Erfahrungsberichte Freiwilligenarbeit Südafrika

Erfahrungsberichte Freiwilligenarbeit Südafrika

Erfahrungsberichte zur Freiwilligenarbeit in Südafrika

Du möchtest wissen, welche Erfahrungen andere Freiwilligenarbeits-Teilnehmer in Südafrika gemacht haben? Hier findest du eine Auswahl aktueller Berichte über Erfahrungen und Erlebnisse. Und natürlich freuen wir uns, nach deinem Aufenthalt als Volontär in Südafrika hier auch deinen Erfahrungsbericht zu veröffentlichen!

Markus' Erfahrungsbericht

Alter: 32
Reiseziel: Südafrika (Fotoprojekt)
Heimatort: Ried im Innkreis
You will meet and become friends with other photographers from around the world. As a team we have learned how to produce amazing photographs.

Do you want your photographs to go from ordinary to extraordinary? Do you have a passion for photography and travel? Take that passion to South Africa and volunteer for the photography program. You will visit one of the most diverse wildlife countries in the world and learn about the research that is going on to help save many of the endangered species. You will see beautiful landscapes and help in the community. By immersing yourself daily in this program you will learn what makes a photograph tell a story. Learning the importance of lighting, composition, creativity, shadows and so much more, your photography skills and thus your photographs will improve immensely. You will also learn how to use Lightroom for post production to put those finishing touches on your art. In the 4 weeks we have been here our photography skills have grown by leaps and bounds. Going on game drives, bush walks, bird walks, and macro walks you will soon learn to train your eyes to see all the creatures great and small. Be prepared for an intense experience; getting up early to catch the best light, staying out for the beautiful sunsets, going on night drives, painting with light and so much more will be presented to you in a beautiful setting. You will meet and become friends with other photographers from around the world with the same goals. As a team we have learned how to produce amazing photographs. You can see how each photographer may see the same animal, but by taking the photograph from different angles, different lighting and focusing on different parts of the body ti changes the entire feel of the photograph. The photography instructor will help by looking at your best photographs and possibly tweaking it in the post production process. These lessons add so much more knowledge to your constantly improving photographs. You will learn a flow pattern to work on your photographs during post production that will decrease the time spend behind the computer and more time spent behind the lens of your camera. During this post production process we learned how to change a good photograph and turn it into an eye catching photograph. As an added benefit we have learned about the every decreasing population of these amazing animals. Seeing in person the effects of poaching, loss of habitat, global warming, and more, helped create a desire in us to go home and teach others about the severe plight and potential extinction of rhinos, large cats, wild dog, and many more species. The organisation is also very involved in the communities and doing research to try to save these beautiful animals. Seeing the villages and how some people live has opened our eyes to the importance of saving the environment and how lucky we are to be living our dream of travel and photography. I want to thank the team for all of their guidance and patience during this amazing 4 weeks.

Judiths Erfahrungsbericht

Alter: n.a.
Reiseziel: Kapstadt
Heimatort: n.a.
Dein schönstes Erlebnis? Auch meine Familie war ein Highlight!

Ich habe in einem Kindergarten gearbeitet. Die Kinder waren zwischen wenigen Monaten und 6 Jahren alt. Gegen Nachmittag kamen zudem Schulkinder zur Hausaufgabenbetreuung. Meine Aufgaben bestanden darin, die Kinder zu füttern, Windeln zu wechseln, mit ihnen zu spielen, den Lehrern zu helfen, mich um die weinenden Kinder zu kümmern, mit ihnen auszugehen usw. Den älteren Kindern habe ich bei den Hausaufgaben geholfen. Die Orientierungswoche und die Wochenenden in Kapstadt waren super erlebnisreich. Auch meine Familie war ein Highlight. Sie haben sich toll um mich gekümmert, und ich habe mich sehr wohl gefühlt bei ihnen.

Sandras Erfahrungsbericht

Alter: 20
Reiseziel: Großraum Krüger Nationalpark (Südafrika)
Heimatort: Wattens
Dein schönstes Erlebnis? Mit dem Kanu auf der Straße paddeln und den wilden Tieren nahe sein.

Im Jänner 2012 durfte ich drei wunderschöne Wochen in Südafrika verbringen. Die Organisation im Vorhinein war sehr gut, ich hatte keine Probleme mit den Flügen, Gepäck oder Geld (ich behob RAND via Bankomatkarte an einem lokalen ATM = Bankomat). Am Flughafen in Hoedspruit wurde ich von einer netten jungen Rangerin mit einem Toyota Land Cruiser abgeholt und zum Struwig Eco Reserve gebracht. Das Reserve befindet sich ca. 2h Autofahrt von der kleinen Stadt Hoedspruit entfernt. Wir fuhren auf nicht befestigten Straßen umgeben von wilden Tieren dorthin. Dort angekommen zog ich im Volontärshaus ein. Es standen Schlafzimmer (ohne Bettwäsche und Moskitonetze), Badezimmer, Küche, Aufenthaltsraum und Terrasse sowie eine kostenlose Waschmaschine zur Verfügung. Während des Tages sind wir oft und viel mit dem Land Cruiser herumgefahren, haben Tiere beobachtet, Bäume zurückgeschnitten, Straßen repariert oder waren im Swimmingpool schwimmen. Einmal haben wir mit dem Luftdruckgewehr auf Zielscheiben geschossen. Einmal in der Woche sind wir nach Hoedspruit gefahren um einzukaufen. Während meines Aufenthaltes gab es einen so heftigen Regen, dass der Olifants River über ging und alles überflutet wurde. Die einzige Straße in die Stadt war auch nicht passierbar und somit waren wir komplett von der Außenwelt abgeschnitten. Es war ein wirklich tolles Erlebnis. Ich durfte mit dem Kanu auf der Straße paddeln über die wir noch am Vortag mit dem Auto fuhren. Interessant war, dass so schnell das Wasser kam, es auch wieder verschwand. Es war wirklich unvorstellbar und unglaublich. Wir waren noch lange mit den Auswirkungen der Flut beschäftigt. Auch als ich nach 3 Wochen abreiste war noch nicht alles repariert. Ich lernte sehr viel über die Natur, die Pflanzen und Tiere dort. Auch mein Englischvokabular konnte ich um einiges erweitern. Ich konnte auch sehr viele wilde Tiere beobachten und fotografieren. (Büffel, Giraffen, Elefanten, Impala, Kudu, Hippos, uvm.) Im Großen und Ganzen hat mir das Projekt sehr gut gefallen und ich kann es wirklich weiterempfehlen. Noch ein Tipp: Plant anschließend an das Projekt noch etwas Zeit ein bevor ihr wieder weiterfliegt oder nach Hause. Man lernt sehr schnell neue Leute kennen und ist nie wirklich alleine!

