{"id":6621,"date":"2014-02-02T14:00:59","date_gmt":"2014-02-02T13:00:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.travelworks.de\/blog\/?p=6621"},"modified":"2016-07-25T13:29:41","modified_gmt":"2016-07-25T12:29:41","slug":"valentinstagsgeschichten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.travelworks.de\/blog\/valentinstagsgeschichten.html","title":{"rendered":"Valentinstagsgeschichten"},"content":{"rendered":"<div id=\"c56765\" class=\"csc-default\">\n<div class=\"column2Ab\">\n<div class=\"column2left\">\n<div id=\"c56766\" class=\"csc-default\">\n<p class=\"introtext\">Romantische Sonnenunterg\u00e4nge, ein Dinner unter Palmen und jede Menge gemeinsame Erlebnisse: Wo sonst l\u00e4sst sich eine neue Liebe entspannter beginnen als im Urlaub, wo die Sorgen weit weg sind und es hinter jeder Ecke Neues, Spannendes zu entdecken gibt? Nat\u00fcrlich sind auch unsere TravelWorker vor Armors Pfeil nicht verschont geblieben, haben keine Entfernung gescheut und ein neues Gl\u00fcck am anderen Ende der Welt gefunden. Abschiedsschmerz, Wiedersehensfreude und viieel Romantik pr\u00e4gen unsere sch\u00f6nsten TravelWorks-Liebesgeschichten, die wir Euch heute am Valentinstag nicht vorenthalten wollen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<h2>Eure Liebesgeschichten im Ausland<\/h2>\n<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"c32596\" class=\"csc-default\">\n<div class=\"csc-textpic-text\">\n<p class=\"bodytext\">Wir haben unsere Teilnehmer nach ihrer Lovestory im Ausland befragt und flei\u00dfig Einsendungen erhalten. Ob in Australien oder S\u00fcdamerika, ob Liebe auf den ersten oder &#8222;zweiten&#8220; Blick &#8211; hier berichten ehemalige TravelWorker von der Erfahrung, eine neue Beziehung im Ausland, weit weg von Zuhause, zu beginnen. Inklusive aller Herausforderungen, Schwierigkeiten und nat\u00fcrlich: den gemeinsamen Gl\u00fccksmomenten!<\/p>\n<p class=\"bodytext\">6 der ber\u00fchrendsten Liebesgeschichten haben wir zum Ver\u00f6ffentlichen ausgew\u00e4hlt, die Autoren d\u00fcrfen sich zus\u00e4tzlich, passend zum Valentinstag, \u00fcber romantische Geschenke f\u00fcr sich und die Liebste\/ den Liebsten freuen. Leider konnten wir nicht alle Einsendungen hier ver\u00f6ffentlichen, w\u00fcnschen jedoch allen Verliebten, die an der Umfrage teilgenommen haben, viel Gl\u00fcck f\u00fcr die Zukunft und nicht zu vergessen, ein romantisches Happy-End Eurer Love Stories!<\/p>\n<p class=\"bodytext\">[accordion]<br \/>\n[accordion-group title=&#8220;Svenjas Liebesgeschichte&#8220;]Im Sommer 2013 bin ich nach Chile gereist, um dort Spanisch zu lernen und Freiwilligenarbeit mit Kindern zu leisten. Ich war bereits mehr als einen Monat in Santiago und habe einen Sprachkurs gemacht, als ich nach Valpara\u00edso umgezogen bin, um dort in einem Hilfsprojekt mit Kindern zu arbeiten. Ich hatte supernette Kollegen und zwei Wochen nach meinen Start, haben sie nach der Arbeit vorgeschlagen in den \u201etr\u00e9n m\u00e1s lento del mundo\u201c zu gehen. \u00dcbersetzt hei\u00dft das so viel wie &#8218;der langsamste Zug der Welt&#8216;.<br \/>\nDas Witzige: es ist ein Caf\u00e9 in einem alten Zugabteil, das am Strand von Valpara\u00edso steht. Es ist also wirklich der langsamste Zug, aus dem Grund, dass er sich nicht mehr bewegt. Sie haben vorgeschlagen, auch noch Gustavo, den Mitbewohner meiner Kollegin, einzuladen, weil der gerade von seiner Arbeit in Vi\u00f1a del Mar zur\u00fcckkommen sollte. Eine Stunde sp\u00e4ter habe ich meine Liebe kennen gelernt.