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Wege ins Ausland – Welcher ist deiner?

Die Motivation, den Schritt ins Ausland zu wagen und dort eine längere Zeit zu verbringen, kann bei jedem Menschen eine andere sein. Schließlich treiben uns alle unterschiedliche Dinge an. Unsere Persönlichkeiten sind verschieden und jeder hat seine eigenen Werte und Ziele. Die Zeit im Ausland ist eine ganz persönliche, die dich nachhaltig prägen wird – egal, aus welcher Motivation oder mit welchem Hintergedanken du deine Reise antrittst.

Auch Forscher beschäftigen sich seit einigen Jahren mit der Frage, was ein Auslandsaufenthalt bringt und wie er Menschen verändert. Dass uns ein Auslandsaufenthalt positiv beeinflusst, wurde bereits mehrmals erwiesen. Ob Schüleraustausch in der 10. oder 11. Klasse, als Student zum Auslandssemester oder das Sabbatical im stressigen Berufsalltag – „mal raus kommen“ tut uns gut. Aber wie verändert uns ein solcher Einschnitt? Die deutschen Psychologen Julia Zimmermann und Franz Neyer von der Friedrich-Schiller-Universität in Jena sind dieser Fragestellung im Rahmen einer breit angelegten Studie auf den Grund gegangen.

Unsere Persönlichkeit ruht auf verschiedenen Grundpfeilern wie Extraversion (Geselligkeit), Offenheit, Verträglichkeit, Gewissenhaftigkeit und emotionaler Stabilität. Über einen Zeitraum von acht Monaten erfassten die Forscher Daten von über 500 Teilnehmern. Sie untersuchten ihre Persönlichkeit hinsichtlich dieser Grundpfeiler vor, während und nach einem Auslandsaufenthalt. Eine Erkenntnis aus dieser Studie ist, dass extrovertierte Menschen besonders häufig einen Auslandsaufenthalt antraten. Das ist nicht weiter verwunderlich. Extrovertierte Menschen möchten Neues entdecken, Menschen kennen lernen und sich austauschen. Je offener die eigene Persönlichkeit, desto länger der Auslandsaufenthalt. Für einen kürzeren Aufenthalt entschieden sich die „Gewissenhaften“. Vielleicht mit dem Hintergedanken, keine „Lücke“ in den Lebenslauf zu reißen.

Den perfekten Zeitpunkt? Gibt es nicht!

Nicht nur das „wie lange“, sondern auch das „wann“ will gut überlegt sein. Den einen perfekten Zeitpunkt oder Lebensabschnitt für deinen Auslandsaufenthalt gibt es nicht. Manche Phasen im Leben schreien jedoch gerade danach, den Rucksack zu packen und in die weite Welt hinaus zu ziehen. Beispielsweise nach dem Abitur. Abiturienten stehen nach dem Abschluss vor der grenzenlosen Auswahl an Möglichkeiten. Studieren? Wenn ja, was? Ausbildung? Wenn ja, wo? Wenn einem alle Türen offen stehen, kann das auch erst einmal überwältigend sein. Und die Angst, eine falsche Entscheidung zu treffen, lauert bei vielen Schulabgängern im Hinterkopf. Der Schritt ins Ausland kann dir in dieser Lebensphase helfen, dich selbst besser kennenzulernen und herauszufinden, was du wirklich machen willst.

Nach dem Schulabschluss…

Monika hat im Juni 2016 ihren Schulabschluss gemacht und ist noch im selben Jahr für einen Au Pair-Aufenthalt nach Spanien gegangen. „Ich hatte noch keine Idee, was ich später einmal beruflich machen will. Somit erschien mir die Möglichkeit, ein halbes Jahr Bedenkzeit zu bekommen, während ich meine Sprach- und Kulturkenntnisse erweitere, als die perfekte Option“, erzählt die 19-Jährige.

Alina hatte ihren weiteren beruflichen Weg hingegen bereits geplant. Dennoch war für sie die Zeit nach dem Schulabschluss der perfekte Zeitpunkt, die Koffer zu packen und die freie Zeit sinnvoll zu nutzen. „Nach der Schule habe ich einen Ausbildungsplatz erst für ein Jahr später bekommen. Es war immer mein größter Traum, Zeit in Kanada zu verbringen. Und dabei nicht einfach nur zu reisen, sondern Gutes zu tun und gleichzeitig meinen Traum zu leben.“ Aus diesen Gründen entschloss sich die 22-Jährige, ein Auslandspraktikum in Kanada zu absolvieren.

…nach oder während des Studiums…

Miriam mit Bushbaby “Bushy” beim Affenprojekt in Südafrika

Andere ergreifen nicht direkt nach der Schule, sondern nach dem erfolgreich abgeschlossenen Studium bzw. zwischen zwei Studienabschnitten die Chance, für längere Zeit ins Ausland zu gehen. Miriam hatte nach dem Studium auf einmal mehr Zeit zur Verfügung als geplant. Also entschied sie sich dafür, ihren Traum von der Afrikareise zu verwirklichen.

