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Ozeanien

10 atemberaubende Landschaften Neuseelands

Von Geysiren über Strände, von Vulkanen bis zu Gletschern, von unberührten Wäldern bis hin zu brodelnden Schwefelquellen – das ein kleines Land am anderen Ende der Welt landschaftlich so viel zu bieten hat, erwartet man im ersten Moment vielleicht gar nicht. Wer die lange Anreise nach Neuseeland jedoch auf sich nimmt, wird auf seinen Ausflügen in die Natur aus dem Staunen nicht mehr rauskommen. Glaubst Du nicht? Dann sollten Dich diese 10 atemberaubenden Landschaften vom Gegenteil überzeugen.

1. Milford Sound

Ob mit der Fähre oder dem Kayak: Wer Milford Sound im Fjordland Nationalpark erkundet, wird oft seinen Augen nicht trauen. Die gewaltigen Felsküsten, die sich bis zu 1.200 Metern (!) aus dem Wasser erheben, majestätische Wasserfälle und versteckte Buchten werden Dich daran zweifeln lassen, ob die Landschaften um Dich herum wirklich von dieser Welt sind.

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2. Tongariro Nationalpark

Schon einmal über einen Vulkan gewandert? Nein? Dann wird’s aber Zeit: Beim Tongariro Alpine Crossing erwarten Dich nicht nur einmalige Aussichten, Deine Mühen, die Hänge der drei noch aktiven Vulkanberge zu erklimmen, werden auch mit einem Blick auf die Emerald Lakes belohnt. Wer die Tageswanderung hinter sich gebracht hat, kann im Übrigen auch ohne zu lügen behaupten, dass er einfach so nach Mordor spaziert ist: Der Park diente als Kulisse für den Schicksalsberg und seine Umgebung. Mehr dazu auch hier.

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3. Koekohe Beach

Die ungewöhnlich runden, steinernen Moeraki Boulders sind das Markenzeichen des Koekohe Beach. Einer Maori-Legende zufolge sind die Boulders die versteinerten Überreste von Waren, die vom Wrack des Kanus Arai-te-uru ins Wasser fielen. Die Klippen am Shag Point sind demnach die versteinerten Überreste dieses Kanus und ein nahe gelegener Felsvorsprung ist der Legende nach der Körper des Kapitäns.

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4. Wai-O-Tapu

Die Stadt Rotorua ist bekannt für ihre heißen Schwefelquellen und Geysire. Nicht weit entfernt vom Stadtzentrum findet sich im Wai-O-Tapu Thermal Wonderland neben eben diesen heißen Mineralquellen auch der bekannte Champagner Pool mit seinem goldfarbenen Mineralring.

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5. The Coromandel

Wer die Coromandel Peninsula besucht, wird sich vor Ausflugszielen kaum retten können. Zu den beliebtesten Attraktionen gehört der Hot Water Beach, wo Besucher eigene kleine, heiße Pools buddeln können, aber auch die Cathedral Cove, eine kleine Bucht mit einem hallenähnlichen Durchlass im Fels und einem wunderschönen Strand.

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6. Franz-Josef Gletscher

Der etwa 10 Kilometer lange Gletscher ist ein perfektes Ziel für Wander- und Entdeckungstouren. Wer es etwas gemütlicher mag, kann auch per Helikopter eine runde über den Gletscher drehen.

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7. Waitomo Glowworm Caves

Die Waitomo Cages gehören zu den größten Touristenattraktionen der Nordinsel. Zu recht: Im Dunkeln der Höhlen sorgen tausende von Glühwürmchen dafür, dass die Höhlendecke funkelt wie der Nachthimmel. Auch unseren Entdecker Stephan führte es auf seiner Mission Curiosity in die Höhlen. Hier findest Du seine traumhaften Bilder und seinen Bericht über die Waitomo Caves.

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Foto: Donnie Ray Jones, CC

8. Mount Cook

Mount Cook oder auch Aoraki ist der höchste Berg Neuseelands. Der 3724 Meter hohe Berg liegt auf der Südinsel in den Neuseeländischen Alpen.

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9. Piha Beach

Der Strand ist einer der beliebtesten Ausflugsziele der Neuseeländer und zudem ein berühmter Surfspot. Der einem liegenden Löwen ähnelnde Lion Rock unterteilt den Strand in einen nördlichen und südlichen Teil. Der Strand lädt nicht nur zum Relaxen, Baden und Surfen ein, die Küsten bieten darüberhinaus viele Wanderrouten in allen Schwierigkeitsgraden.

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Foto: Sinead FrielCC

10. Mount Taranaki

Der Mount Taranaki ist ein Vulkan im Westen der Nordinsel. Seine Besonderheit ist die fast perfekte Spitzkegelform. Er gehört zu den am meisten bestiegenen Bergen Neuseelands.

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Lust bekommen?

Würdest Du Dich gerne einmal von den Vulkanen, Stränden, Fjorden und Gletschern Neuseelands in Staunen versetzen lassen? Wie wäre es mit einer Sprachreise oder einem Work & Travel-Aufenthalt im Land der Kiwis?

Du warst selbst schon einmal in Neuseeland und die Landschaft, die Dich am meisten beeindruckt hast, findest Du hier nicht? Lass uns wissen, was Dich am meisten fasziniert hat!

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Südamerika

Saskia in Ecuador: “Anspruchsvoll und vielfältig”

Saskia hat auf ihrer Sprachreise in Ecuador nicht nur ihr Spanisch aufpoliert, sondern auch viel von Land und Leuten sehen dürfen. In ihrem Reisebericht nimmt sie dich mit auf eine kleine Entdeckungstour im Herzen Ecuadors. 

Genau in der Mitte der Welt, Heimat der Galápagos Inseln und an der Grenze zu Peru und Kolumbien liegend : Ecuador.
Das Land im Norden Südamerikas ist, wenn man Bayern und Baden-Württemberg abtrennt, genau so groß wie Deutschland und hat neben dem Andenhochland, Vulkanen, der Pazifikküste, historischen Altstädten und Amazonas-Regenwald noch Einiges mehr zu bieten.

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Anfang meiner insgesamt 7-wöchigen Reise durch Ecuador bildete eine fünftägige Sprachreise von der Hauptstadt Quito an die Südküste Ecuadors, nach Puerto López.
Bereits der Beginn meiner Reise überraschte mich, denn die ca. 10-stündige Busfahrt von der im Andenland gelegenen Hauptstadt in das kleine, leicht verschlafene Schifferdörfchen gestaltete sich wesentlich interessanter und ereignisreicher als vorerst gedacht : Denn nicht nur kurvige Straßen, die an tiefen Schluchten vorbei führen, sich durch Berge ziehen und einen einzigartigen Blick auf die grüne, farbenprächtige Natur freigeben, sondern ebenso die vielen Händler, die alle paar Meter für wenige Minuten in den Bus einstiegen, um Kokoswasser, ecuadorianisches Gebäck, ecudorianische Köstlichkeiten, aber auch Handykabel, Kopfhörer und Selfie-Sticks zu verkaufen, sorgten für staunende Blicke und einen regen Austausch der Fahrgäste untereinander und ließen mich in bereits wenigen Stunden die Vielfalt und Aufgeschlossenheit der ecuadorianischen Kultur erfahren.

auf-dem-weg-nach-mission-bay-mit-blick-auf-downtown-kopieIn Puerto López angekommen fielen mir als Erstes die kleinen Mototaxis auf, die bereits an der Busstation darauf warteten, Reisende ins Innere der Stadt zu befördern und auch sonst sehr häufig auf den Straßen an der Südküste zu sehen sind. Da ich die kleinen Motorroller, an deren hinterem Teil kleine Fahrkabinen montiert sind, noch nie zuvor gesehen hatte, nutzte auch ich die Gelegenheit und nahm ein Mototaxi zu meiner Unterkunft in Puerto López : Der Hostería Itapoa.

photo-28-07-2016-01-31-19Mein Alltag in Puerto López war nicht nur anspruchsvoll, sondern auch vielfältig. Während ich morgens beim Frühstück in der Hostería Itapoa dem Sonnenaufgang über dem Meer zuschauen konnte und anschließend einen kurzen Fußweg zu meiner Sprachschule auf mich nahm, um dort im Einzelunterricht von meinem Lehrer Fredy innerhalb weniger Tage jene Inhalte, die ich bereits Jahre zuvor in der Schule gelernt, jedoch durch jahrelange, mangelnde Praxis vergessen hatte, wieder frisch aufgezeigt und mit viel Geduld und Humor erklärt zu bekommen, durfte ich die Nachmittage damit verbringen, die Orte rund um das Fischerdörfchen zu erkunden. So reiste ich innerhalb der vier Tage mit meinem Guide Dany nicht nur in das beliebte Backpacker-Örtchen Montañita, sondern auch in den Parque Nacional Machalilla, den einzigen Küstennationalpark Ecuadors, nach Agua Blanca und an den Strand los Frailes, einen einsamen und wunderschönen Strand des Nationalparks.