<br \/>\nDie Konversationen haben sehr simpel angefangen, nur schon aus dem Grund, dass mein Spanisch nicht ansatzweise flie\u00dfend war. Einige Dates sp\u00e4ter, ein gewonnenes Fu\u00dfballspiel von Chile gegen Ecuador, indem sich Chile zur WM qualifiziert hatte und unserem daraus entstandenen ersten Kuss, verbrachten wir eigentlich jeden Tag zusammen. Uns war unklar, ob wir die Beziehung fortsetzen sollen, weil ich bald in der Schweiz studieren werde und er in Chile eine feste Stelle hat. Als wir dann aber zusammen in die W\u00fcste nach San Pedro gereist sind, wurde uns beiden klar, dass wir die Fernbeziehung wenigstens versuchen wollen. Ich habe meinen Aufenthalt in Chile um 2 Wochen verl\u00e4ngert, dass ich Weihnachten und Neujahr mit ihm und seiner (wundervollen) Familie verbringen konnte. Der Abschied war schwierig, aber im Mai habe ich aber geplant, wieder nach Chile zur\u00fcckzukehren. Ich hatte mir immer gesagt, dass ich nie eine Fernbeziehung will, aber was kann ich sagen? Ich habe mich verliebt und ich, oder wir, w ollen es zumindest versuchen. Es wird bestimmt schwierig, aber ich hoffe es wir k\u00f6nnen die Kilometer bezwingen.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">[\/accordion-group]<br \/>\n[accordion-group title=&#8220;Philipps Liebesgeschichte&#8220;]Als ich mich im November 2011 nach Australien aufmachte, hatte ich alle M\u00f6glichen Gedanken im Kopf, aber nicht, dass ich dort den Mann meines Lebens kennen lernen w\u00fcrde \u2013 und schon gar nicht erst am allerletzten Tag!<br \/>\nSo verbrachte ich ganze f\u00fcnf Monate in Australien, arbeitete auf Farmen, reiste durchs Land, sah Koalas und K\u00e4ngurus, durfte Tauchen lernen und H\u00fchnereier aufsammeln. Gegen Ende des vierten Monats entschied ich mich, die Westk\u00fcste zu sehen und flog nach Perth. Eines Abends entschied ich mich dann in einem der bekannten Schwulenclubs in Perth wegzugehen. Man wurde schnell angesprochen, es war aber doch der \u00fcbliche Small Talk.<br \/>\nUnd da sah ich ihn! Zu sch\u00fcchtern, und vielleicht auch zu alkoholisiert, traute ich mich nicht, ihn anzusprechen. Aber auch er schaute immer nur r\u00fcber. Leider kam es an diesem Abend zu keinem Gespr\u00e4ch mehr. Ich h\u00e4tte mir daf\u00fcr in den Allerwertesten bei\u00dfen k\u00f6nnen! Zwei Wochen vergingen, die ich mit meinen Eltern, die mich zu dieser Zeit in Australien besuchten, n\u00f6rdlich von Perth verbrachte. Als ich wieder allein war, dachte ich mir am letzten(!) Abend in Australien: ich habe nichts zu verlieren, ich gehe noch mal in den Club und hoffe, dass dieser Mann wieder auftaucht.<br \/>\nGesagt, getan: ich ging hin, aber er war einfach nicht da. Kurz bevor ich dann gehen wollte, um mich f\u00fcr den bevorstehenden Flug am n\u00e4chsten Tag nach Thailand auszuschlafen, sah ich ihn! Mein Herz begann zu pumpen. Weil er sich offenbar auch nicht traute, raffte ich meinen Mut zusammen und sprach ihn an. Es war wundervoll. Es kam heraus, dass wir beide Halbgriechen sind und den gleichen Humor haben. Dann verliebten wir uns \u2013 Hals \u00fcber Kopf. ? Den n\u00e4chsten halben Tag und somit meine letzten Stunden in diesem wundersch\u00f6nen Land verbrachten wir zusammen in Fremantle, wo er mir Orte zeigte, die ich noch nicht kannte.<br \/>\nTja, als ich dann zum Flughafen musste, hat er noch mit mir auf den Shuttlebus gewartet\u2026 In diesem Moment wollte ich gar nicht mehr weg. Hatte sogar Tr\u00e4nen in seinen Augen sehen k\u00f6nnen. Seitdem hat er mich in Deutschland schon dreimal besucht und dieses Jahr w erde ich ihn in Perth wieder sehen! Ich h\u00e4tte nie gedacht, dass ich mal eine Fernbeziehung haben werde, aber f\u00fcr manche Menschen ist es dieser Aufwand einfach wert!