Neuseeland

Kaum ein Land ist so weit von Deutschland oder Österreich entfernt wie Neuseeland – der Inselarchipel am anderen Ende der Welt. Hier möchten wir Dir zehn Gründe für eine Reise nach Neuseeland aufzeigen.

Denn trotz der langen Anreise ist Neuseeland auch bei einem zwei- oder dreiwöchigen Aufenthalt ein lohnenswertes Reiseziel, das mit so viel Abwechslung und Besonderheiten aufwartet, dass der Alltag zuhause schnell vergessen ist. Aufgrund der geringen Größe des Landes lässt sich bei einem Neuseeland Aufenthalt anders als beim großen Nachbarn Australien zudem auch in kurzer Zeit recht viel erkunden.

 

10 Gründe für einen Aufenthalt in Neuseeland!

1. Neuseeland – Jüngstes Land der Erde

Montreal-neuseeland-reisenNeuseeland, das Land der langen weißen Wolke (Aotearoa), wird als das jüngste Land der Erde bezeichnet. Seine Besiedlung durch die Maori begann erst vor gut 800 Jahren. Kein Wunder, denn selbst das benachbarte Australien liegt gut 2000 km von Neuseeland entfernt und so zählt Neuseeland zu den abgeschiedensten Landflächen der Welt.

Mit rund 268.000 km² erreicht Neuseeland nur knapp dreiviertel der Fläche Deutschlands, welche wiederum von nur 4 Millionen Einwohnern besiedelt ist. Der Großteil der Bevölkerung findet sich in den Städten. Allein in Auckland, der größten Stadt Neuseelands, leben über eine Million Menschen.

Kein Wunder also, dass Neuseeland als Paradies für Outdoor-Fans gilt: Abgeschiedene und nahezu unberührte Natur bestimmt ebenso den Neuseeland Aufenthalt wie die so klischeehaften unzähligen Schafe.

2. Spektakuläre Landschaft erleben beim Neuseeland Aufenthalt

Wer nach Neuseeland reist, der kommt vor allem wegen der beeindruckenden und fast unberührten Natur und der so abwechslungsreichen Landschaft: Tiefe Fjorde, allen voran Milford und Doubtful Sound, bieten atemberaubende Ein- und Ausblicke auf gigantische Felsmassen, die sich aus dem dunklen, stillen Wasser erheben. Nahezu unbesiedelt lassen sich hier auch Robben, Delphine oder Pinguine beobachten.

Asche spuckende Vulkane, rot umrandete Krater und smaragdgrüne Seen erschaffen am Mount Tongariro ein ungewöhnliches und doch farbenprächtiges Naturschauspiel, welches zum UNESCO Weltkulturerbe zählt. Sattgrüne Hügellandschaften mit friedlich grasenden Schafen hingegen erwecken eine träumerische Idylle. In den Wäldern beeindrucken 10 bis 20 Meter hohe Farne den Wanderer, unter ihnen das Nationalsymbol Neuseelands, der Silberfarn.

Die zwei Gletscher Fox und Franz Josef sind der Tasmanischen See so ungewöhnlich nah, wie nirgendwo sonst auf diesen Breitengraden. Vormittags den Gletscher erkunden und abends am Strand grillen: abwechslungs- und kontrastreiche Tagesplanung sind bei einem Neuseeland Aufenthalt ein Leichtes. Natur und Landschaft des Landes beherbergen eine Vielfalt, die sonst zumeist nur auf ganzen Kontinenten, nicht aber auf einem einzelnen Inselarchipel zu erwarten sind.

3. Wellness aus und in der Natur

Wer sich während seines Neuseeland Aufenthalts viel im Freien bewegt, der braucht entsprechende Entspannung im Anschluss. Was gibt es schöneres, als sich nach einer anstrengenden Trekking Tour in einem warmen Thermalbad zu entspannen? Und das mitten in der Natur!