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Durch die Kombination von Spanischunterricht am Morgen und Aktivitäten und Erkundungen am Nachmittag hatte ich die Möglichkeit, das am Morgen gelernte und wiederholte Wissen direkt am Nachmittag anzuwenden und im realen Gespräch zu erproben und dabei außerdem über die ecuadorianische Kultur und Geschichte zu lernen. Auch, wenn die Tage wie im Flug vergingen, kann ich wirklich behaupten, wundervolle und unfassbar liebenswerte und hilfsbereite Menschen kennengelernt zu haben, die ich hoffentlich eines Tages wiedersehen.

 

Du würdest Saskias Reise gerne in bewegten Bildern miterleben? Auf ihrem YouTube-Channel findest du Videos zu ihren Erlebnissen und dem Spanischkurs in Ecuador. Ihren Sprachkurs “Ruta del Sol” findest du hier.

 

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Weltweit

Drei Au Pairs, drei Länder, drei Fragen

Ein Au Pair Aufenthalt ist die perfekte Gelegenheit seine Sprachkenntnisse zu erweitern, eine neue Kultur kennen zu lernen und nebenbei ein bisschen Geld zu verdienen, um das Land erkunden zu können. Die Motivation unserer Teilnehmer ist immer sehr ähnlich: Sie wollen Auslandserfahrungen sammeln, ihre Sprachkenntnisse verbessern, mit Kindern arbeiten oder eine Auszeit nach der Schule, um sich klar zu werden, was sie mit ihrem späteren Leben anfangen möchten. In der Theorie klingt ein Au Pair Aufenthalt also sehr verlockend. Wir haben drei ehemaligen Au Pairs auf den Zahn gefühlt und sie gefragt, wie so ein Aufenthalt in der Praxis aussieht.



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Katja startete 2014 im neuseeländischen Winter mit ihrem Jahr als Au Pair. Zu ihrer Gastfamilie gehörten außer den beiden Kindern, um die sich tagtäglich kümmerte,
auch eine Katze. Sie wohnte in einem kleinen Haus mit Garten in einem eher ruhigen Stadtteil von Auckland mit Parks, Spielplätzen, Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants
und Bars in der Nähe. 

Was ist dir vor deiner Abreise durch den Kopf gegangen und welche Ängste waren im Nachhinein unbegründet?

Ich war vor der Abreise sehr nervös, weil man natürlich vorher nie ganz genau weiß, was einen vor Ort so erwartet. Ich hatte hauptsächlich Angst, nicht mit der Gastfamilie oder den Kindern klarzukommen oder vor Ort keine Freunde zu finden. Im Nachhinein waren alle Ängste eher unbegründet. Mit meiner Gastfamilie hatte ich gar keine Probleme und auch wenn es manchmal mit den Kindern nicht so ganz leicht war, war es immer möglich, mit den Gasteltern über Probleme zu sprechen und gemeinsam Lösungen zu finden. Freunde habe ich auch ziemlich schnell gefunden.

Wie hast du dich auf deinen Au Pair-Aufenthalt vorbereitet? Was hat dir im Nachhinein am meisten geholfen?

So wirklich vorbereiten kann man sich auf seinen Au Pair-Aufenthalt eigentlich nicht. Ich habe vorher noch Haushaltstipps von meiner Mama bekommen und einige kindgerechte Rezepte gesammelt.

Hast du schnell Anschluss zu anderen Au Pairs oder Einheimischen gefunden?

Zu anderen Au Pairs habe ich sehr schnell Anschluss gefunden. Schon vor der Abreise habe ich von der neuseeländischen Partnerorganisation eine Liste mit den Kontaktdaten aller anderen Au Pairs in Auckland bekommen und so schon vorher per E-Mail Kontakt zu den anderen Au Pairs in meinem Stadtteil aufgenommen. Aber auch vor Ort lernt man durch die Orientierungstage sehr schnell andere Au Pairs kennen.

Katja hat an unserem Au Pair Programm in Neuseeland teilgenommen. Ausführliche Infos zum Programm findest du hier.

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Elisabeth war von Sommer 2014 an ein Jahr als Au Pair in Spanien. In Las Matas, einem kleinen Vorort von Madrid, ungefähr 30 km nordwestlich der Stadt, hat sie auf die 8-jährigen Zwillinge Sara und Lukas und die 14-jährige Marta aufgepasst. Ihre Gastfamilie bewohnte ein großes Reihenhaus, das über einen eigenen kleinen Garten und einen gemeinschaftlichen Park mit Pool verfügte. 

Wie war das Leben in der Gastfamilie? Wurdest du eher als Familienmitglied oder als „Angestellte“ angesehen?

Meine Gastfamilie hatte vor mir schon einige Au Pairs und war deshalb schon sehr routiniert, was mein Ankommen und mein Einleben anging. Das war angenehm, da ich klare Regeln vorgesetzt bekam, an die ich mich dann einfach halten musste. Persönlich war der Anfang sehr schwer. Mit 18 Jahren ist man selbst noch halb Kind und dann die Verantwortung für zwei 8-Jährige in einem fremden Land zu übernehmen, war eine Herausforderung. Jede Familie hat ihre Probleme, keine Familie ist perfekt. Alles in allem war das Leben mit meiner Gastfamilie total in Ordnung. Manchmal kam ich mir mehr wie eine Angestellte, manchmal mehr wie ein Familienmitglied vor. Die Stelle eines Au Pairs kann manchmal ein wenig komisch sein, weil man eben für die Familie arbeitet, gleichzeitig aber ein Freund der Kinder ist und bei bzw. mit ihnen wohnt.

Wie hast du dich während deines Auslandsaufenthalts verändert? Was hast du gelernt?

Ich habe extrem viel gelernt. Wie man auf sich selbst aufpasst, seine Sachen selbst regelt, ich bin selbstständiger und unabhängiger geworden. Ich habe viele soziale und zwischenmenschliche Kompetenzen ausbilden können, ich habe gut Spanisch gelernt, wie man mit unangenehmen Situationen umgeht und wie man sich in einem fremden Land zurechtfindet. Ich habe viel über mich selbst gelernt und bin definitiv erwachsener geworden.

Was würdest du anderen raten, die sich noch nicht sicher sind, ob sie als Au Pair arbeiten möchten?

Man muss sich darüber im Klaren sein, dass Au Pair sein nicht immer ein Zuckerschlecken ist: Es werden schwierige Situationen auftreten, bei denen man nicht weiß, wie man damit umgehen soll, und man wird sich anpassen, öffnen und Kompromisse eingehen müssen. Aber genau das sind die Sachen, die einen wachsen lassen, die einem am Ende auch so viele schöne Erinnerungen beschaffen. Man muss sich darauf einlassen können und nicht nach vier Wochen sagen: „Das war’s jetzt doch nicht“, wenn man sich nicht einmal die Mühe gemacht hat, auf die Gastfamilie zuzugehen. Viele Familien sind bereit, dir zuzuhören und dich gut zu integrieren, wenn du mit ihnen kommunizierst. Wenn man sich hinter dem Handy versteckt, sobald die Gasteltern zur Tür hereinkommen wird daraus nichts.

Elisabeth hat an unserem Au  Pair-Programm in Spanien teilgenommen. Alle Infos zu diesem Programm findest du hier.

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Hannah hat von April 2015 an ein spannendes halbes Jahr als Au Pair in Australien verbracht. Zu ihrer Gastfamilie gehörten ihre Gasteltern sowie die drei Kinder Victor (10), Alana (4) und Aimee (2,5). Sie wohnte in einem ruhigen Vorort von Perth, nur 15 Minuten mit der Bahn von Perth selbst und nur 10 Minuten mit dem Auto vom Strand entfernt.

Wie sah ein typischer Arbeitstag bei dir aus?

Mein Tag begann um 8.30 Uhr. Die Mutter brachte den Zehnjährigen auf ihrem Weg zur Arbeit in die Schule und der Vater war um diese Zeit bereits bei der Arbeit. Nachdem ich gefrühstückt hatte, machte ich die zwei Mädchen fertig und bereitete Obst vor, das wir z.B. mit in den Park nahmen. Um 12 Uhr waren wir wieder zu Hause, wo ich das Mittagessen gekocht habe. Nach dem Essen war es Zeit für den Mittagsschlaf. Während die Mädchen zwei Stunden schliefen, räumte ich etwas auf, faltete Kinderwäsche und entspannte etwas. Um 15 Uhr kam der Älteste aus der Schule und ich machte ihm ein Brot. Dann gingen wir entweder alle noch mal in den Park oder in den Garten. Meist um 17 Uhr kam der Vater nach Hause und kümmerte sich ab dann um die Kinder. Entweder fuhr ich noch mal in die Stadt und traf mich mit Freunden oder ging eine Runde am See laufen.