Johannas Erfahrungsbericht

Alter: 21
Reiseziel: Großraum Krüger Nationalpark (Südafrika)
Heimatort: Ilmenau
Dein schönstes Erlebnis? Wunderschöne Sonnenuntergänge im Busch, Löwengebrüll nachts um 3.00Uhr und endlose Weiten am Kap der Guten Hoffnung. Das ist Südafrika!

Hallo ihr lieben Reisefreudigen, sechs unvergessliche Wochen im fernen „Land der Sonne“ liegen hinter mir! Diese Wochen zählen definitiv zu den Abenteuerlichsten, Eindrucksvollsten und Schönsten überhaupt. Nach 14 langen Stunden im Flugzeug durften mein Freund und ich Mitte August erstmals südafrikanischen Boden betreten. Und urplötzlich fanden wir uns inmitten des Busches, umgeben von wilden Tieren aller Art und in der Obhut unserer beiden Ranger Jacques und Cobus wieder. Denn die nächsten drei Wochen sollten wir in einem privaten Game Reserve im Greater Kruger Park verbringen. Dieses Gebiet im Nordosten von Südafrika gehört zur sogenannten „BIG 5“-Area, was soviel heißt, dass mit etwas Glück Leopard, Löwe, Nashorn, Elefant und Büffel aus nächster Nähe gesichtet werden können. Es heißt aber auch, dass man keinen Zoo oder Streichelpark besucht und Hautkontakt mit diesen Tieren somit strengstens verboten ist. Zusammen mit anderen Freiwilligen haben wir inmitten der Wildnis, ca. eine Autostunde von der nächsten Stadt entfernt, in einem Camp gelebt und gearbeitet. Der normale Arbeitstag begann hierbei um 7.00Uhr, von 12.00-14.00Uhr gab es eine Mittagspause und 17.00Uhr starteten wir in den Feierabend. Allerdings mussten wir uns als „gestresste Europäer“ zuerst einmal an die hiesige ‚african time’ gewöhnen. Was soviel hieß wie: 7.00Uhr kann auch 8.00Uhr oder 10.00Uhr heißen und warum sollte man seinen Tag strengstens durchplanen? Durch diese hilfreiche Einstellung (in Deutschland finde ich jetzt alles zu stressig) durften wir einige unvergessliche und abenteuerliche Tage erleben. Unser Aufgabenbereich umfasste unter anderem: Holz und Steine aus dem Busch holen (Vorsicht vor Skorpionen!), kleinere Bauaufgaben wie Parkplätze oder Schilder im Camp, das Wasserloch für die Tiere säubern (Wasserschlachtgefahr ;)!) und die Straßen im Busch freihalten. Doch auch Aktionen wie Game Drives und Bush Walks, Hügelbesteigungen inklusive grandioser Aussicht, Zielschießen mit Gewehren oder Sunset Drives standen auf unserem Plan. Ein Besuch in der nahegelegten Geparden-Aufzuchtsstation durfte auch nicht fehlen, allerdings markierte dies klar den Kontrast zwischen zahmen, eingesperrten und wilden, freien Tieren! Durch die günstige Lage unseres Camps nahe des Olifant Rivers und dem Besitz eines hauseigenen Wasserloches durften wir tagtäglich in den Genuss (nicht zu wortwörtlich bitte, obwohl Kudu-Wurst auch einmal auf dem Speiseplan stand) zahlreicher Tiere kommen. So tümmelten sich u.a. Giraffen, Elefanten, Impalas, Nilpferde, Warzenschweine neben Affenmakis („Bushbabys“), „Zazu-Vögeln“ oder Büffeln. Unvergesslich blieb auch der Löwenbesuch genau vor unserem Camp, in dem es sich ein Rudel Löwen in den Kopf setzte, genau vor unseren Augen einen „bushbuck“ und wenig später ein Hippo zu jagen. Zwar blieb beides ohne Erfolg, aber ein Erlebnis war es allemal! Auch eine Hyäne durften wir live bei ihrem nächtlichen Abendbrot beobachten und ich habe seitdem gehörigen Respekt vor diesen eigentlich so ungelenkig anmutenden Tieren ;)! Leider verflogen die Tage im Camp wie im Fluge und so mussten wir Anfang September schon wieder unsere Rucksäcke packen. Ein großes Dankeschön geht an dieser Stelle noch einmal an Jacques, Cobus und Charles für ihre tolle Betreuung, den Spaß den wir miteinander haben durften und die lehrreichen Ausflüge! Natürlich auch an die anderen Freiwilligen und Arbeiter, ganz besonders Simon und Matthias, unseren Mit-Aussie, ein großes Danke – wat ham wir für nen Spaß jehabt :D! Ich bin gespannt ob die kommenden Freiwilligen ein ebenso tolles Hearts-Spielteam aufstellen können (und schlagt mal Jacques bei „Who wants to be a millionaire?“)... Nach drei Wochen inmitten des Busches, stürzten wir uns wieder in menschliches Getümmel und machten zuerst Kapstadt unsicher. Hier durften natürlich der Tafelberg und das Kap der Guten Hoffnung (wunderschön!) nicht fehlen! Danach ging es entlang der Garden Route und Wild Coast, über Durban und die Drakensberge per Bazbus zurück nach Johannesburg. Überall waren wir begeistert von der atemberaubenden und vielfältigen Landschaft und den freundlichen und interessanten Menschen. Besonders Wilderness und der Tzitzikamma Nationalpark hatten es uns landschaftlich angetan, für Adrenalin sorgten der Bloukrans-Bungee-Sprung (mit 216m der höchste seiner Art, was für ein Erlebnis!) und Sandboarden in Jeffrey’s Bay und kulturelle Eindrücke sammelten wir in Lesotho. Ein absolutes Highlight stellte auch eine Wandertour durch die Drakensberge dar, bei der man allerdings absolut schwindelfrei sein musste. Es gibt also eine Menge zu tun und zu sehen in Südafrika. Wenn ihr euch überlegt, als Freiwillige dorthin zu gehen, plant euren Besuch dort unten nicht zu kurz, ihr werdet es sonst sicherlich bereuen! Nehmt euch also genug Zeit, nach oder vor eurem Projekt noch etwas rumzureisen und so auch den Rest des Landes kennen zulernen. Falls ihr weitere Fragen zum Projekt oder zum Land habt, stehe ich natürlich gerne zur Verfügung ;)! Ieeeeeramapanga und liebe Grüße, Jo

