Dein Sprachen – Megatrip

Du möchtest eine Sprache lernen, aber dabei nicht an einen Ort gebunden sein? Kein Problem! Verbinde bei deinem individuellen Sprachen-Megatrip mehrere Sprachaufenthalte miteinander und entdecke so verschiedene Städte oder sogar mehrere Länder. So verbesserst du nicht nur deine Sprachkenntnisse, sondern tauchst auch in das Leben und die Kultur der Menschen vor Ort ein. Und könntest womöglich bald ähnliche, lebensbereichernde Eindrücke sammeln wie die Teilnehmerin unseres fiktiven Erfahrungsberichts:

Die Anreise

Du schlägst die Augen auf – heute ist es endlich so weit. Dein Megatrip beginnt. Von deinem Heimatdorf aus geht es über den Flughafen Frankfurt nach Quito. Die Hauptstadt von Ecuador liegt auf 2.850 m Höhe in den Anden, und das merkst du auch, als du auf dem Rollfeld aussteigst und mit den anderen Reisenden im kleinen Bus zum Flughafeneingang gefahren wirst. Durch die hohe Luftfeuchtigkeit klebt dir jetzt schon das T-Shirt an der Haut fest, aber das ist wohl eine Sache, an die man sich gewöhnen kann.

 

Endlich hältst du deinen Koffer in den Händen und machst dich auf den Weg zum Ausgang. Dort fällt dir eine kleine, rundliche Frau auf, die ein Schild mit deinem Namen in ihren Händen hält. Sobald du auf sie zusteuerst, fängt sie an zu lächeln und als du vor ihr stehst, umarmt sie dich und begrüßt dich mit einem Wortschwall: „Estoy muy contenta de que el vuelo está a tiempo. ¿Has estado esperando tu maleta?” Du nickst freundlich und bedankst dich mit einem warmherzigen Lächeln: ”Gracías”. Das ist nämlich das einzige spanische Wort, das du beherrschst. Aber genau deswegen bist du ja hier.

Deine Gastfamilie

Sie nimmt dir deinen Koffer ab und gemeinsam geht ihr zu ihrem Auto. Hier der erste Schock: diese Klapperkiste soll fahren können? Leicht entmutigt setzt du dich auf den Beifahrersitz. Als deine Gastmutter losfährt, bist du froh, dass du dich durch dieses Chaos nicht durchwühlen musst. In Ecuador scheint es keinerlei Verkehrsregelungen zu geben, rote Ampeln scheinen eher eine Empfehlung zu sein und die Straßen, auf denen ihr Berge hoch und runter fahrt, haben auch schon bessere Zeiten gesehen.

Als ihr kurz darauf bei einer kleinen Hütte anhaltet, macht ein kleiner, vielleicht 4-jähriger Junge die Tür auf: ”Oye, oye, Papa, oye!”, schreit er und schaut dich mit großen Augen an. Hinter ihm tritt dein Gastvater in die Tür. Er begrüßt dich mit einem herzlichen “Me alegro de que estés aquí” begrüßt. Im Haus angekommen, führt dich deine Gastmutter in dein Zimmer. Es beinhaltet nur ein Bett, ein Schreibtisch und eine kleine Kommode, ist aber herzlich eingerichtet. Als sie dich kurz danach zum Essen ruft und du die einheimischen Köstlichkeiten siehst, die extra für dich aufgetischt wurden, fühlst du dich schon beinahe wie zu Hause.

Deine Zeit in Quito

Schon am nächsten Morgen beginnt dein Sprachkurs. Deine Gastmutter bringt dich zur Bushaltestelle und zeigt dir, welches Ticket du kaufen musst. Der Busfahrer versteht dich zwar erst beim zweiten Mal, aber im Endeffekt hältst du dein Ticket in der Hand. Eine halbe Stunde später kennst du bereits deine Klasse, in der auch Engländer, Iren, Schweden und Norweger vertreten sind. Nach einem anstrengenden Schultag findest du den Weg nach Hause auf Anhieb und zeigst deinen Gasteltern stolz, was du heute gelernt hast. Die Tage vergehen wie im Flug: Vier Wochen später stehst du bereits wieder am Flughafen in Quito und verabschiedest dich von deiner Gastmutter. Mittlerweile kannst du dich in einfachem Spanisch bei ihr für ihre Gastfreundlichkeit bedanken.

Neues Land – neue Sprachschule

Nur wenige Stunden später landet das Flugzeug in San José – Costa Rica. Du wirst von einem Partner deiner Organisation abgeholt und er bringt dich erstmal in ein Hotel in San José. Den Abend hast du für dich, sodass du dich gut auf ein neues Abenteuer einstellen kannst. Am nächsten Tag wirst du zur Haltestelle gebracht, an der dich ein Linienbus abholt, der ins 130 km entfernte Manuel Antonio fährt.

In dem kleinen Ort angekommen, machst du dich mit Hilfe der Karte, die du bekommen hast, auf die Suche nach deinem Hostel. Der Check-in funktioniert problemlos, vermutlich auch weil der junge Mann hinter der Rezeption scheinbar kein Einheimischer ist und sein Spanisch so langsam ist, dass du es gut verstehen kannst. Bereits beim Abendessen findest du Anschluss an einige junge Erwachsene, die die gleiche Sprachschule besuchen wie du. Ihr verabredet euch für morgen früh an der Rezeption, damit sie dir den Weg zeigen können.

Beim Einstufungstest am nächsten Morgen zeigt sich, dass sich dein Spanisch schon enorm verbessert hat, seitdem du auf Reisen gegangen bist. In den 4 Wochen in Manuel Antonio lernst du viel über die Natur, die du im Nationalpark, der direkt zu euren Füßen liegt, entdecken kannst.

Ein letzter Stopp

Wieder einmal ist es Zeit sich zu verabschieden und auf einmal stehst du wieder am Flughafen in San José. Dein Ticket nach Panama erhältst du ohne, dass die Flughafenmitarbeiterin auch nur einmal nachfragen musste. Der Weg nach Boquete ist ein bisschen komplizierter, erst fliegst du nach Panama City, dann nach Boquete. Als du schlussendlich aus dem Flieger aussteigst, bist du froh, dass deine Gastfamilie dich abholt. Dieses Mal hast du eine Gastschwester, Pamela, die in deinem Alter ist und sich bereit erklärt, dich herumzuführen. Nach weiteren 4 Wochen voller Sprachunterricht, Erlebnisse, Wanderungen im panamesischen Hochland und lustiger Momente mit deiner Gastfamilie, musst du dich ein letztes Mal verabschieden.

Als dein Flugzeug vom Boden abhebt und du aus dem Fenster guckst, verarbeitest du die Eindrücke aller Erlebnisse. In deinem kleinen Notizbuch stehen etliche Namen und Telefonnummern von Leuten, denen du geschworen hast, zu schreiben. Als das Flugzeug in Frankfurt aufsetzt und du wieder deutschen Boden unter den Füßen hast, hast du das Gefühl, dass sich in den letzten 3 Monaten deine Welt komplett verändert hat.


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Redaktion

Für das Team von TravelWorks heißt Reisen mehr als nur Tourist sein: Nicht auf der Oberfläche schwimmen, sondern ins Geschehen eintauchen. Wir sind selber mehrere Jahre im Ausland gereist und geben unsere Erfahrungen gerne aus erster Hand weiter. Daher versorgen wir euch hier mit spannenden Artikeln sowie hilfreichen Informationen zur Vor- und Nachbereitung eures Auslandsaufenthaltes und verhelfen euch so zu einem unvergesslichen Abenteuer.

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