Die 7 Weltwunder der Neuzeit

Hallo Weltenbummler!

Die Sehenswürdigkeiten, die wir dir heute vorstellen, dürftest du alle zumindest vom Namen her kennen. Die Rede ist von den 7 Weltwundern der Neuzeit, die bereits 2007 in Lissabon verkündet wurden.

Chichen Itza

Für dieses Bauwunder tauchen wir in die Welt der Maya ein. Chichen Itza war das größte und politisch bedeutendste Handelszentrum der Maya. Ab 440 n. Chr. erbaut, lebten die Maya gerade einmal 250 Jahre hier. Der Name bedeutet in der indigenen Sprache „Mund des Brunnen des Volkes“. Da Chichen Itza durch seine Lage auf der Halbinsel Yucatan nicht an Flüsse oder andere Wasserquellen angeschlossen war, waren die Brunnen besonders wichtig für die Bewohner. Hier brachten sie ihren Göttern auch Opfergaben in der Form von Gold und Jadeschmuck dar.

Nachdem die Maya die Stadt verlassen hatten, wurde sie um 1.000 n. Chr. noch kurz von den Tolteken und im 16. Jahrhundert von den spanischen Eroberern bewohnt. Heute ist sie in weiten Teilen vom Urwald bewuchert.

Chinesische Mauer

Die chinesische Mauer gilt als das größte jemals von Menschen erbaute Werk. Sie erstreckt sich über 6.700 km von Ost nach West und diente ursprünglich dazu, mongolische Stämme abzuwehren. In der über 2.000jährigen Geschichte sind einige Teile mittlerweile heruntergekommen oder zerstört. Im 7. Jahrhundert v. Chr. begannen die Chinesen, die Provinzen Yan, Zhao und Qin miteinander zu verbinden. Der Bau dauerte bis ins 17. Jahrhundert n. Chr.

Fun Fact: Entgegen vieler Meinungen kann man die chinesische Mauer aus dem Weltraum nicht sehen!

Christo Redentor

Die 32 m hohe Statue sollte 1922 zum 100jährigen Jubiläum der Unabhängigkeit Brasiliens eingeweiht werden. Das klappte jedoch aus finanziellen Gründen nicht. Nachdem Frankreich und der Vatikan halfen, konnte man die Statue 10 Jahre verspätet doch noch einweihen. Heutzutage gilt sie neben dem Zuckerhut als Wahrzeichen Rio de Janeiros und ist seit 2006 offiziell katholischer Wallfahrtsort.

Kolosseum

Das 79 n. Chr. fertiggestellte Amphitheater ist das größte, in der Antike von den Römern errichtete, geschlossene Bauwerk. Im Kolosseum selbst fanden 50.000 Menschen Platz; die Sitzordnung war nach Rang und Status aufgeteilt. Besonders waren die Falltüren, durch die Tiere und Gladiatoren wie aus dem Nichts erschienen. Zur Eröffnung flutete man das Kolosseum und spielte dort eine Seeschlacht nach. Durch die Christianisierung des Volkes lehnte man schließlich die blutigen Kämpfe ab. Durch Erdbeben im 9. und 14. Jahrhundert wurde das Bauwerk so stark beschädigt, dass es nicht mehr für Aufführungen genutzt werden konnte.

Machu Picchu

Die Stadt auf 2.350 m wurde 1440 von den Inka errichtet. Als 100 Jahre später die spanischen Eroberer immer näher kamen, verließ man hastig die Stadt. Doch es passierte, womit niemand rechnete: Die Spanier übersahen die Stadt schlicht und einfach. Da die Conquistadores sehr hart gegen die Inkas vorgingen und ca. 50% von ihnen töteten, weiß man bis heute nur sehr wenig über diese Stadt. Erst 1911 wurde Machu Picchu von Hiram Bingham, einem amerikanischen Forscher, wiederentdeckt. Heute wird die Stadt täglich von mehr als 2.000 Touristen besucht.

Petra

Petra, die Stadt im Felsen, wurde um 9.000 v. Chr. erbaut und ist eine der ältesten Städte im Nahen Osten. Durch die geografisch günstige Lage entwickelte sich die Stadt zu einem bedeutenden Handelszentrum. 106 n. Chr. besetzte Kaiser Trajan die Stadt, die mittlerweile 30.000 Einwohner zählte. Da die Römer einige Handelswege verlegten, begann der Niedergang Petras. Zwei Erdbeben und eine Eroberung durch die Araber später vergaß man die Stadt. Erst 1812 wurde Petra vom Schweizer Johann Burckhardt wiederentdeckt. Mittlerweile ist Petra eine beliebte Filmkulisse – so wurde Indiana Jones hier gedreht.

Taj Mahal

Der Taj Mahal gilt heutzutage als das schönste, muslimische Bauwerk, das je errichtet wurde. Die Grabstätte wurde 1631 von Shah Jahan, dem fünften Großmogul, zu Ehren seiner Frau Arjuman Bago Benum errichtet. Diese war bei der Geburt ihres 14. Kindes im Kindbett gestorben. Vor ihrem Tod bat sie ihren Gatten um die Errichtung eines Denkmals, wie es die Welt noch nicht gesehen hatte. Nach 17 Jahren wurde das Mausoleum endlich fertiggestellt. Der Taj Mahal steht auf einer 100 x 100 m großen Plattform, die, wie auch der Palast selbst, komplett aus Marmor gebaut wurde. Durch die Abgase begann der Palast sich gelblich zu verfärben, weshalb 2007 sämtlicher Auto- und Busverkehr in einem Umkreis von 2 km verboten wurde.

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Redaktion

Für das Team von TravelWorks heißt Reisen mehr als nur Tourist sein: Nicht auf der Oberfläche schwimmen, sondern ins Geschehen eintauchen. Wir sind selber mehrere Jahre im Ausland gereist und geben unsere Erfahrungen gerne aus erster Hand weiter. Daher versorgen wir euch hier mit spannenden Artikeln sowie hilfreichen Informationen zur Vor- und Nachbereitung eures Auslandsaufenthaltes und verhelfen euch so zu einem unvergesslichen Abenteuer.

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