Isabellas Erfahrungsbericht

Alter: 34
Reiseziel: Großraum Krüger Nationalpark (Südafrika)
Heimatort: Wessobrunn
Dein schönstes Erlebnis? Beim Grillen abends den Leoparden hören und nachts vor lauter ich-will-nichts-verpassen-von-den-Nilpferd-Hyänen-Pavian-Leoparden-Geräuschen nicht schlafen können.

Nach 3 Wochen im Krüger Nationalpark fällt es mir total schwer, mich wieder unter den Menschenmassen und störenden Geräuschen im Alltag zurechtzufinden... Für mich ging in Südafrika ein Traum zumindest für 3 Wochen in Erfüllung, mitten im Nirgendwo mit sowas von genialer Natur um mich rum ein bißchen als Game Ranger zu arbeiten. Wobei ich mir noch immer nicht sicher bin, ob wir für unsere Guides Debbie und Lourens (ihr zwei seid die Besten!!) tatsächlich eine große Hilfe waren! Zumindest hatten wir jede Menge Spaß dabei, mit Macheten gegen Büsche und Bäume (mit zum Teil echt fiesen Dornen!!) zu kämpfen, das hauseigene Wasserloch sauber zu machen, Wege auszubessern oder auf Game Drives nach den Tieren Ausschau zu halten. Bei über 40 Grad war das zum Teil schon richtig anstrengend und natürlich waren wir abends schmutzig von den Zehen bis zu den Haarspitzen, aber, ganz ehrlich, ich war selten so glücklich und zufrieden dabei! Und dann unter dem riesigen Sternenhimmel sitzen, frisch gegrilltes T-Bone-Steak auf dem Teller und noch dazu den Leoparden und die Hyänen ums Camp schleichen zu hören, da merkt man erst, was wirklich im Leben zählt! Dass wir natürlich auch so einges erlebt haben, ist klar! Da war zum einen die im Camp lebende Warzenschweinfamilie (die da eigentlich nicht sein sollte, der Manager Charles dürfte gerade damit beschäftigt sein, den Zaun gegen die Warzenschweine aufzurüsten - hoffentlich schafft er es nicht!!), von denen gerade das Kleinste immer ganz nahe herankam, um dann quiekend wegzulaufen! Und die Elefantenherden um das Camp rum, mit einem ganz kleinen wirklich Minibabyelefanten, der im Wasserloch spielte, immer rein und raus rannte, obwohl die Herde schon weiterziehen wollte. Oder die Babyhyänen, die vor dem Jeep hergelaufen sind. Oder die gefühlt Millionen Giraffen, die immer um den Jeep rum waren. Oder der gigantische Sonnenuntergang vom Koppie aus, so stellen wir Europäer uns afrikanische Sonnenuntergänge vor!!! Oder, na ja, das hätte ich jetzt nicht unbedingt gebraucht, der Skorpion, der bei der Übernachtung am Lagerfeuer im Busch auf mich zugelaufen kam... war übrigens ein tödlicher Skorpion... aber ich hab ihn ja noch früh genug gesehen, er war ja noch 30 cm von meinem Kopf weg... Spannend war auch, was Debbie und Lourens uns alles über die Tiere, die Spuren im Sand, die Bäume und Büsche gesagt haben, nur, dass wir hierüber auch abgefragt wurden, das hat uns Volontäre kalt erwischt! Aber dann haben wir uns einen Spaß draus gemacht, tatsächlich richtig zuzuhören und für kommende Fragen vorbereitet zu sein! :-) Nachdem wir uns zum Teil zu einigen Sachen noch Infos aus Büchern holten, wars dann wieder für Debbie und Lourens überraschend, dass wir mehr (na ja, vielleicht nicht ganz) wussten, als sie! Die Unterkunft war super, vom Mädelsschlafzimmer aus Sonnenauf- und -untergang, aber immer schön die Fenster und Türen zu machen, ist kaum zu glauben, durch welche kleinen Lücken die Affen reinkamen und sich am Obst und den Haferflocken mit Bananengeschmack bedient haben!! Unser Koch Benji hat es auch immer gut mit uns gemeint, anfangs war Leber zum Frühstück ja schon gewöhnungsbedürftig, und für Vegetarier wäre es eher schwierig geworden, aber nachdem wir schon auch wirklich körperlich gearbeitet haben, waren die großen Portionen immer sehr willkommen, und lecker war es immer!!! Ich kann nur jedem, der sich gerne mal ein bißchen wie ein Game Ranger oder Field Guide fühlen möchte, empfehlen, an dem Projekt teilzunehmen. Eine geniale Erfahrung, die ich nicht missen möchte!!! Daaaaaanke an alle, die den Urlaub für mich unvergesslich gemacht haben (außer dem Skorpion, dem dank ich nicht...)!!!!!

Anikas Erfahrungsbericht

Alter: 19
Reiseziel: Großraum Krüger Nationalpark (Südafrika)
Heimatort: Hannover
Dein schönstes Erlebnis? Ich habe viele Tiere sehr nah aus dem Auto gesehen und auf meinem letzten Bush Walk sind wir sogar nur wenige Meter entfernt von mehreren Giraffen die Straße entlang gelaufen.