Dank der starken geothermischen Aktivität in Neuseeland haben sich zahlreiche, von Heißwasserquellen gespeiste, natürliche Pools gebildet z.B. in Waiwera nahe Auckland, Rotorua und Taupo auf der Nordinsel oder bei den Hanmer Springs auf der Südinsel. Oder wie wäre es mit einer Entspannungsrunde am Heißwasserstrand? Grabe Dir Dein persönliches Thermalbad am Strand ganz in der Nähe von Whitianga auf der Nordinsel.

4. Harmonische Lebendigkeit von Traditionen

Vor rund 800 Jahren entdeckten und besiedelten die Vorfahren der Maori – ein polynesischer Volksstamm – den Nordzipfel des neuseeländischen Archipels: Northland. Und wo andernorts die Traditionen der Urbevölkerung ums Überleben kämpfen, sind sie in Neuseeland noch allgegenwärtig.

Sei es der „Haka“, der Kriegstanz der Maori, der bei jedem Spiel der neuseeländischen Rugby-Mannschaft aufgeführt wird. Sei es das „Moko“, die traditionellen Tätowierungen von Gesicht und Körper, das auch heute noch mit Stolz getragen wird. In Neuseeland scheint das Zusammenspiel von alten Traditionen und moderner Welt außergewöhnlich harmonisch zu funktionieren. Zudem prägt die neuseeländische Entstehungsgeschichte der Maori das oft mystische Bild des Archipels ohnegleichen.

5. Hoher Puls und Adrenalin purnz_hs_kuranui_White-water-rafting

In gleichem Maße wie Neuseeland für Natur steht, so ist es auch bekannt für allerlei Abenteuersportarten. Wer seinen Puls in die Höhe treiben möchte oder gar Adrenalinjunkie ist, wird bei seinem Neuseeland Aufenthalt paradiesische Verhältnisse finden: Caving, Canyon Swinging, Jetboating, Rafting, Abseiling, Bungy Jumping, Paragliding oder Skydiving. An jeder Ecke gibt es das passende Abenteuer. Und immer mehr werden ersonnen. Schließlich gilt Neuseeland auch als Erfinderland des Bungy Jump!

6. Auckland – the City of Sails

Auckland, die Stadt der Segel, ist die größte Stadt Neuseelands, heimliche Hauptstadt und meist Startpunkt von jedem Neuseeland Aufenthalt. Ihren Beinamen verdankt die Stadt den unzähligen Segelbooten, die vor ihrer Küste ankern. Angeblich gibt es in keiner anderen Stadt der Welt so viele Segelboote pro Person wie in Auckland. Kein Wunder, denn eigentlich jeder Neuseeländer, der es sich leisten kann, besitzt ein Segelboot – manchmal auch zwei.

Das Stadtbild Aucklands ist geprägt von den ca. 50 ruhenden Vulkanen, deren Kegel sich teils wie grüne Oasen inmitten der Stadt erheben. So z.B. auch der Mount Eden, der zugleich einen atemberaubenden Panoramablick auf Auckland bietet. Den Vulkanen verdankt die Stadt auch die zahlreichen vorgelagerten Inseln, welche kleine Naturparadiese in unmittelbarer Nähe des urbanen Lebens sind.

Auckland selbst ist ein Schmelztiegel der Nationen: asiatisch, europäisch, afrikanisch oder amerikanisch. Egal, ob Menschen oder Kulturen, Museen oder Galerien, Restaurants oder Shops – die Stadt ist in allen Facetten multikulturell. Zusammen mit dem milden, fast subtropischen Klima verwundert es daher kaum, dass Auckland auch 2010 wieder in die Top 5 bzw. Top 10 der lebenswertesten Städte der Welt gewählt wurde.

7. Nationalsport Rugby

Wer sich schon mal mit dem Nationalsport Neuseelands, Rugby, beschäftigt hat, der kennt den Namen: die All Blacks! Die legendäre Rugby-Nationalmannschaft der Neuseeländer verdankt ihren Namen den vollkommen schwarzen Trikots, die das Team seit eh und je trägt. Legendär ist die Mannschaft vor allem durch den glorreichen Siegeszug Anfang des zwanzigsten Jahrhundert bei ihrer ersten Tour durch Großbritannien. Als totaler Außenseiter in das erste Spiel gegangen, besiegte die Mannschaft nach und nach alle bis auf einen Gegner und bezwang zuletzt vor 70.000 Zuschauern noch den Favoriten England.

