Schulsystem USA

Schulsystem USA

Das Schulsystem in den USA

Das Schulsystem in den USA ist stark abweichend von dem Schulsystem in Deutschland. Es ist landesweit vergleichsweise wenig standardisiert, dass heißt die Bestimmung von Lehrplänen, Kursinhalten und Kriterien für das Erlangen des abschließenden High School Diploma liegen weitgehend in den Händen der einzelnen Staaten der USA. Daher hängt das Kurs- und Fächerangebot einer Schule zum Teil stark davon ab, in welchem Bundesstaat sie gelegen ist.

Schule und Bildung in den USA

Grob gliedert sich das Schulsystem in den USA je nach Bundesstaat und High School in

  • Elementary School
  • Middle School oder Junior High School
  • (Senior) High School


Die (Senior) High School ist eine, mit der deutschen Gesamtschule vergleichbare, Einheitsschule für die sekundäre Ausbildung. Die vier Jahre der High School, von 9th bis 12th Grade durchnummeriert, sollen US-amerikanische Jugendliche bestmöglich auf das spätere Leben vorbereiten – und aus diesem Grund gehören dazu nicht nur akademische Fähigkeiten. An High Schools in den USA wird auch der Förderung von Eigenschaften wie Teamgeist große Bedeutung beigemessen. Wer in den USA die 12th Grade erfolgreich abschließt, erlangt das High School Diploma und kann damit das Studium beginnen. Das US-amerikanische Schuljahr ist wie bei uns in zwei Halbjahre – dort Semester genannt – gegliedert. Der Einstieg im Januar ist allerdings nur begrenzt für die amerikanische Schule möglich.

Das Schulsystem in den USA im Überblick

Kurswahl

An den High Schools in den USA gibt es keine Klasse wie in Deutschland, und somit auch keinen vorgeschriebenen Stundenplan. An der High School haben die Kinder viele Möglichkeiten, Kurse entsprechend ihrer Vorlieben zu besuchen. Der einzelne Schüler muss lediglich bestimmte Vorgaben während seiner High School Zeit erfüllen. Hierzu dient ein Credit-System, das darauf beruht, gewisse Mindestanforderungen (Minimum Requirements) sicherzustellen. Welche Fächer für die Creditregelung vorgesehen sind und wie viele Credits jeweils erworben werden müssen, legt der jeweilige Bundesstaat fest.
Die High School ist eine Ganztags- Schule mit Kurssystem, also ohne Klassenverbände. Da es keine amerikanischen Klassen gibt, werden die Schüler meist nicht mit Nummern bezeichnet, sondern den Schülern der einzelnen Klassenstufen werden Namen gegeben:

  • die deutschen Neuntklässler heißen freshmen
  • die deutschen Zehntklässler heißen sophomores
  • die deutschen Elftklässler heißen juniors
  • die deutschen Zwölftklässler heißen seniors

Proficiency Test

Neben den Credits muss jeder Schüler noch einen so genannten Proficiency Test ablegen, in dem die mathematischen, sprachlichen und die Lesefähigkeiten geprüft werden. Anhand dieser Richtlinien muss sich der amerikanische Schüler, und somit auch du, den Stundenplan selbst zusammenstellen. Dabei solltest du immer den Gedanken im Hinterkopf haben, dass du die Programmvorgaben erfüllen musst, und gegebenenfalls auch die Creditregelung. Bei der Zusammenstellung des Stundenplans wirst du durch den so genannten Guidance Counselor unterstützt, der die Funktion hat, jedem Schüler zu helfen, seinen persönlichen Stundenplan zusammenzustellen.

Fächerspektrum

Obwohl es kein nationales Curriculum in den USA gibt, werden bestimmte Fächer in Grundschulen und Oberschulen überall im Land unterrichtet. So steht im Mittelpunkt der Grundschulen natürlich Mathematik, Englisch, "Schönschreiben", Naturwissenschaft und Sozialkunde, sowie Sport. In vielen Schulen werden die Kinder mit Computern vertraut gemacht, die in den meisten Fächern zum integralen Bestandteil des Unterrichts geworden sind.