Mit vollem Auto ging es in Hannover zum Flughafen - wo der Stress begonnen hatte. Mein Trekkingrucksack galt als Sperrgepäck und kam nicht durch die Sicherheitskontrolle. Nach knappen 20 Stunden Reisezeit haben mein Rucksack und ich den Weg nach Hoedspruit dann doch geschafft. Neben der Landebahn grasten bereits Warzenschweine, die sich keinesfalls durch das landende Flugzeug verunsichern ließen. Vor Ort wurde ich von Vusy, meinem Guide für die nächsten 3 Wochen, in Empfang genommen. Die Sachen wurden in einen offenen Jeep geworfen und wir fuhren zu einem Restaurant, wo das Auto offen stehen gelassen wurde und es hieß, 'Ach hier klaut schon niemand etwas'. Jetzt war ich in Afrika angekommen und hatte es direkt mit der typischen, afrikanischen Gelassenheit zutun. Als wir zwei Stunden später wiederkamen stelle ich fest, dass wirklich noch alles im Auto war. Wir machten uns auf die eineinhalbstündige Fahrt zum Eco Reserve Struwig. Wir fuhren mitten durch den Busch, vorbei an Zebras, Giraffen, Pawianen und vielen anderen Tieren. Nach dieser Zeit war mir erst bewusst, wie langweilig das Auto fahren in Deutschland eigentlich ist. Während meines Aufenthaltes habe ich viele Ausflüge gemacht, einmal durch den Krüger, zu Jessica dem zahmen Hippo, in ein Rehabilitationszentrum und und und. Die Big 5 hatte ich glücklicherweise bereits in der ersten Woche schon gesehen. Vor Ort waren tagsüber über 30grad, was ich nicht erwartet hatten, wenn ich zur Winterzeit nach Südafrika reise. Jedoch wurde es manche Nächte sehr kalt und morgens trugen wir mindestens 4 Schichten Pullis übereinander. Insgesamt haben wir pro Tag 1-2 Stunden gearbeitet, Straßen fixiert, Büsche zugeschnitten, Fotos ausgewertet oder auch Müll sortiert. Manchmal haben wir auch nur Safaris gemacht. Durch die vielen Unterrichtsstunden in den ersten zwei Wochen habe ich unglaublich viel gelernt, zum Beispiel, dass du völlig anders reagieren musst, wenn du auf einen Löwen oder einen Leoparden treffen würdest, das oder ähnliches ist mir glücklicher Weise nie passiert. Ich habe viele Tiere sehr nah aus dem Auto gesehen, doch der beeindruckenste Moment war auf meinem letzten Bush Walk. Wir sind einige Meter entfernt von mehreren Giraffen die Straße entlang gelaufen. Als wir näher kamen schauten wir uns gegenseitig an und diese riesigen Tiere stehen direkt vor dir. Nach einiger Zeit sind sie weggelaufen, da der Respekt vor dem kleinen, hilflosen Mensch so groß ist. Ein weiterer Moment an den ich mich gerne erinnere, ist die Nacht im Bush Camp, du sitzt unter dem Sternenhimmel und hörst quasi direkt neben dir Hyänen und Löwen brüllen, ein Moment, der nicht zu beschreiben ist. Mein Abschied ist mir sehr schwer gefallen und als ich in den Flieger gestiegen bin, hat sich die Zeit angefühlt wie wenige Tage, die ich hatte, einen ganz kleinen Teil dieses wunderschönen Landes kennenzulernen. Noch jetzt vermisse ich die Zeit, wenn ich mir eines von Vusy's Liedern anhöre, die sonst beim Lagerfeuer liefen, an dem wir nachts unsere kalten Füße wärmten. Zusammenfassend war die Reise für mich anders als ich es mir vorgestellt hatte. Ich hatte gedacht, dass wir deutlich mehr körperlich anstrengende Arbeit leisten müssen. Wir hatten viel Freizeit und unglaublich viele Safaris, dazu hatten wir viel Unterricht, der allerdings wirklich interessant gestaltet war. Ich würde euch empfehlen am Wochenende viele Ausflüge zu machen und eure Zeit zu nutzen, auch möglichst viel außerhalb des Reservates zu sehen. Südafrika ist ein tolles Land und ich freue mich jetzt schon auf meine nächste Reise Richtung Kap! Liebe Grüße, Anika

Nicolas Erfahrungsbericht

Alter: 19
Reiseziel: Großraum Krüger Nationalpark (Südafrika)
Heimatort: n.a.
Dein schönstes Erlebnis? Das beste Erlebnis war, als wir nach 1 Stunde Tracking eine ganze Löwenfamilie mit 2 kleinen Löwenbabys gefunden haben.

Ich habe vier Wochen im Freiwilligenprojekt im Großraum Krüger Nationalpark verbracht. Die Aktivitäten waren vielseitig: Während der Game Drives wird der Bestand der Tiere angeschaut und welche Tiere sich momentan in dem Privaten Reservat aufhalten. Zudem wird die Anzahl der Beute- und Raubtiere angeschaut und die gesundheitliche Verfassung der Tiere. Zudem wird Research betrieben. Hierbei wird anhand von Bildern und Spuren herausgefunden, welche Tiere wo waren und in welche Richtung sie gegangen sind. Außerdem werden Bush Aktivities durchgeführt. Es gibt verschiedene Projekte, die dazu dienen den Tieren längerfristig einen guten Lebensraum zu ermöglichen. Der durchschnittliche Arbeitstag sah folgendermaßen aus: 7.00-12.00 Uhr Erste Hälfte des Projektes (Game Drives, Bush Aktivities oder Lectures), 12.00-14.00 Uhr Pause vom Projekt, Mittagessen um 13.00 Uhr, 14.00-17.00 Uhr Zweite Hälfte des Projektes (Game Drives, Bush Aktivities, Lectures, Camp Aktivities), 17.00 Uhr Freizeit, Abendessen um 18.00 Uhr (Freitag Night Drive), Samstag nachmittag und Sonntag können Ausflüge gemacht werden, da das Projekt dort nicht stattfindet. An den freien Sonntagen habe ich Ausflüge in die nähere Umgebung gemacht. Einmal in die Berge auf die so genannte Panorama Route. Diese ist in der Nähe von Hoedspurit zu finden. Die Aussicht war der Wahnsinn und der Ausflug hat sich auf jeden Fall gelohnt. Das Projekt bietet die einmalige Chance Afrika nicht nur als Safari-Tourist zu entdecken. Man lernt viel über das Zusammenspiel von Natur und Tieren, so wie zwischen den Tieren. Man hört die Tiere in der Nacht, was etwas ganz besonders aufregendes sein kann. Zudem lernt man durch den Einsatz im Projekt verstehen, warum bestimmte Tierarten gefährdet sind und wie die Reservate versuchen, diese zu schützen. Nebenbei arbeitet man im Busch und so an seinem längerfristigen Aufenthalt, von dem auch die Tiere profitieren. Die Mitarbeiter des Projektes zeigen einem nicht nur den Busch sondern auch die Stadt und die Menschen dort. Kommt man mit diesen ins Gespräch, so erfährt man viel über Ihre Lebenseinstellung. Insgesamt hat mir mein Aufenthalt sehr gut gefallen. Der Manager und unser zuständiger Ranger waren sehr freundlich und haben uns immer alles genau erklärt. Zudem konnte man jeder Zeit das Gespräch mit Ihnen suchen und sie waren bemüht die Anregungen umzusetzen. Auch die anderen Volontäre, die dort waren, waren sehr nett und es hat sich eine lustige Gruppe gebildet, die den Aufenthalt zu etwas besonderem gemacht hat. Die Natur, die Tiere und die Mentalität sind in Afrika gegensätzlich zudem, was wir gewohnt sind. Ich fand dies alles sehr spannend und aufregend. Das beste Erlebnis war, als wir nach 1 Stunde Tracking von Löwenspuren die Löwen gefunden haben und wir bis auf 3 Meter Entfernung mit dem Auto an sie rangefahren sind. Es war eine ganze Löwenfamilie mit 2 kleinen Löwenbabys.