Konntest du viel von Australien sehen? Hast du Ausflüge oder Urlaube gemacht?

Ja! Meine Gasteltern waren sehr flexibel und ihnen war es wichtig, dass ich eine gute Zeit während meines Aufenthaltes habe. Neben der vertraglichen Urlaubswoche, die ich genutzt habe um nach Singapur zu fliegen, hatte ich noch weitere freie Tage, um auch einen Teil des Westens von Australien zu erkunden sowie nach Bali zu reisen. Dafür habe ich manchmal länger auf die Kinder aufgepasst oder die Kinder abends ins Bett gebracht. Nach meiner Zeit als Au Pair bin ich noch mit einer Freundin die Ostküste Australiens abgefahren und einen Teil dessen auch noch mit meinen Eltern, die mich aus Deutschland besucht haben.

Hattest du Heimweh? Wenn ja, was hat dir geholfen, darüber hinweg zu kommen?

Bei Heimweh hilft auf jeden Fall, sich mit anderen Au Pairs auszutauschen und viel zu unternehmen. Umso weniger Zeit ich hatte darüber nachzudenken, wie schön es wohl jetzt zu Hause sein würde, desto weniger Heimweh hatte ich. Ansonsten hat es mir auch schon sehr geholfen mit den Kindern zu kuscheln.

Hannah hat an unserem Au Pair-Programm in Spanien teilgenommen. Alle Infos zu diesem Programm findest du hier.


Du willst auch als Au Pair das “Abenteuer Ausland” wagen? Wir begleiten dich gerne auf deinem Weg – von der Anmeldung, bis zur Suche der Gastfamilie bis hin zu allen Belangen vor Ort. Ruf uns an oder schreib uns – wir beraten dich unverbindlich und kostenlos. Hier findest du alle Infos zum Au Pair Programm.

Lust auf noch mehr Erfahrungswerte? Dann lies dir den 2. Teil unseres Au Pair-Interviews durch!

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Weltweit

7.777 km abseits von Autobahnen und Pannenhilfe

Die Allgäu-Orient-Rallye gilt als eines der letzten “automobilen Abenteuer”.  Die Aufgabe: In einem Auto, das älter als 20 Jahre ist und günstier als 1111,11 € war, die Strecke von Oberstaufen bis nach Dalyan in der Türkei schaffen. Unser ehemaliger Austauschschüler Simon Gallasch hat sich gemeinsam mit drei Freunden als Team “Orient AIXpress” auf diese unglaubliche Tour begeben. Dabei ging es nicht nur darum, etwas Einzigartiges zu erleben, sondern auch, etwas Gutes zu tun. In einem Interview erzählt uns Simon von diesem Abenteuer, seinen Eindrücken, Erlebnissen und den Projekten unterwegs.

Simon Gallasch

Monatelange Vorbereitung, Planung, Spenden sammeln – und dann geht’s plötzlich los. Was ist euch so durch den Kopf gegangen, als es dann plötzlich wirklich los ging?

IMG_4208Simon: “Die Vorfreude überwog auf jeden Fall! Die meiste Arbeit war ja zu dem Zeitpunkt schon getan – Autos reparieren und rallye-tauglich umbauen, Kinderheime und Schulen anschreiben und und und.
Als wir uns dann endlich auf den Weg von Aachen nach Oberstaufen zum Start machten, waren wir erleichtert und auch ein Stück weit stolz, es überhaupt so weit geschafft zu haben – viele andere Teams hatten ja schon vor dem Start aufgegeben!
Als wir dann über die Startlinie rollten, waren wir viel zu euphorisch, als dass wir an die Schwierigkeiten gedacht hätten, die uns auf dem Weg noch erwarten sollten.”

 

IMG_4722Ich habe mir sagen lassen, dass man auf so einer Rallye mindestens einmal liegen bleibt. Wie ist es euch ergangen? Hat euer Gefährt gut mitgemacht?

Simon: “Den ersten Schreckmoment hatten wir schon in Kroatien zu verkraften. Auf einer engen Bergstraße drehte sich eines unserer Autos bei nasser Straße. Außer ein paar Kratzern an der Stoßstange, eines kaputten Scheinwerfers und einer schiefen Lenkung passierte uns aber glücklicherweise nichts.
In Istanbul gab dann die Batterie den Geist auf – und das kurz einem der Highlights der Rallye – der Rallye-Kolonne durch die Altstadt bis zur Blauen Moschee. Hier kam aber die beeindruckende Hilfsbereitschaft unter den Teams zum Vorschein – in Windeseile war Ersatz besorgt und wir erreichten rechtzeitig die Blaue Moschee.
Kurz vor Ende der Rallye wurde es dann ernst: nach einer missglückten Kühler-Reparatur in einer türkischen Werkstatt folgte ein Problem dem nächsten. Mit Ach und Krach erreichten wir das Ziel, eines unserer Autos musste immer wieder Pausen einlegen, um den Motor zu kühlen. Zu allem Überfluss wurden wir vier auch noch krank, wir hatten wohl die Hühnchen nicht lange genug auf den Grill gelegt.
Das Ende verlangte uns also Einiges ab – es war vor allem Durchhaltevermögen gefragt!”

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Unterwegs Gutes tun

Was genau habt ihr in eurem Sportprojekt gemacht und wie ist es angenommen worden?

Simon: “Dank eurer Hilfe hatten wir eine Menge Sportgeräte im Gepäck! Damit beschenkten wir das SOS Kinderdorf in Tiflis, Georgien. Die Kinder waren außer sich vor Freude und rissen uns die Sachen förmlich aus den Händen. Dadurch lief der Tag nicht so geordnet ab, wie wir das eigentlich vorhatten – das tat dem Spaß aller Beteiligten aber keinen Abbruch!IMG_0954
Simon: “Wir bauten einen Teil der Tore zusammen mit den Kindern auf und formten mehrere Gruppen, um dann ein richtiges Training zu veranstalten. Es war aber schnell klar, dass die Kleinen dafür viel zu aufgeregt waren – sie rannten wild durcheinander über den Fußballplatz und nahmen die neuen Tore unter Beschuss.
Man merkte, dass es ein besonderer Tag für sie war, auch die Verantwortlichen des SOS Kinderdorfes waren sehr gerührt.
Alles in allem wurde also aus dem durchgeplanten Sportcamp eine große spontane Feier mit viele glücklichen Kindern.
Es hat sich mal wieder bestätigt: mit Sport kann viel bewegt werden – Menschen mit vielen unterschiedlichen Hintergründen, Kulturen und Sprachen verstehen sich plötzlich und lachen zusammen.”

 

Was war das schönste Erlebnis auf eurer Tour?

IMG_4324Simon: “Am meisten bleiben uns auf alle Fälle die Menschen im Gedächtnis, die wir unterwegs treffen durften: auf der einen Seite natürlich die anderen Teams, ohne deren Hilfsbereitschaft wir vor noch größere Probleme gestellt worden wären, auf der anderen Seite die lokalen Bevölkerungen und ihre schier grenzenlose Gastfreundschaft. Es war beeindruckend zu sehen, wie selbstlos und freundlich sich diese Menschen gegenüber Fremden verhalten. Eine Eigenschaft, die in unserer Gesellschaft häufig zu kurz kommt!
Davon abgesehen hatte vor allem die Türkei atemberaubende Landschaften zu bieten, besonders Kappadokien und Istanbul ist immer eine Reise wert.”

Abenteuerlust, Durchhaltevermögen, Neugier.

Habt ihr unterwegs auch schwierige Momente erlebt?

Simon: “Neben den bereits beschriebenen Problemen bleiben natürlich auch Reibereien innerhalb des Teams nicht aus – immerhin ist man über drei Wochen auf engstem Raum zusammen! Darum ist es umso wichtiger, solche Abenteuer nur mit Freunden zu unternehmen, die man wirklich gut kennt.”IMG_5505

 

Womit hättet ihr vorher so gar nicht gerechnet?

IMG_4434Simon: “Mit dem schlechten Wetter auf dem Weg nach Istanbul. Wir hatten extra die längere Mittelmeer-Route gewählt, um abends ab und zu mal ins Meer zu springen – bei 15 Grad und Dauerregen hätte das aber keinen Spaß gemacht.”

