Freiwilligenarbeit Indien Erfahrungsberichte

Freiwilligenarbeit Indien Erfahrungsberichte

Erfahrungsberichte zu Hilfsprojekten in Indien

Du möchtest wissen, welche Erfahrungen andere Freiwilligenarbeits-Teilnehmer in Indien gemacht haben? Hier findest du eine Auswahl aktueller Berichte über Erfahrungen und Erlebnisse. Und natürlich freuen wir uns, nach deinem Aufenthalt als Volontär in Indien hier auch deinen Erfahrungsbericht zu veröffentlichen!

Claudias Erfahrungsbericht

Alter: 29
Reiseziel: Jaipur
Heimatort: Feldkirch
Dein Statement? Noch nie habe ich in kurzer Zeit so viel gesehen und erlebt.

Früh morgens in Delhi angekommen, wurde ich gleich von Manoj, einem Betreuer von Idex, am Flughafen abgeholt und mit einer anderen Volontärin die ich am Flughafen kennen gelernt habe, zum Hotel gebracht. Dort lernten wir gleich noch einen anderen Volontär kennen mit dem wir uns dann gleich aufgemacht haben, um Delhi zu erkunden. (Um wieder zurückzufinden, unbedingt die Adresse des Hotels mitnehmen!)

Gleich um die Ecke des Hotels befindet sich ein kilometerlanger Markt, den man gemütlich zu Fuß erkunden kann. Um das berühmte Red Fort zu besichtigen, haben wir eine Rikscha genommen und sind nach ca. 15 Minuten dort angekommen. Der Fahrstil der Inder ist mehr als gewöhnungsbedürftig aber Angst muss man keine haben, es wird so viel gehupt, dass man kaum überhört wird.

Delhi ist wirklich eine unglaubliche Stadt und man braucht nicht unbedingt Sehenswürdigkeiten um etwas besonderes zu sehen, alleine schon der Verkehr, die Märkte und vor allem die Inder selbst bieten einem schon mehr als genug Erlebnis.

Am nächsten Tag sind wir ziemlich früh mit dem Bus nach Jaipur gefahren, wo wir in das Idex Hauptcamp gebracht wurden. Dort lernten wir auch noch alle restlichen Teilnehmer kennen und bekamen gleich einen einstündigen Hindikurs. Während der nächsten Tage lernten wir noch einiges über das Kastensystem in Indien, die Religion und die Arbeit im Camp. Am Abend wurden wir zu unserer Hostfamily gebracht, wo wir zu zweit in einem Zimmer untergebracht wurden. Unsere Hostkinder haben gleich ein paar Runden „Uno“ mit uns gespielt und zeigten uns dann noch neben einem speziellen indischem Spiel bis zu unserer Abreise wie man indisch tanzt, richtig handelt und den berühmten indischen Chaitea kocht. Apropos, unsere Hostmum hat uns jeden Abend sehr lecker bekocht und wir mussten mehr als einmal kapitulieren, weil es so gut war und wir so oft nachgeschöpft bekamen, obwohl wir schon lange nicht mehr konnten.

Schließlich möchte man ja auch nicht unhöflich sein. ;-)

Das Essen ist zum Teil relativ scharf, allerdings wird im Camp und in den Hostfamilien weniger scharf gekocht um den europäischen Geschmack zu treffen. Sollte man mal in ein Restaurant gehen, immer „not spicy“ dazu sagen, ansonsten ist ein sonst leckeres Gericht oft mal fast ungenießbar scharf.

Während unserer Tage in Jaipur sind wir unter anderem zum Amber Fort gefahren, wo wir auf Elefanten reiten durften, tausende Fledermäuse sahen, unglaubliche Bauten, Fakire mit Schlangen, einen tollen Bollywood Film u.v.m.

Besonders schön ist die Innenstadt von Jaipur, die Pink City, die durch den rosaroten Anstrich der Häuser einen besonderen Flair bekommt. Dort kann man sich auch schon eine schöne Tunika schneidern lassen, die Auswahl der Stoffe und Vielfalt der Farben ist wirklich unglaublich.

Nach einigen Tagen hat man sich dann auch schon ein wenig an die Inder gewöhnt die einen unentwegt anstarren und mit dem Finger auf einen zeigen und tuscheln, was man aber auf keinen Fall als unhöflich ansehen darf, für die Inder ist man sofort wenn man eine hellere Hautfarbe hat aus dem Westen und somit sehr offen und vor allem reich. Was auch stimmt, wenn wir in Indien sind, da alles einfach lächerlich günstig ist. Trotzdem sollte man nie auf das handeln vergessen, da man sonst als schwach angesehen wird. Um die Vorurteile der Freizügigkeit von Europäern entgegen zu wirken, sollten man (besonders Frauen) darauf achten, nicht zu tief ausgeschnittenes zu tragen, die Schultern zu bedecken und Hosen und Röcke zu tragen die über die Knie gehen.

Nach 4 Tagen voller neuer Eindrücke, verabschiedeten wir uns von unserer Hostfamily und sind mit dem Bus zurück nach Delhi und von dort aus mit dem Nachtzug nach Himachal Pradesh und dann nochmal 4 Stunden bis zum Volontärscamp gefahren. Dort wurden wir vom Idex Staff freundlich empfangen und gleich auf einen Chaitea eingeladen und in die üblichen Sitten und Bräuche der Inder eingeführt.

