Die Zeit für einen Schüleraustausch mit den USA ist jetzt!

Die ersten Wochen der Trump’schen Präsidentschaft in den USA sind vorbei und schon jetzt lässt sich mit Sicherheit sagen, dass die Meinungen im eigenen Land zu kaum einem anderen Präsident bisher so gespalten waren. Auch die weltweite Berichterstattung lässt die USA momentan in keinem guten Licht dastehen.

Da ist es verständlich, dass sich Schüler und Eltern in Hinblick auf einen potentiellen Schüleraustausch mit den USA momentan eher zurückhaltend verhalten. Die USA sind zwar der unangefochtene Spitzenreiter, wenn es um die Hitliste der beliebtesten Länder für einen Gastschulaufenthalt geht. Aber bleiben sie es auch?

Spricht Trump für oder gegen einen Gastschulaufenthalt in den USA?

Trump steigert die Attraktivität der USA als Gastland ganz sicher nicht. Seine Handlungen verunsichern und sie verändern das Bild, das wir bislang von den USA hatten. „Konkret haben wir seit der Präsidentschaft von Trump zwei US-Stornierungen verzeichnet. Hinzu kommen viele Fragen von verunsicherten potenziellen Programmteilnehmern und ihren Eltern“, beschreibt Tanja Brandt, Geschäftsführerin von TravelWorks, die Situation.

TravelWorks appelliert trotz und gerade wegen Trump an den Grundgedanken von Schüleraustausch

Der Nachfrage nach Gastschulaufenthalten in den USA tut Trump nicht gut, da sei sich die Branche einig. „Dabei ist Völkerverständigung aller politischen Vorbehalte zum Trotz der Grundgedanke von Schüleraustausch“, so Brandt, „insofern ist Trump ein wahres Plädoyer für den Schüleraustausch!“ In aller erster Linie ist ein Gastschulaufenthalt sicher ein ganz individuelles Erlebnis, eine persönliche Bereicherung und oftmals ein lang gehegter Traum, der nach guter Vorbereitung mit der Ausreise in Erfüllung geht. Aber der Gastschulaufenthalt strahlt aus, denn jeder Gastschüler ist auch Botschafter zwischen zwei Nationen. „Der entscheidende Punkt am High School-Aufenthalt ist der, dass man bereit ist, sich unvoreingenommen auf ein anderes Land, andere Lebens- und Denkweisen einzulassen und offen auf Menschen zuzugehen“, weiß Brandt. „Man mag Trumps Verkörperung der USA und seine Politik kritisieren oder gar verabscheuen, aber man kann Land und Leute trotzdem auf einer persönlichen Ebene lieben und so im Kleinen dazu beitragen, dass Menschen zweier Nationen mehr Verständnis für einander haben“, lautet der klare Appell von TravelWorks.

US-amerikanische Gastfamilien suchen interkulturellen Austausch

Last but not least sind die Gastfamilien, bei denen Gastschüler heute, also während der Präsidentschaft von Trump leben, dieselben Gastfamilien bei denen Schüler auch unter einem anderen Präsidenten gewohnt hätten und zum Teil haben. Es sind Familien, die sich und ihr Haus ganz bewusst einem ausländischen Gast öffnen – unentgeltlich für Tausende Gastschüler jährlich, die sich auf die interkulturelle Erfahrung freuen und die sich einem rigiden Prüfverfahren unterzogen haben, um als Gastfamilie fungieren zu dürfen.
Hunderte Schüler haben ihren Gastschulaufenthalt in den USA unter Obama gestartet und setzen ihn jetzt unter Trump fort. „Kein einziger unserer Schüler wollte den Aufenthalt abbrechen“, so Brandt. „Sie fühlen sich längst als Teil ihrer Community und sie werden nach ihrer Rückkehr ein Amerika im Herzen tragen, bei dem Trump wahrscheinlich eher eine Randfigur darstellt.“


Unsere Partnerorganisation CIEE – mit der wir seit über 10 Jahren unser High School USA Programm anbieten – hat ebenfalls ein Statement zur aktuellen Situation abgegeben:

CIEE Statement on Exchange Programs to the U.S.

Since 1947, CIEE has brought together people from different backgrounds to humanize international relations, increase global harmony, and nurture peace around the world. For 70 years we have held that through the exchange of ideas and experiences, we can foster understanding and mutual respect that will enable people to embrace their differences and celebrate their common ground.
This mission – to advance peace between people from all nations, regardless of religious, ethnic, or cultural backgrounds – has never been more important than it is today. International exchange is an enduring American institution, and CIEE is committed to protecting and advancing its long and strong legacy. We are actively working with internal staff, colleagues at The Alliance for International Exchange, and advisors in Washington D.C. to respond to the rapidly changing landscape in international exchange, and to engage in discussions with key members of Congress and the Trump administration. As the national conversations continue, CIEE and its partners will remain at the table to ensure our voices – and the voices of our participants around the world – are heard. We are confident that J-1 and F-1 visas will be a part of this landscape for decades to come. We are very excited to welcome future CIEE participants to the U.S. This sense of excitement – and the knowledge that exchanges are more critical than ever before – is shared amongst hosts in the U.S.
Host families, schools, American businesses and other individual and organizations recognize the importance of this work and these opportunities. We know that CIEE participants will have an extremely positive and enriching experience during their time here – as will the Americans that they interact with while in the U.S.


Schau dir hier deine Möglichkeiten für einen Schüleraustausch in den USA mit TravelWorks an: www.travelworks.de/schueleraustausch-usa

 

Lisa Scholz

Lisa ist Teil des Marketing-Teams bei TravelWorks. Obwohl sie davon überzeugt ist, dass sie in Neuseeland bereits den schönsten Platz auf Erden gefunden hat, gibt es noch viel zu viele Orte, die erkundet werden wollen. Wohin es als nächstes geht, ist noch offen. Dank der täglichen Arbeit mit Texten und Bildern aus allen Ecken und Enden der Welt mangelt es zumindest nicht an Inspiration.

2 Kommentare

  1. Pingback: Schüleraustausch: Herzlich willkommen in den USA!

  2. Pingback: Schüleraustausch unter Trump - Was denken unsere Teilnehmer? - Entdecker Blog

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