„Ich wollte mehr von der Welt sehen, meinen Horizont erweitern, fremde Länder und Kulturen sehen und einmal komplett auf mich alleine gestellt sein. Nachdem ich mein Studium erfolgreich beendet hatte, ergab es sich zur gleichen Zeit, dass auch mein bestehendes Dienstverhältnis zu einem Ende kam. Ich war der Überzeugung, bald eine neue Stelle zu finden. Aber ich wurde eines Besseren belehrt. Ich beschloss, meine plötzlich vorhandene Freizeit und mein mühsam zusammengespartes Geld zu nutzen und endlich den lang gehegten Traum einer Auslandsreise zu verwirklichen. Vielleicht würde sich sonst nie wieder ein passender Zeitpunkt ergeben. Und ich würde mich später immer ärgern, meinen Traum nicht verwirklicht zu haben“, erzählt die 28-Jährige, die sich für drei Monate in zwei Freiwilligenprojekten in Südafrika engagierte.

…oder einfach, wenn man Lust hat!

Wieder andere Menschen, die sich dafür entscheiden, ins Ausland zu gehen, müssen sich die Zeit dafür tatsächlich„freischaufeln“. Martin ist mit Ende 20 zu einem Work & Travel-Aufenthalt nach Australien aufgebrochen. Dafür hat er sich eine Auszeit von seinem Job genommen. „Mein Vorteil war, dass ich mich erst mit 28 Jahren für einen Auslandsaufenthalt über eine längere Zeit entschieden habe. Es war für mich einfacher, mir mehr Zeit zum Reisen zu nehmen, da ich in den Jahren vorher gearbeitet habe und mir dadurch finanziell etwas ansparen konnte. Nach meiner Reise habe ich dann wieder meine Arbeit in derselben Position im Unternehmen aufgenommen“, berichtet er.

Es ist also jedem selbst überlassen, den „perfekten“ Zeitpunkt für seinen Auslandsaufenthalt festzulegen. Deine Mitschüler begeben sich nach dem Abi auf Reisen, aber du fühlst dich noch nicht bereit dazu? Dann machst du das einfach wann anders! Die Kollegen finden es seltsam, dass du mitten im Berufsleben eine Auszeit nimmst? Und wenn schon! Du allein entscheidest, wann dein Traum Wirklichkeit wird.

Reisen verändert dich

Den Reisenden ist gemeinsam, dass ihre Zeit im Ausland sie geprägt und verändert hat. Zu dieser Erkenntnis gelangten auch Zimmermann und Neyer in ihrer Studie. Alle Teilnehmer waren im Nachhinein offener für neue Erfahrungen, selbstständiger und emotional stabiler. Die beiden Psychologen schlussfolgerten, dass uns längere Reisen wesentlich verändern. Das verdanken wir besonders den Personen, mit denen wir unterwegs sind und die wir vor Ort treffen.

Monika ist sich sicher, dass sie während ihrer Zeit als Au Pair in Spanien sehr viel gelernt und sich auch persönlich weiterentwickelt hat. „Ich habe viele sehr liebe Menschen kennengelernt, mit denen ich jetzt noch in Kontakt stehe. Ich bin selbstständiger, selbstbewusster und auch abgehärteter geworden.“

Alina hat nicht nur wertvolle Erfahrungen in Kanada sammeln können, sondern auch neue Freunde gefunden. „Ich konnte viele Erfahrungen mit fremden Kulturen sammeln und meine Englischkenntnisse aufbessern. Die internationalen Freundschaften, die ich in Kanada geschlossen habe, möchte ich nicht mehr missen. Selbst jetzt – ein Jahr nach dem Auslandsaufenthalt – strahle ich noch jeden Tag, weil ich glücklich bin, dass ich diese Erfahrungen sammeln konnte“, schwärmt sie.

Alina am Peyto Lake während ihres Praktikums in Kanada

Offener, interessierter, selbstbewusster

Ihr Auslandsaufenthalt in Südafrika hat auch Miriam geprägt. Durch die Konfrontation mit einer völlig fremden Kultur hat sie gelernt, offener durch das Leben zu gehen und sich auf Neues einzulassen. „Ich habe Eindrücke gesammelt, Dinge gelernt und Menschen getroffen, die einen festen Platz in meinem Herzen einnehmen. Und die auch meine Persönlichkeit geprägt haben. Man lernt, sich auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben zu konzentrieren, mit wenig auszukommen, sich anzupassen und nicht zuletzt, wie verschieden und doch wunderschön andere Länder und Kulturen sein können. Seit meinem Auslandsaufenthalt gehe ich selbstbewusster durch meinen Alltag. Und begegne anderen Menschen offener und interessierter. Fremde Situationen machen mir keine Angst mehr.“

Und auch Martin bestätigt nach seiner Zeit in Australien die Erkenntnisse der Studie. „Ich bin viel selbstständiger geworden und habe meine sozialen Kompetenzen verbessert. Nebenbei habe ich meine Englischkenntnisse ganz gut verbessert, neue Freunde und auch mich selbst besser kennengelernt und sehr viel Lebenserfahrung durch das Reisen erlangt.“

Besonders die interkulturelle Erfahrung ist etwas äußerst Wertvolles, das man aus dem Ausland mitbringt. Denn wenn du selbst einmal fremd warst, gehst du mit Sicherheit ganz anders mit Fremden in deiner Heimat um.

Hindernisse gehören dazu

Während uns neue Bekanntschaften und die Auseinandersetzung mit fremden Kulturen offener und toleranter machen, führen Probleme während des Auslandsaufenthaltes dazu, dass wir selbstständiger werden. Schließlich sind wir gefordert, ungewohnte Situationen fernab der Heimat meist selbst zu bewältigen. Wir haben unsere Teilnehmer Monika, Alina, Miriam und Martin gefragt, welche Hindernisse sie im Ausland zu überwinden hatten und wie sie mit schwierigen Situationen umgegangen sind.

