Erfahrungsberichte Neuseeland

Erfahrungsberichte Neuseeland

Erfahrungsberichte Neuseeland

Du möchtest wissen, welche Erfahrungen andere Work and Travel-Teilnehmer in Neuseeland gemacht haben? Hier findest du eine Auswahl aktueller Berichte über Erfahrungen und Erlebnisse. Und natürlich freuen wir uns, nach deinem Work and Travel Aufenthalt in Neuseeland hier auch deinen Erfahrungsbericht zu veröffentlichen!

Florians Erfahrungsbericht

Alter: 21
Reiseziel: Neuseeland
Heimatort: Kalletal
Für mich gibt es nicht DAS schönste Erlebnis. Es sind eher vier Highlights, die besonders hervorstechen: Das Tongariro Crossing, Delfin-Schwimmen in Kaikoura, sowie Skydive und Bungy in Taupo.

Ich war insgesamt 6 Monate in Neuseeland. Der größte Anreiz für dieses Ziel war die Landschaft, sowie die sehr entspannten und hilfsbereiten Kiwis.In diesem halben Jahr habe ich eine Menge gesehen, erlebt gelernt und viele Leute getroffen.Ausgehend von Auckland ging es zunächst in den Norden. Von dort aus die Westküste entlang und schließlich von Wellington auf die Südinsel. Dort ging es zunächst "durch die Mitte", bis Alexandra in Central Otago, wo ich Arbeit gesucht und gefunden habe; auf den Vineyards der Umgebung.Für diese Zeit (2,5 Monate) habe ich bei einer der Locals gewohnt, sodass ich auch noch ein bisschen Kiwifamilienleben erfahren durfte, ganz besonders natürlich über Weihnachten.Danach habe ich meine Reise Richtung Catlins fortgesetzt, habe den Süden umrundet und mich dann ins wunderschöne Fiordland begeben. Von dort aus ging es dann nach Queenstown und anschließend die Westküste hoch.Da es dort besonders nass ist, habe ich so schnell es ging den Arthur's Pass überquert und bin Richtung Kaikoura gefahren.Danach zum Abel Tasman National Park und zurück auf die Nordinsel. Von Wellington nach Napier, von Napier nach Taupo, von dort zum Tongariro und schließlich die Ostküste hoch nach Coromandel. Von dort habe ich noch einen Abstecher nach Matamata gemacht und bin dann nach Auckland zurückgekehrt.Während dieser Reise habe ich nicht nur viel gesehen (Neuseeland hat eine wunderbar abwechslungsreiche Landschaft), sondern auch vieles geschafft: mehrere Tage wandern, im Linksverkehr Auto fahren, den Schicksalsberg bezwingen und andere Herr der Ringe Locations besuchen, mit Delfinen schwimmen, Bungy und aus einem fliegendem Flugzeug stürzen, um nur mal ein paar Dinge zu nennen.Zum Schluss noch eine Liste meiner Favourite Locations:Nordinsel:Cape Reinga, Taranaki, Forgotten World Highway, Taupo, Tongariro National Park, CoromandelSüdinsel:Abel Tasman National Park, Mt. Cook, Lake Tekapo, Catlins, Mavora Lakes, Fiordland, Kaikoura

Ulrikes Erfahrungsbericht

Alter: 30
Reiseziel: Neuseeland
Heimatort: Friedrichroda
Mein schönstes Erlebnis war das Tongariro Crossing in Neuseeland, das eine schwierige Trekkingtour mit atemberaubenden Views belohnt.