Geschlafen haben wir die nächsten Wochen in 4-6 Bett Zimmern. Für jedes Stockwerk gab es ein Bad, geduscht und die Wäsche gewaschen haben wir mit einem großen Kübel, welcher im Bad hing. Sehr froh war ich über das warme Wasser und die "Western-Style" Toiletten, welche in Indien eigentlich nicht üblich sind. Dank meiner tollen Zimmerkameraden hatte ich richtig viel Spaß und auch wenn wir ab und zu kleine Mitbewohner hatten in Form von Insekten (auf alle Fälle ein Moskitonetz mitnehmen, obwohl es im Norden nicht so viele gibt und das Malaria Risiko kaum vorhanden ist, ist man ab und zu ganz froh darüber), haben wir das Beste daraus gemacht, denn schließlich gehört das einfach zum "Indien way of live" und wir sahen es dann auch so.

Es gab jeden Tag, auch am Wochenende, Frühstück, Mittagessen und Abendessen in Form eines Buffets, die Transfers zwischen den Städten und Einsatzorten waren alle gut organisiert.

Im Camp gibt es einen Fernseher mit DVD Player und zwei Computer mit Internet Anschlüssen, leider ist die Verbindung ziemlich langsam, aber in Indien nimmt man eben alles „totally relaxt“

An Nachmittagen kann man gemütlich für 3 Rupees (4 Cent) in die Stadt fahren und ein wenig shoppen, am Wochenende ist entweder ein Ausflug im Projektpreis enthalten (Himalaya Trekking oder Amritsar) oder man fährt in das nahegelegene (ca. 2 Stunden im öffentlichen Bus) Dharamsala und McLeod Ganj, welches das zu Hause des Dalai Lama ist und eine kleine Hochburg für Tibeter und Tibetfans.

Am Montag nach unserer Ankunft in Palampur wurden die verschiedenen Projekte angefahren, wo wir überall einen kleinen Einblick in die dortige Volontärsarbeit bekamen. Am Abend konnte man sich dann für ein Projekt entscheiden und die meisten würden dann auch in den gewünschten Einsatzort eingeteilt.

Ich habe vormittags in einer Grundschule gearbeitet in der ich mit einer anderen Volontärin die erste und zweite Klasse in Englisch und Mathe unterrichtet habe und am Nachmittag habe ich in einer Computerklasse für Mädchen unterrichtet.

Das unterrichten in der Schule hat großen Spaß gemacht, auch wenn man sich am Anfang ganz schön überfordert fühlt. Das Wichtigste ist, dass man versucht den Kleinen die Sachen so spielerisch wie möglich beizubringen. Wir haben sehr viel gebastelt, Plakate gezeichnet, Spiele gemacht und gesungen. Farben, Papier und jede Menge Bücher bekommt man vom Camp gestellt, es ist aber trotzdem eine gute Idee zu Hause bereits ein Buch für den Englisch Unterricht zu kaufen, aus dem man sich Ideen nehmen kann und in dem vor allem auch einige englische Kinderlieder sind.

(Guter Tipp: ein Instrument wie z.B.: eine Flöte oder eine Trommel und/oder eine Handpuppe kommen sehr gut an und erleichtern das unterrichten)

Tagsüber hat man immer relativ viel Zeit um sich vorzubereiten und außerdem macht es ja auch Spaß wieder einmal zu zeichnen und zu basteln.

Falls man mal keine Lust hat, kann man sich auch mit den Unterrichtsmaterialien helfen, die vorherige Volontäre vorbereitet haben.

Die Computerklasse war auch toll, vor allem konnten die Mädels richtig gut englisch, da hat es dann mit der Verständigung einfach auch besser geklappt. Als einzige deutschsprachige in diesem Kurs, tat ich mir zwar anfangs etwas schwer mit der englischen Benutzeroberfläche der Programme (Word, Excel, Powerpoint) aber man gewöhnte sich dann mit der Zeit daran.

Ein durchschnittlicher Arbeitsalltag sah wie folgt aus:

07.00 Uhr aufstehen
08.00 Uhr Abfahrt zum Hauptcamp (wir wohnten etwas außerhalb)
08.30 Uhr Frühstück
09.00-10.00 Uhr Zeit zum vorbereiten, relaxen
10.00 Uhr Abfahrt zu den Projekten
10.15 Uhr Beginn erste Schulstunde
11.00-11:45 Uhr Pause
11.45-12.30 Uhr zweite Schulstunde
13.00 Uhr Mittagessen
13.30-15.00 Uhr Freizeit
15.00 Uhr Abfahrt zum Nachmittagsprojekt
15.30-16.30 Uhr Computerunterricht
17.00-19.00 Uhr Freizeit
19.00 Uhr Abendessen
19.30-21.00 Uhr Freizeit im Hauptcamp
21.00 Uhr Abfahrt zu unserem Haus
Das war natürlich nur mein persönlicher Ablauf, die Zeiten variierten. Auch kann man je nach Anzahl der Volontäre im Hauptcamp bleiben und hat dann keine so fixen Abfahrtszeiten, wir fanden es aber in "Silver Oaks" ruhiger und gemütlicher.