Gute Vorbereitung auf das Berufsleben

Monika erzählt, dass sie während ihrer Zeit als Au Pair in Spanien häufiger „Erziehungsprobleme“ mit den Kindern hatte. „Es gab große sprachliche Hindernisse, da ich mich ausschließlich auf Englisch mit ihnen unterhalten durfte, sie mich dadurch aber oft nicht verstanden haben. Infolgedessen kam es oft zu Missverständnissen. Als ich größere Probleme mit meiner Gastfamilie hatte und einen Wechsel ernsthaft in Erwägung gezogen habe, konnte ich mich bei meiner Betreuerin melden. Sie war sehr verständnisvoll und hätte mir einen Wechsel problemlos und rasch ermöglicht.“ Die 19-Jährige entschied sich jedoch dafür, diesem Hindernis nicht aus dem Weg zu gehen, sondern sich den Problemen aktiv zu stellen. Sie beurteilt ihre Erfahrung positiv: „Es war eine sehr gute Vorbereitung auf das Berufsleben, wo man möglicherweise auch mit Fehlschlägen zurecht kommen muss.“

Monikas täglicher Weg als Au Pair in Spanien

Alina hätte ihren Traum von Kanada sogar beinahe aufgegeben. „Von einigen Seiten habe ich eingeredet bekommen, dass ich mich zuerst beruflich absichern soll.“ Sie hat jedoch an ihren Plänen festgehalten und bereut es kein bisschen. „Da es jedoch mein größter Traum war, für eine Zeit nach Kanada zu gehen, habe ich jede Hürde überwältigen können. Im Nachhinein sagen auch die, die zuerst dagegen waren, dass ich alles richtig gemacht habe und die Zeit zwischen Schule und Beruf genau der richtige Zeitpunkt ist, um ins Ausland zu gehen.“

Martin und Miriam hatten ebenfalls immer mal wieder mit kleinen Hürden zu kämpfen, sehen diese aber als wichtigen Teil der Persönlichkeitsentwicklung. Martin zieht folgendes Fazit: „Man sollte immer ein bisschen damit rechnen, dass es anders kommen kann als geplant. Wer aber flexibel ist und sich immer wieder auf neue Situationen einstellen kann, wird ganz gut zurechtkommen. Angst muss man wirklich keine haben, denn das ist einfach ein Teil vom Reisen – dass man lernen muss, mit unbekannten Situationen umzugehen.“

War es die richtige Entscheidung?

Abschließend wollten wir von unseren Reisenden wissen, ob sich ihre Erwartungen an den Auslandsaufenthalt erfüllt haben und ob sie im Nachhinein etwas anders gemacht hätten. Bereut hat seine Reise keiner der vier.

Auch wenn Monika als Au Pair in Spanien mit Problemen zu kämpfen hatte, so hebt sie dennoch die positiven Erkenntnisse hervor, die sie aus ihrem Auslandsaufenthalt ziehen konnte: „Neben deutlich verbesserten Sprachkenntnissen habe ich mich vor allem menschlich weiterentwickelt. Ich habe gelernt, mit Menschen umzugehen, die eine sehr andere Meinung als ich haben.“

Alina kommt aus dem Schwärmen überhaupt nicht mehr heraus: „Meine Erwartungen wurden sogar noch übertroffen. Die Landschaft, wie man sie sonst nur auf Bildern kennt, ist in echt noch viel schöner. Jeder Tag fühlte sich wie im Traum an.“ Ein ähnliches Feedback haben wir von Miriam bekommen: „Die Erwartungen, die ich an diese Auslandsreise hatte, wurden nicht nur erfüllt, sondern übertroffen. Und ich danke TravelWorks dafür, dass dies auch durch sie möglich wurde, und für die herzliche Betreuung.“

Unterstützung und Hilfe durch TravelWorks

Martin ist auch nach seinem Aufenthalt noch der Meinung, dass es die richtige Wahl war, seinen Work & Travel-Aufenthalt über TravelWorks zu organisieren. Auch wenn er mit 28 Jahren schon ein bisschen Lebenserfahrung mitbrachte. „Solch eine Reise bringt viel mit sich: das Visum anfordern, den Flug buchen, die ersten Tage vor Ort, eine Arbeit suchen oder Reiseplanungen machen. Wer da nicht den Überblick oder wenig Erfahrung hat, den kann das schon überfordern. Deshalb habe ich mich für das Work & Travel Premium Paket entschieden. Denn die erfahrenen Mitarbeiter wissen genau, was auf einen Reisenden zukommt und bieten in allem Unterstützung oder Hilfe an. Es erleichtert einem einfach den Start.“

Martins Selfie mit einem Quokka auf Rottnest Island

Egal, welche Motivation dich ins Ausland zieht, welche Ziele du vielleicht vor Augen hast oder welche Erwartungen du an deinen Aufenthalt stellst, die Zeit im Ausland wird dich positiv verändern und die Art und Weise beeinflussen, wie du Menschen und Situationen um dich herum wahrnimmst und mit ihnen umgehst. Wenn also mal wieder das Fernweh an dir nagt, dann gib dir einen Ruck. Wage das Abenteuer!

