Welcome Back Event 2016 mit unseren High School Returnees

Für viele unserer High School Teilnehmer endet ihr Austauschjahr im Frühjahr bzw. Sommer. Damit wir ihnen die Rückkehr in ihre neue alte Heimat ein wenig einladender machen als muffelige Airportangestellte oder strenge Mathelehrer, veranstalten wir alljährlich im Herbst ein Welcome Back Event für die Heimkehrer. Wie auch im vergangenen Jahr ging es ab in den Heidepark Soltau. Im Gepäck – tolle Erinnerungen, jede Menge Wiedersehensfreude und akutes Fern- bzw. eigentlich eher Heimweh!

Der frühe Vogel

Während wir uns am Samstag gegen 7 Uhr aus Münster auf den Weg nach Soltau machten, krochen einige Returnees bereits 3 Uhr morgens aus den Federn, um beim Welcome Back Event mit dabei zu sein. Im Verlauf des Vormittag trudelten nach und nach alle Teilnehmer im Camp ein, sei es mit Bus, Bahn oder als Fahrgemeinschaft. Nach kurzer Anmeldung entließen wir sie sogleich ins Achterbahn-Vergnügen, damit sie auch möglichst bei vielen Loopings und Sturzabfahrten ins Kreischen kommen konnten.

_MG_6068Dieses Mal waren knapp 70 High School Returnees mit an Bord, um sich untereinander auszutauschen und von ihren Erlebnissen zu berichten. Viele kannten sich bereits von den Vorbereitungsseminaren oder Ausreisen und freuten sich so besonders auf das Treffen. Auch anno 2016 führten die Returnees aus den USA das Welcome Back Feld an. Australien, Kanada, Neuseeland und Irland waren jedoch ebenso vertreten. Besonders gefreut hat uns die Teilnahme einiger „Exoten“ aus Costa Rica, Brasilien und Argentinien. Ein High School Jahr mal nicht auf Englisch, Hut ab!

Rein ins Vergnügen

IMG_6396In diesem Jahr verwöhnte uns das Wetter in vollen Zügen. Letztes Mal mussten wir noch wie begossene Pudel durch den Park schlendern. Stattdessen hieß es nun Sonnenbrille raus und Pulli um die Hüfte. Leider hatte das spätsommerliche Wetter einen Nachteil – der Park war brechend voll! Und so kam es, dass wir mitunter eine Stunde Schlange stehen mussten, um anschließend für wenige Sekunden den Adrenalinspiegel nach oben schießen zu lassen. Während wir Betreuer gerade einmal eine Achterbahn und eine wirklich super aufregende Floßfahrt schafften, hatten unsere Returnees deutlich mehr Zeit im Park, um entspannt eine Attraktion nach der nächsten abzuhaken.

Chillen am Abend

_MG_6077Gegen 18 Uhr kehrten unsere Returnees allmählich ins Camp zurück. Im Rachen der Krake ist Gott sei Dank kein Teilnehmer verschollen. Vielmehr haben sich riesige Donuts und pinkfarbene Einhörner in Plüsch zu uns gesellt. Nachdem wir uns beim Abendessen am Buffet den Bauch voll geschlagen haben, stürmten einige der Teilnehmer aufs Volleyball-Feld, um Spätzle, Pudding & Co. sogleich wieder abzubauen. Andere saßen gemütlich zusammen und schwelgten gemeinsam in Erinnerungen. Karaoke stand in diesem Jahr leider nicht auf dem Programm. Auch die Musikauswahl des DJs war leider wenig unterhaltsam. Aber wozu braucht man einen Entertainer, wenn man selbst für gute Stimmung sorgen kann?!

Der Morgen danach

_MG_6160… startete zum Wohle vieler nicht allzu früh. Der Andrang am Frühstücksbuffet war mitunter genauso lang war wie an der Achterbahnen am Vortrag. Dennoch waren alle eine Stunde später (fast) pünktlich beim Check-Out. Anschließend erfuhren unsere Returnees bei einem Vortrag noch etwas mehr zur unserem Returnee-Programm, der TravelWorks Community, sowie über ihre weiteren Möglichkeiten, mit uns in ihr nächstes Auslandsabenteuer aufzubrechen. Gegen 11 Uhr war der offizielle Teil schließlich vorbei. Wer wollte, konnte noch im Heidepark bleiben und weiter seine Stimme schunden. Andere machten sich wie wir auf den Heimweg und tuckerten zumindest auf der Autobahn von einer Baustelle zur nächsten.

 

Steffi Stadon

Steffi ist als Redakteurin bei TravelWorks unterwegs. Als Backpacker in Australien hat sie in doppelter Hinsicht Feuer gefangen - nicht nur für die Landschaft sondern auch für einen Aussie. Gemeinsam pendeln sie zwischen Europa und Ozeanien hin und her. Der Rest der Welt kommt aber nicht zu kurz für Entdeckungen. Über den großen Teich soll es als nächstes gehen.

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