Bekannt ist das Team aber auch für seinen rituellen „Haka“ zu Beginn jedes Spiels. Stampfende Muskelprotze, verdrehte Augen, rausgestreckte Zungen und lauter Gesang sind die Wahrzeichen dieses maorischen Kriegtanzes, der nicht nur dem Gegner Respekt einflößen, sondern auch den Spielern selbst Mut machen soll.

In den letzten Jahren ließ der Erfolg des besten Rugby Teams aller Zeiten allerdings etwas zu wünschen übrig. Um so mehr hofft ganz Neuseeland, dass sich ihre All Blacks bei der Rugby Weltmeisterschaft 2011 im eigenen Land wieder von der besten Seite zeigen werden. In jedem Fall ist der Besuch eines Rugby Spiels bei Ihrem Neuseeland Aufenthalt ein absolutes Muss.

8. Paradies für Trekkingfans

Neuseeländer sind Outdoor-Liebhaber wie kaum eine andere Nation. Kein Wunder, wenn einem direkt vor der Haustür atemberaubende Natur und Landschaften erwarten. Ob ein- oder mehrtägige Touren, Trekkingfans kommen voll auf ihre Kosten.

So wie die Neuseeländer ihre Natur lieben, so schützen sie diese aber auch. Deshalb müssen mittlerweile die legendären Great Walks des Department of Conservation vorgebucht werden, damit nicht gleich Horden von Wanderern in die Natur einfallen. Absolute Highlights bei jedem Neuseeland Aufenthalt sind der Tonagriro Crossing durch die Vulkanlandschaft rund um den Mount Tonagriro und der Abel Tasman Coast Track entlang der Küste des Abel Tasman Nationalparks.

9. Weinanbau & Barbecue

Wer ein Fan der heimischen Grillsaison ist, der wird Neuseeland lieben, denn die freiluftbegeisterten Neuseeländer veranstalten BBQ’s wann und wo es geht. Öffentliche Grill- und Picknickplätze finden sich in fast allen Stadtparks der Nord- und Südinsel und dürfen von jedermann genutzt werden.

Ähnlich kulinarisch geht es auch beim Weinanbau zu, bei dem sich Neuseeland in den letzten Jahren einen Namen gemacht hat. Cabernet Sauvignon aber auch Chardonnay oder Riesling aus Neuseeland zählen mittlerweile zu den besten Weißweinen der Welt. Ein Besuch der Weinregionen Hawkes Bay und Malborough ist beim Neuseeland Aufenthalt auf jeden Fall lohnenswert.

10. Kiwi: Von Vogel, Frucht und Neuseeländer

Kiwi, das steht nicht nur in Neuseeland für gleich dreierlei Dinge. Der ursprüngliche Namensträger ist jedoch der Nationalvogel der Neuseeländer: nz-Zealandia-promotion-ONLY-kiwi-(2)der Kiwi. Als flugunfähiger Nachtvogel ist er quasi wehrlos vor seinen Feinden und so vom Aussterben bedroht. In freier Wildbahn lässt sich der Kiwi daher fast nur noch auf Stewart Island beobachten.

Der Kiwi ist auch der Namenspate der Frucht, die wir als die Kiwi kennen. Ursprünglich aus China stammend und als chinesische Stachelbeere bekannt, wurde die Kiwi zuerst in Neuseeland kultiviert, von dort exportiert und bekam ihren neuen Namen aufgrund der äußeren Ähnlichkeit zum Nationalvogel (rund, braun und etwas zerzaust).

Und da aller guten Dinge drei sind, werden nicht zuletzt natürlich auch die Neuseeländer selbst immer wieder als Kiwis bezeichnet. Die Herkunft dieses Spitznamen liegt auf der Hand!

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