Hilfsprojekte Ecuador

Hilfsprojekte Ecuador

Erfahrungsberichte zu Hilfsprojekten in Ecuador

Du möchtest wissen, welche Erfahrungen andere Freiwilligenarbeits-Teilnehmer in Ecuador gemacht haben? Hier findest du eine Auswahl aktueller Berichte über Erfahrungen und Erlebnisse. Und natürlich freuen wir uns, nach deinem Aufenthalt als Volontär in Ecuador hier auch deinen Erfahrungsbericht zu veröffentlichen!

Madlens Erfahrungsbericht

Alter: 22
Reiseziel: Peru & Ecuador
Heimatort: Heidenau
Dein Statement? Ich hatte eine unvergessliche Zeit in Ecuador, und man kann tatsächlich sehr gut ohne Kühlschrank und mit nur zwei Stunden Strom am Tag leben.

Nachdem ich bereits einen vierwöchigen Sprachkurs in Peru absolviert hatte, ging es für mich weiter nach Ecuador. Eine Reise nach Ecuador wird immer noch in vielen Reiseführern als sehr gefährlich beschrieben. Überfälle, Krankheiten, eine schlechte Versorgung, ja selbst eine Busfahrt kann demnach zum Verhängnis werden. Und je mehr ich davon las, desto aufgeregter war ich an meinem vierwöchigen Projekt im Amazonas Regenwald teilzunehmen. Schließlich war es so weit, nach einer Nacht in Quito ging es mit dem Bus Richtung Puyo wo mich die Familie der Tierauffangstation Sacha Yacu abholte. Keiner von ihnen konnte Englisch und obwohl ich vorher Spanisch in der Sprachschule gelernt hatte, war ich trotzdem sehr unsicher. Aber da alle sehr nett waren klappte auch die Verständigung, zumindest der wesentlichen Sachen. Auf der Ladefläche des Pick-ups ging es mit dem Essen für die nächste Woche in den Regenwald. Und es regnete auch schon gleich auf der Fahrt, aber bereits die ersten Blicke auf den sich endlos bis zum Horizont erstreckenden Regenwald entschädigten. Die Unterkunft war als sehr einfach im Projekthandbuch beschrieben worden, daher war ich erleichtert zu sehen, dass es richtige Toiletten und Duschen gab. Der Strom wurde allerdings an diesem Tag nicht mehr angeschaltet und so freundete ich mich mit dem anderen Volontär bei einem Kartenspiel im Kerzenlicht an. Am nächsten Tag lernte ich dann alle anderen Freiwilligen kennen und freute mich das die meisten Englisch konnten und manche sogar noch weniger Spanisch als ich! An seinem ersten Tag bekommt jeder eine Führung über die ganze Anlage, was schon mal mehrere Stunden dauert. Ich bekam all die Tiere zu sehen, die ich in den nächsten Wochen mit versorgen würde. Von Nasenbären, über Kinkajous bis hin zu Affen und Ozelots war alles dabei. Und gleich am ersten Tag half ich mit die verrückten Papageien (die können sprechen und lachen) zu füttern und die Ozelots. Und ich lernte auch, dass meine wertvollsten Sachen hier Gummistiefel und Regenjacke waren. Unsere Aufgabe bestand jeden Morgen darin, das Essen für die Tiere vorzubereiten und sie anschließend in Teams zu füttern, damit nicht jeder zu jedem Gehege laufen muss. An den Nachmittagen gab es immer verschiedene Aufgaben, einen Tag in der Woche wurden Grashüpfer für die Affen gesammelt, oder für die Ozelots Fische gefangen. Aber hin und wieder mussten auch mal Gehege repariert und erneuert werden. Die erste Woche war tatsächlich nicht einfach. Ich hab mich noch unsicher mit den Tieren gefühlt und wie sie auf mich reagieren. Aber das wurde immer besser und nachdem ich mich daran gewöhnt hatte, dass nicht nur die Schmetterlinge, sondern auch alle anderen Insekten viel größer waren als zu Hause, hab ich mich wirklich sehr wohl gefühlt und ab der zweiten Woche wusste ich dann auch alle, teils abenteuerlichen Wege zu den Tieren. Es war eine unglaublich schöne und erlebnisreiche Zeit. Die anderen Volontäre waren alle super nett und ähnlich in Ihren Ansichten. Die Zeit hat einen sehr verbunden, weil man jeden Tag alles zusammen gemacht hat, Probleme gemeinsam gelöst hat und so viele ungewöhnliche Dinge zusammen überstanden hat. So sind Freundschaften fürs Leben entstanden. An den Wochenenden sind wir immer zusammen mit dem Bus (das Fernbussystem funktioniert sehr gut in Ecuador) in die umliegenden Städte gefahren und haben ein bisschen Zivilisation und Internetanschluss genossen. Wir hatten Zeit für ein paar Ausflüge oder Erlebnisse wie einen Swing Bridge Sprung, oder haben uns einfach nur mit Süßigkeiten für die nächste Woche eingedeckt. Ich hatte eine unvergessliche Zeit in Ecuador, und man kann tatsächlich sehr gut ohne Kühlschrank und mit nur zwei Stunden Strom am Tag leben. Natürlich war es auch manchmal ein wenig unorganisiert, aber dann haben wir die Dinge einfach selbst in die Hand genommen. Nur der Abschied war schwer, aber diese Erfahrung war eine der schönsten die ich in meinem Auslandsjahr gemacht habe. Und es war gar nicht so gefährlich wie die Reiseführer das beschrieben hatten!