<\/p>\n<p class=\"bodytext\">[\/accordion-group]<br \/>\n[accordion-group title=&#8220;Leas Liebesgeschichte&#8220;]Brandon und ich haben uns auf einer Salat- und Brokkolifarm bei Christchurch kennen gelernt. Wer selbst mal auf einer Gem\u00fcse- oder Obstfarm gearbeitet hat, wei\u00df, dass die Arbeit ziemlich monoton und anstrengend ist und dass man w\u00e4hrenddessen super reden kann, um sich die Zeit zu vertreiben. Und genau das haben Brandon und ich gemacht. Stundenlang redeten wir \u00fcber das Reisen, \u00fcber Amerika, \u00fcber Deutschland, \u00fcber unsere Familien und alles was uns noch so einfiel. Auch nach der Arbeit blieben wir manchmal bis nachts um 2 auf, weil wir beide sp\u00fcrten, dass zwischen uns irgendwie eine spezielle Verbindung war.<br \/>\nAuf der anderen Seite war uns beiden bewusst wie verr\u00fcckt das alles war, wir kannten uns erst seit zwei Wochen und kamen von zwei verschiedenen Kontinenten. In Neuseeland macht man aber manchmal verr\u00fcckte Sachen und wir beschlossen, gemeinsam die Farm zu verlassen und zusammen durch Neuseeland zu reisen.<br \/>\nAls es auf das Ende unseres Auslandaufenthaltes zuging, gestanden wir uns beide, dass wir uns an Unis im Land des jeweils anderen beworben hatten. In diesem Moment wurde mir klar, dass ich meine gro\u00dfe Liebe gefunden hatte. Nachdem ich in Deutschland angekommen war, besuchte mich Brandon zwei Wochen und ich flog zwei Monate sp\u00e4ter zu ihm und wohnte sieben Wochen bei seiner Familie. Daraufhin flog Brandon wieder mit mir zur\u00fcck und wohnt jetzt seit vier Monaten bei mir in Deutschland. In zwei Wochen ziehen wir in unsere eigene Wohnung in Frankfurt.<br \/>\n[\/accordion-group]<br \/>\n[accordion-group title=&#8220;Felix Liebesgeschichte&#8220;]Kennen gelernt haben wir uns, als ich mit einem guten Freund von mir in Neuseeland Mitte\/Ende September 2013 per Anhalter nach Christchurch fahren wollte. Wir standen da Ewigkeiten im Regen und niemand hat angehalten. Als wir langsam begannen die Hoffnung zu verlieren hielt pl\u00f6tzlich ein Auto an, was wir zun\u00e4chst nicht mal mitbekommen haben. Drin sa\u00df Esther, eine wundersch\u00f6ne Holl\u00e4nderin, die schon eine ganze Weile in Neuseeland lebt. Sie hat uns dann nach Christchurch mitgenommen und wir haben uns alle super verstanden.<br \/>\nMein Kumpel und ich haben sie und ihre Freunde dann am n\u00e4chsten Abend in einer Bar getroffen und sind am Ende in ihrem Haus gelandet, wo wir die Nacht durchgefeiert haben. Irgendwie hat\u2019s dann zwischen Esther und mir gefunkt und ich bin die ganze nachfolgende Woche jeden Tag zu ihr gelaufen, um Zeit mit ihr zu verbringen.<br \/>\nSie ist dann an die Westk\u00fcste gezogen, wir haben beim Umzug geholfen und uns da auch Jobs gesucht. So kam es halt, dass es zwischen uns immer ernster wurde, wir uns immer n\u00e4her kamen, bis wir uns dann eingestehen mussten, dass wir uns beide verliebt haben. Ich musste dann aber dummerweise im Januar das Land verlassen, weil mein Visum ablief.