Schüleraustausch
aus Elternsicht

Schüleraustausch aus Elternsicht

Der Platz am Esstisch bleibt frei, Taxidienste zur Schule sind nicht mehr gefordert und Familienausflüge finden mit einer Person weniger statt - auch für Sie als Eltern ist es natürlich eine riesige Umstellung, wenn das eigene Kind für einen Schüleraustausch hinaus in die Welt zieht. Immer wieder bekommen wir Feedback von den Eltern unserer Austauschschüler. Sie berichten uns von ihren Erfahrungen und Gedanken während des Auslandsaufenthaltes ihrer Kinder und ziehen ein Fazit nach deren Rückkehr. Bekommen Sie hier einen Eindruck aus Elternsicht!

Auf ein Wort mit TravelWorks Geschäftsführerin Tanja Brandt

Liebe Eltern,

es ist ein großer Schritt, das eigene Kind für eine Zeit lang ins Ausland ziehen zu lassen – nicht nur für Ihr Kind, sondern auch für Sie. Vielleicht schauen Sie selbst auf eine tolle Auslandszeit zurück, vielleicht denken Sie auch „Mensch, wenn ich das damals auch hätte machen können…“.

 

In jedem Fall machen Sie Ihrem Kind mit einem High School-Aufenthalt ein Geschenk. Zum einen natürlich, indem Sie den Aufenthalt finanziell ermöglichen. Aber viel mehr noch, indem Sie Ihrem Kind vertrauen und ihm eine unschätzbar wertvolle Erfahrung gönnen, nämlich die, sich im Ausland zu entfalten, auszuprobieren, Wertvorstellungen und Sprachkenntnisse zu erweitern, sich in einem neuen Umfeld einzubringen, neue Freunde und eine zweite Heimat zu finden – kurzum eine neue Welt jenseits des Tellerrands kennenzulernen.

 

Ich selbst bin meinen Eltern bis heute unendlich dankbar, dass sie mir diese Möglichkeiten und ihr Vertrauen immer wieder geschenkt haben. Ich wäre heute nicht die, die ich bin, wenn ich nicht während der Schulzeit für ein paar Monate in Irland zur Schule, nach dem Abi für fast anderthalb Jahre zum Arbeiten nach Australien und Neuseeland, während des Studiums nach Costa Rica zum Sprachkurs, nach England zur Forschung und als ehrenamtliche Deutschlehrerin nach Russland gegangen wäre.

 

Heute bin ich selbst Mutter und verstehe aus dieser Perspektive besser denn je, dass es von Eltern Mut braucht, während der Zeit des Kindes im Ausland loszulassen und die Monate ohne das eigene Kind „auszuhalten“. Das Wichtigste dabei ist ganz sicher, das eigene Kind während des Auslandsaufenthalts fachlich wie menschlich in besten Händen zu wissen.

 

Uns ist klar, dass Sie uns mit Ihrem Kind Ihren größten Schatz anvertrauen. Und gemeinsam mit unseren Partnern im Ausland sorgen wir dafür, dass die Auslandszeit für Ihr Kind und Sie von der Vorbereitung über die Betreuung im Gastland bis zur Rückkehr eine gelungene Erfahrung wird.

 

Herzlichst

Ihre Tanja Brandt

Geschäftsführerin

Elterninterview: Familie Wilken

Die Schwestern Tabea und Alina Wilken haben sich beide für einen Schüleraustausch mit TravelWorks entschieden. Alina hat ein Jahr an einer amerikanischen Privatschule in New Hampshire verbracht und Tabea besucht ein Internat in Hastings, England. Unsere Produktmanagerin Constanze hat die Eltern der beiden getroffen und mit ihnen über die High School-Erfahrungen ihrer Töchter, aber auch über ihre eigenen Eindrücke zum High School-Programm gesprochen.

Elternpost

Per Mail erreichen unsere Programmkoordinatoren immer wieder Nachrichten von Eltern, die berichten, wie sie den Schüleraustausch ihrer Kinder erleben. Darüber freuen wir uns natürlich sehr, da sie sehr schön veranschaulichen, wie ein Schüleraustausch aus Elternsicht aussehen kann.

 

 

Susanne Haubner, Mutter unserer Teilnehmerin Anna Haubner (High School Kanada)

"Herzlichen Dank dafür, dass Sie uns immer auf dem Laufenden halten, wie es unserer Tochter, Anna Haubner, in Kanada ergeht.

Mit einem turbulenten Start (so, wie es allen anderen wahrscheinlich auch ergangen ist), hat sie sich nun wirklich wunderbar eingelebt. Die Schule war vom ersten Tag an ein Hit (Mr. Scott verdient meiner Meinung nach einen Heiligenschein!) und wir können sie nur wärmstens weiterempfehlen. Wir sind alle der Meinung, dass eine Privatschule nicht besser sein kann! Und wir haben zu Österreich den Vergleich, weil Anna hier regulär auch die Privatschule von St. Ursula in Salzburg besucht. Besonders begeistert ist Anna vom täglichen Sportangebot, das in unserem Schulsystem leider so nicht angeboten wird. Am Zwischenzeugnis meiner Tochter können Sie leicht sehen, wie gut es ihr gefällt. Wir sind begeistert, wie sehr man auf die Schüler seitens der Lehrer eingeht und wie toll sie nach ihren Fähigkeiten gefordert und auch gefördert werden.

