„Californiaaa – here we aaaare!“ (2/2)

Den nördlichen Teil der Küste hatten wir ja nun bereits abgeklappert. Also ging es auf schnellem Wege wieder Richtung Pismo Beach, um dann den südlichen Küstenabschnitt zu entdecken. Mitgenommen auf dem Weg haben wir noch den 17-Mile-Drive,DSCN5384 einer schönen Straße nahe Monterey, die wunderschöne Strandabschnitte und einen Zypressenwald verbindet. Die Leute, die dort in der Gated Community wohnen, können einem schon fast leidtun, wenn jeden Tag tausend Touristen dort an ihrem Haus vorbeifahren und fotografieren.

Je südlicher wir kamen, desto heißer wurde es. Wo man im Norden abends auf dem Campingplatz immer ein dickes Sweatshirt anziehen musste, konnte man nur in der Region um Los Angeles herum sich kaum luftig genug anziehen. DSCN5515Die Sonne brannte nur so. Was wir gesehen haben? Na, zuerst einmal natürlich Los Angeles selbst. Das Hollywood-Zeichen darf man nicht verpassen, wenn man in Kalifornien ist und somit ging es zum Observatory, von wo aus man einen super Blick auf die Schriftzeichen hat. Dann einmal den Mullholland Drive entlang, um zu sehen, wo die Schönen und Reichen in ihren Palästen leben und zum Chinese Theatre und dem Walk of Fame. Wie erwartet war es dort natürlich irre voll und überall als Star verkleidete Leute, die die Touristen bei Laune halten. L.A. ist nicht unbedingt traumhaft schön – eine typische amerikanische Großstadt halt. Abgesehen von Beverley Hills vielleicht, auf dessen Rodeo Drive nicht einmal ein Staubkorn liegt. Um einen Eindruck zu bekommen, hat uns diese Stippvisite auch gereicht, sodass wir uns aus der Stadt verabschiedet haben. Das Meer hat halt eine große Anziehungskraft. 😉

DSCN5682Abgeklappert haben wir jetzt noch Santa Monica mit seinem schönen Pier und dem Muscle Beach, bei dem einige Fitnessjunkies in schweißtreibenderDSCN5637 Hitze trainierten. Wir konnten uns nur dazu bequemen einmal zu schaukeln – reichte dann auch schon. Man will es ja auch nicht übertreiben. 😉 Was wir dort aber echt super schön fanden? Den kleinen Kern mit Einkaufsstraße.  Dort war ein wenig Gewusel von entspannten Leuten und Läden, die zum Bummeln einladen. Man kann auf jeden Fall getrost Zeit in Santa Monica verbringen und es sich gut gehen lassen.

Einen Campingplatz gesucht haben wir uns in Malibu. Ich glaube, das war einer der schönsten Campingplätze überhaupt. In Hanglage mit einem wahnsinnigen Blick über das Meer und die Küste. Abends saßen wir einfach nur vor’m Van und die Zeit genossen.DSCN5577

Letzter Stopp vor San Diego: Newport. Wer kennt Newport nicht? Bekannt aus O.C. California – der kalifornischen Kultserie überhaupt, die das Leben von reichen Orange County-Kids zeigt. Wiedererkannt haben wir so gut wie nichts, wir waren aber auch nicht unbedingt auf den Spuren der Cohens. 😉 Kurz vor der mexikanischen Grenze haben wir dann in San Diego die komplette Hitze abbekommen. Abgeschreckt die Stadt ein wenig zu erkunden, hat uns dies aber nicht. Der Balboa Park, quasi das Herzstück San Diegos, ist ein echter Traum. Palmen, Museen DSCN5689und Gärten soweit das Auge reicht. Man kann sich dort einfach nicht sattsehen und herumschlendern und staunen, so lange man möchte. Teilweise sind die Museen sogar kostenlos. Um die Skyline der Stadt zu bestaunen, kann man auf die Coronado-Halbinsel fahren. Genau als wir dort waren, war dort ein kleiner Markt mit Musik und verschiedenen Ständen mit Getränken, einheimischen Speisen und künstlerischen Artikeln. Der ein oder andere schwang sogar das Tanzbein – wir haben uns da eher dezent zurückgehalten. 😉

DSCN5770Und dann war unser Westküstentrip auch schon fast wieder vorbei. Unser Flug drängte und somit machten wir uns wieder auf den Weg in die Wüste nach Las Vegas. Auf dem Weg ist nicht wirklich viel zu sehen. Verrückt, wie dort Menschen leben können. Quasi im Nirgendwo. Einen kleinen Stopp haben wir nur noch in Barstow gemachtDSCN5771, um dort zu übernachten und haben uns bei quälender Hitze eine Geisterstadt in der Nähe angeschaut, die wie eine alte Westernstadt nachgebaut war. Man hat sich dort wie im wilden Westen gefühlt. Fehlten nur die Heuballen, die von links nach rechts geweht werden.

Dann hieß es nur noch Honey Bee abgeben und ab in den Flieger. Bye bye America! Ein Traum ist wahr geworden und es war eine unvergessliche Zeit. Kalifornien ist wirklich eine Reise wert. Es gibt tausend Orte, an denen man Halt machen kann – so viel zu sehen, so viel zu unternehmen. Und gesehen haben wir ja nicht nur Kalifornien, sondern auch Nevada, Utah und Arizona. Na, wenigstens ein wenig davon. Am schönsten war aber definitiv die Küste mit dem Highway No. 1 und mein Favorit: Pismo Beach. Ich war mit Sicherheit nicht zum letzten Mal dort…DSCN5401Hier findest Du den ersten Teil der Rundreise durch Kalifornien. Dieser Artikel ist Teil der Reihe  „TravelWorks loves USA“.

Lisa Bleckmann

Lisa arbeitet im Marketing Team bei TravelWorks. Täglich kommt sie in den Genuss, Texte und Bilder von Neuseeland, Costa Rica, Südafrika und Co. schreiben und bearbeiten zu dürfen – da ruft das Fernweh jeden Tag! Schon Australien, Neuseeland, Thailand, die USA, Irland und viele weitere Länder hat sie unsicher gemacht. Ihr Traum ist ein Roadtrip im Bulli um die ganze Welt, vom Meeresrauschen am Strand aufzuwachen und zu sehen, wohin es sie treibt!

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