Auch an anmerikanischen High Schools gibt es ein breites Spektrum von angebotenen Fächern, die nicht immer ganz alltäglich sind. So kannst du zum Beispiel Kurse wie „Fitness for Life“ wählen, oder du engagierst dich in der „Marching Band“. Des Weiteren werden Kurse wie „Journalism: Newspaper Publication“, „Video Production“, „Photographie“ oder „Rhetorik“ angeboten. Aber auch handwerkliche Kurse wie „Auto Mechanics“, „Architectural Drafting“, “Clothing Construction“ oder „Wood working“ können Teil deines persönlichen Stundenplans werden. US-amerikanische High Schools bieten meistens direkt an den Schulschluss anschließende nebenunterrichtliche Aktivitäten, wie verschiedene Sportarten und Klubs an. Diese finden gewöhnlich an jedem Schultag statt, bei den Sportarten kommen noch Spiele am Wochenende hinzu. Sportarten laufen gewöhnlich über ein Trimester, wobei es gewisse Standardzuordnungen zu den Jahreszeiten gibt.

Noten

Amerikanische Schüler bekommen ihre Noten nicht wie bei uns in Zahlen von 1 bis 6, sondern in Buchstaben von A bis F. Damit man trotzdem eine Art Notendurchschnitt angeben kann, gibt es den Grade Point Average, den GPA. Was dahinter steht und wie man deutsche Noten in US-amerikanische umrechnen kann, beantworten wir auf der Seite GPA-Umrechnung.

Das Notensystem setzt sich wie folgt zusammen:

  • A >= 90 % (sehr gut)
  • B >= 80 % (gut)
  • C >= 70 % (befriedigend)
  • D >= 60 % (bestanden)
  • F < 60 % (nicht bestanden)

Der Buchstabe E wird übersprungen. F bedeutet normalerweise durchgefallen. Damit die Zensuren weiter differenziert werden können, können sie mit einem Plus oder Minus ergänzt werden.

Prom

Die Prom bezeichnet den Abschlussball am Ende jedes High School Jahres. Die Prom hat starke Ähnlichkeit mit dem Abiball oder dem Maturaball, doch in den USA wird ihr wesentlich mehr Bedeutung zuteil. Es ist eine gesellschaftliche Veranstaltung und ist für die meisten Schüler die wichtigste Veranstaltung des Schuljahres.

Ein Prom wird normalerweise unter ein Motto gestellt, an dem sich dann auch die Anzugsordnung orientiert, der allerdings meist sehr formell ist.  Die Veranstaltung hat überall ein ähnliches Programm. Es gibt ein Buffet und viel Musik. Im Laufe des Abends wird dann die Prom Queen und der Prom King gekürt, welche durch die Schüler gewählt wurden.

Oftmals herrscht vor der Prom ein starker sozialer Druck, um die schönsten Kleider und das beste Date.

Schulabschluss

Wenn du deinen High School-Aufenthalt in den USA mit einem Diplom abschließen willst, du also die 12. Jahrsgangsstufe in den USA besuchen wirst, solltest du dir die für deine Schule geltende Creditregelung gleich zu Beginn deines Aufenthaltes genau anschauen, und dir entsprechend die Kurs auswählen. Sonst kann es dir passieren, dass du das Diplom nur deshalb nicht bekommst, weil du in einem Pflichtfach nicht genug Credits gesammelt hast. Dein Unterricht in Deutschland wird berücksichtigt und in entsprechenden Credits umgerechnet. Nach der High School geht es für die amerikanischen Kinder bzw. Erwachsene häufig an ein College.

Allerdings kann TravelWorks dir den Schulabschluss auch dann nicht garantieren, wenn Schüler in den USA die 12. Klasse besuchen. Die endgültige Entscheidung darüber, ob du als Austauschschüler den Schulabschluss (High School Diploma) machen kannst, hängt von der jeweiligen Schule bzw. den Regeln des Schulbezirks ab.

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