Madeleines Erfahrungsbericht

Alter: 20
Reiseziel: Südafrika (Affenprojekt)
Heimatort: Sinsheim
Dein Statement? Das schönste Erlebnis war definitiv der Ausflug in den Krüger Nationalpark.

Ich habe mich in Südafrika im Affenprojekt engagiert, welches sich vor allem um Primaten kümmert. Allerdings waren auch andere Tiere wie Eulen, Esel, Sträuße und Gänse im Centre. Ich habe dort vor allem die Käfige gereinigt, Futter für die Tiere zubereitet und mich um die kleinsten Affenbabys gekümmert. Außerdem sind wir oft zu anderen Farmen gefahren und haben Früchte oder Gemüse für die Affen geerntet oder es kamen Lieferungen mit Hunderten Packungen Brot oder Früchte, die man sortieren und verstauen musste. Der Arbeitstag hat um 6:30 Uhr mit Käfig sauber machen und Futter zubereiten angefangen. Um 9 Uhr gab es dann Frühstück, danach ging die Arbeit bis um 13 Uhr weiter. Nach der Mittagspause um 14 Uhr haben wir bis 16 Uhr die letzte Arbeit erledigt und oft die Gehäge "gecheckt", also geguckt ob alles in Ordnung ist. Von 16-18 Uhr hatte ich dann Zeit um mich zu duschen und mich bei meiner Familie zu melden. Um 18 Uhr gab es dann immer Abendessen und danach saßen wir noch alle zusammen auf der Terrasse, aber da wir immer so müde waren gingen wir schnell zu unseren Zimmern. Wir haben versucht jeden Tag Zeit für die Baboons zu finden und mit ihnen einen Spaziergang zum nahe gelegenen Pool zu machen. Das war das Highlight des Tages, da wir sie streicheln konnten, mit ihnen schwimmen durften und sie in ihrer natürlichen Ungebung gesehen haben. Generell durften wir in die Gehege der Babys oder der kleineren Baboons gehen sobald die Arbeit erledigt war, das heißt wir hatten oft "Animal Time" und konnten uns mit den verschieden Primaten anfreunden und beschäftigen. Ich bin nach den 6 Wochen Südafrika direkt wieder nach Hause geflogen und bin nicht weiter herumgereist. Ich hatte allerdings während meinem Projekt die Möglichkeit an verschiedenen Ausflügen teilzunehmen und war daher im Krüger Nationalpark. Dort habe ich die Big Five gesehen und habe zwei tolle Tage erlebt. Mir hat der Aufenthalt sehr gut gefallen. Südafrika ist ein super interessantes und aufregendes Land. Ich habe eine neue Kultur kennengelernt und mich richtig eingelebt. Das Projekt hat mich auch gut gefallen und ich bin sehr froh, dass ich mich für dieses Projekt entschieden habe. Natürlich war die Arbeit sehr anstrengend und hart, aber im Endeffekt hat es sich trotzdem für mich gelohnt, da ich mich von Anfang an auf so etwas eingestellt habe. Es gab zwar sehr viele Regeln und Vorschriften, aber daran habe ich mich auch sehr schnell gewöhnt und habe mich angepasst. Die ganzen 6 Wochen waren total schön und ich bin froh, dass ich diese Erfahrung machen durfte. Vor allem die Zeit mit den Tieren habe ich sehr genossen und dank dieser Reise bin ich auf jeden Fall selbstständiger geworden und kann stolz auf mich sein. Das schönste Erlebnis war definitiv der Ausflug in den Krüger Nationalpark. Ich durfte die Tiere in ihrer natürliches Umgebung sehen und wir haben die meisten Tiere sehr nahe gesehen und konnten sie gut beobachten. Außerdem war es schön, die Zeit dort mit anderen Freiwilligen zu verbringen und somit verschiedene Menschen aus unterschiedlichen Ländern kennen zu lernen.

Marlens Erfahrungsbericht

Alter: n.a,
Reiseziel: Südafrika (Affenprojekt)
Heimatort: n.a.
Dein Statement? Es war großartig!

Ich war im Affenprojekt in der Limpopo Provinz. Von diesem Familienbetrieb aus unternahmen wir Exkursionen nach Graskop, wo es billige und wunderschöne afrikanische Souvenirs und die Big Swing gab, in den Krüger Nationalpark mit eine Übernachtung und zum EFAF Elefantenreiten. Im Affenprojekt begann der Arbeitstag um 7 Uhr, Samstags 8 Uhr. Wir wurden jeden Morgen in andere 2er- bis 3er-Gruppen verteilt, die jeweils verschiedene Aufgaben zu erfüllen hatten. Die Aufgaben waren: Food Preparing (Affen, Strauße, Enten, Pagageien), Klinik/Quarantäne-Station/Baby-Cage (darin waren junge Moorkatzen) säubern, Straußengehege und Papageienkäfig sowie Mäusekäfige reinigen und füttern. Meistens war man mit der Arbeit vor dem Frühstück (9 Uhr) fertig und half evtl. anderen Gruppen oder hatte Freizeit. Außerdem fielen Arbeiten an, wie Feld umgraben und Unkraut jäten und neues Volontärsgebäude renovieren. Es war großartig!!! Mein erstes Mal ohne Eltern oder Freunde ins Ausland zu fahren, war meine bisher größte Erfahrung! Ich fand sehr schnell neue Freunde, erweiterte meinen Horizont mit vielen interessanten Dingen rund um Natur – und Umweltschutz sowie die Welt der Tiere und formte meinen Charakter mit Teamfähigkeit, Geduld und lernte über einige Mentalitätsunterschiede hinwegzusehen z.B. Pünktlichkeit :-).

