Hilfsprojekte Neuseeland

Hilfsprojekte Neuseeland

Erfahrungsberichte zu Hilfsprojekten in Neuseeland

Du möchtest wissen, welche Erfahrungen andere Freiwilligenarbeits-Teilnehmer in Neuseeland gemacht haben? Hier findest du eine Auswahl aktueller Berichte über Erfahrungen und Erlebnisse. Und natürlich freuen wir uns, nach deinem Aufenthalt als Volontär in Neuseeland hier auch deinen Erfahrungsbericht zu veröffentlichen!

Ankes Erfahrungsbericht

Alter: 26
Reiseziel: Neuseeland
Heimatort: Werne
Dein Tipp? Sehr empfehlenswert ist eine Tour in das Umland von Auckland.

Aotearoa, das "Land der langen weißen Wolke", nennen die Maori ihre Heimat, mein Reiseziel Neuseeland. Wer wie ich keine Metropole erwartet, wird sich in Auckland, umgeben von den sehr offenen und hilfsbereiten Neuseeländern, wohl fühlen! Die zweitgrößte Stadt des Inselstaates ist flächenmäßig sehr groß, jedoch die Innenstadt selbst und der eigene Hafen im Vergleich zu anderen Großstädten recht klein. So ließen sich Shops, der Hafen & Restaurants von meinem zentral gelegenen Hostel aus sehr gut zu Fuß erreichen. Auch das unheimlich schöne Umland der Stadt ist nicht weit entfernt - man muss nicht lange fahren, um in den Regenwald zu gelangen oder Vulkankrater sehen zu können. Das solltest Du nicht verpassen: Der Fernsehturm in Auckland ist unter Bungee-Springer beliebt. Ob Du selbst den Sprung wagen willst oder lieber den mutigen Springern beim Fallen zusiehst, ist natürlich eine sehr persönliche Entscheidung… Sehr empfehlenswert ist eine Tour in das Umland von Auckland - nicht weitab der Stadt gibt es Regenwälder und Kulturstätten von Maori zu bewundern & Du bekommst so einen tiefer gehenden Eindruck von Neuseeland!

Madlens Erfahrungsbericht

Alter: 22
Reiseziel: Neuseeland
Heimatort: Heidenau
Dein Statement? Die Arbeit hat viel Spaß gemacht, wir waren jeden Tag draußen und am schönsten waren die Tage, an denen wir viel gepflanzt haben!

Seit Stunden war ich nun schon im Flieger unterwegs und mir schien, als könnte kein anderes Land so weit entfernt von Deutschland liegen wie Neuseeland. Ich war völlig übermüdet und daher störte es mich gar nicht so sehr, dass mein Riesenrucksack nicht mit in Auckland angekommen war. So war die Einreisekontrolle recht zügig, ich musste nicht viel Gepäck in mein Hostel tragen und konnte erst einmal Schlaf nachholen. Am nächsten Tag war es dann schon so weit, meine Freiwilligenarbeit in Neuseeland begann. Glücklicherweise hatte es auch mein Rucksack gleich bis dahin geschafft! Ich lernte die anderen Freiwilligen kennen und merkte schnell, dass ca. 80% aller Teilnehmer Deutsche waren. Es wurde ja fast mehr Deutsch als Englisch geredet und irgendwie war es doch, als wäre ich nicht weit von zu Hause weg. Unsere Projekte waren in der Umgebung von Auckland stationiert, und so ging es jede Woche zum Projektort, wo uns ein Volontärshaus erwartete, welches oftmals in wunderschöner Natur lag. Es war schön oft mit den gleichen Leuten in einem Projekt zu sein und so konnte man sehr gut Freunde finden. Größtenteils freundete ich mich irgendwie immer mit all den anderen Volontären an, die nicht aus Deutschland kamen und so lernte ich, was mein Name auf Japanisch bedeutet, wie andere Länder Deutschland sehen und bekam Einblicke in deren Leben und Kultur. Es war sehr interessant. Auch die Arbeit hat viel Spaß gemacht, wir waren jeden Tag draußen und am schönsten waren die Tage, an denen wir viel gepflanzt haben! Aber natürlich musste auch mal das Unkraut beseitigt werden, oder wir haben umgetopft… Nach drei Wochen bin ich auf die Südinsel geflogen, um noch weitere drei Wochen am zweiten Projektort in Punakaiki zu verbringen. Nach einem Tag in Christchurch war ich sehr überrascht, dass die Stadt immer noch unter den Folgen des Erdbebens leidet und der Wiederaufbau noch eine ganze Weile dauern wird. Mit dem Bus ging es schließlich an die Westküste. In Punakaiki, ein Ort mit nur unter 100 permanenten Einwohnern, wohnten wir in einem riesigen Volontärshaus mit Blick auf das Meer. Jeden Tag konnten wir den Sonnenuntergang über dem Meer von der Terrasse aus sehen, oder in 5 Minuten vom Strand anschauen. In der ersten Woche waren wir nur zwei Freiwillige und genossen sehr, dass jeder sein eigenes Schlafzimmer und Bad hatte. In den nächsten Wochen traf ich auch Leute wieder, die ich schon von Auckland kannte und so hatten wir eine wunderschöne Zeit! Die Arbeit war sehr abwechslungsreich, am schönsten fand ich das Renaturalisierungs-Projekt. Dieses lief schon seit 6 Jahren und man konnte tatsächlich erkennen, wie wieder ein Wald heran wächst. So konnten wir einmal den direkten Nutzen unserer Arbeit sehen! In Punakaiki sind die Hauptattraktion die Pancake Rocks, Felsen die wie aufgestapelte Pfannkuchen aussehen. Und als wir zum Abschluss selbstgemachte Pancakes dort aßen, wurden wir gleich selbst noch zur Attraktion. Auch die Blowholes waren eine spannende Naturschönheit, und jeder versuchte ein gutes Foto zu bekommen wenn gerade Wasser aus den Löchern schoss. An den Wochenenden waren wir im Regenwald wandern und einmal haben wir uns im Hitchhiken versucht. Neuseeland gilt als das sicherste Land dafür und jeder hitchhiked hier einmal. Vermutlich war unser Ausgangspunkt nicht der beste, denn in den zwei Stunden die wir warteten kamen nur 5 Autos vorbei. Als wir schon aufgeben wollten nahm uns doch noch jemand zu den Pancake Rocks mit, da hätten wir in 30 Minuten auch zu Fuß hinlaufen können. Doch der Anfang war gemacht und auf einmal nahmen uns Leute mit, einer davon stellte sich sogar als unser Nachbar heraus. An meinem letzten Wochenende in Neuseeland mieteten wir uns ein Auto und hatten noch einmal eine wunderschöne Zeit zusammen. Ich endete als Fahrerin und wir fuhren bis zum Franz-Josef Gletscher. Glücklicherweise eine Strecke ohne Verkehr, Ampeln oder Kreuzungen und so war dann links fahren auch gar nicht so schwer. Der Abschied jedoch war dann schwer, aber wir haben uns alle zu einem Wiedertreffen in Neuseeland verabredet um zu sehen, ob aus unseren Bäumen auch ein Wald geworden ist!

Unsere Freiwilligenarbeitsprogramme in Neuseeland

Freiwilligenarbeit Neuseeland

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Bewertung:
Freiwilligenarbeit Neuseeland
(6)
  • Frei
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    arbeit

  • ab 18 Jahren
  • Ab2Wochen
  • ab650Euro