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Südamerika Weltweit

Dein Sprachen – Megatrip

Du möchtest eine Sprache lernen, aber dabei nicht an einen Ort gebunden sein? Kein Problem! Verbinde bei deinem individuellen Sprachen-Megatrip mehrere Sprachaufenthalte miteinander und entdecke so verschiedene Städte oder sogar mehrere Länder. So verbesserst du nicht nur deine Sprachkenntnisse, sondern tauchst auch in das Leben und die Kultur der Menschen vor Ort ein. Und könntest womöglich bald ähnliche, lebensbereichernde Eindrücke sammeln wie die Teilnehmerin unseres fiktiven Erfahrungsberichts:

Die Anreise

Du schlägst die Augen auf – heute ist es endlich so weit. Dein Megatrip beginnt. Von deinem Heimatdorf aus geht es über den Flughafen Frankfurt nach Quito. Die Hauptstadt von Ecuador liegt auf 2.850 m Höhe in den Anden, und das merkst du auch, als du auf dem Rollfeld aussteigst und mit den anderen Reisenden im kleinen Bus zum Flughafeneingang gefahren wirst. Durch die hohe Luftfeuchtigkeit klebt dir jetzt schon das T-Shirt an der Haut fest, aber das ist wohl eine Sache, an die man sich gewöhnen kann.

 

Endlich hältst du deinen Koffer in den Händen und machst dich auf den Weg zum Ausgang. Dort fällt dir eine kleine, rundliche Frau auf, die ein Schild mit deinem Namen in ihren Händen hält. Sobald du auf sie zusteuerst, fängt sie an zu lächeln und als du vor ihr stehst, umarmt sie dich und begrüßt dich mit einem Wortschwall: “Estoy muy contenta de que el vuelo está a tiempo. ¿Has estado esperando tu maleta?” Du nickst freundlich und bedankst dich mit einem warmherzigen Lächeln: ”Gracías”. Das ist nämlich das einzige spanische Wort, das du beherrschst. Aber genau deswegen bist du ja hier.

Deine Gastfamilie

Sie nimmt dir deinen Koffer ab und gemeinsam geht ihr zu ihrem Auto. Hier der erste Schock: diese Klapperkiste soll fahren können? Leicht entmutigt setzt du dich auf den Beifahrersitz. Als deine Gastmutter losfährt, bist du froh, dass du dich durch dieses Chaos nicht durchwühlen musst. In Ecuador scheint es keinerlei Verkehrsregelungen zu geben, rote Ampeln scheinen eher eine Empfehlung zu sein und die Straßen, auf denen ihr Berge hoch und runter fahrt, haben auch schon bessere Zeiten gesehen.

Als ihr kurz darauf bei einer kleinen Hütte anhaltet, macht ein kleiner, vielleicht 4-jähriger Junge die Tür auf: ”Oye, oye, Papa, oye!”, schreit er und schaut dich mit großen Augen an. Hinter ihm tritt dein Gastvater in die Tür. Er begrüßt dich mit einem herzlichen “Me alegro de que estés aquí” begrüßt. Im Haus angekommen, führt dich deine Gastmutter in dein Zimmer. Es beinhaltet nur ein Bett, ein Schreibtisch und eine kleine Kommode, ist aber herzlich eingerichtet. Als sie dich kurz danach zum Essen ruft und du die einheimischen Köstlichkeiten siehst, die extra für dich aufgetischt wurden, fühlst du dich schon beinahe wie zu Hause.

Deine Zeit in Quito

Schon am nächsten Morgen beginnt dein Sprachkurs. Deine Gastmutter bringt dich zur Bushaltestelle und zeigt dir, welches Ticket du kaufen musst. Der Busfahrer versteht dich zwar erst beim zweiten Mal, aber im Endeffekt hältst du dein Ticket in der Hand. Eine halbe Stunde später kennst du bereits deine Klasse, in der auch Engländer, Iren, Schweden und Norweger vertreten sind. Nach einem anstrengenden Schultag findest du den Weg nach Hause auf Anhieb und zeigst deinen Gasteltern stolz, was du heute gelernt hast. Die Tage vergehen wie im Flug: Vier Wochen später stehst du bereits wieder am Flughafen in Quito und verabschiedest dich von deiner Gastmutter. Mittlerweile kannst du dich in einfachem Spanisch bei ihr für ihre Gastfreundlichkeit bedanken.

Neues Land – neue Sprachschule

Nur wenige Stunden später landet das Flugzeug in San José – Costa Rica. Du wirst von einem Partner deiner Organisation abgeholt und er bringt dich erstmal in ein Hotel in San José. Den Abend hast du für dich, sodass du dich gut auf ein neues Abenteuer einstellen kannst. Am nächsten Tag wirst du zur Haltestelle gebracht, an der dich ein Linienbus abholt, der ins 130 km entfernte Manuel Antonio fährt.

In dem kleinen Ort angekommen, machst du dich mit Hilfe der Karte, die du bekommen hast, auf die Suche nach deinem Hostel. Der Check-in funktioniert problemlos, vermutlich auch weil der junge Mann hinter der Rezeption scheinbar kein Einheimischer ist und sein Spanisch so langsam ist, dass du es gut verstehen kannst. Bereits beim Abendessen findest du Anschluss an einige junge Erwachsene, die die gleiche Sprachschule besuchen wie du. Ihr verabredet euch für morgen früh an der Rezeption, damit sie dir den Weg zeigen können.

Beim Einstufungstest am nächsten Morgen zeigt sich, dass sich dein Spanisch schon enorm verbessert hat, seitdem du auf Reisen gegangen bist. In den 4 Wochen in Manuel Antonio lernst du viel über die Natur, die du im Nationalpark, der direkt zu euren Füßen liegt, entdecken kannst.

