Schüleraustausch FAQs

Schüleraustausch FAQs

Fragen & Antworten zum Schüleraustausch

Nicht nur Austauschschüler, auch Sie als Eltern haben vor dem Schüleraustauch oftmals viele, brennende Fragen. Was tun, wenn mein Kind am anderen Ende der Welt Heimweh bekommt oder Probleme hat? Welche Fächer kann mein Kind im Ausland belegen und welche Versicherungen braucht es vor Ort? Die am häufigsten gestellten und wichtigsten Fragen werden in unseren Schüleraustausch FAQs beantwortet.

Schüleraustausch FAQs

Die Altersgrenzen für einen Schüleraustausch sind von Programm zu Programm unterschiedlich. Generell ist ein Austausch im Alter von 12 - 19 Jahren möglich. Zudem sollte Ihr Kind neugierig, aufgeschlossen und selbstständig sein. Hier finden Sie detaillierte Infos zu den Voraussetzungen zum Schüleraustausch.

Wir empfehlen Ihnen, diese Frage frühzeitig mit der Schule Ihres Kindes zu klären. Grundsätzlich ist die Anerkennung eines Schulbesuchs im Ausland in der 10. Klasse bei einem Abitur nach 12 Jahren, bzw. in der 11. Klasse bei einem Abitur nach 13 Jahren möglich. Es kann jedoch individuell entschieden werden, ob ein Schüler nach seiner Zeit im Ausland einfach wieder in die Schule einsteigt oder ob es sinnvoller sein kann, die verpasste Klasse an der Schule daheim zu wiederholen.

 

Hier finden Sie detaillierte Informationen zur Anerkennung des Austauschs. 

Ihr Kind benötigt im Ausland eine Kranken-, Unfall- und Privathaftpflichtversicherung. Im Austauschprogramm an öffentlichen Schulen in den USA ist der Versicherungsschutz bereits enthalten, an den öffentlichen Schulen in Australien erhält Ihr Kind eine Teilversicherung.

 

Wenn Sie über eine Privatversicherung verfügen, die auch im Gastland anerkannt ist und dort eine Vertretung hat, können Sie ggf. die Kosten für den zusätzlichen Versicherungsschutz sparen. In diesem Fall müssen Sie lediglich von der eigenen Versicherung eine Deckungs- und Abwicklungszusage einholen, über die TravelWorks im Detail zu informieren ist.

 

Wenn Sie über keine passende Versicherung verfügen, schließen wir für sie gerne unsere umfangreiche und kostengünstige Auslandsversicherung über die ELVIA Reiseversicherung ab.

Mindestens Mathematik, die Landessprache und Geschichte sowie die gängigen Naturwissenschaften wie Chemie, Physik und Biologie können an allen Schulen belegt werden. Das Niveau sowie die Unterrichtsinhalte sind aber natürlich nicht immer mit den deutschen vergleichbar, so dass Schüler nicht grundsätzlich davon ausgehen können, das zu lernen, was in Deutschland im Lehrplan stehen würde. Die wählbaren Fächer hängen oft auch von der Klassenstufe ab, die die Schüler im Ausland besuchen. Wir informieren Sie gerne gezielt zu den Möglichkeiten an der gewünschten High School oder im gewünschten Gastland.

 

Welche besonderen Fächer darüber hinaus angeboten werden, können Sie den Schulprofilen der einzelnen High Schools entnehmen.

In der Regel raten wir Eltern davon ab, ihr Kind während seiner Zeit im Ausland zu besuchen. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass dies eher Heimweh fördert und in der Regel einem gelungenen Schüleraustausch nicht dienlich ist. Wenn Sie Ihr Kind im Ausland besuchen oder sein Gastland kennen lernen wollen, machen Sie dies - wenn überhaupt - im Anschluss an den Schüleraustausch. 

Für Sie als Mutter oder Vater ist es natürlich nicht einfach, wenn Sie merken, dass Ihr Kind sich im Ausland nicht wohl fühlt oder Heimweh hat. Trotzdem raten wir Ihnen, erst einmal Ruhe zu bewahren: Heimweh ist vor allem in der ersten Zeit normal. Auch, wenn es Ihnen schwer fällt, vermeiden sie zu häufigen Kontakt - dieser verstärkt Heimweh in der Regel eher als dass er ihn bekämpft. Motivieren Sie Ihr Kind, vor Ort Neues auszuprobieren, sich abzulenken und viel zu unternehmen.

 

Sollte das Heimweh dann immer noch nicht verflogen sein, kann sich Ihr Kind an den Local Coordinator vor Ort oder seine Gastfamilie wenden. Unsere Erfahrung zeigt, dass Heimweh in den meisten fällen nur eine Phase ist und schnell überwunden wird - dann steht einer unvergesslichen Zeit im Gastland nichts mehr im Weg!