Mein Aufenthalt in Indien hat mir sehr, sehr gut gefallen. Wer eine völlig andere Kultur kennen lernen will, wunderschöne Gebäude, exotische Tiere, Frauen in farbenfrohen Saris und interessante Städte sehen will, sollte nach Indien gehen. In Indien ist kein Tag wie der andere und man weiß trotz langer Planung nie was auf einen zukommt. Die Reise selbst war sehr gut organisiert, wir wurden überall abgeholt, es war immer ein Ansprechpartner mit dabei.

Indien bringt einen ziemlich "Back to Basic", Trinkwasser muss man sich jeden Schluck kaufen, oft gibt es nur Indien-style Toiletten d.h. ein Loch im Boden mit einem Eimer zum Nachspülen, geduscht wird mit einem Eimer den man sich über den Kopf schüttet. Wer das "Abendteuer Indien" trotzdem wagen will, wird nicht enttäuscht sein, noch nie habe ich in kurzer Zeit so viel gesehen und erlebt.

Ein paar Tips:

Eine Tunika und eventuell eine indische Hose sollte man bereits in Jaipur kaufen, damit man für die ersten Tage in Palampur und im Projekt ausgerüstet ist. Ansonsten würde ich empfehlen alles in Palampur zu kaufen. Dort gibt es zwar kaum bereits fertig gestellte Kleidung, dafür kann man sich sehr, sehr günstig indische Kleidung schneidern lassen. Vor allem kann man sich die Stoffe aussuchen, dann wird Maß genommen und in 1-2 Tagen sind die Sachen fertig. (Darauf achten ein Stoffgeschäft zu wählen, welches einen Schneider beschäftigt.)

Für einen sehr schönen Stoff für ein komplettes Set d.h. Hose, Tunika und Schal niemals mehr als 500 Rupees, das sind ca. 8 Euro, bezahlen. Falls einem etwas nicht passt, kann man es problemlos ändern lassen. In Jaipur ist die Qualität der Kleider oft nicht so gut.

Wichtig! Immer handeln. Der Verkäufer nennt zuerst den Preis, dann geht man zuerst schon einmal bis um mehr als die Hälfte runter. Falls dir etwas nicht soviel wert ist, einfach weiter gehen, oft rennen einem die Verkäufer nach und lassen sich dadurch zu einem besseren Preis überreden.

Wenn man selbstständig am Wochenende wegfährt, auf alle Fälle den Schlafsack mitnehmen. Die Zimmer in Indien sind zwar unglaublich günstig (von EUR 1,00 die Nacht aufwärts), aber leider auch nicht besonders hygienisch.

Problemfall Rikschafahrer: Rikschas sind sehr bequem und in den meisten Fällen sehr günstig, allerdings sollte man niemals mehr als 40 Rupees für eine Fahrt bezahlen die kürzer als 20 Minuten geht. (und das ist schon viel)

Die meisten Fahrer haben Verträge mit Geschäften zu denen sie einen hinführen und wenn man dort etwas kauft, verdient der Fahrer mit. Deshalb: Ganz genau sagen wo man hin will. Besser 3 mal als einmal betonen das man "no Stopps" wünscht und falls er doch dazwischen stehen bleibt und einem überreden will auszusteigen um "nur mal reinzusehen", nicht darauf eingehen!

Auch fahren sie einem zu Tempeln und Elefantencamps, allerdings wird dort nach der Besichtigung auch kräftig abkassiert.

Geld: Am Besten ist es, gleich am Flughafen ordentlich Geld zu wechseln. Auch wenn man nur 4 Wochen bleibt und das Leben unten fast nichts kostet, bei so tollen Schals und Taschen die man unten für fast kein Geld bekommt, sollte man zuschlagen. Außerdem hat man nicht immer die Möglichkeit Geld zu wechseln, genauso ist auch beim telefonieren oder für das Internet nicht immer ein Geschäft in der Nähe, also Chancen nützen!

Auf keinen Fall zuviel Kleidung von zu Hause mitnehmen, in Indien gibt es supergünstige und sehr gemütliche Hosen und Tunikas. Die meisten Volontäre tragen während ihres Aufenthaltes nur indische Kleidung. Außerdem würde ich davon abraten etwas weißes mitzunehmen, die Kleider bekommt man in Indien nie wieder sauber.

Spezielle Sightseeing Tipps: In Palampur: McLeod Ganj, der Ort wo der Dalai Lama im Exil lebt (ca. 2 Stunden mit dem öffentlichen Bus), die Innenstadt von Jaipur (Pink City), in Jaipur: Waterpalace, City Palace, Palace of Winds. Kann alles an einem Nachmittag mit dem Rikscha erkundet werden. In Delhi: Red Fort, Lotus Temple

Für die Arbeit: Ein englisches Lernbuch mit vielen Kinderliedern besorgen, vielleicht schon ein paar Spielideen aus dem Internet ausdrucken, eventuell ein Musikinstrument, eine Flöte oder eine Trommel um die Lieder zu begleiten. Alles andere findet man im Camp oder besorgen einem die Crew von Idex gerne.

