Austauschschüler Australien

Austauschschüler Australien

Erfahrungsberichte zum Schüleraustausch in Australien

Du möchtest wissen, welche Erfahrungen andere High School-Teilnehmer in Australien gemacht haben? Hier findest du eine Auswahl aktueller Berichte über Erfahrungen und Erlebnisse. Und natürlich freuen wir uns, nach deinem Aufenthalt in Australien hier auch deinen Erfahrungsbericht zu veröffentlichen!

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Vloggerin Vanessa aus Australien

Für Vanessa heißt es ab nach Queensland an die Keebra Park State High School. Ein Halbjahr verbringt sie im berühmten und bei Austauschschülern sehr beliebten Sunshine State - kein Wunder bei so viel Sonne, Strand und Meer. . 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Reporterin Finja aus Australien

Finja strahlt von Kopf bis Fuß, da sie ihre Zeit Down Under in 2018 in vollen Zügen genießt. Auf YouTube berichtet sie in regelmäßigem Abstand von ihren Eindrücken vor Ort, u.a. von einem Besuch auf Fraser Island und ihrer Outback Safari. Klingt spannend, oder?

 

 

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Reporter Felix aus Australien

Auf seinem Instagram-Kanal berichtet Felix von seinen Erfahrungen und Erlebnissen während seines Schüleraustauschs in Australien in 2018. Aber Achtung - Fernweh garantiert! 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Katharinas Leben in Australien

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Alter: n.a.
Reiseziel: Australien
Heimatort: n.a.
Ich weiß noch ganz genau, über wie viele Probleme ich mir vor der Abreise den Kopf zerbrochen habe. Mein Zug hätte Verspätung haben können, ich hätte mich auf dem Frankfurter Flughafen verlaufen können, mein Englisch hätte nicht gut genug sein können und was erst, wenn meine Gastfamilie und ich nicht miteinander ausgekommen wären! Obwohl mir selbst die kleinsten Sachen Sorgen bereitet haben, war meine Vorfreude trotzdem unfassbar groß.

Am Anfang war es ein bisschen so, wie in ein fremdes Gewässer zu springen, von welchem dir bis jetzt nur Andere bestätigen können, dass ein Sprung unbedenklich ist. Die ganze Zeit war eine einzige Ungewissheit, in der ich lächerlicherweise sofort feststellen musste, dass sich jede noch so kleine Sorge nach und nach in Luft aufgelöst hat.

Nachdem ich meine erste Herausforderung, die Flüge durch zehn Zeitzonen der Erde von Frankfurt nach Brisbane, problemlos und mit unvergesslichen Eindrücken gemeistert hatte, wurde meine Vorfreude nur noch größer, als ich von meiner lieben Gastfamilie ganz herzlich empfangen wurde. Wirklich lockere, humorvolle und intelligente Leute, die selbstverständlich keine einzige Sorge Wert waren. Sie nehmen mich mit zu vielen verschiedenen Orten und kennen viele sehenswerte Geheimtipps, von denen man nur etwas wissen kann, wenn man auch hier lebt. Meine große Gastschwester Danielle ist gütig, ehrgeizig und künstlerisch hochbegabt. Sie hat meine vollste Bewunderung dafür, ihre Ziele so diszipliniert zu verfolgen und auch zu erreichen. Meine kleine Gastschwester Jess öffnet mir die Augen und hilft mir, die kleinen und doch so kostbaren Dinge im Leben mehr wertzuschätzen, auch wenn man im Stress des Alltags immer mehr den Blick dafür verliert. Und meine brasilianische Gastschwester und Freundin erinnert mich daran, an das Gute im Menschen zu glauben, was einem mehr Möglichkeiten eröffnet, als man vielleicht denkt. Auch alle anderen Leute, die ich hier kennen lernen durfte, haben eines gemeinsam: ihre lockere, freundliche und aufgeschlossene Art, von der ich sofort willkommen geheißen wurde und die mich einfach wie Zuhause fühlen lässt.