Abenteuer Down UnderMit Reisefieber und vollgepacktem Rucksack ging es am 23. August 2010 von Frankfurt über Singapur an das schönste Ende der Welt, Neuseeland. Der kleine Nachbar von Australien reizte mich besonders wegen der atemberaubenden Natur und der kreativen Bevölkerung.Nach zwei Tagen Flug in Auckland angekommen, begrüßte mich erst einmal der Regen, ein häufiger Begleiter auf neuseeländischen Pfaden. Die trübe Stimmung und Müdigkeit wurde aber schnell von den freundlichen Mitarbeitern der WorknHoliday, der Partnerorganisation von Travelworks, mit einer herzlichen Begrüßung und Einführung ins Land übertönt.Mit Steuernummer und Bankkonto schnell und unkompliziert ausgestattet ging es nach ein Paar Tagen mit dem Tourunternehmen Stray auf die erste Reise gen Norden zum Cape Reinga wo das tasmanische Meer aus dem Westen mit dem Pazifischen Ozean aus dem Osten zusammentrifft. Auf der Reise hatte man auch gleich die Möglichkeit erste „activities“, wie die outdoorbegeisterten Neuseeländer das nennen, zu erforschen. In Paihia auf Delphintour und am 90Mile Beach beim Sandboarding die Düne hinunter. Auf der Nordinsel findet man auch die schönsten Strände und Buchten, die mich schnell den Stress und die Hektik Deutschlands vergessen ließen .Das Highlight der Nordinsel ist und bleibt für mich das Tongariro Crossing im Tongariro Nationalpark, eine 19.4km lange und 8h andauernde Wandertour durch Vulkanlandschaft, vorbei am „Schicksalsberg, Mt. Doom“ aus „Herr der Ringe“ mit atemberaubenden Ausblicken vom 1.967m hohen Mt. Tongariro.Weiter ging es nach einem Zwischenstopp in Auckland mit Stray Richtung Wellington, wo ich 7 Monate blieb und neben einigen Temp Jobs, hauptsächlich im Te Papa Museumscafe gearbeitet habe. Eine perfekte Arbeitsstelle um nicht nur Neuseeländer und Maori Kultur kennenzulernen, sondern auch Freunde aus aller Welt zu finden.Um ein paar schwer verdiente Neuseelanddollar reicher, ging es im April 2011 endlich auf die Südinsel, die einen ganz eigenen Charme im Vergleich zur Nordinsel aufzuweisen hat. Mit ihren rauen Küsten und beeindruckenden Fjorden, sowie dem süßen Skiörtchen Queenstown erlebt man eine andere Seite Neuseelands. Weitere Activities wie Rockclimbing, kraxeln auf dem Gletscher und Whalewatching folgten.Der Nähe halber ging es im Mai nach der kalten Südinsel ins noch warme Australien und auf die Fiji Inseln. Neben Sydney und Melbourne zog es mich ins rote Zentrum Australiens, das mir ein einmaliges und wohl einzigartiges Naturschauspiel bot: eine nach Jahrzehnten der Trockenheit durch starke Regenfälle ergrünte Wüste, die dem Farbschauspiel bei Sonnenuntergang und –aufgang am Ayer’s Rock in nichts nachstand.Auf den Fiji Inseln erwartete mich dann türkisblaues und badewannenwarmes Wasser und warmherzige Einheimische die uns mit Kokosnuss-knacken und Tanzshows bei Laune hielten, da es auch mal Stromausfall und Regen gab.Mein Abenteuer rundete ich schließlich nach nochmaligem Arbeiten im Museumscafe mit meinem persönlichen Highlight des Auslandsjahres, der USA, ab. Im sonnigen Kalifornien ging ich auf Starfang in L.A. und entkam erfolgreich von Alcatraz. In Las Vegas ging ich auf Mördersuche bei einer Mystery Tour mit interessanten Locations, die neben spannenden Rätseln auch einige Überraschungen parat hält und die ich Krimi Fans nur empfehlen kann. Als frisch gebackener „Master Detective“ ging es weiter zur letzten Station nach New York. Central Park, Rockefeller Center, Times Square, Harlem und am letzten Abend ein Livekonzert im Jazzclub machten es mir schwer wieder nach Deutschland zurückzukehren.Mit tausenden von Fotos, Eindrücken, vielen neuen Freunden und einem gestärkten Selbst kam ich am 21. August 2011 wieder in Frankfurt an und war froh zuhause ein eigenes Bett mit eigenem Bad und Fernseher vorzufinden, ein Luxus ohne gleichen, wenn man fast ein ganzes Jahr in Hostels verbringt. Aber auch dies ist eine der zahlreichen Erfahrungen, die einen ein Leben lang prägen.

Jennifers Erfahrungsbericht

Alter: 27
Reiseziel: Neuseeland
Heimatort: Bad Salzuflen
Dein schönstes Erlebnis?Das Treffen mit den Maori, mit dem sie uns in ihrem Land begrüßt haben.

