Finde Deine Gastfamilie

Finde Deine Gastfamilie

Wie finde ich eine Gastfamilie?

Natürlich musst du die passende Gastfamilie nicht selbst suchen. Sobald du dich für eines unserer Programme angemeldet hast, machen wir uns auf die Suche nach der richtigen Familie für dich. Unsere Partner vor Ort stehen im engen Kontakt mit den Austauschfamilien, von denen viele bereits mehrere Jahre junge Menschen aus dem Ausland als Gast in ihrer Mitte willkommen heißen.

Aber auch du kannst etwas tun, um die Suche zu erleichtern. Je mehr du in den Bewerbungsunterlagen über dich schreibst, umso besser können wir die richtige Gastfamilie für dich finden.Dabei geht es nicht nur um Fragen von Allergien oder ob du vor Hunden Angst hast. Natürlich ist auch das wichtig, aber für die Gasteltern ist auch spannend, was für ein Typ du bist: Bist du abenteuerlustig und gerne unterwegs oder hast du vielleicht besondere Hobbies?

Deine Gastfamilie - Mutter, Vater, Kind und Hund?

Die typische Gastfamilie gibt es nicht - Familien im Ausland sind so verschieden wie bei uns auch. Es gibt Gasteltern, die fünf Kinder und zwei Hunde haben. Auch Schweine, Kanarienvögel, Alligatoren und Hühner haben wir schon gesehen.

 

Gastfamilie Unsere Gasteltern sind alleinstehend oder verheiratet, haben Kinder unterschiedlichen Alters oder nicht. Allen ist eines gemeinsam: Sie möchten ihre Kultur mit dem neuen Familienmitglied teilen und gleichzeitig etwas über eine andere Lebensweise erfahren. Das Leben mit den Gasteltern kann völlig unterschiedlich ausfallen – je nach 

Familienkonstellation, den Persönlichkeiten der Familienmitglieder und der Programmteilnehmer, je nach Ort, Land und Kultur. Für dich wird das Leben in einer Austauschfamilie ein spannender Einblick in eine neue Welt.

 

Deine neue Familie wird dich in jedem Fall herzlich in ihren Kreis aufnehmen und dich dabei wie alle Familienmitglieder auch in die häuslichen Pflichten mit einbeziehen – Gasteltern sind keine Hotels mit festgelegten Serviceleistungen.

Wie werden die Gasteltern ausgesucht?

Um möglichst bald eine passende Gastfamilie für dich zu finden, arbeitet ein ganzes Netz von Betreuern in all unseren Gastländern für uns. Sie besuchen die Gasteltern zu Hause und reden mit den Familienmitgliedern über ihre Vorstellungen und unsere Erwartungen. Grundvoraussetzungen für die Auswahl unserer Gastfamilien vor allem für einen Schüleraustausch sind

  • ein normales Sozialgefüge
  • geordnete häusliche und
  • hygienische Verhältnisse sowie
  • ein ausreichendes Familieneinkommen, das die Aufnahme eines Gastschülers zulässt

Sobald sich eine Familie dafür entschieden hat, einen Schüler bzw. eine Schülerin bei sich aufzunehmen, füllen die Gasteltern, genau wie unsere Programmteilnehmer, ausführliche Unterlagen aus.

Was bekommen sie für die Aufnahme von Gastschülern?

Eine Gastfamilie in den USA Warum sich eine Familie dafür entscheidet, einem Jugendlichen aus einem fremden Land eine Zeit lang ein Zuhause zu geben, kann ganz unterschiedliche Gründe haben. Geld spielt dabei eher eine untergeordnete Rolle.

Die meisten Gastfamilien sind an der Kultur und Lebensweise ihres Gastkindes interessiert, vielleicht weil sie schon mal in dessen Heimatland waren oder schon immer dorthin reisen wollten. Sie wollen häufig etwas über dich und deine Heimat erfahren und auf diese Weise selbst eine andere Kultur kennen lernen.

 

Beim Schüleraustausch nehmen Gastfamilien in den USA und Brasilien Austauschschüler unentgeltlich auf. Gastfamilien in England und in anderen Zielländern erhalten traditionell eine Aufwandsentschädigung für die Aufnahme und Verpflegung des neuen Familienmitgliedes. Dies ist in der Regel auch bei einer Sprachreise mit Gastfamilie der Fall. Bei einem Au Pair Aufenthalt arbeitest du ja quasi für die Gasteltern, sie bekommen daher kein Geld sondern bezahlen dich durch Unterkunft und Verpflegung sowie in der Regel mit einem kleinen Taschengeld.