 

Auf dieser Seite finden Sie Tipps für Ihr Kind zum Umgang mit Heimweh.

Einige Zeit vor der Abreise laden wir Sie und Ihr Kind zum Vorbereitungstreffen ein. Hier lernen Sie Gleichgesinnte kennen, mit denen Sie und Ihr Kind sich austauschen können. Hier wird Ihr Kind von uns ausgiebig auf das vorbereitet, was es im Ausland erwartet. Wir klären über Sitten und Gebräuche, Sicherheitsfragen und den Alltag im Gastland auf. Wenn Sie und Ihr Kind noch Fragen haben, können Sie diese hier mit den Programmkoordinatoren persönlich klären.

 

Zudem schicken wir jedem angehenden Austauschschüler umfangreiche Infomaterialien per Post sowie unsere sog. "Inforundbriefe" zu, die im Vorhinein auf den Austausch vorbereiten.

Natürlich stehen wir Ihnen darüber hinaus bei aufkommenden Fragen und Problemen stets telefonisch oder per Mail zur Seite.

 

Vor Ort wird bei manchen Programmen ein Orientierungsseminar veranstaltet. Ist dem nicht so, veranstaltet der zuständige Betreuer im Gastland meist in den ersten Tagen ein kleines "Get-together", in dem er Ihr Kind letzte Hinweise zur Vorbereitung gibt.

 

Tipp: Hier haben wir einige praktische Hinweise zur Vorbereitung auf ein Auslandsjahr zusammengefasst.

In der Zeit bis zur Abreise erhalten Sie und Ihr Kind immer wieder Inforundbriefe. Jede Information, die wir von unseren Partnern im Gastland bekommen, geben wir sofort an unsere Programmteilnehmer weiter, weil wir wissen, wie sehr Sie Sich darüber freuen. Gerade diese Zeit ist sehr aufregend, weil noch viele Dinge erledigt werden müssen, und dann ist da noch das Warten auf eine Platzierung in einer Gastfamilie.

 

Der Platzierungsprozess kann recht schnell abgeschlossen, aber auch mal sehr langwierig sein, z.B. indem uns die Platzierung erst wenige Tage vor Abreise vorliegt. Wir können nachvollziehen, dass das teilweise bange Warten nicht angenehm ist, jedoch geben sowohl wir als auch unsere Kollegen vor Ort stets unser Bestes, um Ihr Kind so schnell wie möglich zu platzieren. Falls die Platzierung also einmal auf sich warten lassen sollte, können wir Sie beruhigen: Bisher haben immer alle unsere High School-Teilnehmer eine Platzierung erhalten. 

Vor Ort steht Ihrem Kind ein Betreuer, ein sog. Local Coordinator zur Seite, der in Notfällen, aber auch bei Fragen und aufkommenden Problemen Ansprechpartner ist. In einigen Schulen - z.B. in Australien und Neuseeland - gibt es direkt in den Schulen Büros als Anlaufpunkt für die internationalen Schüler.

 

Darüber hinaus erreichen Sie und Ihr Kind uns in dringenden Notfällen über unsere 24-Stunden-Notfallnummer. Auf dieser Seite finden Sie ausgiebige Informationen zur Betreuung.

Wir sind stets bemüht, die perfekte Gastfamilie für Ihr Kind zu finden. Sollte Ihr Kind doch einmal Probleme mit der Familie haben, haben die Local Coordinators vor Ort die Möglichkeit, mit Ihrem Kind und der Gastfamilie zu schauen, wo die Probleme liegen und wie man diese lösen kann. Möglicherweise liegen den Schwierigkeiten nur Missverständnisse oder falsche Erwartungen zu Grunde, die in einem klärenden Gespräch ausgeräumt werden können.

 

In wenigen Fällen kommt es vor, dass trotz aller Bemühungen die Chemie eben nicht stimmt. Dann sind wir selbstverständlich darum bemüht, so schnell wie möglich eine neue, passende Gastfamilie für Ihr Kind zu finden. In jedem Fall steht Ihr Kind mit den Problemen nicht alleine da.

Grundsätzlich ist das in allen Ländern auf die ein oder andere Weise möglich. In einigen Ländern muss hierzu ein Touristenvisum beantragt werden. Wir beraten Sie gerne gezielt zu den Reisemöglichkeiten im gewünschten Gastland.

Schüleraustausch FAQs: Weitere Infos

In unseren Schüleraustausch FAQs beantworten wir Ihnen als Eltern alle allgemeinen, wichtigen Fragen rund um den Schülerautausch. Weitere Infos und FAQs zu den einzelnen Gastländern finden sie auf den einzelnen Programm-Seiten zum Schüleraustausch.