Annes Erfahrungsbericht

Alter: n.a.
Reiseziel: Palampur
Heimatort: n.a.
Dein Statement? Das Beste, was ich bisher erlebt habe.

Der Aufenthalt in Indien war das Beste, was ich bisher erlebt habe. Schon jetzt weiß ich, dass ich in jedem Fall noch einmal dorthin zurück möchte. In Delhi war ich jeweils nur für eine Nacht nach der Ankunft bzw. vor dem Abflug. Von Jaipur habe ich dann schon mehr gesehen: wir besichtigten das Amber Fort, machten einen Elefantenritt, gingen in die Stadt zum Einkaufen und waren im Raj Mandir Cinema, um einen Bollywood-Film zu schauen.
In der Region Himachal habe ich dann morgens in einer Schule für geistig behinderte Kinder gearbeitet, nachmittags dann in einem Kinderheim. Jeden Morgen um 09.00 Uhr bin ich zur Schule gefahren (ca. 15 Minuten), gegen 09.45 Uhr sid dann die Schüler mit Bussen oder von ihren Eltern in die Schule gebracht worden. Anschließend Begrüßung und kleine Turnübungen mit allen Schülern. Dann gab es eine Stunde Einzelförderung mit dem mir zugeteilten Schüler. Ich hatte von der Schulleitung die Aufgabe bekommen, mit meinem Schüler leichte Matheaufgaben zu rechnen und ihm das Lesen der Uhr beizubringen. Am Nachmittag von 16.30 Uhr habe ich dann eine Stunde im Kinderheim gearbeitet und mit den Kindern dort gespielt, getanzt, gesungen und gebastelt.
Mein Aufenthalt war super organisiert und man hatte auch jederzeit einen Ansprechpartner. Ich kann nur jedem empfehlen, nach Indien zu reisen, es ist ein wirklich beeindruckendes Land mit so lieben Menschen. Ich denke noch jetzt jeden Tag an Indien und werde meinen Aufenthalt sicher nie vergessen!

Elisabeths Erfahrungsbericht

Alter: 30
Reiseziel: Indien
Heimatort: St. Peter am Ottersbach
Dein Statement?Indien ist ein besonderes Land und ich kann eine Reise und Horizonterweiterung nur wärmstens empfehlen!

Vorweg: Ich hatte ein geniale Zeit in Indien!

Ich bin ohne große Erwartungen beziehungsweise mit vielen seltsamen Vorkenntnissen über Indien von zu Hause weg gefahren und im Endeffekt alleine ins (für mich zum damaligen Zeitpunkt) Ungewisse gereist.
Am Flughafen bzw. am Gate in Abu Dhabi wurde ich neugierig angeschaut, was nicht weiter verwunderlich ist, da ich doch weiß und nebenbei auch noch groß bin (damals dachte ich noch was das wohl noch werden wird).
Im Flieger hatte ich mit meinen Beinen kaum Platz, aber nach Rückfrage in die Notsitzreihe mit offensichtlich flehenden Augen war jemand so nett und hat mit mir getauscht.
Am Flughafen funktionierte mein Telefon nicht und mein Abholdienst war auch noch nirgends zu sehen...da war dann auch schon die nächste helfende Hand -ein netter Fremder, der mich mit seinem Telefon telefonieren hat lassen. Nach weiterer Wartezeit (ich muss dazu sagen, dass mein Flug früher ankam, was mir damals nicht so bewusst war, sonst hätte ich vielleicht im Gebäude gewartet) und weiterer Unsicherheit wollte ich dann zurück ins security-bewachte Gebäude, was wie mir mitgeteilt wurde, nicht möglich ist. Nach kurzer Warteaufforderung kam einer der Security Männer mit einem Herrn vom Informationsschalter, welcher mir nicht von der Seite wich, bis ich abgeholt wurde.
Vieles hab ich erwartet, aber so viel Hilfbereitschaft am ersten Tag eigentlich nicht.

Im Laufe des nächsten Tages lernte ich dann meine 3 Mitreisenden (aus der Schweiz und GB) "kennen". Schon faszinierend, dass man mit Menschen verreist, die man nicht kennt und noch faszinierender ist, wie gut das funktionieren kann.

Der erste Sightseeing Tag bringt weitere Informationen:
- erste Einblicke in indisches Fahrverhalten (meiner Meinung nach kann man überall
fahren, wenn man in Indien fahren kann)
- indisches Essen ist sehr lecker!
- das Wissen, dass wir für die nächsten 3 Wochen permanent eine indische Mitreisende
sowie einen großen Teil der Zeit einen Fahrer zur Verfügung haben, welche dafür sorgen,
dass wir uns sicher und verstanden fühlen (oder zumindest nicht alleine gelassen)
- Dehli war für weit weniger Menschen konzipiert, platzt im Prinzip aus allen Nähten und
ist unglaublich versmogt
- indische Kühe faszinieren mich vom ersten Tag an!!