 

Was sind die drei wichtigsten Eigenschaften, die man braucht, wenn man sich auf ein solches Abenteuer begibt?

Simon: “Abenteuerlust, Durchhaltevermögen, Neugier.”

 

Was würdest du jemandem mit auf den Weg geben, der darüber nachdenkt, so eine Rallye mitzumachen?

Simon: “Nimm dir genug Zeit zur Planung, wähle deine Mitstreiter sorgsam aus und suche dir ein soziales Projekt, mit dem du dich identifizieren kannst! So wirst du eine Zeit erleben, die du niemals vergessen wirst.”

“Ihr werdet es garantiert nicht bereuen!”

Du warst ja mit uns als Austauschschüler im Ausland. Wie würdest du sagen, hat der Austausch deine spätere Auslandsbegeisterung beeinflusst?

Simon: “Mein Auslandsaufenthalt in Australien war in vielerlei Hinsicht ein Startschuss: ohne diese Erfahrung wäre ich sicherlich nicht so abenteuerlustig, neugierig auf fremde Kulturen und selbstbewusst.
Ich kann nur jedem Schüler empfehlen, einen längeren Schüleraustausch zu wagen – ihr werdet es garantiert nicht bereuen! Man gewinnt dort Freunde fürs Leben und entwickelt seine Persönlichkeit, wie es in eurer gewohnten Umgebung wahrscheinlich nicht möglich ist.”

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Wenn ihr die ganze wilde Fahrt verfolgen wollt, schaut doch mal auf dem Blog von Simon’s Team, dem Orient-AIXpress, vorbei!

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Ozeanien

Work & Travel: Von Melbourne aus Australien entdecken

Wer von Work &  Travel in Australien träumt, denkt in den meisten Fällen natürlich erstmal an einen Start in Sydney. Aber auch in Melbourne können Backpacker in ihr großes Abenteuer starten, wie der Erfahrungsbericht von unserer Teilnehmerin Lara zeigt. 

“Meine Zeit in Australien war einfach mega schön !”

SB_MelbourneCBD_-(46)Die ersten drei Wochen nach meiner Ankunft in Melbourne waren zwar etwas chaotisch und nervenaufreibend, aber natürlich auch sehr aufregend. Nachdem ich und noch ein paar andere Teilnehmer an dem Infoworkshop im Partnerbüro teilgenommen hatten, fühlte ich mich erstmal total bombardiert von Informationen über Australien an sich und wie das mit dem Arbeiten für einen Working Holiday Visum-Besitzer funktioniert. Man war einerseits total aufgeregt, weil man all die tollen Orte sehen und Dinge erleben wollte, aber auf der anderen Seite musste man sich ja erstmal einen Job suchen und dann fragte man sich wieder, was und wo. Überhaupt waren noch so viele andere Dinge zu regeln, wie die Sache mit dem Handyvertrag oder wo man jetzt erstmal für die nächste Zeit bleibt und und und…

Der erste Roadtrip

Letztendlich haben sich drei weitere Teilnehmer, mit denen ich auch schon hin geflogen bin, erstmal dazu entschieden, für eine Woche ein Auto zu mieten und über die Great Ocean Road bis Adelaide zu fahren. Schon in den ersten zwei Wochen so viel zu sehen, war echt großartig und South Australia ist ja auch interessant, nur blieb einem immer im Hinterkopf, dass man eigentlich die ganze Zeit damit verbringen müsste, so schnell wie möglich einen Job zu finden. Als wir dann wieder zurückkamen, ging die Jobsuche weiter und ich war auch so gut wie jeden Tag damit beschäftigt, allgemein online oder bei gumtree nach Angeboten zu gucken oder war von morgens bis abends in der City unterwegs, um meine CV’s zu verteilen. Zwischenzeitlich war man schon etwas niedergeschlagen, aber aufgeben oder gar wieder nach Hause fliegen wollte ich nie.

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War auch gut so, denn an Silvester hatte ich dann meinen ersten Arbeitstag in einem schönen Café direkt am Queen Victoria Market. Dort habe ich dann bis Anfang März gearbeitet, aber nur von Freitag bis Sonntag und sonst nur, wenn sie noch jemanden dringen brauchten. Ab Februar hatte ich dann noch einen Job, auch nur für ein paar Tage in der Woche, in einem Kebab-Shop in South Melbourne. An diese Spontanität der Australier musste ich mich auch erstmal gewöhnen, vor allem was das mit dem Arbeiten betrifft. Von den beiden Mädels aus Bayern, mit denen ich gemeinsam die Great Ocean Road gemacht habe, ist eine auch fürs Arbeiten in Melboune geblieben und hat dann am Ende auch in meinem Café gearbeitet. Wir haben uns in der Zeit dann besser kennengelernt und auch richtig gut verstanden und so gut wie jeden Tag miteinander verbracht. Jeder hat sich dann auch ein Apartment gesucht, wo man dann zwei Monate wohnen konnte.

 

Nach Brisbane – und noch weiter!

SB_Brisbane_-(16)Irgendwann wurde ich dann gefragt, ob ich nicht mit den beiden mitreisen möchte, da ich ja eigentlich das selbe vorhatte wie sie. Und so haben wir das dann auch gemacht. Bis zu diesem Zeitpunkt wollte ich ja eigentlich nur bis Brisbane reisen. Ja, ich weiß, total die dumme Idee, weil danach erst die coolen Orte kommen. Aber irgendwie hatte ich das vorher so in meinen Kopf gesetzt. Mein Rückflug ging ja auch von Brisbane. Na ja. Dann haben wir gesagt, dass ich ja erstmal das Ticket für die gesamte Ostküste kaufe und mit ihnen gemeinsam reise, aber dann irgendwann, irgendwo auf der Strecke bleibe, da ich ja drei Monate für die gesamte Ostküste habe und die beiden dann weiterreisen, weil sie ja den großen Loop machen wollten. Also haben wir uns alle in Melbourne das Greyhound-Ticket bis Cairns geholt. Das Reisen mit dem Greyhound war, bis auf unsere erste und auch einzige Nachtfahrt, echt gut. Als wir dann wenig später in Sydney ankamen, saßen wir dann in einem Reisebüro und haben Touren für Fraser Island und die Whitsundays gebucht.

Nachdem das dann getan war, lehnte ich mich zurück, weil ich dachte, dass ich halt mit den Mädels dann bis Cairns reise und dann noch einen Monat Zeit habe, um was weiß ich noch in Australien zu sehen und dann halt Mitte Juni spätestens wieder in Brisbane zu sein und die Mädels währenddessen weiterreisen. Ja schön gedacht. Denn die Frau aus dem Reisebüro kam auf einmal mit der Idee, dass wir uns ja alle drei einen Campervan mieten können, mit dem ab Darwin das Outback erkunden, dann rüber zur Westküste und mich rechtzeitig irgendwo absetzten, von wo aus ich nach Brisbane fliegen kann und die Mädels sich ab dort einen anderen Mitfahrer suchen und die Westküste weiter nach Perth fahren. So würden die Mädels das sehen, was sie sehen wollten, ich würde noch mehr sehen, als ich mir jemals erträumt hätte, müssten alle nicht mit dem Greyhound durchs Outback bzw. an die Westküste und würden alle aufkommenden Kosten ja durch drei teilen. Und dann saß ich da und musste von jetzt auf hier entscheiden, ob ich da mitmache oder nicht. Mein erster Gedanke galt dem Geld, was ich dann wieder mehr ausgeben würde. Aber letztendlich sagte ich dann doch ja zu dem Vorschlag und im Nachhinein bereue ich es natürlich kein bisschen.

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Dann haben wir uns zusammen mit dem Greyhound-Plan ausgesucht, wo wir halten möchten und wie lange an dem Ort bleiben möchten. Das Planen und auch das Traveln mit den beiden Mädels hat auch echt super geklappt. Die Ostküste war zwar echt voller Touristen und Backpackern, aber es war auch echt wunderschön dort. Das Surfcamp in Byron Bay, Camping auf Fraser Island, Segeltour zu den Whitsundays, Schnorcheln am Great Barrier Reef – einmal sogar mit Schildkröten (das war eigentlich das Beste überhaupt… diese Tiere sind so wunderschön und anmutig unter Wasser), aber auch die kleineren Orte zwischendurch waren so toll. Die Strände! Ein Traum.

Auf ins Outback!