Ein letzter Stopp

Wieder einmal ist es Zeit sich zu verabschieden und auf einmal stehst du wieder am Flughafen in San José. Dein Ticket nach Panama erhältst du ohne, dass die Flughafenmitarbeiterin auch nur einmal nachfragen musste. Der Weg nach Boquete ist ein bisschen komplizierter, erst fliegst du nach Panama City, dann nach Boquete. Als du schlussendlich aus dem Flieger aussteigst, bist du froh, dass deine Gastfamilie dich abholt. Dieses Mal hast du eine Gastschwester, Pamela, die in deinem Alter ist und sich bereit erklärt, dich herumzuführen. Nach weiteren 4 Wochen voller Sprachunterricht, Erlebnisse, Wanderungen im panamesischen Hochland und lustiger Momente mit deiner Gastfamilie, musst du dich ein letztes Mal verabschieden.

Als dein Flugzeug vom Boden abhebt und du aus dem Fenster guckst, verarbeitest du die Eindrücke aller Erlebnisse. In deinem kleinen Notizbuch stehen etliche Namen und Telefonnummern von Leuten, denen du geschworen hast, zu schreiben. Als das Flugzeug in Frankfurt aufsetzt und du wieder deutschen Boden unter den Füßen hast, hast du das Gefühl, dass sich in den letzten 3 Monaten deine Welt komplett verändert hat.


Erfahre mehr zu unserem Sprachen-Megatrip auf TravelWorks.

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Weltweit

Die 7 Weltwunder der Neuzeit

Hallo Weltenbummler!

Die Sehenswürdigkeiten, die wir dir heute vorstellen, dürftest du alle zumindest vom Namen her kennen. Die Rede ist von den 7 Weltwundern der Neuzeit, die bereits 2007 in Lissabon verkündet wurden.

Chichen Itza

Für dieses Bauwunder tauchen wir in die Welt der Maya ein. Chichen Itza war das größte und politisch bedeutendste Handelszentrum der Maya. Ab 440 n. Chr. erbaut, lebten die Maya gerade einmal 250 Jahre hier. Der Name bedeutet in der indigenen Sprache „Mund des Brunnen des Volkes“. Da Chichen Itza durch seine Lage auf der Halbinsel Yucatan nicht an Flüsse oder andere Wasserquellen angeschlossen war, waren die Brunnen besonders wichtig für die Bewohner. Hier brachten sie ihren Göttern auch Opfergaben in der Form von Gold und Jadeschmuck dar.

Nachdem die Maya die Stadt verlassen hatten, wurde sie um 1.000 n. Chr. noch kurz von den Tolteken und im 16. Jahrhundert von den spanischen Eroberern bewohnt. Heute ist sie in weiten Teilen vom Urwald bewuchert.

Chinesische Mauer

Die chinesische Mauer gilt als das größte jemals von Menschen erbaute Werk. Sie erstreckt sich über 6.700 km von Ost nach West und diente ursprünglich dazu, mongolische Stämme abzuwehren. In der über 2.000jährigen Geschichte sind einige Teile mittlerweile heruntergekommen oder zerstört. Im 7. Jahrhundert v. Chr. begannen die Chinesen, die Provinzen Yan, Zhao und Qin miteinander zu verbinden. Der Bau dauerte bis ins 17. Jahrhundert n. Chr.

Fun Fact: Entgegen vieler Meinungen kann man die chinesische Mauer aus dem Weltraum nicht sehen!

Christo Redentor

Die 32 m hohe Statue sollte 1922 zum 100jährigen Jubiläum der Unabhängigkeit Brasiliens eingeweiht werden. Das klappte jedoch aus finanziellen Gründen nicht. Nachdem Frankreich und der Vatikan halfen, konnte man die Statue 10 Jahre verspätet doch noch einweihen. Heutzutage gilt sie neben dem Zuckerhut als Wahrzeichen Rio de Janeiros und ist seit 2006 offiziell katholischer Wallfahrtsort.

Kolosseum

Das 79 n. Chr. fertiggestellte Amphitheater ist das größte, in der Antike von den Römern errichtete, geschlossene Bauwerk. Im Kolosseum selbst fanden 50.000 Menschen Platz; die Sitzordnung war nach Rang und Status aufgeteilt. Besonders waren die Falltüren, durch die Tiere und Gladiatoren wie aus dem Nichts erschienen. Zur Eröffnung flutete man das Kolosseum und spielte dort eine Seeschlacht nach. Durch die Christianisierung des Volkes lehnte man schließlich die blutigen Kämpfe ab. Durch Erdbeben im 9. und 14. Jahrhundert wurde das Bauwerk so stark beschädigt, dass es nicht mehr für Aufführungen genutzt werden konnte.

Machu Picchu

Die Stadt auf 2.350 m wurde 1440 von den Inka errichtet. Als 100 Jahre später die spanischen Eroberer immer näher kamen, verließ man hastig die Stadt. Doch es passierte, womit niemand rechnete: Die Spanier übersahen die Stadt schlicht und einfach. Da die Conquistadores sehr hart gegen die Inkas vorgingen und ca. 50% von ihnen töteten, weiß man bis heute nur sehr wenig über diese Stadt. Erst 1911 wurde Machu Picchu von Hiram Bingham, einem amerikanischen Forscher, wiederentdeckt. Heute wird die Stadt täglich von mehr als 2.000 Touristen besucht.