Wie stellst Du Dir eigentlich Neuseeland vor? Grün, Schafe, … das schwebte zumindest mir vor. Und als sich am 4. November das Flugzeug langsam über Auckland senkte, war das erste was ich sah tatsächlich eine sattgrüne Wiese mit friedlich grasenden Schafen darauf. „Dachte ich’s mir doch“, murmelte ich glücklich in mich hinein. Mit meiner bunt gemischten Reisetruppe, bestehend aus Produkt- und Marketingmanagern verschiedener deutscher Reiseveranstalter, standen nun zwei Wochen geballtes Abenteuer und Sightseeing an.Los ging es in Hawke’s Bay, einer Region an der Ostküste des Landes, die vor allem für ihre guten Weine und das hervorragende Essen bekannt ist. Beides haben wir ausgiebig genossen. Mein ganz persönliches Reisehighlight habe ich hier gleich am Anfang erleben dürfen. Wir haben einen traditionellen Maori-Versammlungsplatz besucht. Hier begrüßte uns eine große Maori-Familie mit Kampf, Tanz und Gesang und hat uns auf so lebendige, besonders aber auf eine so liebevolle Art und Weise in ihre Kultur und Lebensweise eingeführt, dass bei dem einen oder anderen sogar Tränen geflossen sind. „Unsere Herzen grüßen Eure Herzen, unser Land ist Euer Land“ – im Nachhinein kann man es schlecht beschreiben, man muss es einfach erlebt haben. Die Atmosphäre war eine ganz besondere und so standen wir ehrfürchtig vor den Maori, mit denen wir Steine gesegnet haben, sie haben uns den traditionellen Haka-Tanz vorgeführt, für uns Musik gemacht, uns gezeigt, wie man Taschen aus Flachs herstellt, sie haben für uns gekocht, uns die heilenden Kräfte ihrer Pflanzen nahegebracht und uns erzählt, was ihnen selbst im Leben wichtig ist und woran sie glauben. All diese Eindrücke haben tiefe Spuren hinterlassen und uns zum Nachdenken angeregt: Wie glücklich können wir uns schätzen, ein solch herrliches Fleckchen Erde zu entdecken, solch wunderbare Menschen kennenzulernen, schon nach wenigen Tagen einen starken Gruppenzusammenhalt zu spüren, Familie zu haben und einfach glücklich zu sein – mit dem was man hat. Ab diesem Zeitpunkt fühlten wir uns wirklich in Neuseeland angekommen und auch diejenigen, denen vielleicht noch ein bisschen der jet lag in den Knochen steckte, waren nun voll auf Kiwi-Kurs.Nach vielen weiteren Zwischenstationen (u.a. in der Art déco-Stadt Napier, die 1931 von einem schweren Erdbeben heimgesucht wurde und uns damit auf Christchurch vorbereitete, bei einer Kolonie von Tausenden von Tölpeln, beim „Little White Kiwi“ und auf einer Olivenfarm mit Verköstigung) landeten wir schließlich in Wellington, an der Südspitze der Nordinsel gelegen. Wellington ist ein gemütliches und ein wenig windiges Städtchen, daher wird es von den Neuseeländern auch „Windy Wellington“ genannt. Hier muss man natürlich einmal mit dem Cable Car bis hoch zu den Botanischen Gärten gefahren sein und den Blick über die Stadt und den Hafen genossen haben. Erwähnenswert ist auch die hippe Cuba Street, auf der viele kleine und ausgefallene Geschäfte liegen. Vor allem abends ist die Einkaufsstraße einen Besuch wert, denn dann kann man besonders gut Leute beobachten und in das quirlige Leben der „Wellingtonians“ eintauchen. Auch ein Abstecher ins Museum Te Papa lohnt sich, denn hier wird die neuseeländische Geschichte wieder lebendig und sehr anschaulich dargestellt. Unvergesslich wird mir die Nachtwanderung in „Zealandia“ bleiben, eine Art Wildlife-Schutzreservat mitten in der Stadt. Mit dicken Jacken, festem Schuhwerk und roten Taschenlampen sind wir in Kleingruppen und mit jeweils zwei erfahrenen Wildlife-Guides auf die Pirsch gegangen, um den nachtaktiven Kiwi, das Nationaltier Neuseelands, zu beobachten. Da man nicht auf jeder Wanderung in den Genuss kommt, einen oder gar mehrere Kiwis in freier Wildbahn zu erleben, waren wir sehr stolz, gleich zwei entdeckt zu haben. Trotz ihres plump anmutenden Körpers waren sie doch erstaunlich flink und äußerst emsig bei der Nahrungssuche zugange.Nach dem Kiwi-Erlebnis sind wir mit der Fähre gen Südinsel nach Picton gefahren. Die Fährfahrt durch die Marlborough Sounds war beeindruckend und wir hatten glücklicherweise wieder schönes Wetter, wie eigentlich während des gesamten Aufenthaltes. Wir sind einen Teil des Queen Charlotte Track entlang gewandert und waren erstaunt, wie hoch der neuseeländische Farn wächst. Was man hierzulande im Wald nur als kniehohes Gewächs kennt, erreicht am anderen Ende der Welt mehrere Meter Höhe.Von Picton aus sind wir, wieder mit mehreren Zwischenstopps (u.a. in Blenheim und Kaikoura, wo wir jeweils in den erneuten Genuss guten Weines und von Seelöwen gekommen sind) zu meinem letzten Reisehighlight gelangt: Christchurch. Wie Napier, eine unserer ersten Reisestationen, hat auch Christchurch schwere Erdbeben erlebt, das verheerendste im Februar 2011. Auf die Auswirkungen des Erdbebens waren wir vorbereitet, aber dennoch haben wir irgendwie nicht mit (noch immer) so viel Zerstörung gerechnet. Überall sah man noch die Spuren des Erdbebens: Risse in Mauern und Gehwegen, teilweise abgedeckte Dächer, zerstörte Fenster, eingestürzte und einsturzgefährdete Gebäude, gesperrte Straßen, … Dennoch versprühten die Menschen vor Ort einen wirklich beneidenswerten und unerschütterlichen Optimismus. In der Innenstadt, ganz in der Nähe zur völlig zerstörten Kathedrale, lassen sie „Tin Town“ entstehen. Eine Ansammlung bunt angestrichener Schiffscontainer, in denen sich nun Geschäfte, Restaurants und Banken befinden. „The Christchurch I love is still here“ und „Re:Start“ – das sind nun die Mottos und geben den Menschen neue Hoffnung. Wie schon die Maori-Zeremonie hat uns auch diese Reiseetappe berührt. Gerne wären wir länger geblieben, aber dann hieß es für viele von uns Abschied nehmen. Wir versprachen uns, in Kontakt zu bleiben, was bis heute auch noch der Fall ist. Und nach einem kurzen Abstecher in die Region Bay of Islands (im Norden der Nordinsel) und noch mal nach Auckland musste auch ich auf Wiedersehen zu „Aotearoa“, wie die Maori ihre Heimat nennen, sagen und freue mich schon auf das nächste Mal!