Irits Erfahrungsbericht

Alter: n.a.
Reiseziel: Südafrika (Affenprojekt)
Heimatort: Aachen
Dein Statement? Das Projekt verdient Respekt!

Im Tierschutz in Deutschland bin ich schon seit Jahren tätig. Nun hatte ich die Möglichkeit über den Tellerrand zu schauen und mich aus der Komfortzone hinauszubewegen. In der Zeit von April bis Mai 2015 war ich insgesamt einige Wochen in der Provinz Limpopo in Südafrika. Dort konnte ich in zwei Projekten arbeiten und damit meine ich wirklich arbeiten – geistig wie körperlich! Meine erste Station war das Affenprojekt. Die Partner haben es sich zur Lebensaufgabe gemacht, Baboons (Paviane) und Vervets (Meerkätzchen) zu retten. Dabei legen sie großen Wert darauf, die Affen wieder aus zu wildern. Sie haben ein dreistufiges System entwickelt, dass die Äffchen nach und nach von der Menschenhand entwöhnt. Insgesamt gab es zu der Zeit als ich da war 9 kleine Baboons und 25 kleine Vervets (alle mit eigenen Namen), dann die sog. Middles und die erwachsenen Affen, die kurz vor der Auswilderung standen. Das Zentrum verfügt über eine Quarantäne und Krankenstation. Ich traf Menschen unterschiedlichsten Alters und aus aller Welt – von Neuseeland über Frankreich, Italien, Großbritannien, Belgien, den Niederlanden (um nur einige wenige zu nennen). Der Tag begann um 6 Uhr in der Früh und endete oft erst am Abend. Die Arbeit erstreckte sich über das Reinigen der Gehege, Essen zubereiten, füttern, spielen und bespaßen bis hin zu der Anfertigung von Transportboxen für die Auswilderung der erwachsenen Affen. Mein nächstes Projekt führte mich in den Norden Limpopos in das Elefanten- und Nashornschutzprojekt. Die Partner setzten sich mit dem Projekt gegen das Wildern der Nashörner ein. Leider werden immer noch unzählige Nashörner aufgrund des Horns getötet, obwohl dies nachweislich keinerlei medizinische Wirkung hat. Hier gibt es eine regelrechte Mafia, welche Horn nach Asien verkauft. Durch das Projekt wollen die Partner auf die Missstände aufmerksam machen. Jeder Tag war wie eine Safari. Um 5.30 Uhr ging es los und wir hatten die Aufgabe die Nashörner zu orten und zu beobachten. Das Orten war für mich, als wahrlich technisches Wunder, eine echte Herausforderung. Die Pirsch wiederholten wir am Abend zum Sonnenuntergang. In der Zwischenzeit musste das Camp und die Anlage gereinigt werden. Gekocht wurde gemeinsam. Es war wie eine kleine Familie. Die Aufopferung der Partner bewundere ich. Das Projekt verdient, wie auch das Affenprojekt größten Respekt.

Johannes' Erfahrungsbericht

Alter: n.a.
Reiseziel: Zululand (Südafrika)
Heimatort: Greven
Dein Statement? Ich bin froh, dass ich für so eine lange Zeit dort war. Es war eine der besten Erfahrungen die ich je erlebt habe und ich würde es immer wieder tun!

8 Wochen Freiwilligenarbeit im Naturschutz in Zululand, Südafrika: Ich habe jeden Tag (meistens morgens und abends) im Wildtier Monitoring gearbeitet, wir haben uns dabei hauptsächlich auf den Afrikanischen Wildhund, Löwen und Elefanten konzentriert. Beim Monitoring suchten wir nach den Wildtieren mit Hilfe einer Telemetrie Ausrüstung und den Sendehalsbändern, die einige der Wildtiere tragen. Das Orten der Tiere nahm unterschiedlich viel Zeit in Anspruch und manchmal fand man sie auch gar nicht. Da wir die Wildtiere in Interaktion sehen wollten, um möglichst viele Daten zu sammeln, mussten wir uns an ihren Rhythmus anpassen. Das bedeutete, gerade bei den Raubtieren, dass wir morgens um 3:30 Uhr aufbrechen mussten, um bei den Tieren zu sein, bevor es hell wurde und sie auf Jagd gingen. Dann verfolgten wir sie den ganzen Morgen und sahen im besten Fall, ob und was sie erbeutet hatten. Es ging darum so viele Daten wie möglich zu sammeln, auch das Sozialverhalten, die Kondition und die Rudelstruktur wurde erfasst. Wenn die Tiere sich zur Mittagsruhe meistens gegen 8 oder 9 Uhr hingelegt hatten, konnten auch wir zurück ins Camp. Auch dort konnten, abhängig von Camp und Zeitpunkt, noch einige Aufgaben auf uns warten. Zum Beispiel mussten die gesammelten Daten in den Computer übertragen werden, Tiere mussten auf Fotos identifiziert werden oder man unterstützte bei Reparaturen oder Verbesserungen der Unterkunft. In der Regel hatte man die Mittagszeit aber zu seiner freien Verfügung. Bis es dann gegen 15 Uhr wieder raus ging zum Monitoring, was eigentlich genau so ablief wie am Morgen. Abhängig vom Reservat musste man dann schon um 18 Uhr wieder zurück ins Camp oder man durfte so lange draußen bleiben, bis sich auch die Tiere zur Ruhe gelegt hatten. Am Abend wurde dann zusammen gekocht und gegessen. Ich habe neben dem Wildtier Monitoring aber auch noch andere Projekte und Aktionen begleitet und unterstützt. Ich habe zum Beispiel auch 2 Wochen lang das „Kamerafallen Projekt“ begleitet. Unsere Tätigkeiten bestanden hier darin, Kamerafallen im Feld auf zustellen, regelmäßig zu kontrollieren (Batterien- und SD-Karten-Wechsel) und die aufgenommen Fotos zu sortieren. Außerdem habe ich eine Woche lang die Tierzählungen in einem Reservat unterstützt. Wir sind dafür eine ausgewählte Route durchs Reservat gefahren und haben dabei alle größeren Säugetier gezählt, deren Art, Alter, Geschlecht, Entfernung und Richtung zum Auto bestimmt. Ein riesiges Highlight war für mich eine Aktion, bei der ein Spitzmaulnashorn betäubt und seine schweren Wunden tierärztlich behandelt wurden. Wir beschafften ausreichend Wasser zur Kühlung des Tieres und sollten die ganze Behandlung mit Videos und Fotos festhalten. Mir hat der Aufenthalt sehr sehr gut gefallen, ich habe so viele verschiedene Sachen erlebt und gesehen! Ich bin froh, dass ich für so eine lange Zeit dort war. Es war eine der besten Erfahrungen die ich je erlebt habe und ich würde es immer wieder tun! Der Einsatz machte wirklich Sinn und ist nicht dafür da die Freiwilligen nur zu bespaßen! Man bekam einen richtigen Einblick hinter die Kulissen und war nicht nur Safaritourist. Das Projekt ist für Alle geeignet, die wirklich etwas für den Schutz der Natur und der Tiere vor Ort tun möchten!