<br \/>\nWir haben also das Beste draus gemacht und die Zeit zusammen genossen. Jetzt bin ich wieder in Deutschland und Esther noch in Neuseeland. Wir sind trotz allem noch zusammen, was echt hart ist. Die wahrscheinlich fernste Fernbeziehung der Welt. Aber wir skypen sehr viel, schreiben uns Nachrichten und machen gemeinsame Pl\u00e4ne. Ich will zum Beispiel nach Neuseeland auswandern um zu ihr zur\u00fcckzukehren, damit wir gemeinsam die Welt bereisen k\u00f6nnen. Bis dahin ist es noch ein weiter Weg, aber er lohnt sich! \ud83d\ude42<br \/>\n[\/accordion-group]<br \/>\n[accordion-group title=&#8220;Kathrins Liebesgeschichte&#8220;]<br \/>\nDu findest deine Liebe, wenn du am wenigsten damit rechnest. Das steht in einem irrationalen, nicht erkl\u00e4rbaren Zusammenhang, doch bei mir hat es funktioniert und es ergibt Sinn. Und zwar wollte ich keine Liebe, sondern mich selber finden, und hab dabei trotzdem die Liebe meines Lebens gefunden und das dank TravelWorks.<br \/>\nDenn genau am 28. September 2011 hat TravelWorks eine Gruppe junger Leute am Flughafen Frankfurt zusammengef\u00fchrt, um die Reise nach Sydney in ein gro\u00dfes Abenteuer zu beginnen. F\u00fcr mich war das nicht nur der Beginn eines Abenteuers, sondern auch der Beginn der gr\u00f6\u00dften Liebe, die ich je empfinden durfte &#8211; denn Marc war gl\u00fccklicherweise an diesem Tag einer der Teilnehmer der \u201eTravelWorker\u201c.<br \/>\nDoch zun\u00e4chst gab es viele gl\u00fcckliche Zuf\u00e4lle (ich nenne es gerne Schicksal in diesem Fall), die \u00fcberhaupt dazu f\u00fchrten, dass wir uns an diesem Tag f\u00fcr den Flug nach Sydney treffen konnten. Es h\u00e4tten so viele M\u00f6glichkeiten verhindern k\u00f6nnen, dass wir uns begegnen!<br \/>\n1. Meine Mutter hat zwei Tage nach dem Abflugtag Geburtstag, trotzdem habe ich mich entschieden, am 28.09.2011 zu fahren, da der n\u00e4chste angebotene Termin mit Malaysian Airlines von TravelWorks erst sp\u00e4ter im Oktober angeboten wurde aber ich nicht so sp\u00e4t fahren wollte.<br \/>\n2. Ich h\u00e4tte von Emirates Airlines die Zugverbindung von Schleswig-Holstein nach Frankfurt bezahlt bekommen. Aber da ich nicht in Dubai, sondern in Kuala Lumpur zwischenlanden wollte, habe ich mich f\u00fcr Malaysian Airlines entschieden, mit der TravelWorks den 28.11. als Flugtag anbot. Und das, obwohl ich sehr viel mehr Geld durch die gesponserte Verbindung von Schleswig-Holstein nach Frankfurt an einem anderen Tag mit Emirates gespart h\u00e4tte.<br \/>\n3. Marc sollte im Jahr 2011 seine Wehrpflicht nach dem Abitur absolvieren und hatte schon den Bescheid der Bundeswehr. Doch unser damaliger Verteidigungsminister Guttenberg hat die Wehrpflicht abgeschafft &#8211; Marc war also frei von dieser Pflicht und konnte neue Pl\u00e4ne schmieden.<br \/>\n4. Marc hat sich daf\u00fcr entschieden, nach Australien zu fliegen. Gl\u00fccklicherweise auch mit TravelWorks. Er hat sich f\u00fcr ein anderes Datum und f\u00fcr den Flug an die Westk\u00fcste Australiens, nach Perth, angemeldet. Doch kurzentschlossen hat sich Marcs Freund Jan, der mit ihm Abitur gemacht hat, entschieden, ihn nach Australien zu begleiten. \u201eLeider\u201c (zum Gl\u00fcck!) war kein Platz f\u00fcr ihn im Flug nach Perth frei. Also haben beide gemeinsam die Reise neu geplant und sich f\u00fcr den Flug am 28.09.2011 zur Ostk\u00fcste Australiens, nach Sydney, entschieden.<br \/>\nEs gab also viele Faktoren, die in unsere damaligen Pl\u00e4ne f\u00fcr die Zeit nach dem Abitur eingespielt haben, dass es eigentlich unwahrscheinlich war, dass wir uns jemals kennen lernen. Und doch hat uns das Schicksal dann zusammengef\u00fchrt. Durch die Teilnehmerliste, die TravelWorks vorher allen Teilnehmern, die den gleichen Flug haben, geschickt hat, habe ich mir schon vorher ein Bild von vielen Teilnehmern machen k\u00f6nnen. Ich hatte dann via Facebook mit ein paar Leuten unverbindlichen Kontakt, besonders viel mit Jan, der Freund, der Marc begleiten sollte.