Um niemanden mit meinen detaillierten Ausführungen zu langweilen möchte ich den Rest meiner Reise einfach mal grob zusammenfassen:
Mir haben alle besuchten Sehenswürdigkeiten sehr gut gefallen. Abgesehen davon, kann ich nichts wirklich hervorheben, da jedes Fleckchen seine eigenen Vorzüge hatte.
Ratsam ist, für alle Wetterlagen gerüstet zu sein. Mit Lagenlook und einigermaßen gutem Schuhwerk ist man ganz gut dabei. (Wanderschuhe sind zwar kein Muss aber sicher nicht verkehrt für den Triund Hike, Flip Flops definitiv in Goa und für Aufenthalte in den Camps, mir waren meine Sneakers eigentlich auch ganz recht)

Meinetwegen hätte die Reise mehrere Monate dauern können, denn Indien ist so groß, vielfältig und bunt, dass man sich eigentlich nicht wirklich satt sehen kann.
Ich habe mich - natürlich muss man schon auch eine gewisse Grundeinstellung und das Wissen mitbringen, dass Indien ein 3. Welt Land ist - sicher und gut aufgehoben gefühlt.
Volunteering ist eine Klasse für sich und auf jeden Fall eine gute Erfahrung bei der man sich selbst vor neue Herausforderungen stellt, selbst wenn das Ganze, wie in meinem gewählten Programm, nicht so umfangreich ist. Sollte ich jemals wieder Freiwilligenarbeit machen, würde ich versuchen besser vorbereitet zu sein, um nicht wie "die Kuh vorm Tor zu stehen" bzw. am Ende des Vormittags das Bedürfnis zu verspüren dringend schlafen zu müssen.
Schulklassen sind sehr Alters- und Entwicklungsstand gemischt, Materialien sind kaum vorhanden (eventuell Hefte und Stifte) und sollten aus den Camps mitgebraucht werden.
Dennoch: die Kinder sind lieb und im Großen und Ganzen interessiert und aufmerksam und obwohl ich nicht den Eindruck hatte, dass wir Großes bzw. Besonderes bewirken konnten ist doch ein kleiner Teil von mir überzeugt, dass wir nicht umsonst da waren. Keine Ahnung, ob es manche Schulen ohne diese Programme wirklich geben würde bzw. die Kinder dann irgendeine Form der Schulbildung erhalten würden.

Indien ist ein besonderes Land und ich kann eine Reise und Horizonterweiterung nur wärmstens empfehlen!

Johannas Erfahrungsbericht

Alter: 19
Reiseziel: Indien
Heimatort: Amberg
Dein Statement?Eine wundervolle Zeit voller Tempel, Farbe, Sand, unbezahlbaren Erinnerungen und neuen Freundschaften!

Ein kleiner Reisebericht meiner Reise nach Indien :)

Tag 1:
Ankunft in Neu Delhi am Flughafen, das Treffen auf 12 weitere Reisekameradinnen aus England

Tag 2:
Nach dem Frühstück ging's mit 2 Bussen auf ins Camp nach Jaipur!!

Tag 3:
Fahrt nach Pushkar, wo wir anschließend die Märkte ausgekundschaftet haben & uns gegen Abend auf Kamelsafari begeben haben! Ein unvergesslicher Ritt & eine unvergessliche Camping - Geschichte aus der Wüste :D

Tag 4:
Von der Wüste zurück nach Pushkar & dort nochmal auf den lokalen Basar & Tempelbesichtigungen!!

Tag 5:
Der Elefantenritt zum Amber Fort war sehr schön und es war eine fantastische Aussicht, die man an diesem sonnigen Tag vom Elefantenrücken aus genießen konnte! Die anschließende Führung war toll - der Guide hat es sehr interessant gestaltet! Es war auch sehr lustig als er ein Gruppenfoto gemacht hat - mit 13 Kameras - die Leute haben sich köstlich darüber amüsiert & wir mussten dann auch schmunzeln :)
Anschließend haben wir Postkarten in einem Souvenirshop ergattert. Auch haben wir auf der Fahrt kurz beim Windpalast gehalten - atemberaubend - & es kam mir so unrealistisch vor, dass ich ihn jetzt nicht nur in einem Buch, sondern auch in echt gesehen habe!

Tag 6:
Nach den unendlich leckeren Bananen-Zimt-Pfannkuchen zum Frühstück ging es auf ins andere Camp in Jaipur. Dort hatten wir einen Sari- & Bollywoodtanz- Workshop. Letzteres war mit viel Lachen und Schweiß verbunden ;-) als wir mit Saris eingekleidet wurden haben wir sehr viel interessantes erfahren, zB. dass nur eine verheiratete indische Frau ihn trägt und es sehr wichtig ist, dass der Kopf bedeckt ist. Danach haben wir alle ein individuelles Henna-Tattoo bekommen! Zu sechst haben wir uns dann auf den Weg zum Supermarkt begeben, um ein paar Snacks für unterwegs & andere Sachen die zu Hause vergessen wurden zu besorgen - es ist immer noch kaum zu glauben wie wenig man hier dafür zahlt! Anschließen gehen wir gleich noch auf den Basar & halten unsere Augen offen und unsere Tasche fest! :-)
TIPP: in Jaipur / in Delhi im "Big Bazar" (der Name des Supermarktes) kann man sehr günstig Snacks & auch Kosmetikprodukte erwerben! Auch sehr vieles was in Deutschland erhältlich ist! So kann man an Gepäck (Gewicht) sparen & auch an Geld (die gleichen Produkte wie von zB. Garnier, Nivea, L'oreal, .... sind billig zu erwerben! Auch Shampoo, Haaröl und Duschgel bietet sich an vor Ort zu kaufen)

Tag 7:
Die Freiwilligenarbeit in den Slums war sehr, sehr anstrengend und hat uns alle etwas mitgenommen. Dennoch konnten wir einen Elefanten streicheln und Bilder mit ihm machen - das war eine wundervolle Erfahrung!!