Laras Erfahrungsbericht

Alter: n.a.
Reiseziel: Zululand (Südafrika)
Heimatort: Kleinsendelbach
Dein Statement? Noch nie hab ich mich in einem anderen Land so wohl gefühlt und so gut zurecht gefunden!

Ich habe als Freiwillige im Zululand für 4 Wochen gearbeitet. Unsere tägliche Aufgabe war es nach den African Wild Dogs zu suchen. Wenn man diese dann, je nach Reservat, nach kürzerer oder längerer Zeit gefunden hatte, haben wir alle Daten gesammelt. Das heißt Verhalten beobachten und notieren und GPS Koordinaten speichern. So ist es möglich genaue Erkenntnisse über das Rudel, das Sozialverhalten, die Hierarchie im Rudel, die Reviere, das Jagdverhalten und vieles mehr zu sammeln. In meinen 4 Wochen Aufenthalt habe ich in 2 Reservaten gearbeitet. In Hluhluwe, wo wir die Hunde aufgrund der frischgeborenen Welpen leider nur sehr selten zu Gesicht bekamen und im Zululand Rhino Reserve (ZRR). In ZRR hatte ich zudem die Möglichkeit am Kameraprojekt mitzuarbeiten. Kamerafallen finden, Batterien wechseln, Bilder downloaden, aussortieren und sortieren. Die Kameras dienen zum einen dazu Wilderern auf die Spur zu kommen, zum anderen zu Tierbeobachtungen. Auch wenn wir mehr oder weniger ins kalte Wasser geworfen wurden am ersten Tag, haben sich alle super schnell eingelebt. Alle Mitarbeiter des Projekts waren freundlich und kompetent. Noch nie hab ich mich in einem anderen Land so wohl gefühlt und so gut zurecht gefunden! Für jeden, der gerne draußen arbeitet, mal etwas Abwechslung von Zuhause braucht, etwas Anpassungsvermögen und Spontanität mit sich bringt und ausreichende Englischkenntnisse ist das Projekt in Zululand absolut empfehlenswert!

Heikes Erfahrungsbericht

Alter: 39
Reiseziel: Zululand (Südafrika)
Heimatort: Viöl
Dein Statement? Von Weitem ist ein Helikopter zu sehen, unter ihm ein Seil mit einem Nashorn dran. Dieses Nashorn wurde, wie fünf weitere, von einem Park zum nächsten umgesiedelt.

Das Zululand, eine ganz andere Welt. In diese Welt durfte ich für vier Wochen eintauchen. Meine erste Station war das Camp in Hluhluwe. Untergebracht waren wir in Zweibettzimmer, die sehr einfach aber ausreichend ausgestattet waren. Nahrungsmittel waren – selbst für mich als Vegetarier – vielseitig vorhanden, gekocht haben wir abends immer in unserer kleinen Gruppe zusammen. Morgens ging es meisten um fünf los, ab auf´s Auto, gerne auch noch unter eine Decke gekuschelt, da es noch sehr sehr kalt war. Dann haben wir mit einer Antenne nach den GPS-Signalen der Wildhunde gesucht. Sobald wir ein Signal hatten, wurde dieses verfolgt und eingegrenzt, bis wir (meistens) die Hunde gefunden haben. Bei denen gab es morgens sehr früh einen „Kill“, wenn dieser verspeist war haben sich die Hunde niedergelegt und ein ausgiebiges Nickerchen bis zum Nachmittag gehalten. Diesen Kill haben wir versucht abzuwarten um dann zu sehen, wo das Schläfchen stattfindet. Dort konnten wir die Hunde nachmittags wiederfinden um dann nach dem nächsten Mahl zu sehen wo sie sich zur Nachtruhe hinlegten. Eine weitere tolle Begegnung waren drei Hyänen gegen einige Giraffen. Frei nach dem Motto „ wir wollen nur spielen“ sind die Hyänen hinter den Giraffen hinterher um zu sehen was so geht. Als die drei Burschen keine Lust mehr auf Giraffenärgern hatten, kamen sie direkt an unser Auto und mußten das genauestens untersuchen. Als das Kauen an den Reifen und dem Schutznetz für den Kühler losging, mußten sie dann doch mit dem Motorengeräusch vertrieben werden. Die zweite Unterkunft war das Camp in Itala. Dieses gehört nicht zu den üblichen Unterkünften, in dem wurde das „Kameraprojekt“ betreut. Dieses Projekt wurde in mehreren Camps durchgeführt. Dazu wurden 36 Kameras an ganz verschiedenen Stellen im ganzen Park verteilt, um zu sehen, was für Tiere sich dort aufhalten. In erster Linie galt es dem Leoparden um die Anzahl genau festlegen zu können, aber natürlich sind auch viele andere Tiere fotografiert wurden – und manchmal auch Wilderer. Unsere Aufgabe war es, über die ganze Woche verteilt jede Kamera zu prüfen, die Bilder downloaden und die Batterien zu wechseln. Einige Stellen der Kameras waren so abgelegen, dass es noch nicht einmal einen richtigen Weg dorthin gab, und so ging es auch häufig mal querfeldein über die Schotterpisten. Schön war an dieser Zeit, dass wir mal das Auto verlassen durften und gesehen haben wir dort auch irre viel. Eine große Anzahl an verschiedenen Antilopen, die es in den anderen Camps nicht gibt. Ein großes Highlight war natürlich, dass wir beim Umsiedeln mehrerer Spitzmaulnashörnern helfen durften. Hierzu wurden die Tiere aus einem kleineren Helikopter betäubt, und mit einem größeren Helikopter aus dem Gebüsch geholt um zu einer Sammelstelle zu bringen, wo wir sie mit in Empfang nehmen durften. Dort wurde den Kühen und Bullen ein GPS-Sender in das Horn eingesetzt, Hornspäne und Blutproben für die DNA entnommen und in eine Transportbox verfrachtet. Diese Tiere wurden vom Park in einen anderen verkauft und hatten in der Box noch eine zweistündige Fahrt vor sich. Dieses Abenteuer war schon ganz besonders, zumal wir auch richtig mit „anpacken“ durften und nicht nur zum Gucken daneben standen (was mir auch schon gereicht hätte). Natürlich ist es nicht selbstverständlich, ein solches Erlebnis miterleben zu dürfen, deswegen bin ich sehr sehr glücklich darüber, dies mitmachen zu können und ein richtig echtes wildes black Rhino angefasst zu haben. Die Organisation gibt sich große Mühe, den Volontären etwas zu bieten. Jeder, der eine solche Reise bucht, sollte sich nur darüber im Klaren sein, dass die Wohnumstände sehr viel einfacher sind und das Gefühl für Reinlichkeit ist auch nicht so ausgeprägt wir bei uns. Weder bei den Einheimischen noch bei vielen anderen Volontären. Dass, was es an Landschaft und Wildnis zu erleben gibt, ist einmalig. Ich möchte die Erfahrungen, die ich in der kurzen Zeit gemacht habe nicht missen. Sicherlich werde ich dieses Projekt noch einmal besuchen und mir zwei andere Parks ansehen.