<br \/>\nAls dann endlich der Abreisetag gekommen war, hat Jan mich am Flughafen erkannt und kam mit Marc auf mich zu. Und in dem Moment hatte ich ein ganz komisches Gef\u00fchl, als ich Marc gesehen hab. Es hat irgendetwas in mir gesagt, dass das einmal was ganz Gro\u00dfes mit ihm wird. Obwohl ich keine Gef\u00fchle f\u00fcr Marc hatte, und ich mit der Trennung von meinem damaligen (jetzt nat\u00fcrlich Ex-)Freund zu k\u00e4mpfen hatte, kam mir dieser Gedanke und ich wusste nicht, wie ich das einzusch\u00e4tzen hatte. Wie gesagt, noch \u201ekribbelte\u201c nichts in meinem Bauch, es war lediglich etwas in meinem Kopf, das zu mir selbst innerlich gesagt hat: \u201eKathrin, mach dich gefasst &#8211; mit Marc wirst du noch lange Zeit deines Lebens verbringen\u201c.<br \/>\nNachdem wir mit all den anderen Teilnehmern in Sydney im Hostel angekommen sind, sind wir nat\u00fcrlich abends losgezogen in eine Bar. In der nahe gelegenen \u201eScubar\u201c gab\u2019s \u201ea lot of beer\u201c (pitcher of course), und auch Musik &#8211; als wir alle gemeinsam getanzt haben, habe ich bereits gemerkt, dass Marc immer n\u00e4her zu mir kam und versucht hat, dass ich mit ihm und nicht mit den anderen tanze. Das war sein erster offensichtlicher Ann\u00e4hrungsversuch.<br \/>\nDa ich mich mit Marc und Jan von Anfang an gut verstand, haben wir beschlossen, uns zu dritt einen Job zu suchen. Dank unz\u00e4hliger Telefonanrufe haben wir schon in den ersten Tagen einen Job ergattert &#8211; wir sollten in zwei Wochen von Sydney nach Northern Australia, in die Stadt Katherine (s\u00fcdlich von Darwin), kommen, um dort auf einer Mango Farm zu arbeiten.<br \/>\nFlug gebucht &#8211; Sydney nach Darwin. Dort sind w ir drei dann wieder in ein Hostel gegangen und haben eine Woche lang \u201eUrlaub\u201c gemacht. W\u00e4hrend der Zeit habe ich stundenlange, unendliche Gespr\u00e4che mit Marc \u00fcber alles M\u00f6gliche gef\u00fchrt. Wir haben uns unsere Lebensgeschichten erz\u00e4hlt und uns unsere Tr\u00e4ume verraten. Wir haben uns einmalig verstanden und waren komplett auf einer Wellenl\u00e4nge. Als wir in Katherine zu arbeiten angefangen haben, war Marc erstaunlich oft an meiner Seite (ich sollte an einem Laufband die Mangos in Kisten einsortieren er sollte eigentlich Mangokisten stapeln, also zwei verschiedene Arbeitsbereiche). Er hat es trotzdem oft geschafft, sich der Beobachtung der Supervisor zu entziehen und sich zu mir zu schleichen. Er wollte offensichtlich bei mir sein und hat auch gerne sehr viel mit mir geflirtet \ud83d\ude42 &#8230; Oft war die Arbeit sehr hart, und ich war \u00fcberfordert und ausgelaugt. Aber als wir nach Feierabend in unsere Cabin (ein kleiner Container mit Bett, Schrank und K\u00fcche) zur\u00fcckkehrten, in der Jan, Marc und ich wohnten, war alles wieder sch\u00f6n.<br \/>\nIm Dezember beendeten wir unsere Arbeit auf der Mangofarm und haben zu dritt einen Trip nach Alice Springs und zum Uluru, dem Ayers Rock, gestartet. Danach gab es nur noch Marc und mich, denn Jan hat sich entschieden, alleine nach Brisbane zu fahren. Marc und ich sind dann zu zweit nach Melbourne geflogen und haben in St. Kilda, nur ein paar Stationen mit der Tram vom Beach entfernt, eine Wohnung gefunden. Unsere erste, gemeinsame Wohnung. Au\u00dferdem haben wir beide noch einen Job in Melbourne gefunden und es lief alles perfekt. Es war ein unglaubliches Gef\u00fchl. Und mit all der Zeit kamen wir uns immer n\u00e4her und Marc hat mir