dive times = good times

Traditionelles fidschianisches Floß

sunset at mango bay with our raft in the backgroundZurück aus dem Dorf bin ich nun wieder an der Coral Coast gelandet. Diesmal allerdings nicht im Beachhouse, was mich letztes Mal schon aus den Socken gehauen hat. Nun kommen wir ein paar Kilometer südlich im „Mango Bay“ unter und das ist (sofern das noch möglich ist) nochmal eine Nummer besser. Auch 100 % Beachfront, aber einfach die Menschen hier sind ewig chillig. Man kann sich hier den ganzen Tag verquatschen, mit dem Personal und anderen Backpackern…. und für mich ganz wichtig: Das Essen ist superb 😀 viel Früchte, viel Locales, aber auch Indisches, Steaks, Pasta … alles vorzüglich. Papa, du kannst also beruhigt sein, gegessen wird genug. Hinzukommt, dass ich mit einer Fidschianerin (?!) reise, die mich permanent höflich nötigt zu essen, Milkshakes zu trinken. Wehre mich nur Zucker in meinen Kaffee zu machen 😀 Kein Wunder, dass die Hälfte der Leute auf Fidschi an Diabetes leidet.

making jewelery from a coconut

Einziges Mancko: mein Kindle + Parfüm wurden mir aus dem Dorm geklaut, aber Elizabeth, die Frau des Managers hat mir direkt paar Bücher ausgeliehen, um mein Lesebedürfnis zu decken und so lese ich nun „visit sunny chernobyl“ 🙂

Doch, was meine Laune nach dem Chaos der letzten Woche auf einem Hoch hält, ist, dass nun endlich wieder getaucht wird und das auch wieder mit dem gleichen Dive Instructor wie vor 2 Wochen: Alex. Wenn sich einer mega viel Gedanken macht, dann er! Er hat super viel Eigeninitiative gezeigt, um das Tauchen mit Riffschutz zu verbinden. So haben wir die vergangene Woche Moorings gesetzt, also am Meeresboden befestigte Seile +  Boye, woran Tauchboote und Co anbinden können und so nicht jedes Mal, wenn sie rausfahren einen Anker auf´s Riff schmeißen müssen. Doch dazu muss erstmal ein perfektes Plätzchen gespottet werden, denn die Ausrichung auf Grund von Strömung muss stimmen und natürlich sollen so wenig Korallen wie möglich beschädigt werden.

Neben dieser Aufgabe habe ich auch noch die bösen Drupella-Schnecken von Korallen geflückt, denn diese futtern diese und knabbern so Stück für Stück das ganze Riff kaputt. Hab die Woche das Gefühl wirklich Konservationsarbeit geleistet zu haben und mich dementsprechend nützlich gefühlt. Zudem habe ich in neuen atemberaubenden Plätzen getaucht und bin einer Schildi so nah wie noch nie gekommen. Am Freitag durfte ich dann sogar in der „soft coral captital of the world“ (Beqa) tauchen.

building a bilibiliMeine Woche sah so aus, dass ich morgens immer zwei Tauchgänge gemacht hab und den Mittag im Mango Bay mit Volleyball und Tischtennis spielen und in der Hängematte abchillen verbracht hab. Easy peasy! Dazu ein Obstsäftchen mit Ingwer und Mopo ist glücklich 😀

bamboo for the bilibiliNun ist das Wochenende das Osterwochenende und neben dem leckeren Lindthasen fehlt mir natürlich meine Familie! Tatsächlich wird hier mit Bespaßung versucht jegliches Heimweh zu vertreiben, so haben wir dann auch aus Kokosnüssen Schmuck gebastelt und mit einem Underground Oven (lovo) gekocht, ein traditionelles Floß (bilibili) gebaut. Am Ostersonntag stand dann auch ein Besuch in ein nahegelegenes Dorf an und ich muss sagen, vielleicht pack ich mir noch so einen goldigen fidschianischen Satansbraten ein. Die Kinder hier sind so herzallerliebst und so einfach zu beschäftigen. Hab ihnen beigebracht mit einem Grashalm zu pfeifen 😀 damit waren sie so fröhlich und wollten mich abends gar nicht mehr gehen lassen.

eating the food from the lovo - delicious

Schade, dass Adrian das alles leider nicht miterleben kann! Wäre schön ihn noch bei mir zu haben. Oni & ich denken sind schon etwas traurig, dass er uns so plötzlich verlassen muss. Nun hab ich Einzelbetreuung und fühle mich gar nicht wie 25, sondern eher wie 16, wenn überhaupt. 😀

Bin auf die nächsten Tauchgänge gespannt und freue mich besonders auf die chilligen Tage hier im Mango Bay. Die Hälfte meines Fidschi-Abenteuers ist also schon rum. 3 weeks to go….

Mango Bay, Fidschi

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Mango Bay, Fidschi -18.233593, 177.788938 Mango Bay, Fidschi

Simone Endres

Simone wohnt in Köln und studiert dort Biologie. Ihre Hobbys sind Sport (Laufen), Freunde treffen, Lachen, Wandern, ab und an Tanzen, Lesen, tatsächlich auch die Biologie zu studieren und natürlich das Reisen! Sie träumt davon, jede Ecke unserer schönen und spannenden Erde zu erkunden und dafür räumt sie gerne ein Urlaubssemester ein! Ihr Traum wurde wahr, denn wir haben sie 2013/2014 auf eine Weltreise geschickt!

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