Schüleraustausch Organisationen: Das bietet TravelWorks

Ganz gleich, ob dich dein Schüleraustausch ans andere Ende der Welt nach Neuseeland, Australien oder in die USA oder in die europäische Nachbarschaft nach Irland, England oder Spanien führt, mit TravelWorks als Organisation für deinen Schüleraustausch wirst du dich nie allein fühlen.

Auch deine Eltern wollen, dass du in guten Händen bist - wenn es im Ausland Probleme gibt, möchten sie einen kompetenten Partner an deiner Seite wissen, der schnell zur Stelle ist und dich mit den Schwierigkeiten nicht im Stich lässt. Bei TravelWorks kannst du dir der Unterstützung deiner Austauschorganisation immer zu 100% sicher sein.

Dazu gehört für uns nicht nur da zu sein, wenn es brennt, sondern auch, dich ideal auf deine Zeit im Ausland vorzubereiten. Sei es durch persönliche Beratungsgespräche oder das Vorbereitungstreffen mit anderen zukünftigen Austauschschülern.

Erster Kontakt mit der Gastfamilie

Sobald eine passende Familie für dich gefunden wurde, erhältst du deine Platzierungsunterlagen. Die darin enthaltenen Informationen sind unterschiedlich umfangreich. Die Mappen von US-amerikanischen Familien zum Beispiel sind sehr umfangreich und enthalten sogar Infos über das Wetter in der Region oder über die am nächsten gelegene Stadt. Meistens findest du in deinen Platzierungsunterlagen, egal für welches Land, die Adresse und Kontaktdaten deiner Gasteltern, Beschreibung der Familienmitglieder und ein paar Fotos.

Kontaktaufnahme mit der Gastfamilie

Nachdem du schon einen ersten Blick auf deine zukünftige Gastfamilie werfen konntest, bist du bestimmt neugierig, wie sie so ist. Du kannst der Familie einen Brief oder eine E-Mail schreiben oder sie anrufen. So tretet ihr direkt in Kontakt und lernt euch schon ein bisschen kennen. Am besten geht das, wenn du die Gastfamilie anrufst. Das ist immer sehr aufregend und bestimmt bist du davor ganz nervös, aber deine Gastfamilie wird sich freuen, dich zu hören und erwartet auch kein Gespräch in perfektem Englisch.

 

Ansonsten kannst du natürlich auch eine E-Mail schreiben, das ist bei einigen Ländern mit der Zeitverschiebung etwas einfacher und du kannst mit deiner Gastfamilie noch ein paar Fotos austauschen.

Auf eine Kontaktaufnahme über soziale Netzwerke wie Facebook solltest du aber lieber verzichten. Wenn du dort mit einem Mitglied deiner Gastfamilie befreundet bist und auf Fotos zu sehen bist, die sie eigentlich nicht sehen sollte und die eine schlechte Seite von dir zeigen, kann das euer Verhältnis schon vor dem persönlichen Kennenlernen belasten.

 

Wenn du bereits mit deiner Gastfamilie geschrieben oder telefoniert hast, könnt ihr auch Skype-Namen austauschen und euch im Videochat live sehen und unterhalten.

Dadurch, dass du deine Gastfamilie schon vor der Abreise kennen gelernt hast, fühlst du dich bei deiner Ankunft nicht so fremd. Ihr könnt Fotos austauschen und du kannst deiner Gastfamilie ganz viele Fragen stellen, die dir bestimmt schon unter den Nägeln brennen. Vielleicht entdeckt ihr sogar ein paar Gemeinsamkeiten, auf die ihr bei euerm Zusammentreffen aufbauen könnt.

Was, wenn man mit den Gasteltern nicht klar kommt?

In den ersten Wochen und Monaten treffen unsere Teilnehmer in ihrem neuen Umfeld manchmal auf Gewohnheiten, die ihnen bis dahin unbekannt waren und die sie nicht immer so einfach akzeptieren können. Immerhin taucht man - je nach Land - in eine vollkommen andere Welt ein. Kein Wunder also, dass am Anfang nicht alles so einfach ist. Den Gasteltern geht es aber umgekehrt möglicherweise ebenso.

 

Das Wichtigste ist, miteinander zu reden, sich über seine Gefühle zu verständigen und zu versuchen, eventuell auch mit den Betreuern, gemeinsam Lösungen zu finden. In begründeten Fällen, wenn es keine Einigung mehr gibt, mit der alle leben können, ziehen wir einen Wechsel der Gastfamilie in Betracht. Das sollte aber immer der letzte Weg sein, den wir gehen. Sollte es zum Gastfamilienwechsel kommen, sind wir selbstverständlich bemüht, dir neue Gasteltern in der Nähe deines Aufenthaltsortes zu besorgen.