Petra

Petra, die Stadt im Felsen, wurde um 9.000 v. Chr. erbaut und ist eine der ältesten Städte im Nahen Osten. Durch die geografisch günstige Lage entwickelte sich die Stadt zu einem bedeutenden Handelszentrum. 106 n. Chr. besetzte Kaiser Trajan die Stadt, die mittlerweile 30.000 Einwohner zählte. Da die Römer einige Handelswege verlegten, begann der Niedergang Petras. Zwei Erdbeben und eine Eroberung durch die Araber später vergaß man die Stadt. Erst 1812 wurde Petra vom Schweizer Johann Burckhardt wiederentdeckt. Mittlerweile ist Petra eine beliebte Filmkulisse – so wurde Indiana Jones hier gedreht.

Taj Mahal

Der Taj Mahal gilt heutzutage als das schönste, muslimische Bauwerk, das je errichtet wurde. Die Grabstätte wurde 1631 von Shah Jahan, dem fünften Großmogul, zu Ehren seiner Frau Arjuman Bago Benum errichtet. Diese war bei der Geburt ihres 14. Kindes im Kindbett gestorben. Vor ihrem Tod bat sie ihren Gatten um die Errichtung eines Denkmals, wie es die Welt noch nicht gesehen hatte. Nach 17 Jahren wurde das Mausoleum endlich fertiggestellt. Der Taj Mahal steht auf einer 100 x 100 m großen Plattform, die, wie auch der Palast selbst, komplett aus Marmor gebaut wurde. Durch die Abgase begann der Palast sich gelblich zu verfärben, weshalb 2007 sämtlicher Auto- und Busverkehr in einem Umkreis von 2 km verboten wurde.

Du hast bei diesem Artikel Fernweh bekommen? Dann freu dich – Alle Bauwerke können noch immer besichtigt werden! Schau dir einfach unsere Auslandsprogramme in Mexiko, China, Brasilien, Italien, Peru und Indien an und du bist den Weltwundern einen Schritt näher.

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Reisetipps Weltweit

Do’s & Dont’s im weltweiten Berufsalltag

Egal ob Auslandspraktikum oder Aufbesserung der Reisekasse beim Work & Travel Aufenthalt – unter Umständen findest du dich im Berufsalltag im Ausland wieder. Auch hier gilt „andere Länder, andere Sitten“ und damit auch andere Umgangsformen und eine breite Palette möglicher Fettnäpfchen. Du hast deine Fremdsprachenkenntnisse perfektioniert und bist inhaltlich exzellent auf deinen neuen Job vorbereitet? Super! Und dennoch kannst du dich gleich am allerersten Arbeitstag bei deinen Vorgesetzten und Kollegen unbeliebt machen. Denn wenn du nicht mit länder- oder kulturtypischen Verhaltensweisen vertraut bist, ist ein Fauxpas schnell passiert. Um das zu verhindern, haben wir für dich eine Übersicht der wichtigsten Unterschiede im Berufsalltag im Ausland zusammengestellt.

Begrüßung

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[tabs-header-group open=”fifteen” active=”yes”] Formell [/tabs-header-group]
[tabs-header-group open=”sixteen”] Informell [/tabs-header-group]
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[tabs-content-group id=”fifteen” active=”yes”]

In vielen Ländern fällt die Begrüßung von Fremden oder Geschäftspartnern sehr formell aus. In Frankreich wird z.B. sehr viel Wert auf eine höfliche Anrede gelegt. Vorgesetzte und Kollegen, die du noch nicht besonders gut kennst, solltest du auf jeden Fall siezen und stets darauf achten, ein „Madame“ oder „Monsieur“ voranzustellen.

Auch in Mexiko solltest du deine Gesprächspartner siezen. Männer werden mit „Señor“, Frauen mit „Señorita“ oder „Señora“ und dem Nachnamen angesprochen. Akademische Titel sind ein Teil der Anrede, wie etwa “profesor” (Lehrer) oder “ingeniero” (Ingenieur).

In Indien muss bei der Begrüßung eine gewisse Rangfolge beachtet werden: Der höhere Rang wird vor dem niedrigen gegrüßt, Ältere vor Jüngeren und Männer vor Frauen. Frauen werden in Indien i.d.R. nicht direkt von Männern angesprochen.[/tabs-content-group]
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Anderenorts ist hingegen eine wesentlich informellere Begrüßung üblich. In den USA, Südafrika, Australien und Neuseeland ist es u.a. üblich, sich sofort mit dem Vornamen anzusprechen – auch bei Geschäftsterminen. Dir muss aber klar sein, dass dies nicht automatisch ein vertrautes Verhältnis bedeutet.

In vielen englischsprachigen Ländern lautet die Standardbegrüßung „Hello, how are you?“ bzw. „How’s it going?“. I.d.R. wird darauf aber keine ehrliche Antwort erwartet. Du solltest also darauf verzichten, deinem Gesprächspartner deinen aktuellen Gemütszustand näher zu bringen oder ihm dein Herz auszuschütten. Stattdessen solltest du die Frage kurz und knackig mit „Fine, thank you“ und evtl. der entsprechenden Gegenfrage beantworten.

In Neuseeland wird neben „Hello“, „Hi“ oder „How are you?“ auch der Ausdruck „Kia ora“ – was auf Maori so viel wie „Mögest du gesund sein“ bedeutet – inzwischen von allen Bewohnern als Begrüßung verwendet.[/tabs-content-group]
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Körperkontakt

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[tabs-header-group open=”one” active=”yes”] Ja bitte! [/tabs-header-group]
[tabs-header-group open=”two”] Nein danke! [/tabs-header-group]
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[tabs-content-group id=”one” active=”yes”]

In Afrika gilt körperlicher Kontakt als Zeichen der Verbundenheit. So kann es durchaus vorkommen, dass du nach Vertragsabschluss von deinem Geschäftspartner umarmt wirst. In Frankreich ist die Begrüßung mit „bisous“ – also Küsschen auf die Wangen – unter Freunden und Bekannten durchaus üblich.