Leider hat es mit der ersten Familie nicht so gut gepasst, was uns sehr überrascht hat, da Anna ein sehr aufgeschlossenes junges Mädchen ist, ein feines Gespür für Menschen hat und sich eigentlich überall gut zurechtfindet. Sie ist ebenso wie wir davon überzeugt, dass man sich zuerst wertfrei einmal alles anschaut, jeder verdient eine Chance, alles braucht seine Zeit. Da wir mit unserer Tochter per Internet in Kontakt stehen, haben wir sozusagen „live“ miterleben können, wie die Situation in der Familie war. Nach einem Monat befürchteten wir schon, dass uns Anna bis maximal Weihnachten bleiben würde.

Umso mehr schulden wir Mrs. Michelle Fitt unseren größten Dank, dass Sie (mit etlichen aufmerksamen und einfühlsamen Gesprächen) für Anna eine so wunderbare neue Familie gefunden hat. Von Anfang an hatten wir alle das Gefühl, dass sie dort sehr willkommen ist. Marlene Belluz und Klaus Loske mit ihren Kindern Becky und Dieter bemühen sich sehr darum, Anna ein unvergessliches Auslandsjahr zu schenken. Sie unternehmen viele Ausflüge um ihr das Land, die Menschen und seine Bräuche näher zu bringen. Und was uns auch noch sehr wichtig ist – die Familie legt sehr viel Wert auf gute und gesunde Ernährung. Die Kochkünste der Familie sind ein Traum (manchmal würde ich schon von der Beschreibung her gerne mitessen ? ) und auch Anna darf in der Küche mithelfen und „werken“. Besonders berührt hat mich, dass Annas Hosteltern auch die Elternabende der Schule besuchen und sie sich wirklich dafür interessieren, wie es um Annas schulische Leistungen steht. Mrs. Belluz schreibt mir immer sehr nett, wie es Anna geht und wie glücklich die Familie auch mit ihr ist. Etwas Besseres kann man sich für sein Kind im „Auslandsjahr“ nicht erhoffen.

Liebe Grüße aus Salzburg

Susanne Haubner und Familie"

 

Mutter unserer Teilnehmerin Judith Razenberger (High School Costa Rica)

"Nachdem meine Tochter Judith immer wieder von einem Schüleraustausch in Costa Rica geträumt hatte, wurde ihr Wunsch im Frühjahr 2016 Wirklichkeit. 

Die Vorbereitung und Organisation überließ ich zu großen Teilen Judith, da ich der Meinung war, dass sie diese  Fähigkeiten auch in ihrer Zeit im Ausland gut gebrauchen könnte. Trotzdem war es mir wichtig, immer informiert zu werden und ihr im Notfall den Rücken zu stärken. Natürlich besuchten wir auch die Infoveranstaltung in unserer Nähe. Uns wurde genau mitgeteilt, welche Phasen unsere Kinder durchleben werden. Und es stimmte ziemlich genau mit dem überein, was wir erlebt haben.

In der Eingewöhnungsphase waren die Nachrichten meiner Tochter nicht wirklich positiv und es fiel mir schwer, ihr nicht helfen zu können. Nach einer Weile sagte ich mir aber, dass sie diese Erfahrung machen wollte, also musste sie da jetzt auch durch. Es war ihr Weg und nicht meiner. Ich konnte ihr nur aus der Ferne Mut machen und sie aufbauen. Nach ca. fünf Wochen konnte sie ihren Aufenthalt genießen und ich hörte auch mal längere Zeit nichts von ihr. Da fiel es mir dann wiederum etwas schwer, nicht dauernd bei ihr anzuläuten, um zu wissen, wie es ihr geht. 

Mein Resümee: Es ist nicht leicht, loszulassen, aber wenn man seinem Kind dies ermöglicht, muss es sein. Man bekommt ein viel erwachseneres Kind zurück. Ich bin froh, dass Judith diese schöne Erfahrung machen konnte."

Fragen & Antworten

Vor einem Auslandsjahr stellen sich Ihnen und Ihrem Kind sicherlich unzählige Fragen. Was tun bei Heimweh? Welche Fächerkombinationen sind möglich? Welche Versicherungen müssen abgeschlossen werden? Die am häufigsten gestellten Fragen beantworten wir in unseren Schüleraustausch-FAQs. 

Wir klären Ihre Fragen gerne persönlich!

Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie und Ihr Kind gerne individuell rund um das Thema Schüleraustausch.