Mitte Mai sind wir dann von Cairns aus nach Darwin geflogen und haben zwei Tage später unseren Campervan abgeholt und dann gings auch schon Richtung Outback. Das Outback war echt was total anderes, aber auch das sollte man mal erlebt haben, wenn man in Australien ist. Wenn man den ewig langen Highway entlang fährt, merkt man erst, wie groß Australien wirklich ist. Alle haben immer gesagt, es sei total langweilig das lang zufahren, aber wir waren da ganz anderer Meinung. Die Landschaft hat sich gefühlte alle zehn Meter verändert und war echt schön anzusehen. Auch die Leute, die man auf den free campgrounds getroffen hat, waren alle jedes Mal so offen und freundlich. Und es ist einfach so cool, wie die Australier selbst ihr Land erkunden, indem sie sich im Rentneralter ein Wohnmobil mieten oder kaufen und dann einfach losfahren. Und dann trifft man die und erzählt von seinen eigenen Erlebnissen in Australien und dann bestaunen die uns für das, was wir in ihrem Land so tun. Einfach cool. Von denen hat man auch nochmal das ein oder andere gelernt.

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Von Darwin aus ging es ja für uns erstmal durch den Kakadu National Park, dann weiter Richtung Alice Springs und natürlich zu dem Ayers Rock, Kings Canyon und Kata Tjuta National Park (so, so beeindruckend!). Dann gings den Stuart Highway wieder hoch und als wir dann wieder in Katherine waren, gings ab nach Western Australia, Broome, wo ich dann Anfang Juni abgesetzt wurde und wieder nach Brisbane geflogen bin, um ne knappe Woche später wieder Richtung nach Hause zu fliegen.

“Ich komme auf jeden Fall nochmal wieder!”

Die Zeit mit den Mädels war echt toll – Australien war echt toll ! Mein Englisch hat sich verbessert und ich traue mich jetzt einfach so drauf loszuquatschen, denn diese Überwindung ist einfach nicht mehr da wie vorher. Die Aussies sind echt mega liebe und offene Menschen, an diesen Lebensstil könnte man sich gewöhnen. Für drei Monate in Melbourne zu leben, zu arbeiten und irgendwann von ganz alleine zu wissen, wo man sich gerade befindet oder langgehen muss – einfach großartig. Selbst das Hostelleben war irgendwie cool. Man hatte immer Leute um sich herum und war nie alleine. Auch das Campervanleben war kein schlechtes. Es war eben was ganz anderes.

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Australien hat einfach so viel zu bieten und ich habe so tolle Sachen gemacht und wunderschöne Orte gesehen. Ich habe jetzt noch das Gefühl, längt nicht alles von Australien gesehen zu haben. Ich komme auf jedenfall nochmal wieder!! Denn jetzt weiß ich, wie einfach es sein kann, ein Land zu bereisen. Und es war immer gut zu wissen, dass in der allergrößten Not immer jemand von Euch vor Ort zu erreichen war. Vor allem in der Anfangszeit war das Partnerbüro schon eine wichtige Anlaufstelle für uns alle. Danke!

Ein großes Lob und riesen Dankeschön an das TravelWorks-Team ! Denn ohne Eure tolle Aufmachung der Website, bei der man beim Lesen der Angebote und Erfahrungsberichte oder Angucken der Bilder erst richtig Lust bekommt, mit eurer Organisation ins Ausland zu gehen, die Vorbereitungshilfe in den Monaten davor und die kompetenten Ansprechpartner vor Ort in Australien, wäre meine Planung und Zeit in Down Under bestimmt nur halb so gut verlaufen!”

Bist Du nun auch überzeugt, dass sich ein Work & Travel Start in Melbourne absolut lohnt, dann nimm doch einfach Teil an unserem TravelWorks loves Melbourne-Special und gewinne mit etwas Glück eine Camper- oder Sprachreise in Melbourne. Mehr zur Aktion erfährst Du auf unserer Seite. 


Dieser Artikel ist Teil der Reihe „TravelWorks loves Melbourne“.

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Ozeanien

“Melbourne hat mich in seinen Bann gezogen!”

csm_DSC04031_5c8157ff17Einen Term lang durfte Fabienne als Austauschschülerin Down Under erkunden. Dabei hat sie eine Stadt ganz besonders in ihren Bann gezogen: Melbourne! Wie sie ihr Herz an die Stadt verlor, erzählt Fabienne in ihrem Erfahrungsbericht.

Die zweitgrößte Stadt Australiens

“Ich war besonders von der australischen Stadt Melbourne fasziniert. Zusammen mit meiner Gastmutter verbrachte ich einige Tage dort – und möchte unbedingt wieder hingehen! Da ich in meinem letzten Schuljahr bin, überlege ich momentan, was ich in meinem Zwischenjahr gerne machen würde. Ein Sprachaufenthalt in Melbourne kommt definitiv in Frage und daher möchte ich Euch in diesem Bericht von dieser tollen Stadt Genaueres erzählen.

Melbourne ist die zweitgrösste Stadt in Australien und halt unglaublich viel zu bieten. Im Zentrum von Melbourne ist es nicht sonderlich schwierig, sich zu orientieren (darüber war ich sehr froh!) und zudem fährt eine Tram ständig eine Runde, bei welcher man gebührenfrei beliebig zu-und absteigen kann. Wer einen Überblick über Melbourne haben möchte, kann diesen vom Eureka-Tower aus genießen. Uns hat die Zeit dafür leider nicht gereicht.

Graffiti-Kunst, Shopping & Kulinarisches

In den Nebenstraßen im Zentrum stößt man oft auf tolle Graffiti-Kunstwerke. Zudem gibt es Gässlein, in welchen sich niedliche Cafés und Restaurants aneinanderreihen. Das kulinarische Angebot in Melbourne ist äußerst lecker und vielfältig. Hier muss ich zwingend den Queen Victoria Market erwähnen; ein solch riesiges Angebot an Esswaren habe ich noch nie zuvor auf einem Markt gesehen!
Auch shoppen kann man in Melbourne super. Wir waren beispielsweise im Harbour Town Shoppingcenter, eine Ansammlung von Marken-Outlets. Empfehlenswert ist die Chapel-Street, welche sich ein wenig außerhalb befindet. Meine Gastmutter und ich haben einige schöne Märkte besucht, darunter zum Beispiel der Künstlermarkt in St.Kilda, einem Stadtteil an der Küste

Ein Muss: Brighton Beach

Kulturell hat Melbourne ebenfalls viel zu bieten. Die Auswahl an Museen, Konzerten, Theatervorstellungen etc. könnte nicht größer sein.
Ein Ausflug zu den berühmten bunten Strandhäusern am Brighton Beach durfte natürlich nicht fehlen. Die Zugfahrt dorthin dauert ungefähr eine Stunde. Mir hat diese Region auch aufgrund des Baustils der Häuser sehr gefallen.
Der einzige Nachteil bei meinem Aufenthalt dort waren die Temperaturen. Es war für australische Verhältnisse recht kalt, ich musste mir eine Jacke und Boots kaufen. Jedoch gibt es solche Temperaturen lediglich im Winter, im Sommer kann es recht heiß werden.
Ansonsten fällt mir kein einziger Nachteil an Melbourne ein. Es ist eine moderne, vielfältige Stadt, die mich voll und ganz in ihren Bann gezogen hat!”

Du hast auch Lust bekommen, Melbourne zu erkunden? Bei einer Sprachreise kannst Du die Stadt entdecken und gleichzeitig Deine Sprachkenntnisse verbessern. Oder du startest in Melbourne in ein aufregendes Work & Travel-Jahr – Du hast die Wahl.

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Dieser Artikel ist Teil der Reihe „TravelWorks loves Melbourne“.

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Gewinne Work & Travel in Neuseeland – samt Flügen, Buspass und Jobs

100% Pure Nz Logo Stacked Positive_102955Der Traum eines jeden Work & Travellers – im Land ankommen und schon Jobs in der Tasche haben. Wir machen es möglich und suchen in Zusammenarbeit mit Tourism New Zealand den Kiwi-Jobber. Dessen Aufgaben sind denkbar einfach: Nach Neuseeland fliegen, in verschiedenen, spannenden Jobs arbeiten, die wir vorab organisiert haben, ein unvergessliches Jahr erleben und darüber berichten. Klingt gut? Finden wir auch!

Für dieses Abenteuer der besonderen Art statten wir den Kiwi-Jobber natürlich entsprechend aus. Neben einem Work & Travel Premium-Paket samt Flügen, Betreuung, ersten Hostelnächten und Infoworkshops gibt’s einen Buspass von Stray Travel oben drauf – alles zusammen im Gesamtwert von über 2.300 €! Dazu gibt es einige Jobs, die wir schon organisiert haben: Helfen beim Schutz des Kiwis und ihm einmal ganz nah sein, Tauchabenteuer in einer der schönsten Gegenden Neuseelands oder arbeiten auf einem Schiff vor der imposanten Kulisse der neuseeländischen Fjorde – die Mischung ist bunt und langweilig wird es garantiert nicht! Zwischendurch ist natürlich noch ausreichend Zeit, weitere Jobs zu finden oder die schönsten Ecken des Landes auf eigene Faust zu erkunden.

