Outdoor Education – Mika erklärt…

Mika ist Austauschschüler in Neuseeland gewesen und hat lebhaft von seinen Erlebnissen vor Ort berichtet. Hier findet ihr einen kleinen Ausschnitt aus seinem Reisebericht in dem er euch einen Einblick gewährt, wie eurer Schulaufenthalt mit Outdoor Education gestaltet sein könnte. Viel Spaß damit. 

Kia Ora!
Wie man im Titel ja schon sieht, habe ich gedacht, dass ich euch heute mal was über Outdoor Education erzähle. Outdoor Education wird in manchen Schulen in Neuseeland (hauptsächlich auf der Südinsel) als ein ganz normales Schulfach angeboten. Dieses besteht aus verschieden Aktivitäten wie Kajakfahren, Mountainbiking, Klettern, River Crossing, Caving, Tramping und vielen anderen Outdoor Aktivitäten. An meiner Schule (Waimea College) wird zusätzlich eine spezielle International Outdoor Education Klasse angeboten, was einer der Hauptgründe war, weshalb ich mich für das Waimea College entschieden habe.
Hier ein kleiner Überblick was ich in meiner Zeit am Waimea College alles erlebt habe:

 

Term 1  (Kajakfahren auf dem Fluss)

Der erste Term fängt mit Kajak an, da das Wetter hier einfach noch am besten ist. Als Erstes haben wir im Schulpool ein paar Grundtechniken für die kleinen Flusskajaks erlernt. Unter anderem wie man richtig paddelt, wie man lenkt oder wie man sich befreit, wenn man von Stromschnellen umgeworfen wird und sich dann wieder umdreht, ohne das Kajak zu verlieren.
Nachdem wir dann die Grundtechniken drauf hatten, durften wir endlich in den richtigen Fluss, was echt ein cooles Erlebnis war,  auch wenn es echt anstrengend und am Anfang auch ziemlich schwierig war.

 

Term 1 (Kajakfahren auf dem Meer)

Nach der Kajak-Einheit auf dem Fluss, kamen wir dann zu den Kajaks, mit denen man auf dem Meer paddelt, welche deutlich schwerer und größer sind. Außerdem sitzt man zu zweit und nicht alleine darin. Kajakfahren auf dem Meer ist auch echt cool, obwohl ich persönlich Kajakfahren auf dem Fluss bevorzuge. Dabei geht es mehr um Kontrolle und Reaktion, als um Kraft und Ausdauer. Die Kajak-Einheit haben wir dann mit einem Tagesausflug in den Abel Tasman (nächster Nationalpark) verbunden, welcher einfach eine wunderschöne Landschaft zu bietet hat.

 

 

Term 1 (Tramping)

Die letzte Einheit in Term 1 war dann Tramping (bisschen aufregenderes Wandern), worauf ich persönlich nicht allzu sehr steh, aber man kann nicht alles mögen. Hierbei sind wir einfach irgendwo hingewandert, wobei wir ab und zu auch mal einen Fluss oder eine kleine Schlucht überqueren mussten. Am Ende warteten meistens irgendetwas Nettes zur Belohnung auf uns (z.B. Wasserfälle oder auch mal eine Brücke, von der wir springen durften (ins Wasser)). Gegen Ende haben wir uns dann auf unseren 3-Tages-Tramping-Trip vorbereitet. Um darauf gut vorbereitet zu sein, haben wir eine Einweisung in Überlebenstechniken in der Wildnis bekommen.

 

Term 2 (Mountainbiking)

Mountainbiking war meine persönliche Lieblingseinheit, weil mir das einfach extrem Spaß macht (wobei man sagen muss, dass ich das auch schon ziemlich lange mache, zum Beispiel auch im Adventure Race Team in Term 1). Nelson ist einfach perfekt zum Mountainbiken. Wir haben direkt 5 Minuten von der Schule entfernt die Richmond Hills, dann den Silvian Forest und den Kaiteriteri (im Nationalpark). Am Anfang haben wir ein paar einfache Skills gelernt (scharfe Kurven, wie man am besten uphill, und downhill fährt). Zum Ende dieser Einheit waren wir dann einen ganzen Tag in Kaiteriteri, was meiner Meinung nach die beste OutdoorEd Stunde war, weil die Tracks dort einfach genial sind und perfekt für Jumps beim downhill fahren sind.

 

 

Term 2 (Klettern)

Der zweite Part war Klettern. In den ersten Stunden waren wir erst mal in der Kletterhalle, was ich persönlich jetzt nicht allzu spannend fand. Dafür fand ich dann Outdoor Klettern in Cable Bay an Klippen umso besser. Es ist einfach ein tolles Gefühl an einer Klippe zu hängen und aufs Meer hinunter zu schauen. Am Ende von Term 2 hatten wir dann noch einen 2 Tages Trip wo wir klettern und Caving waren.

Ich hoffe, ich konnte euch einen kurzen Einblick geben und euch für Outdoor Education genauso begeistern wie ich gerade begeistert bin.

 

 

 

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Wir drücken dir die Daumen!


Dieser Artikel ist Teil der Reihe „TravelWorks loves Outdoor Education“.

Redaktion

Für das Team von TravelWorks heißt Reisen mehr als nur Tourist sein: Nicht auf der Oberfläche schwimmen, sondern ins Geschehen eintauchen. Wir sind selber mehrere Jahre im Ausland gereist und geben unsere Erfahrungen gerne aus erster Hand weiter. Daher versorgen wir euch hier mit spannenden Artikeln sowie hilfreichen Informationen zur Vor- und Nachbereitung eures Auslandsaufenthaltes und verhelfen euch so zu einem unvergesslichen Abenteuer.

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