immer bei all meinen Problemen beigestanden, mich unterst\u00fctzt und mir durch all meine Heimwehattacken nach Hause geholfen. Wir haben so viel zusammen erlebt, sind die Great Ocean Road mit dem Auto abgefahren, sind von Melbourne mit dem Greyhound die gesamte Ostk\u00fcste Australiens entlang gefahren, haben einen Tauchschein gemacht, sind Fallschirm gesprungen und noch viel mehr. Wir haben so viele wunderbare interessante Menschen (besonders Iren \u2013 we love Irish people!) aus der ganzen Welt kennen gelernt und ich war nie allein, sondern konnte alles mit ihm teilen und wirklich ALLES mit ihm machen, denn er war genau auf meiner Wellenl\u00e4nge und hat mich unterst\u00fctzt wie kein anderer zuvor.<br \/>\nAm St. Patricks Day, dem 17.M\u00e4rz, haben wir dann offiziell gesagt, dass wir zusammen sind. Noch so etwas irisches, das uns verbindet. Es sollte kein Zur\u00fcck mehr geben und auch keine Auslandsliebschaft bleiben, wir wollten nur noch einander haben und das auch in Deutschland, obwohl uns zu Hause 500 km zwischen D\u00fcsseldorf (seiner Heimat) und Schleswig-Holstein trennten und wir keine Ahnung hatten, in welcher Welt der jeweils andere in seiner Heimat wirklich lebt (nat\u00fcrlich nur durch die vielen endlos-Gespr\u00e4che konnten wir uns ein Bild von der Heimat des anderen machen).<br \/>\nAls wir unsere Heimkehr aus Australien f\u00fcr den April planten, wollte ich urspr\u00fcnglich zwei Wochen vor Marc nach Hause fahren. Marc hatte sich den 28.04. (genau sieben Monate nach unserer Ankunft in Sydney) als R\u00fcckflugdatum ausgesucht. Lustigerweise hat auch hier das Schicksal mitgespielt. Es gab im ganzen April keinen(!) Platz mehr f\u00fcr mich in einem Flugzeug, au\u00dfer in dem am 28.04., mit dem Marc fliegen wollte. Wir sollten also auch unsere Heimkehr zusammen erleben. Und es war auch gut so! Ich habe unglaublich geweint beim Abschied aus Australien, und Marc war wie immer an meiner Seite im Flugzeug und hat mich getr\u00f6stet und mir versprochen, dass wir gemeinsam zur\u00fcckkehren w\u00fcrden. Als wir dann in Frankfurt landeten, war ein Empfangskomitee von \u00fcber 20 Leuten f\u00fcr Marc vor Ort. Seine liebe Familie nahm auch mich gleich in den Arm und begr\u00fc\u00dfte mich herzlich und auch seine Freunde stellten sich mir alle vor.<br \/>\nIch wurde direkt mit eingebunden und das war sehr sch\u00f6n. Es fiel mir nur unendlich schwer, mich dann das erste Mal seit sieben Monaten, die ich JEDEN TAG (genau 215 Tage) mit Marc verbrachte, von ihm r\u00e4umlich zu trennen. Ich war so einsam auf der Fahrt nach Hause wie lange nicht mehr und es hat mir gezeigt, wie sehr ich ihn brauche. Zwar war die Ankunft zu Hause wundersch\u00f6n und es war \u00fcberw\u00e4ltigend, meine Familie und Freunde wieder zu sehen, doch das Gef\u00fchl, dass mir jemand fehlte, wurde ich nicht los.<br \/>\nNach einer Woche zu Hause war es dann so weit, Marc ist 500 km nordw\u00e4rts von D\u00fcsseldorf nach Schleswig-Holstein in mein Heimatdorf gefahren, um mich zu besuchen! Es war wundersch\u00f6n, ihn allen meinen Freunden und meiner Familie vorzustellen. Er hat sich von Anfang an mit ALLEN super verstanden und es war wie immer &#8211; perfekt! Vor allem meine Mutter hat ihn gleich ins Herz geschlossen. Auch ich hab ihn danach in D\u00fcsseldorf besucht und habe mich mit seiner Familie und Freunden sehr gut verstanden. Letztendlich sind wir immer hin- und hergefahren (es war so teuer, aber das war es wert!). Wir konnten einfach nicht mehr ohne einander. Auch seine Liebe, die er mir in Australien bewiesen und gezeigt hatte,hat er mir in Worten erst in Deutschland bei sich zu Hause gestanden. Ich habe vorher auch nicht die drei magischen Worte (obwohl ich sie f\u00fchlte) gesagt, aber ich wusste, dass Marc es langsam angehen lassen wollte.