Wir wohnen in einem wunderschönen Haus nur wenige Meter vom Pazifik entfernt. Anstelle von Tauben kann man überall Papageien finden, Pelikane fliegen an meinem Fenster vorbei und um menschengewöhnte Kängurus zu finden, muss ich nur zum Uni-Kampus gehen. Mit etwas Glück kann ich sogar Walflossen und deren Fontänen im Ozean sehen.
Jetzt blieb also nur noch eine größere Sorge übrig, nämlich die Schule und damit mein Englisch. Ich bin so froh sagen zu können, dass ich recht schnell festgestellt habe, dass selbst dies eher keines meiner Probleme ist. Man gewöhnt sich sehr schnell an die Sprache und fängt sehr bald sogar an, in Englisch zu denken. Das Schulbildungssystem an der staatlichen Schule, die ich besuche, neigt von meinem oberflächlichen Standpunkt aus dazu, eher locker zu sein. Uniformverordnungen, Unterrichtsregeln und Abgabetermine werden nicht zu streng gesehen und es besteht auch nicht die größte Eile, den Lehrplan so schnell wie möglich abzuarbeiten. Obwohl ich die Themen, welche in meinen Hauptfächern behandelt werden, schon weitgehend kenne, haben mir meine Mitschüler und Lehrer mit Geduld und Engagement immer gerne bei Verständnisschwierigkeiten geholfen. Es sind die kreativen Wahlfächer, wie z. B. Marine Studies und Boating, in denen ich viel Neues lerne. So oft es nur irgendwie geht wird das Wasser involviert und dabei ist egal ob schuleigener See oder der Pazifik. Wir bauen Aquarien, lernen mit Booten umzugehen und wäre ich im Jahrgang 11, so könnte ich sogar am Surfunterricht teilnehmen.

Etwas, was ich sehr interessant finde, ist der doch prägnante Einfluss Deutschlands hier in Australien. Viele deutsche Marken (oft selbst mit deutscher Produktbeschreibung) im Supermarkt (auch ALDI !), Deutsch als Fach an Schulen, viele deutsche Restaurants und (vermeintliche) „Bräuche“, wie zum Beispiel das Oktoberfest, und natürlich den exzellenten Ruf deutscher Autos lassen kein Heimweh zu. Ich persönlich komme sehr gut mit der Trennung von Zuhause klar und bin jetzt schon unglaublich traurig, wenn ich an meine Abreise denke. Denn Familie und Freunde habe ich jetzt auch hier unten.

Zum Schluss möchte ich wirklich jedem, der über einen Auslandsaufenthalt nachdenkt, Mut zusprechen, seine Träume zu verwirklichen! Und ich bin stolz, jetzt eine dieser Personen sein zu können, die dir sagen werden, dass du es einfach wagen musst, dass der Sprung unbedenklich ist und deine Lebenserfahrung bereichern wird! ;)

Katharina

Lauras Auslandsjahr in Australien

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Alter: n.a.
Reiseziel: Australien
Heimatort: n.a.
Jetzt bin ich also in Australien. Der Flug war leider alles andere als schön: Ich durfte Bekanntschaft mit einer Sauerstoffmaske machen, da ich nämlich irgendwann auf der Strecke Frankfurt-Singapur in Ohnmacht gefallen bin. Als ich wieder aufwachte, lag ich im Flugzeug auf dem Boden und ein netter Steward hat sich um mich gekümmert. Musste dann einige Zeit eine Sauerstoffmaske tragen.

Der Flug war ab da echt für mich gelaufen – warum passiert das immer nur mir? Wobei… im Nachhinein find’ ich es eigentlich schade, dass keine Fotos von mir mit diesem Teil auf dem Gesicht existieren ?

Das einzig schöne war der Landeanflug auf Australien. Das ist einfach Wahnsinn!! Vom Flugzeug aus sieht man ein Feld neben dem anderen und dazwischen ab und zu eine Farm. Plötzlich ändert sich das Landschaftsbild dann und man sieht viele Berge und Bäume, und dann auch bald ein Haus neben dem anderen. Die Natur ist wirklich unbeschreiblich schön!!