Tag 8:
Zweiter Tag der Freiwilligenarbeit mit viel Schweiß hinter uns gebracht ;-) es war schon sehr anstrengend, vor allem wegen dem Klima, aber die Kinder allein haben uns natürlich auch Energie gekostet :)

Tag 9:
Relaxing :-)

Tag 10:
Wir sind ins Kino gegangen :D okay, von dem Film haben wir so gut wie nichts verstanden, weil er in Hindi und ohne Untertitel war, aber es war allemal ein Erlebnis! Das Kino war wunderschön und riesengroß von innen! Wenn man die Preise mit Deutschland verglichen hat war es ein Witz, denn was wir für Kinokarte, Popcorn, Getränk & weitere Snacks bezahlt haben, hätte man alleine für die Eintrittskarte bezahlt! Auch die Fahrt im Tuc-Tuc hin und zurück war toll!

Tag 11:
Der letzte Tag Freiwilligenarbeit in Jaipur - Elephant Village - war dieses mal sehr durchnässt & das erste mal hat es tagsüber geschüttet! Doch dank der Hitze war der Boden sehr schnell wieder trocken, sodass alles wie geplant ablief! Der Tag war wieder sehr anstrengend & manchmal scheint es ganz unglaublich, wie viel Energie die Kinder trotz der Hitze haben!

Tag 12:
Nachdem wir gut von Jaipur nach Agra gekommen sind haben wir beschlossen im Restaurant (dass uns sehr von unserem super lieben Fahrer empfohlen wurde) zu Abend zu Essen - so lassen wir einen anstrengenden Reisetag ausklingen :D

Tag 13:
Nachdem wir um 5.00 Uhr aufgestanden sind, um das Taj Mahal noch mit Sonnenlicht bestrahlt zu sehen, ging es direkt zu der wunderschönen Grabstätte. Wir waren alle wie verzaubert & es war wundervoll es in echt zu sehen & auch zu berühren! Nach dem Frühstück im Hotel ging es sofort weiter nach Delhi und von dort aus dann um 23.00 mit dem Nachtzug ins Himalayagebirge! Davor haben wir uns schweren Herzens von unserem inzwischen sehr lieb gewonnenen Fahrer Seraj verabschiedet.

Tag 14:
Oh Mann oh Mann waren wir nach dieser Nacht im Zug geschafft :O und dann ging es gleich vom Bahnsteig aus mit dem Auto für weitere ca 4 Stunden über holprige Strassen und Serpentinen! Kein Wunder, dass der ein oder anderen schlecht wurde & wir alle recht froh waren, als wir Rast gemacht haben! Im Camp in Palampur angekommen haben sich die einen ausgeruht & sich frisch gemacht & andere haben den lokalen Bazar aufgesucht!

Tag 15:
Nach dem Frühstück ging es um 10.00 Uhr mit 3 Bussen & 6 weiteren Camp- Bewohnern auf ins Himalayagebirge, wo wir einen Wasserfall aufgesucht, zwei Tempel besichtigt, im Museum und vor dem Haus von Dalai Lama waren.

Tag 16:
Trekking - um 9.00 Uhr am Morgen ging es los und noch keine 5 Minuten später kamen wir schon mächtig ins Schwitzen! Stück für Stück haben wir uns gemeinsam auf diesem sehr steinigen Weg fortbewegt & einige Male eine Rast eingelegt! Gegen halb zwei kamen wir endlich oben an und wir waren pitschnass - nein, es hat nicht geregnet, das war unser Schweiß ;-) - anschließend haben die einen oben gezeltet, die anderen sind noch am gleichen Tag zurück ins Hotel gewandert. Ein sehr anstrengender Tag & obwohl es bewölkt war, hat und die Sonne ganz schön verbrutzelt & auf dem Nachhauseweg hat uns dann schließlich auch der Monsunregen erwischt - ein Erlebnis dass man trotz allem nicht missen möchte!

Tag 17:
Nach dem Frühstück ging es auf ins Internet Café, um zu Hause mal wieder Bescheid zu geben, dass alles in Ordnung ist. Im Gebirge gibt es nur sehr begrenzt WLAN, daher ist es ratsam der Familie zu sagen, dass es möglich ist, dass man sich für ein paar Tage nicht meldet & dass sie sich deshalb nicht sorgen müssen! Hier gab es schon öfter richtig heftige Regenschauer, Gewitter & Stromausfälle!! Gegen 16.00 geht es zurück ins Camp in Palampur. Gut, aus 16.00 wurde 18.15 & wir mussten noch einig Meter laufen und anschließend noch einige Minuten warten! In der Dunkelheit kamen wir letztendlich gut und fix und fertig an :-)

Tag 18:
Um 7.00 war Yoga angesagt - wir waren alle noch ganz verschlafen und froh, dass viel Meditation dabei war! Nach dem anschließenden Frühstück ging es auf, Kangra Fort zu besichtigen, danach einen Tempel & nach dem Lunch ging es gegen 16.00 zurück uns Camp! Die Zeit bis zum Abendessen brauchen wir dringend zum Packen, Ausruhen und Duschen, denn morgen geht es bereits um 7.00 auf nach Amritsar!

