Betreuung im Ferienlager

„Die Activities und die Sprachbarriere haben die Kinder dazu gebracht, sich selbst zu überwinden.“ Als Teamerin in den English Adventure Camps in Marchants Hill und Osmington Bay hat Jenny im Sommer 2014 mit den Kindern und Jugendlichen viel erlebt: Ausflüge, Streitereien, Erfolgsmomente. In ihrem Erfahrungsbericht erzählt sie von ihrer Zeit in den Camps – aus Betreuersicht.

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„Eigentlich bin ich eher zufällig auf die Idee gekommen Teamer zu werden. Ich hatte diesen Sommer einiges an Zeit zu füllen und bin eigentlich auf die Travelworks Seite geraten, um nach Inspiration für eine Reise zu suchen. Eher zufällig bin ich dabei auf das Ausschreiben für Teamer gestoßen, wusste dann aber sofort, dass das genau das ist, wonach ich gesucht hatte, da ich längst einmal nach England wollte und super gerne mit Kindern zusammen arbeite.

Auf das Teamerdasein wurden wir durch das Teamer Seminar vorbereitet. Das Seminar war super, da wir auch einige dabei hatten, die aus Erfahrung gesprochen haben und ich dadurch einige nützliche Tips mitnehmen konnte. Ich fand es auch wichtig die Leute, mit denen man dann doch eine ganze Weile zusammen arbeiten musste, zumindest einmal gesehen hatte. Ich selbst bereitete mich so vor, dass ich den Kontakt zu den Kollegen suchte, um sich eben abzusprechen und zu hören, wie sie sich fühlen so kurz vor der Abreise.

Ich war in Marchants Hill (Anmerkung: nicht mehr im Programm), als auch in Osmington Bay als Teamer. Um ehrlich zu sein kann ich nicht sagen, welches der zwei Camps das bessere ist, da beide so wahnsinnig unterschiedlich sind und jedes auf seine Weise speziell!

pgl-raft-building-(1)Marchants Hill: Persönliche Betreuung

In Marchants Hill hatte ich das Gefühl, dass es wesentlich persönlicher war. Durch die kleine Gruppe hatten wir ein engeres Verhältnis zu den Kids und auch untereinander schienen mehr Freundschaften ( auch internationale ) zu entstehen. Nach kurzer Zeit kannte jeder jeden und eigentlich verbrachten wir jede Sekunde gemeinsam mit den Kids.

Osmington Bay: Selbstständigkeit und Eigeninitiative

Osmington Bay ist da natürlich allein durch die Größe des Camps und die Größe der Gruppen ganz anders. Man kommt weniger dazu, sich persönlich um die Kids zu kümmern, was gleichzeitig gut ist, da sie dadurch selbstständiger wurden. Insgesamt wird in Osmington mehr Selbständigkeit und Eigeninitiative gefordert. Dadurch sind die Kids aber sehr gewachsen und waren, als sie nach Hause gingen, wirklich kleine Persönlichkeiten.

Schwierige Situationen gab es natürlich immer, auch wenn ich insgesamt wirklich Glück hatte und keine größeren Ausfälle hatte. Meistens waren es Dinge wie Streit unter den Kindern, kleinere Verletzungen und natürlich die Gerüchteküche (die einfach immer dazu gehört), die uns auf Trab hielten. Das haben wir damit gelöst, in dem wir das direkte Gespräch mit den Kindern gesucht haben um raus zu finden, was los war und es wieder aus der Welt zu schaffen. gb-Teamer-pgo-strand-(35)

Gerade in Marchants, wo die Gruppendynamik so enorm war, war die Aufteilung der Gruppen, die zwei und eine Woche blieben, wahnsinnig schwer. In der ersten Woche hatten sich Freundschaften gebildet und als ein Teil der Leute gehen mussten, flossen nicht nur dicke Tränen, es war auch schwer die „Zurückgebliebenen“ wieder zu motivieren, auch ohne die Anderen eine gute Zeit zu haben. Da hatten es die Neuankömmlinge natürlich wahnsinnig schwer, Anschluss zu finden.

UNO spielen ohne Ende

Eines meiner schönsten und gleichzeitig auch lustigsten Erlebnisse war das Spielen von UNO in beiden Camps. Die Kids waren fast süchtig danach, in ihrer Freizeit mit uns und den Groupies zusammen zu sitzen und zu spielen. Es hat jedes Mal so viel Spaß gemacht und es war schön zu sehen, wie sich eine so große Gruppe von Kids, die sich zuvor nicht kannten, um einen scharrten und gemeinsam spielten.

Warum man ein English Adventure Camp wählen sollte

Die Kinder sind alle wie gesagt, eigene kleine Persönlichkeiten geworden. Die Activities und die Sprachbarriere haben sie dazu gebracht, sich selbst zu überwinden. Sie mussten offen und freundlich sein, um Anschluss zu finden und alle mussten lernen, dass man gemeinsam so viel weiter kommt als wenn man alleine seinen Sturkopf durchsetzen würde. Das zeigte sich in der Gruppe als auch bei jedem Kind einzeln.

Am meisten Spaß hatten sie eigentlich in beiden Camps an den Water Activities. Ansonsten war das Feedback bunt gemixt. Von Aeroball über Kletter bis hin zum Tunnel Trail und den abendlichen Spielen hatte jeder seinen eigenen Favorit.

Warum man sein Kind in die English Adventure Camps schicken sollte, ist ganz klar: um es mal aus der gewohnten Umgebung raus zu bekommen und genau die Entwicklung, von der ich oben geredet gb-Teamer-pgo-activity-wasser-(4)habe, heraus zu kitzeln. Es ist mit Sicherheit ein Abenteuer, das sie nie mehr vergessen werden und von dem sie noch lange danach sprechen werden. Außerdem finde ich es wichtig, schon in dem Alter zu sehen, wie schön es ist, sich mit Menschen aus allen möglichen Nationen in einer anderen Sprache unterhalten zu können. Das Gefühl der Zusammengehörigkeit bekommt man selten so gut wie in solch einem Camp.

Als Tipp kann ich nur geben offen zu sein, alles mit zu machen und vor nichts zurück zu schrecken! Kann ich nicht- gibt’s nicht, denn nichts ist unmöglich und dieser Stolz und dieses wahnsinnig tolle Gefühl nach einer Überwindung ist einmalig und einfach unbezahlbar!“

TravelWorks-Team

Für das Team von TravelWorks heißt Reisen mehr als nur Tourist sein: Nicht auf der Oberfläche schwimmen, sondern ins Geschehen eintauchen. Wir sind selber mehrere Jahre im Ausland gereist und geben unsere Erfahrungen gerne aus erster Hand an Euch weiter. Daher versorgen wir Euch hier mit spannenden Artikeln sowie hilfreichen Informationen zur Vor- und Nachbereitung Eures Auslandsaufenthaltes und verhelfen Euch so zu einem unvergesslichen Abenteuer.

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