Bis jetzt habe ich nur meine Gastmutter kennen gelernt, da mein Gastvater noch auf der Arbeit ist. Sie ist wirklich sehr nett! Mehr gibt es jetzt eigentlich auch gar nicht zu erzählen. Muss erstmal realisieren, dass ich für ein halbes Jahr auf der anderen Seite der Welt bin. Ist aber auch ein komisches Gefühl! Vor allem die Zeitverschiebung macht mir zu schaffen.

Nächste Woche geht’s dann schon in die Schule. Bin mal echt gespannt!

Liebe Grüße, Laura

Vanessas erste Erfahrungen in Adelaide

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Alter: n.a.
Reiseziel: Australien
Heimatort: n.a.
Ich bin gerade die erste Woche von meinen neun Monaten in Australien in Adelaide, genauer gesagt in Athol Park. Als ich mit den neun anderen Teilnehmern am Flughafen Adelaide ankam, war ich erstmal froh, wieder Boden unter den Füßen zu spüren, nach 22 Stunden Flug und einem ca. dreistündigem Aufenthalt in Singapur. Ich habe meine Gastschwester sofort erkannt, und alle haben sich gefreut, mich endlich zu sehen.

Zuvor hatten wir nur E-mail Kontakt, haben Fotos ausgetauscht und einmal telefoniert. Sie waren alle super nett zu mir und ich habe mich sofort wohl gefühlt.

Zu Hause angekommen, habe ich erstmal meinen Koffer ausgepackt und ihnen meine 1000 Geschenke überreicht. Von dem Buch über München waren sie ganz begeistert, aber auch von den Schlüsselanhängern und Kuscheltieren. Mir haben sie auch was geschenkt.

Die ersten zwei Tage waren noch etwas komisch. Man muss sich erstmal an die Zeitumstellung gewöhnen, an neue Gerüche, ein fremdes Haus, fremde Menschen, neue Schule, usw. Aber auch diese erste Zeit übersteht man sehr gut, auch wenn man es erst nicht glaubt und denkt, man schafft es nicht!

In dieser ersten Woche habe ich so viele neue Sachen entdeckt. Ich muss z.B. immer eine Schuluniform tragen und hier in Australien kommt man nicht in eine Klasse, sondern geht mit den Schülern von Fach zu Fach. Hier hat jeder seinen eigenen Stundenplan, weil man sich ja drei Fächer aussuchen darf. Nur Mathe, Englisch und Australien History sind Pflichtfächer. Ich habe Dance, Physical Education (Golfen, Rudern, Surfen, Kanu fahren) und Biology gewählt und bin in der Jahrgangsstufe 11.

Hier hält man sehr viele Präsentationen, was mir gefällt, denn dadurch kann man super sein Englisch verbessern. Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass ich nach neun Monaten richtig fließend Englisch sprechen kann und vielleicht sogar den Slang von den Australiern habe. Verstehen tue ich allerdings so gut wie alles.

Liebe Grüße

Vanessa

Lauras High School Jahr in Australien

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Alter: n.a.
Reiseziel: Australien
Heimatort: n.a.
G’ day blokes, hier endlich die Mail, die schon lange überfällig ist! Hmmm… wo soll ich anfangen? Also, erstmal zu meiner Gastfamilie: Meine Gasteltern Carmel und Poppa (eigentlich heißt er Ted, aber ich nenn’ ihn Poppa, das ist australisch für Opa) sind schon etwas älter und haben erwachsene Kinder und Enkelkinder. Mit Hayley (15) und Emily (12) hab ich mich total gut angefreundet.

Außerdem haben sie noch zwei Enkel, Mitchel (10) und Connor (6). Die Familie ist voll cool, sie haben mich total gut aufgenommen und ich werde nicht als Gast, sondern als richtiges Familienmitglied behandelt.

So, und jetzt zu Australien: Hier ist es total warm. Heute und morgen sollen es über 40 Grad werden. Das einzig vernünftige ist, im Haus zu bleiben und die Klimaanlage anzuschalten. Viel gesehen hab ich bis jetzt noch nicht, leider hab ich es auch noch nicht geschafft, zum Strand zu gehen. Aber einen Koala hab ich schon gesehen. Der saß einfach so im Baum und hat geschlafen. Voll süß! Ein Känguru hab ich auch „gesehen“ (alle Vegetarier jetzt nicht weiterlesen), das gab es an meinem Geburtstag nämlich zu essen. Ist hier eine Delikatesse. Ich musste mich überwinden es zu probieren, weil ich Kängurus eigentlich ganz süß finde. Aber im Grunde schmeckt’s ganz gut.