Tag 19:
Nachdem wir in Amritsar angekommen und alle ganz verschwitzt waren, weil die zwei Busse keine Klimaanlage hatten, gab es mal wieder Probleme mit dem Einchecken, da nicht genug Zimmer für uns da waren. Na toll. Nun gut, wir haben unsere Sachen einfach in ein gemeinsames Zimmer gestellt und sind anschließend zur Grenze zwischen Indien und Pakistan gefahren um der Zeremonie beizuwohnen. Sehr interessant, wenn auch sehr verwirrend ;-) danach sind wir zum Goldenen Tempel gefahren, um ihn angestrahlt zu sehen und zu photographieren!

Tag 20:
Am frühen Morgen ging es nochmal zum Goldenen Tempel, um ihn auch von innen zu betrachten & anschließend auf die Märkte und noch in ein Museum. Gegen 17.00 Uhr ging es dann mit dem Zug zurück nach Delhi.

Tag 21:
Delhi Sightseeing - unter anderem stand der Lotus Tempel auf unserer Liste & anschließend haben wir auf dem Basar so richtig zugeschlagen! Auf dem Weg zurück hat uns ein Brasilianer vom Tuk- Tuk aus je einen Strauß Rosen gekauft & eine Reisekameradin wollte eine andere an ihn verkaufen bzw. gegen ein Kamel eintauschen ;-) Im Camp haben wir dann gepackt und sind noch in die Mall gegangen, wo sich die ein oder andere im SPA hat verwöhnen lassen, während die anderen in den Geschäften herumstöberten.

Tag 22:
Der Flug nach Goa - eine Geschichte für sich selbst! Als wir um 9.30 losgefahren sind, war uns eigentlich schon klar, dass das schief gegen muss! Warum? Nun ja, weil unser Flug um 10.25 ging. Natürlich haben wir ihn verpasst - und dann hieß es erst mal im Camp anrufen, wo die Frau uns nicht geglaubt hat, dass wir um 10.15 nicht mehr einchecken können - nun gut, nachdem sie mit jemandem vom Flughafen gesprochen, einen Ersatzflug gefunden & eingesehen hatte, dass wir nicht dafür bezahlen, hieß es warten und Däumchen drehen. Ein Glück war der Weg vom Flughafen zum Camp in Goa nicht sehr weit! Nach der Zimmeraufteilung und dem Abendessen gingen wir dann ganz erschöpft vom Reisen ins Bett :)

Tag 23:
Relaxing :-)

Tag 24:
Relaxing :-)

Tag 25 - Tag 28:
Freiwilligenarbeit in verschiedenen Einrichtungen - je nachdem wie oft man wollte Vormittags und/oder Nachmittags & die tolle Reise am Strand ausklingen lassen :-)
Eine wundervolle Zeit voller Tempel, Farbe, Sand, unbezahlbaren Erinnerungen und neuen Freundschaften geht zu Ende & es kommt mir so vor, als wäre es eine Geschichte aus 1001 Nacht!
Diese Reise ist sehr zu empfehlen - allemal unvergesslich und man lernt nicht nur viel über eine völlig andere Welt, sondern auch über sich selbst und das was wirklich wichtig ist im Leben - und man bekommt ein Zertifikat für die Freiwilligenarbeit - als wir das in den Händen hielten haben wir alle wie Honigkuchenpferde gegrinst :-)

Bonnielees Erfahrungsbericht

Alter: 18
Reiseziel: Indien
Heimatort: Gardelegen
Dein Fazit? Die Erlebnisreise kann ich nur empfehlen, sie enthält eigentlich alles was man in Indien gesehen haben muss. Diese vier Wochen gehören zu den Besten meines bisherigen Lebens!

