Wochenschau: Yoga und Freibier

In unserer Wochenschau informieren wir Euch regelmäßig über Lustiges, Schönes und Kurioses aus der kunterbunten Reisewelt. Was Ihr im Flugzeug tunlichst vermeiden solltet und warum Ihr mit Bier trinken doch einiges erreichen könnt, erfahrt Ihr diese Woche.

Ausgeglichen in den Flieger

Yoga entspannt bekanntlich Körper und Geist, und sorgt ganz nebenbei auch für die nötige Balance. Dass man es allerdings auch übertreiben kann, zeigte ein 72-jähriger Landwirt aus Südkorea auf seiner Reise zum 40. Hochzeitstag. Auf dem Rückflug von Hawaii nach Japan weigerte er sich, seine Yogaübungen im hinteren Teil des Flugzeuges einzustellen. Nachdem Begleitpersonal und Mitreisende den 72-Jährigen aufforderten, sich wieder hinzusetzen, wurde er sichtlich aggressiv, schrie, biss Mitreisende und versuchte sogar Kopfstöße zu verteilen. Letztendlich drehte das Flugzeug wieder um und landete in Honolulu, wo das FBI schon wartete. Was erreichte er also mit Yoga? Gegen 25.000$ Kaution kam er frei, ein psychiatrisches Gutachten steht an und er darf die hawaiianische Insel Oahu bis auf Weiteres nicht verlassen. In diesem Sinne – Namasté.

Reisen und Freibier

Du stehst auf Reisen und Bier trinken? Hier ist wohl der coolste Sommerjob, den der Bierliebhaber je gesehen hat! World of Beer aus Florida sucht drei IMG_20150610_130709Praktikanten, die den Sommer umherreisen, um weltweit Brauereien zu besuchen, alle möglichen Biersorten zu probieren und natürlich auch Bierfestivals zu zelebrieren. Eigentlich kommt jetzt der Haken an der der Sache, doch World of Beer bezahlt nicht nur die Trips sondern zahlt auch noch schlappe 12.000$ Lohn. Bei so viel Vergünstigungen und Freibier en masse berichtet man dann auch gerne von seinen gemachten Erfahrungen in einem Blog und in sozialen Netzwerken. In diesem Sinne – Prost!

Rapunzel, lass Dein Haar herunter

Viele sind ja schon beim Gedanken an das Fliegen in der Economy Class genervt. Wenig Platz, dröhnende Turbinen und meist stickige Luft vermiesen die Laune! Dante Ramos war auf dem Weg von Boston nach Houston noch recht gut gelaunt, bis sich der riesige Pferdeschwanz der Passagierin vor ihm über seinen Bildschirm warf. Ungläubig tauschten Dante und sein Kollege Blicke über die Dreistigkeit aus, bis er sich dazu entschied die Situation zu twittern. Der Tweet wurde mit mehr als 8.000 Retweets zum Renner im Netz und ein kleiner Shitstorm in Richtung Rapunzel war die Folge:  „Hast du keinen Tesafilm dabei, um die Haare an die Seite zu binden?“ und „Warum schneidest du den Pferdeschwanz nicht einfach ab?“ fragte sich die Twittergemeinde. „Das zeigt, dass die Menschen heute einfach kein Benehmen mehr haben“, stellte ein Anderer fest.

Wie Rapunzel wirklich heißt, werden wir wohl nie erfahren. Denn nachdem Dantes Kollege Ryan die Dame auf ihr Verhalten hinwies, klappte sie den Sitz wieder nach vorn und der Pferdeschwanz verschwand.

Und sonst so?

Nils Gajewski

Nils ist Auszubildender bei TravelWorks und lernt aktuell die Marketingabteilung kennen. Am liebsten steht er zwar auf seinem Snowboard, doch im Vordergrund steht eigentlich immer das Reisen! Als nächstes soll es nach Halifax gehen - leider ohne Snowboard...

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