Erfahrungsbericht: Sprachreisen Costa Rica

Wir haben unsere Teilnehmer Naomi, Daniela und Harald gefragt, wie ihnen ihre Spanisch-Sprachreise nach Costa Rica gefallen hat: 

 1. Wie hat dir der Kursort gefallen?

Naomi: Manuel Antonio hat mir sehr gut gefallen. Die Nähe zum Strand war sehr praktisch und das Personal vom Hostel war sehr herzlich. Ich war im Nationalpark Manuel Antonio, auf der Isla Tortuga, hab eine Kayak Tour durch die Mangroven gemacht, den Hafen von Quepos angeschaut und eine Tagestour zum Vulkan Irazu.

Harald: Ich war an zwei Standorten der Spanisch-Sprachschule: Zuerst in San José, der Hauptstadt von Costa Rica: Die Sprachschule ist nur ca. 100m von der Panamericana entfernt. Daher ist dort entsprechend viel los. Wer es gern turbulent haben will, ist dort gut aufgehoben. Mit dem Bus ist man auch schnell im Zentrum und auch Ausflüge sind einfach organisiert (die können direkt bei der Sprachschule gebucht werden). So war ich dann auch auf dem Vulkan Poás, habe die Doka Kaffee Plantage besucht und auch die „Guided Tour La Paz Waterfall Gardens“ mit ihren vielen Tieren und tropischen Pflanzen mitgemacht. Dann in Manuel Antonio, Quepos, an der Pazifikseite von Costa Rica: Viel entspannter und schon ziemlich tropisch. Hauptattraktion ist natürlich der Sandstrand von Manuel Antonio. Dort den Strand genießen oder vielleicht etwas surfen, das ist „Pura Vida“. in wenigen Minuten ist man ja von der Sprachschule mit dem Bus am Strand. Und es gibt dort auch Abschnitte, die etwas einsamer sind. Deshalb hab ich hier auch nur einen Ausflug gemacht: „Canopy Safari“. Mit zip-Lines und Abseilen kreuz und quer durch den tropischen Regenwald. Recht lustig, leider nur etwas kurz und zu schnell vorbei.

Daniela: Manuel Antonio ist ein sehr touristischer Ort. Mein Glück war, dass ich zur Nebensaison da war. Der Ort ist sehr klein, bietet aber jeden Menge abenteuerreiche Touren, einen schönen Nationalpark mit exotischen Tieren und einen schönen Strand. Ich konnte sehr viel sehen während meines Aufenthaltes, habe White Water Rafting- Touren gemacht und war am Strand surfen.

2. Wie hat dir deine Sprachreise gefallen?

Naomi: Ich habe wirklich viel Grammatik gelernt und das Personal der Schule war außerordentlich hilfsbereit. Die Gruppengröße war durchgehend klein und gut und wir hatten mit unserer Lehrerin Jennifer sehr viel Spaß. Das Gebäude der Schule war auch gut und des Ausblick einfach fantastisch. Auch gut fand ich, dass die ausgefallenen Stunden der Feiertage nachgeholt wurden. Im Großen und Ganzen war ich wirklich zufrieden.

Harald: Es war einfach ideal, meine Sprachreise zu teilen und an zwei verschiedenen Orten je eine Woche mit jeweils anderen „Profesores“ zu lernen. Das bringt Abwechslung. Und als Spanisch-Neuling habe ich die Wiederholungen sehr geschätzt. Und hab´ gleichzeitig zwei Seiten von Costa Rica kennen gelernt.

Daniela: Allgemein bin ich von der Reise und dem Land begeistert. Obwohl ich absoluter Anfänger war, kann ich nun doch einiges auf Spanisch verstehen.

3. Was war dein schönstes/witzigstes Spracherlebnis?

Naomi: Ich hab an der Krokodilbrücke vier Mexikaner getroffen, die mich mit nach Manuel Antonio genommen haben. Dort konnte ich das erste Mal richtig mein Spanisch ausprobieren. Es war eine wirklich witzige Fahrt.

Harald: Während eines tropischen Regengusses wollte ich der „Mamá“ meiner Hostfamilie in Quepos, bei der ich gewohnt habe, zurufen: „Muchos lluvia!“ (Viel Regen!), habe aber irrtümlich das ähnliche Wort „novia“ (Freundin) verwendet. Sie hat mich dann etwas verwundert angeschaut und nach den vielen Freundinnen Ausschau gehalten. Wir haben dann viel gelacht.

Daniela: Auf meiner privaten Weiterreise konnte ich einem spanisch-sprechenden Touristen in der Landessprache eine Frage beantworten.

4. Beschreibe in 1-2 Sätzen dein schönstes Auslandserlebnis!

Harald: Da ich zuvor noch nie in Costa Rica war, war für mich auch alles neu und interessant.

Daniela: Ich hatte so viele schöne Momente, Erlebnisse und Begegnungen im Ausland. Ich kann mich leider nicht entscheiden, welches ich hier in einem Satz erzählen sollte.

5. Welche Tipps oder Anregungen würdest du zukünftigen Teilnehmern geben?

Naomi: Unbedingt noch eine Woche zum Rumreisen anhängen, da es in Costa Rica so viele schöne Orte gibt, die man mit einer 5-Tage Schulwoche nicht bereisen kann.

Harald: Auch wenn es die gleiche Sprache ist, sprechen Menschen nun mal verschieden. Und so meine ich, dass es zum Erlernen einer Sprache von Vorteil sein kann, mit verschiedenen Lehrer/innen zu arbeiten. Und am besten geht das dann an verschiedenen Standorten, so wie eben hier in Costa Rica mit der Sprachschule. Anfangen in der Großstadt San José und dann ab an die Pazifikküste bei Manuel Antonio. Das war für mich prima! Etwas Englisch-Kenntnisse sind hier als Umgangssprache vorteilhaft, in der Schule wird aber nur Spanisch gesprochen. (… das hört sich aber schwerer an, als es ist…).

Daniela: Informiert euch ausreichend über die landestypischen Gegebenheiten, macht euch auf ein intensive Lernerlebnis bereit und taktet eueren Zeitplan gut durch, wenn ihr neben der Schule was vom Land sehen wollt.


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Dieser Artikel ist Teil der Reihe „TravelWorks loves Costa Rica“.

Steffi Stadon

Steffi ist als Redakteurin bei TravelWorks unterwegs. Als Backpacker in Australien hat sie in doppelter Hinsicht Feuer gefangen - nicht nur für die Landschaft sondern auch für einen Aussie. Gemeinsam pendeln sie zwischen Europa und Ozeanien hin und her. Der Rest der Welt kommt aber nicht zu kurz für Entdeckungen. Über den großen Teich soll es als nächstes gehen.

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