Aber: Bei Geschäftskontakten und Personen, die du zum ersten Mal triffst, ist dieses Verhalten unangebracht. Also halte dich in diesen Fällen mit Zärtlichkeiten besser zurück und entscheide dich lieber für einen kurzen Händedruck.

In weiten Teilen Europas, Afrikas, Nord- und Lateinamerikas sowie in Ozeanien begrüßt man sich i.d.R. mit Handschlag. In den USA gilt die Devise, dass man anhand des Händedrucks auf den Charakter seines Gegenübers schließen kann. Folglich gilt: Beim Handschlag ruhig ordentlich zupacken und Augenkontakt herstellen. Das zeugt von Selbstbewusstsein, Entschlossenheit und Motivation.[/tabs-content-group]

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In Asien wird auf Körperkontakt bei der Begrüßung weitestgehend verzichtet. Auch der weitverbreitete Handschlag ist meist unüblich. Stattdessen faltest du die Hände vor der Brust oder auf Kopfhöhe und verbeugst dich leicht vor deinem Gegenüber.

In Südafrika solltest du beachten, dass man sich zwischen Männern und Frauen statt mit Handschlag nur recht zurückhaltend mit einem kurzen Nicken begrüßt.[/tabs-content-group]
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Smalltalk

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[tabs-header-group open=”three” active=”yes”] Do! [/tabs-header-group]
[tabs-header-group open=”four”] Dont! [/tabs-header-group]
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[tabs-content-group id=”three” active=”yes”]

Etwas, das weltweit ausnahmslos immer funktioniert, ist Smalltalk über das Wetter. Ein bisschen über die dunklen Regenwolken oder den böigen Wind philosophieren und schon ist das Eis gebrochen. Besonders gern lassen übrigens die Briten ihren inneren Meteorologen zum Vorschein kommen.

In Kanada wird ein Geschäftstermin gerne zunächst mit ein wenig Smalltalk über Eishockey oder regionale News eingeleitet.

In Südafrika bieten sich Sport, Autos und die Schönheit des Landes als ungefährliche Themen an.

Sicheres Terrain sind in Lateinamerika (oberflächliche) Fragen nach der Familie. Unter Männern bricht ein kurzer Plausch über Fußball auf jeden Fall das Eis.

Auch in Australien solltest du dir ein solides Grundwissen über die wichtigsten Sportarten aneignen, um unter den Kollegen mitreden zu können. Denn Sport nimmt bei den Australiern einen sehr hohen Stellenwert ein. Allerdings wirst du hier mit Fußball nicht weit kommen. Bekannter und beliebter sind vor allem Cricket, Australian Football und Rugby.[/tabs-content-group]

[tabs-content-group id=”four”]

In den USA ist noch immer die Idealvorstellung des „American Dream“ präsent. Das heißt Zurückhaltung bei der Selbstdarstellung ist fehl am Platz, stattdessen ist das Prahlen mit Erfolgen oder Leistungen vollkommen in Ordnung.

Ein Thema, auf das man weltweit beim Smalltalk hingegen lieber verzichten sollte, ist Politik. Gespräche über die Apartheid und Aids in Südafrika oder Flüchtlingscamps und die Integration der Aborigines in Australien können schnell zu hitzigen Diskussionen im Büro führen.

Vergleiche außerdem die Neuseeländer bloß nicht mit ihren Nachbarn in Australien (oder umgekehrt). Das mögen Kiwis und Aussies gar nicht.[/tabs-content-group]
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Pünktlichkeit & Arbeitszeiten

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[tabs-header-group open=”five” active=”yes”] Pünktlich [/tabs-header-group]
[tabs-header-group open=”six”] Unpünktlich [/tabs-header-group]
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[tabs-content-group id=”five” active=”yes”]

Gerade in nordischen Ländern, wie z.B. Norwegen, ist Pünktlichkeit ein Muss.

In China ist Unpünktlichkeit ein absolutes No-Go. Maximal 5 Minuten Verspätung werden toleriert.

Auch in Ecuador wird im Gegensatz zu manch anderen lateinamerikanischen Staaten tatsächlich Pünktlichkeit erwartet.[/tabs-content-group]

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Das Verständnis bzw. die Notwendigkeit von Pünktlichkeit wird z.B. in Spanien sehr frei ausgelegt. Hier kannst du bei Verabredungen generell eine halbe Stunde Verspätung einplanen.

In Lateinamerika sieht man es in vielen Ländern mit der Pünktlichkeit ebenfalls nicht so streng. (Ausnahmen bestätigen die Regel – siehe Ecuador unten).[/tabs-content-group]
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Working 9 to 5?!

Der klassische „9 to 5“-Arbeitstag (also von 9 Uhr morgens bis 17 Uhr abends) ist weltweit verbreitet. Jedoch können Arbeitszeiten natürlich je nach Land, Branche und Unternehmen variieren. In Spanien ist es z.B. noch immer üblich, dass viele Unternehmen zwischen ca. 14 und 17 Uhr schließen, damit die Mitarbeiter zum Essen und für den anschließenden traditionellen Mittagsschlaf – die „Siesta“ – nach Hause gehen können. Es muss dir deshalb bewusst sein, dass du in Spanien als Ausgleich ggf. bis etwa 21 Uhr arbeitest.

