ihm gut geht. Er bastelt ein Schild mit der Aufschrift „Mom, I’m fine“ und lässt sich mit diesem Schild in allen möglichen Situationen fotografieren. Die Bilder postet er dann bei Instagram, wo seine Mutter regelmäßig nach einem Update aus dem Leben ihres Sohnes guckt. Anstatt sie vor seinem Fallschirmsprung zu beunruhigen, postet er lieber anschließend ein Bild von sich mit den Worten „Mom I’m fine“ auf seinen Händen.

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Ein von Jonathan Kubben Quiñonez (@momimfine) gepostetes Foto am

Und sonst so?

Svenja Günther

Svenja ist Auszubildende bei TravelWorks. Zurzeit darf sie in die Marketing-Abteilung reinschnuppern. Das Reisefieber packte sie zum ersten Mal bei ihrem Austausch in den USA während der Schulzeit. Nach dem Abi reiste sie dann mit ihrem Rucksack durch Neuseeland, Thailand und Kambodscha. Jetzt versucht sie jedes lange Wochenende und jeden Urlaubstag dazu zu nutzen, mehr von dieser schönen Welt zu sehen und träumt davon wieder etwas länger mit dem Rucksack unterwegs zu sein. Diesmal vielleicht Lateinamerika, Australien oder doch noch ein bisschen Südostasien?

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