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Namibia: Auf lustiger Fahrt im Ananas Express

Nach unserem Abenteuer in Kapstadt folgte Teil zwei unserer Reise: Sieben Tage Roadtrip durch Namibia in unserem „Ananas Express“, einem Toyota Hilux mit Dachzelt, den wir in Windhoek gemietet hatten. Für Freunde des Films: TravelWorks-Namibia-AnanasNein, wir hatten keine bewusstseinsveränderten Substanzen an Board. Lediglich Mel, die Ananas, die unserem Gefährt seinen Namen gab. Wir tankten den Ananas Express in Windhoek voll, besorgten uns ausreichend Proviant für die ersten Tage und verließen Windhoek direkt in Richtung Etosha Nationalpark: Wir hatten Safari-Laune!

Etosha: Gnu love is true love

Da Februar und somit nur Nebensaison war, hatten wir das Gefühl, fast alleine im Park zu sein. Was zum einen sehr angenehm war. Zum anderen machte uns die Aussage unseres Autovermieters etwas Sorgen, der gesagt hatte: „Wenn ihr im Etosha einen Platten habt, steigt nicht aus. Wartet, bis jemand kommt.“ Gott sei Dank kam es nicht dazu. Wir hätten vermutlich bis zum Sankt Nimmerleinstag auf ein anderes Auto gewartet.

TravelWorks-Namibia-TiereSo konnten wir pannenfrei genießen, was vor unserem Fenster so passierte: Zebras grasten in aller Ruhe am Straßenrand, Giraffen blockierten die Straße, Rhinos chillten in der Sonne und Löwen lagen entspannt im Gras und kauten auf einer der besagten Giraffen herum. Auch landschaftlich wandelte sich das Bild ständig – mal dichtes Buschwerk, mal steppenartige Weite, mal feuerrote Erde, dann wieder nur Geröll, dann wieder Wald.

Es verschlug uns wirklich den Atem. Während im östlichen Teil des Parks die „Ausbeute“ aus den Wasserlöchern eher mau war oder die besagten Löcher gar nicht vorhanden waren, fanden wir im westlichen Teil des Parks zwischen Okaukuejo Camp und Galton Gate mehrere Löcher, an denen sich große Herden tummelten: Zebras badeten zusammen mit Gnus, Oryx-Antilopen und Giraffem und entkamen so – anders als wir – ein wenig der Hitze der Mittagssonne.

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Franzi war ein verdammt guter Tierspotter und der perfekte Safari-Begleiter. Während ich nur Sträucher, Geröll und Gestrüpp sah, entdeckte sie Elefanten, Warzenschweine und Zebras. Wir verließen den Park mit einem Haufen wundervoller Eindrücke und waren gespannt, mehr von diesem Land zu sehen!

Zwischen Nichts und endloser Weite

Auch wenn wir wirklich viel im Auto saßen, um in der einen Woche, die wir hatten, möglichst viel zu sehen, hat mir jeder Kilometer dieser Fahrt Spaß gemacht! Auch wenn es teilweise recht anstrengend war, mehrere Stunden über unwegsame Schotterpisten zu fahren, so aufregend war es auch. Jeder, der uns entgegen kam, grüßte freundlich. Ich kann mich nicht entsinnen, jemals zuvor so lange gefahren zu sein ohne auch nur ein Haus, einen Menschen oder ein Zeichen von Leben gesehen zu haben. Es war ein tolles Gefühl des Alleinseins. So sehr wir es am Tag auch genossen, so gruselig konnte dieses Gefühl auch sein – besonders auf der Strecke zwischen Etosha Park und Skeleton Coast Park, wo sich dann das gruseligste Reiseerlebnis, das ich bisher hatte, ereignete – im Nachhinein alles harmlos, aber ich muss zugeben, dass ich für einen kurzen Moment echt die Hosen voll hatte. Es wurde schon langsam dunkel. Hinter uns hatten wir eine atemberaubende Fahrt über einen kleinen Gebirgspass und an uns zogen winzige Farmen, ab und zu eine Ziegenherde und atemberaubende Ausblicke vorbei. Allerdings war auch kein Camp in Sicht.

TravelWorks-Namibia-roadtripSchließlich beschlossen wir, unser Navi zur Hilfe zu ziehen – ein Fehler, denn es schickte uns über eine Schotterpiste durchs Gebirge, auf der wir nur 20 km/h fahren konnte, um nach einer Stunde Fahrt herauszufinden, dass es am Ende kein Camp gab und wir umdrehen mussten. Wir entschieden uns, bis zum Tor des Skeleton Coast Parks weiter zu fahren. Spät war es sowieso schon. Wir hielten uns mit dem bisschen Radioempfang, den wir noch hatten, bei Laune. Als wir am Tor ankamen, war es 23.30. Wir hatten drei Stunden lang keine Menschenseele gesehen, waren müde, wir hatten Hunger und wollten nur noch ankommen. Gottseidank gab es direkt neben dem Tor einen kleinen Campingplatz samt Toilettenanlage. Leider inklusive Empfangskomitee, bestehend aus zwei Herren, der eine mit Taschenlampe, der andere mit Maschinengewehr. Toll, dachte ich. Zwei Mädels im Nirgendwo, mitten in der Nacht in Namibia und die zwei starten eine Befragung, bei der wir uns alles andere als wohl fühlten. Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich kein mulmiges Gefühl hatte, als wir an diesem Abend in unser Dachzelt krochen.

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Aber bei Sonnenaufgang sah die Welt schon wieder ganz anders aus. Von Mister Trigger Happy war weit und breit nichts zu sehen und wir schafften es im ersten Tageslicht in den Skeleton Coast Park. Wie der so war?

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Frühstück!

Nun, wir waren uns zumindest sicher, dass es möglich sein musste, jemanden in einen Karton zu setzen, ihn zu schütteln, im Skeleton Coast Park auszusetzen und ihm glaubhaft zu erzählen, er sei auf einem anderen Planeten. Die Landschaft war in jeder Hinsicht die Definition von “Nichts” – auf eine ganz wunderbare Weise. Dieser Teil gehörte absolut zu einem meiner Lieblingsabschnitte dieser Reise.

Nicht nur diese Weite war absolut faszinierend. Entlang des Küstenabschnitts gab es zahlreiche Schiffswracks, an die man relativ nah herankommt. Ein ziemlich cooler Anblick!

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Deutsches zwischen Wüste und Meer

Wir waren in den ersten Tagen unserer Reise so fleißig gefahren und hatten so viel Strecke gut gemacht, dass es die Zeit es uns erlaubte, drei Tage lang in Swakopmund zu bleiben. Wir fanden ein ganz wunderbares Camp direkt am Meer und in Nachbarschaft zu einer Flamingo-Kolonie. Wir hatten ausreichend Zeit, um Swakopmund zu erkunden. Wir besuchten das Museum der Stadt und lernten viel über die Geschichte Namibias, über seine Völker, die Kolonialzeit und die Gegenwart. Besonders die Zeit als deutsche Kolonie konnte Swakopmund nicht vor uns verbergen: Wir waren in Afrika, irgendwo zwischen Wüste und Meer, spazierten an der “Brückenstraße” und dem “Altstadthof” vorbei, um dann im “Café Muschel” unseren Kaffee auf Deutsch zu bestellen. TravelWorks-Namibia_SundownerSchon irgendwie unwirklich. Darüber hinaus gönnten wir uns ganz vornehm, Fisch essen zu gehen, um danach den Tag bei einem Sundowner am Strand ausklingen zu lassen.

Die Wüste lebt!

TravelWorks-Namibia-chamaeleonIn einer Richtung blickten wir aufs Meer, in die andere auf die Wüste und den Dorob Nationalpark. Wir unternahmen eine großartige Wüstentour, auf der wir viel über diesen einzigartigen Lebensraum erfuhren. Während wir um uns herum eigentlich nur Sand und Dünen sahen, fanden unsere Tourguides Glen und Chris winzigste Spuren und zauberten unter dem Sand Geckos, Spinnen und Schlangen hervor. TravelWorks-Namibia-geckoAuch die Fahrt durch die Dünen war ein Erlebnis für sich – eine Tour, die ich jedem wärmstens ans Herz legen kann.