Unsere Freiwilligenarbeitsprogramme in Südafrika

Affenprojekt Südafrika

In diesem Wildlife-Projekt untersuchst und pflegst du Affen und versorgst andere Wildtiere um sie später wieder auszuwildern. Mehr dazu

Bewertung:
Affenprojekt Südafrika
(6)
  • Frei
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    arbeit

  • ab 18 Jahren
  • Ab2Wochen
  • ab670Euro

Forschungsprojekt Waterberg Südafrika

Hilf in Waterberg einem Forschungsteam bei vielen verschiedenen spannenden Untersuchungen zur Tier- und Pflanzenwelt Südafrikas. Mehr dazu

Fotoprojekt Südafrika

Mit der Kamera im Reservat unterwegs: In Südafrika hilfst du aktiv beim Aufbau einer Fotodatenbank über Wildtiere und Pflanzen. Mehr dazu

Bewertung:
Fotoprojekt Südafrika
(1)
  • Frei
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    arbeit

  • ab 18 Jahren
  • Ab4Wochen
  • ab2.490Euro

Freiwilligenarbeit & Erlebnisreise Kapstadt

Lerne Kapstadt als Volontär aus einer ganz anderen Perspektive kennen und kröne deine Reise mit aufregenden Ausflügen. Mehr dazu

  • Frei
    willigen
    arbeit

  • von 18-35 Jahre
  • Ab38Tage
  • ab2.320Euro

Freiwilligenarbeit & Erlebnisreise Swasiland

Engagiere dich als Volontär in Hilfsprojekten in Swasiland und entdecke zusätzlich auch noch Südafrika und Mosambik. Mehr dazu

  • Frei
    willigen
    arbeit

  • ab 18 Jahren
  • Ab4Wochen
  • ab2.140Euro

Freiwilligenprojekt im Großraum Krüger Nationalpark

Leiste als Volontär einen Beitrag zum Schutz des afrikanischen Großwilds, z.B. bei Bauprojekten und Instandhaltungsarbeiten. Mehr dazu

Bewertung:
Freiwilligenarbeit Großraum Krüger Nationalpark
(7)
  • Frei
    willigen
    arbeit

  • ab 18 Jahren
  • Ab2Wochen
  • ab890Euro

Freiwilligenarbeit Kapstadt

Entdecke Kapstadt und leiste Volontärarbeit am Kap der Guten Hoffnung in den Bereichen Fürsorge & Betreuung oder Bildung & Sport. Mehr dazu

Bewertung:
Freiwilligenarbeit Kapstadt
(62)
  • Frei
    willigen
    arbeit

  • von 18-35 Jahre
  • Ab3Wochen
  • ab630Euro

Freiwilligenarbeit Zululand

Kümmere dich um den Erhalt bedrohter Tierarten im Zululand und unterstütze die Forscherteam z.B. bei Tierbeobachtungen. Mehr dazu

Bewertung:
Freiwilligenarbeit Zululand
(7)
  • Frei
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    arbeit

  • ab 17 Jahren
  • Ab2Wochen
  • ab1.220Euro

Kombiprogramm Kapstadt & Krüger Nationalpark

Begib dich auf eine Erlebnisreise in und um Kapstadt bevor du dich im Wildlifeschutz im Nationalpark engagierst. Mehr dazu

Nashorn- und Elefantenprojekt Südafrika

Hilf dabei Nashörner und Elefanten vor Wilderern zu schützen und erlebe diese beeindruckenden Tiere in freier Natur. Mehr dazu

Pferdeprojekt Südafrika

Auf dem Rücken der Pferde erkundest Du die afrikanische Savanne und leistest Deinen Beitrag zum Tier- und Naturschutz. Mehr dazu

Freiwilligendienst Südafrika - Garden Route

Unterstütze die Gemeinde in Knysna auf der Garden Route, indem du dich in einem sozialen Projekt vor Ort engagierst. Mehr dazu

Bewertung:
Soziale Projekte Garden Route
(2)
  • Frei
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    arbeit

  • ab 17 Jahren
  • Ab3Wochen
  • ab1.230Euro