Und jetzt zu meiner Schule: Die Australian Science & Mathematics School (oder einfach nur ASMS) ist etwas anders als normale Schulen. Zuerst einmal ist sie die einzige Schule in Adelaide ohne Schuluniform und festgelegtem Dress Code. Eine andere Sache ist, dass alle Lehrer beim Vornamen bzw. Spitznamen genannt werden. Das find ich voll cool und das Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern wird so viel lockerer. Der Schwerpunkt der Schule ist (wie der Name schon sagt) Mathe und Naturwissenschaften. Die Schule ist vor fünf Jahren gegründet worden und will die Schüler darauf vorbereiten, Verantwortung zu übernehmen in Bezug auf global warming etc. Die ASMS ist super ausgerüstet mit Computern und Beamern und die Lehrer unterrichten fast ausschließlich über PowerPoint. Die Materialien für den Unterricht können wir uns aus dem Internet ziehen. Auf freies Arbeiten wird hier viel Wert gelegt.

Es gibt vier Fächer: abstract thinking & maths, body in question, technological world und university studies. Das ist hier alles sehr fächerübergreifend, und so haben wir in body in question nicht nur Bio, sondern auch Englisch. In tech world haben wir Physik, Chemie und Geschichte. Uni Studies ist ein Projekt, das wir wählen konnten und bis Ende dieses Semesters machen müssen. Ich hab mich in einen Philosophiekurs eingewählt.

Okay, ich mach dann mal Schluss, blockiere den Computer schon zu lange .

Ganz liebe Grüße Laura

Jettes Erfahrungen in Australien

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Alter: 16
Reiseziel: Australien
Heimatort: Rostock
Mein Auslandshalbjahr verbrachte ich in Australien, 6 Monate Sonne, Strand, neue Freunde, nette Gastfamilie und viele, neue Erfahrungen. Die ersten Tage in Australien, verbrachte ich in Sydney mit einer großen Gruppe aus Deutschen und Österreichern. Wir waren alle zusammen aus Deutschland nach Australien geflogen. In unserer gemeinsamen Zeit in Sydney machten wir einen kleinen Stadtrundgang, badeten am bekannten Manly Beach, bestaunten die Sydney Opera von innen und genossen den Ausblick auf der Harbour Bridge. Es war einfach traumhaft!

Nachdem die drei wunderbaren Tage in Sydney vorüber waren, kamen wir zu unseren Gastfamilien: Meine Gastfamilie wohnte in Queensland an der Sunshine Coast.
Ich flog noch mit vier anderen zum Sunshine Coast Airport. Auf dem Flug war ich sehr aufgeregt. Ich wusste, dass ich bei einer alleinerziehenden Mutter mit zwei kleinen Söhnen leben würde, die auch noch eine norwegische Gastschülerin aufgenommen haben. Ich hoffte sehr, dass sie alle nett waren und mich gut aufnehmen würden. Am Flughafen angekommen, holten wir gleich unser Gepäck ab. Meine Gastmutter war schon da. Sie begrüßte mich lieb. Ich verabschiedete mich von den anderen und ich fuhr mit meiner Gastmutter nach Hause.
In diesem Moment fühlte es sich nicht so an, als würde ich im Auto einer Fremden sitzen, die allerdings in den nächsten 6 Monaten ein Teil meiner Familie sein wird. Es fühlte sich so an, als wäre ich nach einer dreitägigen Klassenfahrt wieder Zuhause angekommen.