Madlens Erfahrungsbericht

Alter: 22
Reiseziel: Peru & Ecuador
Heimatort: Heidenau
Es war eine sehr interessante Zeit, und das Land Peru bietet unglaublich viele Möglichkeiten es zu erkunden, sowohl die typischen Touristenziele als auch Neuentdeckungen.

Ich war auf dem Weg nach Peru um Spanisch zu lernen. Peru, das Land der Inka, dort wo die berühmten Ruinen von Machu Picchu liegen! Und nach einer Nacht in Lima war ich auch schon in Cusco angekommen. Etwas vorsichtig trat ich aus dem Flughafen, nicht sicher ob auch ich unter der Höhenkrankheit leiden würde. Doch es ging und in der Sprachschule bekamen wir auch sogleich unseren ersten Coca-Tee gereicht. Ich hatte mich gegen eine Gastfamilie entschieden, und so verbrachte ich meine 4 Wochen mit zwei anderen netten Mädchen in einem Zimmer direkt in der Sprachschule. Ich lernte 4 Stunden am Tag Spanisch, wöchentlich abwechselnd am Morgen oder Nachmittag. So blieb mir viel Zeit die Stadt zu erkunden und Ausflüge für die Wochenenden zu planen. An meinem ersten Wochenende konnte ich mit ein paar Leuten aus der Sprachschule auf eine Kaffee- und Kakaoplantage fahren. Über diesen Ausflug haben wir uns alle gefreut, denn er war nicht nur super interessant und wunderschön, sondern auch eine Tour fernab der touristischen Ziele und wir übernachteten eine Nacht bei einer peruanischen Familie auf ihrer Plantage. Und es war so schön zu sehen, wie viel Arbeit hinter einer Tasse Kaffee oder einer Tafel Schokolade steckt, und wie leichtfertig und unüberlegt wir diese so schnell verzehren!! Am darauffolgenden Wochenende war dann das große Ereignis Machu Picchu auf dem Plan. Ich hatte mich für eine Tour mit einem Tag auf dem Inka Trail entschieden. Und das war auch gut so, denn es war Orchideen Saison und alles blühte wunderschön. Die Wanderung war wunderbar, doch den ersten Blick auf Machu Picchu hätte ich mir anders vorgestellt. Am Ende sah es doch genauso aus, wie auf den hundert Bildern die man dann davon schon gesehen hatte und war ziemlich überlaufen mit Touristen. Schließlich ist es eine Attraktion die jeder Peru-Reisende nicht verpassen darf. An meinem letzten Wochenende entschied ich mich für eine Wanderung zum Rainbow Mountain, einer noch eher unbekannteren Naturschönheit. Der Berg ist in wunderschönen Farben gestreift, aber um diesen tollen Ausblick genießen zu können, muss man doch eine ganz schön anstrengende Wanderung zurücklegen. Aufgrund der hohen Lage war es sehr schwer die Berge zu erklimmen, aber am Ende hat sich all die Anstrengung wirklich gelohnt!! Aber auch in Cusco selbst konnten wir viele Sachen erkunden. Mit der Sprachschule haben wir einen Ausflug auf den Markt gemacht und konnten das exotische Obst probieren, haben aber auch die anderen teils sehr ungewohnten Auslagen gesehen. Auch zum Friedhof hatten wir einen Ausflug, der doch ganz anders aussieht als ich es von zu Hause gewohnt war. Und in Informationsabenden der Schule konnten wir auch noch mehr über Kultur und das Land erfahren, oder auch an einer Salsastunde oder einem Kochabend teilnehmen. Es war eine sehr interessante Zeit, und das Land bietet unglaublich viele Möglichkeiten es zu erkunden, sowohl die typischen Touristenziele als auch Neuentdeckungen. Danach ging es für mich weiter zur Freiwilligenarbeit in Ecuador.

Unsere Freiwilligenarbeitsprogramme in Ecuador

Sprachkurs & Freiwilligenarbeit Ecuador

Arbeite in verschiedenen Projekten in Quito oder in ländlichen Regionen im Natur- oder Tierschutz. Mehr dazu

Bewertung:
Freiwilligenarbeit Ecuador
(4)
  • Frei
    willigen
    arbeit

  • ab 18 Jahren
  • Ab5Wochen
  • ab930Euro

Freiwilligenarbeit Galápagos

Lerne die faszinierende Natur der Galápagos-Inseln kennen, und arbeite in den Bereichen Umweltschutz, Bildung und Soziales. Mehr dazu

Bewertung:
Freiwilligenarbeit Galápagos
(3)
  • Frei
    willigen
    arbeit

  • ab 18 Jahren
  • Ab4Wochen
  • ab1.820Euro

Kombiprogramm Costa Rica & Ecuador

Nur ein Land entdecken reicht dir nicht? Dann verbinde deinen Aufenthalt in Costa Rica mit Freiwilligenarbeit in Ecuador! Mehr dazu

  • Frei
    willigen
    arbeit

  • ab 18 Jahren
  • Ab7Wochen
  • ab2.090Euro

Kombiprogramm Peru & Ecuador

Entdecke gleich zwei Länder Lateinamerikas bei einem Sprachkurs in Peru und anschließender Freiwilligenarbeit in Ecuador. Mehr dazu

Bewertung:
Kombiprogramm Peru & Ecuador
(4)
  • Frei
    willigen
    arbeit

  • ab 18 Jahren
  • Ab7Wochen
  • ab1.760Euro

Erlebnisreise Ecuador

Begib dich auf eine Entdecker-Tour durch den tropischen Regenwald Ecuadors und erlebe die lateinamerikanische Kultur hautnah! Mehr dazu