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Kurzstudium in Kanada – Die ersten Tage

Acht Wochen Kurzstudium in Vancouver – Lorenz hat für zwei Monate im Westen Kanadas gelebt und studiert. Am Greystone College belegte er den Kurs Business Communication und lebte währenddessen bei einer Gastfamilie. Das kanadische Leben, den Unialltag und alles andere teilt er hier mit uns. Wir sind gespannt auf seine Erlebnisse während seiner “Campus Experience“. 


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Gestern angekommen, hat mich meine Gastfamilie gleich am Flughafen empfangen. Cool, wenn man ankommt und weiß, dass da jemand ist, der auf einen wartet! In meinem Fall war das Mimi Wong, meine Gastmutter. Koffer rein in ihren BMW und ab nach East Vancouver, 11 Meilen von Vancouver Downtown entfernt zu ihrem Haus.IMG_20160602_180105

Die Kommunikation ist gar kein Problem, wir quatschen über den Flug, über Deutschland und das Wetter und ich hab überhaupt keine Probleme, das kanadische Englisch zu verstehen. Unser Haus ist knuffig, die Umgebung erinnert an eine typische amerikanische Nachbarschaft – wie in einem Film. Ein Hund, zwei Katzen, Frau Wong, die Tochter Megan und der Sohn Joey , werden meine Familie sein für die nächsten acht Wochen. Ich bin schon sehr gespannt. Mein Zimmer liegt im Erdgeschoss, nicht besonders groß, aber das reicht mir vollkommen.

Netterweise hat Frau Wong mit gleich noch einen Willkommens-Kuchen gebacken, da hab ich mich gleich noch heimeliger gefühlt. Und über mein Gastgeschenk – Lebkuchen und Wein, wie könnte es bei mir als Franken anders sein – hat sie sich auch gefreut.

Erster Tag in Vancouver!

IMG_20160525_074327Aufstehen um 7.30 Uhr fällt mir dank Jetlag noch leicht, schnell duschen (das Bad teile ich mir übrigens mit Joey) und den ersten Kaffee trinken und ab geht’s nach Vancouver Downtown. Im Bus steige ich erstmal zu früh aus – super, zu spät am ersten Tag. Macht nicht viel. Im College ist viel los als ich ankomme, anscheinend beginnen heute viele Kurse.

Dass der Unterricht gleich am ersten Tag beginnt, hätte ich nicht gedacht, stört mich aber nicht. Mein Kurs besteht zum größten Teil aus Brasilianern. Alle Leute sind älter als ich, trotzdem verstehe ich mich auf Anhieb mit ihnen. Gemeinsames Mittagessen gibt’s vom Stand vor dem College: eine sogenannte “K-Box”, bestehend aus Hühnchen mit Gemüse und Reis – sauteuer aber lecker.

Die Uni ist um 14.30 Uhr vorbei. Auf dem Plan standen heute organisatorische Sachen (ja nicht zu spät kommen!). Außerdem haben wir kurz die Kursthemen für die nächsten vier Wochen durchgesprochen. Danach schlendere ich noch kurz durch Vancouver Downtown. Schon auf den ersten Blick beeindruckt die Stadt und erinnert mich wieder an eine amerikanische Großstadt. Ich schlendere die Hasting Street rauf und runter und bin erstaunt über die vielen Möglichkeiten zum Essen – da hab ich einiges zu probieren!

Dann geht’s wieder heim. Der Weg ist kein Problem und ich nehme die gleiche Buslinie, mit der ich gekommen bin. Das dauert normalerweise eine halbe Stunde, ich steige aber ein paar Stationen vorher aus und schaue mich noch etwas in meiner Nachbarschaft um. Zu Hause angekommen wartet schon das Abendessen auf mich und ich unterhalte mich noch kurz mit den Wongs. Ich spüre den Jetlag und schlafe schon um 9 Uhr ein, während ich über die heutigen Ereignisse nachdenke.


Du möchtest mehr über das Campus Experience-Programm von Lorenz erfahren? Dann entdecke Deine Möglichkeiten des Kurzstudiums auf unserer Website. 

Neugierig, wie es weiter geht? Dann lies hier den zweiten Beitrag von Lorenz

Von Steffi Stadon

Steffi ist als Redakteurin bei TravelWorks unterwegs. Als Backpacker in Australien hat sie in doppelter Hinsicht Feuer gefangen - nicht nur für die Landschaft sondern auch für einen Aussie. Gemeinsam pendeln sie zwischen Europa und Ozeanien hin und her. Der Rest der Welt kommt aber nicht zu kurz für Entdeckungen. Über den großen Teich soll es als nächstes gehen.

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