Wer ein bisschen mehr Action will, kann in den Dünen unter anderem auch Sandboarden. Spaß hoch zehn, aber unterschätzt niemals, wie anstrengend es ist, eine Düne hochzulaufen – und das mehrmals! Tipp: Probiert auch unbedingt das Bodyboarden aus. Mit 70 km/h Kopf voran eine Düne runterrasen ist in jedem Fall so lustig wie es klingt! Nach einem halben Tag in den Dünen waren wir allerdings durch wie ein Lurch und froh, als wir abends mit müden Beinen endlich im Zelt lagen. So ging auch unsere Zeit in Swakopmund zu Ende.

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Wer mal eine Busfahrt der besonderen Art erleben will, der macht es wie wir und fährt von Windhoek zurück nach Kapstadt im Sleepliner. Nicht nur, dass wir uns ziemlich sicher waren, dass der zweite Fahrer vorab ein wenig tief ins Glas geschaut hatte, hinzu kam, dass das Entertainment Programm an Board des Busses aus Christen-Rock Musikvideos und – ich kann es leider nicht anders sagen – aus christlichen Propaganda-Filmen bestand. Unterhaltsam? Keine Frage! Weniger unterhaltsam war das Wasser, das konstant aus der Klimaanlage tropfte und der Versuch der Busfahrer, uns mit der Klimaanlage auf -20°C runter zu kühlen. Wir trösteten uns mit den wunderschönen Landschaften, die an unserem Fenster vorbeizogen und auch die längste Busfahrt ging irgendwann zu Ende. Bevor es dunkel wurde, verabschiedete sich Namibia noch mit einem opulenten “double rainbow all the way”.

Namibia, wir kommen wieder!

2016-02-19 11.40.11Namibia war ein fantastisches Abenteuer – und ich möchte definitiv zurückkommen, um auch den Süden noch auf einer wilden Fahrt zu entdecken. Gerne wieder im Ananas Express.

Nachtrag: Mel, die Ananas, konnte uns leider nicht in die Heimat begleiten. Wir haben ihn in Skwakopmund ausgesetzt und sind uns sicher, dass er ein fröhliches Ananasleben in Freiheit genießt.

Du hast Lust auf Namibia? In unserem Freiwilligenarbeitsprojekt kannst Du Dich im Elefantenschutz engagieren und dieses faszinierende Land kennen lernen!

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Afrika

Kapstadt: Schnallt die Pinguine fest, wir kommen!

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Bye-bye Germany!

Andere Menschen haben gute Ideen unter der Dusche, wenn sie ein inspirierendes Buch gelesen haben oder auf einer langen Bahnfahrt. Ich habe gute Ideen mit einem Bier in der Hand. Und da das einer Freundin ähnlich geht, kam es dazu, dass wir an einem schönen Sonntagnachmittag im Oktober ein Bier in der Hand hatten und uns fragten: Warum fliegen wir eigentlich nicht nach Kapstadt? 48 Stunden später hatten wir einen Flug gebucht.

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19 Stunden Flug machen wehleidig

Unterstützt hat uns bei dieser Entscheidung die Tatsache, dass eine weitere Freundin – Pina – in dieser Zeit in Kapstadt sein würde, dort einige Zeit gelebt hatte und uns als persönlicher Tourguide zur Verfügung stand. Und natürlich auch, dass Kapstadt uns vorab viel Sonne, Meer und spannende Einblicke in eine andere Kultur versprach! Also verließen wir im Februar das kalte, ungemütliche Deutschland in Richtung Süden!

TravelWorks-Kapstadt-Landung

Für jeden was dabei

Wir hatten ein ganz bezauberndes Hostel im Stadtteil Gardens, nicht weit entfernt von der belebten Kloof Street, wo man abends ganz hervorragend weggehen und tagsüber gemütlich einen Kaffee trinken kann. Wir fanden wunderbare kleine Designer-Lädchen und bekamen überall wirklich fantastisches Essen. Auch an der Mischung unserer Mitbewohner zeigte sich: Kapstadt ist etwas für jeden. Mit uns im Hostel lebten Gruppen junger Mädchen, die nach dem Abi Entspannung, Meer und Sonne suchten, junge Familien, einsame Abenteurer und ein Mann mittleren Alters auf Selbstfindungsreise. Und wie immer: Viele Deutsche.TravelWorks-Kapstadt-Hostel
TravelWorks-Kapstadt-Cape-PointPina hatte ein Auto gemietet, das es uns ermöglichte, in und um Kapstadt viel zu erkunden und zu unternehmen. Wir gingen Reiten am Strand und fuhren – natürlich – zum Cape Point. Auch wenn es dort wirklich wunderschön war, muss ich gestehen, dass die Massen an Touristen, die sich mit uns den Berg hinaufquälten, mir die Freude an diesem Punkt etwas nahm. Viel besser gefiel mir da der nahe gelegene Buffel Beach. Mit keiner Menschenseele in Sicht nahmen wir ein kurzes, erfrischendes Bad im Meer.

TravelWorks-Kapstadt-Buffel-BaySurfen lernen in zwei Anläufen

Unser erster Versuch, Surfen zu gehen, wurde von einem fiesen Hai vereitelt, der meinte, sich in Strandnähe aufhalten zu müssen, und resultierte in der Dichtung des Liedes TravelWorks-Kapstadt-Shark-smartjpg„Shark Alarm in Muizenberg“. Fälschlicherweise behauptet der Text dieses musikalischen Meisterwerks, jedermann liebe Shark Alarm in Muizenberg. Richtiger ist jedoch, dass er unsere Tagesplanung über den Haufen warf und wir ihn kacke fanden. Dafür bekamen wir die Gelegenheit, das ansprechende gastronomische Angebot des Strands zu testen. Es gibt viele süße kleine Bars, Cafés und Restaurants und wir kamen in den Genuss eines mit Liebe gemachten Falafels. Da auch ein zweiter Shark Alarm uns versicherte, dass wir es heute nicht ins Wasser schaffen würden, mussten wir schließlich umdisponieren.

Also verschlug es uns statt in die Wellen nach TravelWorks-Kapstadt-Kalk-BayKalk Bay – ein wahrer Glücksfall. Hier gibt es zahlreiche kleine Läden mit allerhand Klimbim, coolen Designerstücken für schmales Geld und die typischen Tourishops, für alle, die eine Buschtrommel als Andenken brauchen. Also hieß es Happy Go Shopping statt Surfen – zumindest für heute.

TravelWorks-Kapstadt-Kalk-Bay-Pinajpg

Am zweiten Tag hatten wir in Muizenberg etwas mehr Glück – oder ignorierten die warnende Flagge mit dem roten Hai drauf etwas intensiver als am Vortag. Ich kann leider nicht behaupten, dass ich besonders gut im Surfen war oder auch nur zu irgendeinem Zeitpunkt meine beide Füße zugleich auf dem Brett standen. Aber ich hatte einen riesen Spaß und möchte es unbedingt wieder versuchen! Das erste Mal von einer Welle mitgenommen zu werden und Tempo aufzubauen, war ein Wahnsinnsgefühl und ich war völlig begeistert! Hätte man mich gelassen, wäre ich vermutlich nie wieder aus dem Wasser gekommen. Aber irgendwann wurde es Zeit, die Bretter wieder abzugeben. Auch wenn Pina sehr weise meinte: “Niemand versteht es besser, wenn man sich verspätet, als eine Surfbrett-Vermietung.”

Schwimmen mit den Pinguinen

TravelWorks-Kapstadt-Pinguine
Wir hatten noch ein weiteres Kapstadt Must See auf der Liste: Pinguine! Also fuhren wir zum berühmten Boulders Beach. Wieder einmal machte es sich bezahlt, Pina dabei zu haben. Statt uns zu dem Abschnitt des Strandes zu führen, der nur gegen Bezahlung zugänglich war, zeigte sie uns einen anderen Teil, der frei zugänglich und ebenso voller Pinguine war. TravelWorks-Kapstadt-Boulder-BeachUnd – mein Gott – waren die süß! Nach wie vor bin ich der festen Überzeugung, dass die kleinen Kerle die Aufmerksamkeit der Besucher genießen. Wir konnten ohne Probleme ganz nah ran und sie ließen sich so gar nicht aus der Ruhe bringen. Im Wasser schwammen sie oft ganz nah an uns vorbei. Lediglich, wenn einige neugierige Touristen ihren Nestern zu nahe kamen, machten sie sich lauthals bemerkbar.

Ein weiteres meiner persönlichen Highlights war die Fahrt über den Chapman’s Peak Drive. Auf der Fahrt über die Küstenstraße genossen wir nicht nur die Aussicht, sondern erkundeten an einem der Aussichtspunkte eine kleine „Höhle“ unterhalb der Straße.