Lukas' Erfahrungsbericht

Alter: 21
Reiseziel: Neuseeland
Heimatort: Ulmen
Dein schönstes Erlebnis?Mein Job als Ranger im Tongariro Nationalpark. Unbeschreiblich, diese weite in der man sich so gut zurück ziehen kann und doch nie wirklich alleine ist.

Ich kann von mir behaubten viel von Neuseeland gesehen zu haben. Ob mit Freunden in einem Van oder per Anhalter durch die Galaxis, oder doch nur Neuseeland?Eine wirklich schöne Zeit ist zu Ende, nur Erinnerungen und Bilder bleiben einem noch übrig. Für mich steht fest, wir sehen uns nochmal Neuseeland.2 Monate habe ich als Ranger im Tongariro Nationalpark gearbeitet. 5 Tage die Woche ging es mit schwerem Gepäck auf einer der 4 Hütten im Park, wo ich mich allein um die Wanderer kümmern musste. Ob Hütten und Klo reinigen im morgen oder Hut Talk am Abend, ich werde diese Zeit vermissen. Ich kann von mir behaupte den Park wie meine Westentasche, wenn nicht sogar noch besser, zu kennen. So ging es auf den gefürchteten Mt.Doom (zumindestens in Herr der Ringe war er gefürchtet) oder an andere wundervolle Plätze, natürlich zu Fuß. Aber auch aus der Luft konnte ich den Park erkunden, da du manchmal die Gelegenheit hattest mit einem Helikopter mit zu fliegen.Natürlich brachte dieses Arbeit auch Verantwortung mit sich, eines meiner weiteren Aufgabenfelder war "Search & Rescue" so musste ich auch mal abends ausrücken und einen verloren gegangenen "retten". Aber ernsthaft verletzt war in meiner Amtszeit keiner.Auch sonst war ich auf den Spuren von Herr der Ringe, ob zum Fangorn Wald oder zu Rohan. Besonders Rohan war schwer zu erreichen und brachte so manches Hürde mit sich. Ob durch drei eiskalte Flüsse zu wandern oder einen kleinen Sumpf (nicht die Totensümpfe) zu passieren.Ich bereue es schon so früh heim gekomme zu sein, aber es muss nunmal weiter gehen.Cheerio LukasP.S. Sweet as, bro!

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