<br \/>\nLetztendlich habe ich fast acht Monate die Worte \u201eich liebe dich&#8220; nicht geh\u00f6rt, aber es hat sich gelohnt &#8211; denn alles Gute braucht seine Zeit. Und es kommt auch nicht auf die Quantit\u00e4t an, es ist egal wie oft man sich sagt &#8222;ich liebe dich&#8220;. Es kommt auf die Qualit\u00e4t an, die Liebe einander sp\u00fcren zu lassen, das habe ich dadurch gelernt.<br \/>\nUnd er hat mich immer auf eine ganz besondere Art und Weise sp\u00fcren lassen, und das tut er auch heute noch, dass er mich aus tiefstem Herzen liebt und mich braucht. Diese Liebe war so stark, dass wir nicht mehr ohne einander konnten, und so haben wir uns entschlossen, nie mehr eine Fernbeziehung f\u00fchren zu m\u00fcssen und haben uns an den gleichen 17 Universit\u00e4ten beworben. So konnten wir auch wirklich sicher gehen, dass wir in derselben Stadt wohnen k\u00f6nnen und keine Zeit mehr ohne einander verbringen m\u00fcssen.<br \/>\nUnd siehe da, im August kam die erste Zusage &#8211; die Uni Gie\u00dfen nahm uns beide an. Also haben wir uns eingeschrieben und waren \u00fcbergl\u00fccklich, die weiteren Schritte f\u00fcr die Zukunft planen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nDiese Geschichte schreibe ich gerade aus unserer gemeinsamen Wohnung in Gie\u00dfen und bin umgeben von unendlich vielen Bildern an der Wand, die meine und Marcs gemeinsame Australienreise zeigen. Auf einem gelben Schl\u00fcsselanh\u00e4nger von TravelWorks, der an einem Fotorahmen h\u00e4ngt, steht \u201eTravelWorks, dein Schl\u00fcssel zum Abenteuer&#8220;. F\u00fcr uns beide war die Reise nicht nur der Schl\u00fcssel zum Abenteuer, sondern der Schl\u00fcssel in ein neues Leben. Ein Leben das so wundersch\u00f6n ist und bereichert durch den besten Menschen, den ich je kennen gelernt habe.<br \/>\nIch wusste nie, auf welchen Weg mich das Leben f\u00fchrt, aber jetzt bin ich sicher, auf dem richtigen zu sein. Australien war erst der Beginn von unendlich vielen gemeinsamen Reisen und wunderbaren Erlebnissen, die unser Leben pr\u00e4gen.<br \/>\nMarc, ich hoffe du kannst das hier am Valentinstag lesen. Diese Geschichte soll dir unsere Verbundenheit und unser unglaubliches GL\u00dcCK verdeutlichen, das wir gemeinsam hatten, hier und jetzt haben, und in Zukunft haben werden. Auf das Leben, auf das Reisen, auf die Liebe! So soll es sein, so kann es bleiben. Und das wird es. Nur mit dir.<br \/>\n[\/accordion-group]<br \/>\n[accordion-group title=&#8220;Lenas Liebesgeschichte&#8220;]Wir waren beide in derselben Sprachschule in San Jos\u00e9 und da ist er mir schon das ein oder andere Mal aufgefallen. Sp\u00e4ter war ich dann in einem Freiwilligenprojekt in einem kleinen Dorf an der Pazifikk\u00fcste und habe dort eine Freundin kennen gelernt. Wegen dieser Freundin habe ich das Freiwilligenprojekt gewechselt und als ich im n\u00e4chsten Projekt angekommen bin, stellte sich heraus, dass er auch einer ihrer Freunde war und genau zu der Zeit, wo ich dort war, im Projekt arbeiten w\u00fcrde.