TravelWorks-Kapstadt-Chapmans-Peak-Drive

Kapstadts zwei Gesichter

Ebenso wenig wie um Meer und Sonne kommt man in Kapstadt um die nicht so schönen Seiten der Stadt herum. Einige Male passierten wir die typischen Townships, in denen sich Wellblechhütte an Wellblechhütte reihte. Ein Anblick, den wir so einfach nicht gewohnt waren, und der einen eben schon das ein oder andere Mal schlucken ließ. Ich muss gestehen, dass es auch für mich eine neue Erfahrung war, eine Stadt so zu sehen, wie ich Kapstadt gesehen habe. Es stimmte schon nachdenklich, einerseits die Villen in Clifton und gleichzeitig die Townships zu sehen. Auch wenn Kapstadt in so vielen Dingen sehr westlich anmutet und man oft vergisst, dass man nicht in Europa ist, so hat die Stadt noch einen weiten Weg vor sich, um diese krasse Schwere zwischen Arm und Reich zu schließen.

TravelWorks-Kapstadt-Ausblick

Bye-bye Cape Town, see you soon!

Es war einer dieser wunderbaren Trips, bei denen man jeden Tag und überall das Badezeug schon drunter hat und immer irgendwie von Wind und Meer zerzaustes Haar hat. Mit anderen Worten: Es war wunderschön. Irgendwie gingen die Tage in Kapstadt viel zu schnell um. Was blieb, ist der Wunsch, definitiv nochmal zurück zu kommen. Aber erstmal ging es für uns weiter zum Roadtrip durch Namibia.

TravelWorks-Kapstadt-Campsbay

Du hast Lust auf Südafrika? Lerne Englisch in unserer Sprachschule in Kapstadt oder engagiere Dich in einem von vielen Freiwilligenarbeitsprojekten.

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Nordamerika Weltweit

Der Start ins High School Jahr aus Schülersicht

Aufregung, Freude, Angst – das sind die Gefühle, die sich am Flughafen für viele Austauschschüler vermischen, wenn ihre Ausreise kurz bevorsteht und der Startschuss für ihr Auslandsabenteuer fällt. Auch in diesem Sommer begleiten wir wieder zahlreiche Schüler auf ihrem Weg in die USA und erleben mit ihnen während des Orientierungsseminars die ersten Tage in New York. Wir haben zusammen mit einigen Bildern aktueller Ausreisen Erinnerungen vieler Austauschschüler zusammengetragen, die diese aufregenden Tage bereits hinter sich haben.

Für die Austauschschüler, die mit uns eine öffentliche High School in den USA besuchen, beginnt das große “Abenteuer Ausland” nicht direkt mit dem Sprung ins kalte Wasser. “Mit TravelWorks, verbringt man die ersten drei Tage in New York”, erklärt Austauschschülerin Felicitas. “Es war echt hilfreich und die Zeit war unglaublich schön! Wie oft hat man denn sonst die Möglichkeit, die Stadt der Städte auf eigene Faust mit Gleichaltrigen zu erkunden.” Auch Laura startete ihren Schüleraustausch im Big Apple und war begeistert: “Ganz ehrlich – wer will nicht “SEIN” Jahr in New York beginnen?!”

newyorkgruppeGemeinsam mit einem TravelWorks-Mitarbeiter und vielen anderen Austauschschülern geht es in Deutschland los. Den vielen Austauschschülern, die am Flughafen ihre Familien verabschieden, ihr altes Leben hinter sich lassen und für ein Jahr in die Fremde ziehen, geht es allen ähnlich:  Aufregung, Abschiedsschmerz und Vorfreude vermischen sich und zu den Abschiedstränen gesellen sich Euphorie und Abenteuerlust. newyorkabschiedDoch im Flieger ist mit diesen Gefühlen niemand allein. us-hs-tpg-nyc orientation 2010_ (19)“Am Flughafen lernte man seine Gruppe mit der man in New York ein paar Tage verbringt kennen. Manche kannte man schon von dem Vorbereitungsseminar, doch auch die die man nicht kannte, wurden schnell Freunde”, so Austauschschülerin Paulina. newyorkfliegerAuch Felicitas fand es hilfreich, von Anfang an nicht allein zu sein: “Man kommt mit Leuten zusammen, die das gleich durchmachen wie man selbst und ähnlich Ängste und Sorgen haben. Es ist super leicht Freundschaften dort zu finden und ich bin immer noch mit einigen von dem Vorbereitungscamp befreundet.”

Für viele Austauschschüler ist es das erste Mal, dass sie überhaupt in den USA sind. “Es war das erste Mal für mich, dass ich amerikanischen Boden betreten habe, das hat den Moment des Ankommens in New York noch besonderer gemacht”, erzählt Lina-Marie. us-hs-TW1524659_ (5)“Angekommen am Flughafen in Newark mussten wir uns erstmal an einer langen Schlange zur Pass- und Visumskontrolle anstellen”, erinnert sich Austauschschülerin Rebecca. “Alle waren super nervös. Was, wenn etwas schief läuft und ich nicht einreisen darf? Doch auch hier haben wir uns umsonst verrückt gemacht- alle durften in die USA einreisen. us-hs-tw86466- im HotelzimmerDie Beamten dort haben sich nur kurz mein Visum angeguckt und Fingerabdrücke genommen.” Dann geht es erstmal ins Hotel. Koffer auspacken, ausruhen, ankommen. “Als wir angekommen sind wurden wir mit Kleinbussen zum Hotel transportiert, und so bekamen wir den ersten Vorgeschmack auf Amerika, die Autos waren anders, die Häuser waren anders, die Straßen waren anders, alles war wie im Film”, erzählt Paulina.

newyorkworkshopDas Orientierungsseminar in New York beginnt für alle Austauschschüler mit einigen Workshops, an denen sie gemeinsam mit anderen Austauschschülern aus aller Welt teilnehmen. “In verschiedenen Übungen oder Spielen haben wir die Programmregeln wiederholt und auch Tipps bekommen, die uns das Einleben in den USA leichter machen sollten”, erzählt Austauschschülerin Lena. “Es war auch unglaublich hilfreich nicht gleich ins kalte Wasser geschmissen zu werden und einfach von zu Hause in eine neue Familie zu kommen, sondern erstmal noch ein bisschen Kontakt mit Gleichaltrigen zu haben.”, erzählt Felicitas. “Nachmittags ging es dann auf nach New York City”, erzählt Lina-Marie. “Dort waren wir auf dem Empire State Building, haben danach eine Bootstour auf dem Hudson River gemacht und anschließend ging es auf den Time Square, wo wir dann auch alle gemeinsam zu Abend gegessen haben.”

newyorkbootstour

Am zweiten Tag haben die Austauschschüler dann etwas Zeit, die Stadt zu entdecken. Chiara erinnert sich: “Angefangen hat Tag 2 dann mit einem typisch amerikanischen Frühstück am Times Square. Danach durften wir in Gruppen alleine shoppen gehen und New York erkunden. Nach zwei Stunden ging es dann weiter zum Central Park. Dort hatten wir ein bisschen Zeit um uns einmal ein bisschen im Grün der Stadt zu erholen. Es ist wirklich faszinierend, dass ein solch schöner großer Park von riesigen Wolkenkratzern umgeben ist!”

newyorkpanorama

“Am nächsten Tag sind dann auch schon alle außer den Deutschen abgereist”, erzählt Lena. “Wir hatten noch einen Tag länger und durften auch gleich nach einem Frühstück in NYC am Times Square in 4er-Gruppen rumlaufen. Das war super cool und vor allem auch sehr beeindruckend.” us-hs-TW1524659_ (3)Darüber, dass drei Tage in New York der perfekte Einstieg in ihren Schüleraustausch waren, sind sich alle einig. “Man gewöhnt sich in NY auch schon ein bisschen an den Slang wenn man sich mit den Gruppenleitern unterhält oder am Times Square randomly Leute anspricht”, erzählt Laura. Sie gibt zukünftigen Austauschschülern bei ihrem Orientierungsseminar in New York den Tipp: “Seid nicht schüchtern! Es ist der beste Start in euer Abenteuer den ihr bekommen könnt! Macht das Beste daraus.” Und auch Felicitas meint:  “Ich muss sagen, das Angebot, drei Tage in New York zur Vorbereitung zu verbringen ist wirklich unschlagbar! Es war eine super Erfahrung!

Lust bekommen? In unserem Programm “Öffentliche High Schools USA Classic” startest auch Du Deinen Schüleraustausch in den USA mit drei Tagen in New York. Und auch neun ausgewählte Schuldistrikte aus dem Programm” Öffentliche High School USA Select” bieten für kurze Zeit mit ihrem Frühbucher-Special die Möglichkeit, 5  Tage in der Stadt die niemals schläft zu erleben. Eine unvergessliche Zeit erwartet Dich – also sei schnell und sei dabei!