Endlich, am Freitag den 13. Januar ging es los, mein Abenteuer in Indien. Ich musste morgens halb 6 am Flughafen in Hannover sein, da mein Flug kurz nach 7 nach Paris starten sollte. Leider hatte ich ziemliche Flugprobleme auf dem Hinflug, da ich durch Verspätung meinen Anschlussflug nach Delhi verpasst habe. 11 Stunden später landete ich am Samstag den 14. Januar gegen 10 Uhr in Delhi, wo mich das nächste Problem überraschte: Mein Rucksack ist nicht angekommen! Nach ewigem Hin und Her am Flughafen war ich erleichtert, dass ich so schnell den Mitarbeiter der Partnerorganisation gefunden habe, der mich dann zu der Unterkunft gefahren hat. Da ich durch die Verspätung die Sightseeing Tour verpasst hatte, wurde mir extra Mittag gekocht und das Partner-Team stand mir zu Hilfe und ist mit mir erst einmal einkaufen gegangen, da ich ja kaum Sachen bei mir hatte. Abends ist dann meine Gruppe angekommen, 7 Mädchen und 1 Junge. Wir haben uns alle auf Anhieb gut verstanden und in den 4 Wochen ist eine echte Freundschaft entstanden. Wir haben viel erlebt und viel zusammen gelacht und es war auch jeder für den anderen da. Nun zu unserer "Aufsichtsperson" Priya: Wir hatten großes Glück mit ihr, denn sie hat uns alles ausführlich erklärt, uns immer bei Problemen (besonders mir mit meinem Rucksack) geholfen und weitaus mehr für uns getan, als sie gemusst hätte.
Die 3 Wochen rumreisen vergingen wie im Flug, wir haben den Taj Mahal und das Fort in Agra gesehen, wir hatten 4 Tage Freiwilligenarbeit in Jaipur und Nachmittags Bollywood-Tanz, Henna, Sarees und ein richtiges Essen mit einer einheimischen Familie. Wir haben so viel Spaß zusammen gehabt, dass wir uns immer wieder neu auf den darauffolgenden Tag gefreut haben. An meinem ersten Samstag haben wir dann eine Sightseeing Tour in Jaipur gemacht, die mit einer richtigen Riksha-Fahrt zum Bapu Bazar geendet hat. Zwei von uns sind bei diesem Abenteuer leider verloren gegangen aber später wieder aufgetaucht.
Ein richtiges Highlight war die Kamelsafari und das Übernachten in Zelten in Pushkar, auch der Markt dort war der Beste auf dem wir waren! Weiter ging unsere Reise mit einem Erlebnis, was man nie vergisst: ein indischer Nachtzug. Überraschenderweise war es besser als vorgestellt. Amritsar war die Reise wert, die Grenzzeremonie muss man echt miterlebt haben und der Goldene Tempel (alles trotz Regens) übersteigt alle Vorstellungen.
Bevor wir zurück nach Delhi gefahren sind, haben wir noch 3 Tage im Himalaya und in Palampur verbracht, wo es um ehrlich zu sein richtig kalt war. Das Sightseeing und sogar das Trekking haben in der Gruppe und mit Hilfe der Guides wahnsinnig Spaß gemacht. Dank Priya, die es immer wieder geschafft hat uns zum Lachen zu bringen, haben wir so viel erlebt und so viel gesehen!
Die Erlebnisreise kann ich nur empfehlen, sie enthält eigentlich alles was man in Indien gesehen haben muss! Die Mitarbeiter der Partnerorganisation stehen einem immer zur Seite, helfen dir und erklären dir ihre Kultur. Du fühlst dich ziemlich schnell wie Zuhause, auch wenn Indien überhaupt nicht vergleichbar ist mit Deutschland oder anderen Ländern.
Indien hat mich um viele Erfahrungen reicher gemacht und am wichtigsten: Indien hat mir beigebracht, dass Menschen in den schlimmsten und dreckigsten Bedingungen immer versuchen das Beste daraus zu machen! Ich habe noch nie so viele Menschen auf einem Fleck gesehen, die zwischen Dreck und nicht fertigen bzw kaputten Gebäuden und mit so vielen Hunden und Kühen zusammen leben.
Am Anschluss an die 3 Wochen purer Reisefreudigkeit hieß es in der letzten Woche Strand. Es ging für die letzten 7 Tage nach Goa, wo wir zuerst ein freies Wochenende genießen konnten und dann für 4 Tage nochmal in einem Mädchenhaus gestrichen haben. Unser Camp war nicht weit vom Strand und auch die Fahrer haben uns gegen ein Entgeld zur Verfügung gestanden, um ein bisschen mehr von Goa zu sehen.
Ich bin wahnsinnig froh, dass ich diese Reise über TravelWorks gemacht habe und kann nur sagen, dass diese 4 Wochen zu den Besten meines bisherigen (und sicherlich weiteren) Lebens gehören.

Unsere Freiwilligenarbeitsprogramme in Indien

Freiwilligenarbeit Goa

Bringe den Kindern in Bildungscamps Rechnen und Englisch bei oder arbeite z.B. in Aufklärungs- und Präventionskampagnen in Goa.Mehr dazu

Bewertung:
Freiwilligenarbeit Goa
(1)
  • Frei
    willigen
    arbeit

  • ab 17 Jahren
  • Ab3Wochen
  • ab1.070eur

Freiwilligenarbeit Jaipur

In Jaipur stehen dir Projekte in den Bereichen Bildung, Fürsorge & Gesundheit bzw. Tierrettung &-Pflege zur Verfügung.Mehr dazu

Bewertung:
Freiwilligenarbeit Jaipur
(1)
  • Frei
    willigen
    arbeit

  • ab 18 Jahren
  • Ab3Wochen
  • ab1.070eur

Freiwilligenarbeit Palampur

Im ländlichen Palampur förderst du Schulkinder, kümmerst dich um Kinder in Kindertagesstätten oder hilfst in Frauenprojekten.Mehr dazu

  • Frei
    willigen
    arbeit

  • ab 17 Jahren
  • Ab3Wochen
  • ab1.070eur

Erlebnisreise Indien

Lerne während einer vierwöchigen Erlebnisreise die Highlights Indiens kennen und engagiere dich nebenbei in Hilfsprojekten.Mehr dazu

  • Frei
    willigen
    arbeit

  • ab 17 Jahren
  • Ab3Wochen
  • ab1.340eur