<br \/>\nAm Wochenende sind wir dann zusammen mit anderen Volunteers im Nachbardorf feiern gewesen und im Laufe des Abends sind wir uns n\u00e4her gekommen. Am n\u00e4chsten Tag bin ich weitergezogen und wir haben Kontaktdaten ausgetauscht. Es hat nicht lange gedauert und er hat mich gefragt, ob ich am darauf folgenden Wochenende irgendwo mit ihm hinfahren m\u00f6chte. Daraufhin haben wir drei Tage zusammen an der Karibikk\u00fcste verbracht und sind uns noch n\u00e4her gekommen. Dann waren wir f\u00fcr ein paar Tage getrennt, weil ich einen Ausflug nach Panama gemacht habe, aber als ich zur\u00fcckgekommen bin, haben wir uns in San Jos\u00e9 verabredet und die letzten beiden Tage meines Aufenthaltes in Costa Rica miteinander verbracht.<br \/>\nDer Abschied ist uns sehr schwer gefallen. Er ist noch einen Monat l\u00e4nger geblieben, aber da er Belgier ist und ich im Westen Deutschlands wohne, war klar, dass wir uns wiedersehen m\u00fcssen, sobald er wieder in Belgien<br \/>\nist. Zur\u00fcck in Deutschland habe ich dann auch tats\u00e4chlich, trotz einiger kommunikativer Schwierigkeiten, Kontakt mit ihm gehalten und einen Tag, nachdem er wieder in Belgien gelandet ist, habe ich ihn besucht. Er hat mich am Bahnhof abgeholt und wie der Zufall es so wollte stand er direkt vor mir, als sich meine Zugt\u00fcr ge\u00f6ffnet hat. Als wir uns das erste Mal wieder gesehen haben, war klar, dass wir es unbedingt miteinander versuchen m\u00fcssen.[\/accordion-group]<br \/>\n[\/accordion]<\/p>\n<h3>Interessante Fakten zu unserer Umfrage<\/h3>\n<p>Wo verliebten sich die meisten Teilnehmer? Wer ist noch zusammen? Wer hat die Umfrage beantwortet?<br \/>\nHier gibt&#8217;s ein paar kleine Statistiken, die wir aus der Umfrage gewinnen konnten und Euch nat\u00fcrlich nicht vorenthalten wollen:<\/p>\n<ul>\n<li>Wer hat die Umfrage beantwortet?<br \/>\n&#8230; Insgesamt 47 Personen haben die Umfrage beantwortet, darunter 11 m\u00e4nnliche und 36 weibliche Teilnehmer zwischen 18 und 35 Jahren.<\/li>\n<li>Wo verliebten sich die meisten Teilnehmer?<br \/>\n\u2026 19 haben sich in Australien verliebt<br \/>\n\u2026 10 in Neuseeland<br \/>\n\u2026 7 in den USA<br \/>\n\u2026 4 in Kanada<br \/>\n\u2026 2 in Costa Rica<br \/>\n\u2026 und je 1 in Ecuador, England und Chile (und weitere)<\/li>\n<li>Wer ist noch zusammen?<br \/>\n&#8230;3 P\u00e4rchen sind nicht mehr zusammen<br \/>\n&#8230;20 P\u00e4rchen wohnen zusammen<\/li>\n<\/ul>\n<p>Auf jeden Fall doch ein sehr positives Resultat \ud83d\ude42 Und damit w\u00fcnschen wir Euch noch einen wundervollen Valentinstag und jede Menge toller Auslandserlebnisse mit TravelWorks! Denn wer wei\u00df, vielleicht k\u00f6nnte die gro\u00dfe Liebe bereits am Ende der Welt auf Euch warten?<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"c32596\" class=\"csc-default\"><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Romantische Sonnenunterg\u00e4nge, ein Dinner unter Palmen und jede Menge gemeinsame Erlebnisse: Wo sonst l\u00e4sst sich eine neue Liebe entspannter beginnen als im Urlaub, wo die Sorgen weit weg sind und es hinter jeder Ecke Neues, Spannendes zu entdecken gibt? Nat\u00fcrlich sind auch unsere TravelWorker vor Armors Pfeil nicht verschont geblieben, haben keine Entfernung gescheut und [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[859],"class_list":["post-6621","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-reiseberichte-weltweit","tag-erfahrungsbericht"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.4 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Valentinstagsgeschichten - Entdecker Blog<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Geschichten zum Valentinstag: Unsere Teilnehmer erz\u00e4hlen Ihre Valentinstagsgeschichten aus dem Ausland. 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