Das Wochenende verbrachten wir im Deer Park, wo wir als Familie zusammen campten. Das war sehr gut, um sich am Anfang kennenzulernen.
Nach dem Wochenende kam der Wochenstart und damit auch der erste Schultag an der neuen Schule. Ich war schon etwas nervös davor. Das Gute war, ich musste mir keine Sorgen machen, was ich anziehe, denn man musste Schuluniform tragen. Ich fuhr ca. 40 Minuten mit dem Auto zusammen mit meiner Gastmutter und Gastschwester zur Schule. Meine Schule war die Burnside State High School. Den ersten Tag verbrachte ich kaum im Unterricht, sondern eher in Büros von dem Schuldirektor und anderen Angestellten, die sich um Austauschschüler kümmern. Meine erste Stunde war an diesem Tag Englisch, ich kam in der Mitte der Stunde dazu.
Australier sind dafür bekannt, das sie teilweise undeutlich sprechen und vor allem schnell. Das kann ich nur bestätigen. Ich verstand an meinem ersten Tag noch nicht so viel Englisch, wie ich es gehofft hatte. Das schreckte mich jedoch nicht ab. Zwei Wochen danach konnte ich fast die ganze Zeit dem Unterricht folgen.

Mit Freunden hab ich mich die ersten Tage noch ein wenig schwierig getan. Ich habe immer nach Leuten geschaut, mit denen ich befreundet sein könnte und die mir sympathisch schienen. Ich hab mich denn immer zu Gruppen dazu gesetzt und einfach bei ihren Gesprächen mit geredet. Nach ungefähr einer oder zwei Wochen hatte ich mich ganz gut mit einigen aus dem Volleyballteam angefreundet. Ich hab mich dann auch immer versucht mit ihnen zu verabreden, was sich als schwierig herausstellte, da viele neben der Schule auch arbeiteten und noch andere Pflichten hatten und deshalb nicht viel Zeit. Ich hatte daraufhin versucht mich immer langfristiger mit Australiern zu verabreden und das hat dann auch besser geklappt. Natürlich hab ich mich auch mit Freunden verabredet, die ich vom Flug aus Deutschland nach Australien kannte und die nicht zu weit weg wohnten.

Einige dieser Freunde wohnten in Noosa, das war ungefähr eine bis 1 ½ stündige Busfahrt bis dorthin, die sich lohnt. Noosa ist ein sehr schöner Ort mit einem riesigen Strand, tolle Läden und einem wunderbaren Nationalpark, in dem man, wenn man Glück hat, auch Koalas in freier Wildbahn sehen kann.
Während meiner Zeit in Down Under hatten wir auch einige Ausflüge von der Schule aus, einer davon ging auch in den Noosa Nationalpark.
Ein anderer Ausflug von der Schule, war eine fünftägige Reise nach Heron Island, einer Insel, die im südlichen Teil des Great Barrier Reefs liegt. Das war auf jeden Fall eines der schönsten Erlebnisse, die ich in den 6 Monaten Australien gemacht habe. Wir haben während der 5 Tage viele Ausflüge zum Schnorcheln gemacht. Es war einfach atemberaubend. Es peitschten die Wellen über den Ozean, aber wenn man den Kopf unter Wasser hielt, tauchte man in eine Welt ein, die friedlich und ruhig vor sich hin verweilte. Ich schwamm zusammen mit meinen Mitschülern an riesigen Korallenriffen vorbei, entdeckte die verschiedensten Fischarten, Stingrays, Manta Rays und kleine Riff Haie. Es war der Wahnsinn.

Ich hab das halbe Jahr in Australien sehr genossen und hätte eigentlich noch länger bleiben können, denn 6 Monate gehen einfach viel zu schnell vorbei, wenn man in ein neues Leben eintaucht. Ich habe in meiner Zeit neue Freundschaften geschlossen und eine neue Familie kennengelernt, die zur meiner zweiten Familie geworden ist. In den 6 Monaten gab es natürlich nicht immer nur schöne Tage, an einigen Tagen, hab ich mein Leben in Deutschland sehr vermisst. Im Nachhinein fand ich es sehr wichtig, auch diese Tage zu haben, denn aus denen konnte man lernen, wachsen und sich neue Perspektiven aneignen.
Ich habe so vieles gelernt und erlebt, ich bin sehr froh und dankbar dieses Austauschhalbjahr gemacht zu haben.
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