Naturwunder – New7Wonders of Nature

Die Natur selbst bietet so viele beeindruckende Orte und Phänomene, dass man sie kaum aufzählen kann. Dennoch wurde der Versuch gewagt auch hier eine Liste der beeindruckendsten Naturwunder zu erstellen. In einer weltweiten Umfrage wurden 2007 die sieben Naturwunder gekürt. Einige der ausgewählten Orte sind erst provisorisch und gleichzeitig gab es Kritik an den Erhebungsmethoden durch die New7Wonders Foundation. Doch eine Sache zeigt sich hier ganz deutlich: Unsere Erde hält so viele wundervolle Plätze bereit, die es zu besuchen und zu schützen gilt.

Die sieben Naturwunder

Halong Bucht in Vietnam

naturwunder-halong-bay-2An Deck des Schiffes, entspannt in der Liege liegend, werden die schwarz-weißen Kalkfelsen der Halong Bucht mit etwas Fantasie zu Fabelwesen und anderen verknorrten Gestalten. Die Bucht von Halong beherbergt über 3000 Kalksteininseln, zwischen denen täglich hunderte Touristenboote durchs Wasser schippern und die vielen ausgewaschenen Kalksteinhöhlen besichtigen. Durch bunte Lichter bestrahlt, geben die Stalagmiten und Stalaktiten in den Höhlen der Atmosphäre einen mythischen Anklang. Diese gewisse Magie macht die Halong Bucht zu einem neuen Wunder der Natur.

Jejudo in Südkorea

Einfach einzigartig ist die Vulkaninsel Jejudo an der Südspitze Südkoreas. Die fast 2.000 km² große Insel ist zugleich die kleinste Provinz Südkoreas und besteht ausschließlich aus vulkanischem Gestein. Der erloschene Vulkan Hallasan ist heute der größte Berg Südkoreas und thront mit 1950 Meter in der Mitte der Insel. Im Krater des Vulkans hat sich im Laufe der Jahrhunderte ein Kratersee gebildet, der ebenso wie die Region, um den Berg zum Naturschutzgebiet erklärt worden ist. Die Landschaft der Insel besticht durch raue Felsblöcke, die in einem grünen Bett aus Gras, Farn und Bäumen gemütlich zu ruhen scheinen. Neben dem einzigen Wasserfall Asiens der direkt ins Meer mündet, gibt es hier zudem den buddhistischen Yakcheonsa Tempel zu bestaunen.

Tafelberg in Südafrika

Majestätisch ist das Attribut, das den Tafelberg in seiner Gesamtheit am besten erfasst. Denn wie ein König steht er an der Südspitze Afrikas und begrüßt mit seinen mächtigen 1087 Metern Höhe sowohl Schiffsreisende, Autofahrer aus dem Landesinneren und Flugreisende schon von Weitem. Wie groß die Ehrfurcht und Begeisterung der Einheimischen und Reisenden ist, sieht man daran, dass der Tafelberg das einzige Naturwunder der Erde ist,  nachdem ein Sternbild benannt wurde: „Mensa“ heißt diese Sternenkonstellation. Sie ist nur am Firmament auf der südlichen Halbkugel sichtbar.

Der Regenwald im Amazonas

Grün, bunt, laut. heiß und nass. Das ist der Regenwald im Amazonasgebiet, der sich über zehn verschiedene Länder Südamerikas ausbreitet. Von Brasilien, über Peru bis nach Venezuela bieten tausende Arten Farngewächse, über 60 Meter hohe Bäume und verschiedenste Orchideenarten unzähligen Tieren und Insekten ein Zuhause. Wie unzählig die Artenvielfalt in diesem Naturwunder wirklich ist, zeigt die große Anzahl noch unentdeckter Tierarten, die in den Tiefen des Urwaldes vermutet werden. Unüberwindbare Schluchten und Wasserfälle dürften dafür sorgen, dass der Amazonas-Regenwald seine Geheimnisse auch weiterhin wohl behüten wird.

Komodo Nationalpark in Indonesien

Der bekannteste Einwohner dieser Insel, der Komodowaran, ist für die Gründung des Nationalparks verantwortlich. Die gefährliche Echse findet sich nur hier auf dem Inselarchipel, in dem der indonesische Komodo Nationalpark liegt. Mit bis zu drei Metern Länge und 70 Kilo Gewicht ist der Komodowaran die größte Echse der Erde und kann Beutetiere von beeindruckender Größe, beispielsweise Hirsche, zur Strecke bringen. Die ansässige Bevölkerung sieht die Warane als Bedrohung für ihr Vieh. Andererseits stellen die Tiere die Hauptattraktion für Touristen dar.

Iguazú Wasserfälle in Argentinien

iguazu-falls-naturwunder-rAus dem „Rachen des Teufels“ fallen die Wassermassen 80 Meter in die Tiefe. „Devil´s Throat“ ist der Name des größten Wasserfalls der Igazú-Fälle, die die Grenze zwischen Brasilien und Argentinien markieren. Insgesamt  275 kleine, große, breite und schmale Wasserfälle stürzen sich an der Grenze die verschiedenen Plateaus herab. Durch die aufgewirbelten Wassernebel legt sich nicht selten ein Regenbogen quer über die Fälle, die auf allen Seiten von tiefsten Regewäldern umgeben sind.

Puerto Princesa – Underground River auf den Philippinen

Wie für einen Indiana Jones Film gemacht, scheint diese unterirdische, kilometerlange Grotte, die mit Schiffen befahren werden kann. 8,2 Kilometer Länge misst der unterirdische Strom im  Puerto Princesa Subterranean River National Park auf den Philippinen und bietet somit eine spektakuläre Ansicht für alle Unterseefahrer. Die Grotten liegen versteckt am Fuße der im kristallblauen Wasser stehenden Kalkfelsen, die mit ihren Farn und Moos überwachsenen Vorsprüngen aussehen, wie aus einer Fabelwelt.

TravelWorks-Team

Für das Team von TravelWorks heißt Reisen mehr als nur Tourist sein: Nicht auf der Oberfläche schwimmen, sondern ins Geschehen eintauchen. Wir sind selber mehrere Jahre im Ausland gereist und geben unsere Erfahrungen gerne aus erster Hand an Euch weiter. Daher versorgen wir Euch hier mit spannenden Artikeln sowie hilfreichen Informationen zur Vor- und Nachbereitung Eures Auslandsaufenthaltes und verhelfen Euch so zu einem unvergesslichen Abenteuer.

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