Umgang mit Vorgesetzten & Geschäftspartnern

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[tabs-header-group open=”seven” active=”yes”] Do! [/tabs-header-group]
[tabs-header-group open=”eight”] Don’t! [/tabs-header-group]
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[tabs-content-group id=”seven” active=”yes”]

Egal, wo du arbeitest: Wenn du am nächsten Tag einen Termin mit einem Geschäftspartner aus dem Ausland hast (z.B. aus Japan, China, USA, etc.), informierst du dich am besten im Voraus über die entsprechenden Sitten und Verhaltensweisen. Das wird dein Gegenüber sehr zu schätzen wissen.

In Lateinamerika ist Respekt gegenüber dem Geschäftspartner oft wichtiger als Ehrlichkeit. Wenn du einen Vorschlag verneinen willst, sag deshalb lieber „Wir werden sehen“ o.ä. statt einem klaren „Nein“.[/tabs-content-group]
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Auf keinen Fall solltest du in China vor deinem Chef nach Hause gehen oder gar pünktlich Feierabend machen; das zeugt von fehlender Motivation.

In Afrika sind Komplimente an die Frau eines Geschäftspartners oder gar die Einladung derselben zum Geschäftsessen absolut tabu![/tabs-content-group]
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Verhalten in der Öffentlichkeit

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[tabs-header-group open=”nine” active=”yes”] Do! [/tabs-header-group]
[tabs-header-group open=”ten”] Dont! [/tabs-header-group]
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[tabs-content-group id=”nine” active=”yes”]

Höflichkeit wird groß geschrieben in Kanada. Kanadier entschuldigen sich oft – auch wenn sie gar keine Schuld trifft. Du solltest also auch ein „Excuse me“ parat haben, wenn dich jemand anrempelt.[/tabs-content-group]
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In islamisch geprägten Ländern, wie z.B. Indonesien, sind die typischen Benimmregeln dieser Länder zu beachten. Dazu gehört:Niemals den Kopf eines anderen berühren, sich nicht zu freizügig kleiden und keine Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit!

Australier und Briten sind Meister des wohlorganisierten Schlangestehens. Wer sich einreiht, der wartet geduldig, bis er an die Reihe kommt. Drängeln ist tabu!

Gähnen in der Öffentlichkeit ist in Ecuador verpönt! Aber dort gibt es ja guten Kaffee, das sollte sich also in den Griff kriegen lassen.[/tabs-content-group]
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Essen & Trinken

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[tabs-header-group open=”eleven” active=”yes”] Do! [/tabs-header-group]
[tabs-header-group open=”twelve”] Dont! [/tabs-header-group]
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[tabs-content-group id=”eleven” active=”yes”]

Die Briten lieben bekanntlich ihren Tee. Im Büro sind Teepausen sehr wichtig und du solltest versuchen, dir die Tee-Präferenzen deiner Kollegen einzuprägen, damit du ihnen eine „cuppa“ aus der Küche mitbringen kannst.

Wie jeder weiß, schätzen die Franzosen gutes Essen. Eine lange Mittagspause ist folglich wichtig und sehr üblich. Auch ein Glas Wein zum Mittagessen ist durchaus normal. Am besten, du schließt dich direkt deinen neuen Kollegen an und lässt dir zeigen, wo es sich gut essen lässt.[/tabs-content-group]
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Hältst du dich in einem islamisch geprägten Land auf, werden deine Arbeitskollegen während des Ramadan (islamischer Fastenmonat) den kompletten Tag lang nichts essen und/oder trinken. Du musst nicht mit fasten, aus Respekt ist es aber angebracht, nicht vor den Augen deiner Kollegen im Büro zu essen.[/tabs-content-group]
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Mimik & Gestik

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[tabs-header-group open=”one” active=”thirteen”] Do! [/tabs-header-group]
[tabs-header-group open=”fourteen”] Dont! [/tabs-header-group]
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[tabs-content-group id=”thirteen” active=”yes”]

Möchtest du in Indien auf jemanden deuten, solltest du das mit der kompletten rechten Hand tun. Benutzt du nur einen Finger, bedeutet das, dass du denjenigen als Untergebenen ansiehst.[/tabs-content-group]
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Zieht es dich zum Arbeiten nach Lateinamerika, musst du auf jeden Fall auf deine Körpersprache und Mimik achten. Eine hochgezogene Augenbraue oder verschränkte Arme werden bereits als ablehnende Haltung gewertet

Schon eine vermeintlich harmlose Geste kann dir in Asien den Unmut deiner Kollegen oder Geschäftspartner einbringen. Beispielsweise ist ein aus Daumen und Zeigefinger gebildeter Kreis – ein Handzeichen, das bei uns „ausgezeichnet“ oder „exzellent“ bedeutet – in weiten Teilen Asiens eine sehr obszöne Geste, da sie dort für eine bestimmte Körperöffnung steht.

Zeigst du in Australien jemandem ein Victory V mit der Handfläche zum Körper, kommt das in etwa dem Mittelfinger in Deutschland gleich. Ein klares Don’t!

In China ist direkter Augenkontakt ein absolutes No-Go![/tabs-content-group]
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Achtung!

Akute Missverständnis-Gefahr! Kopfschütteln bedeutet in Indien „Ja“.


Du hast Lust bekommen, dein neu erlerntes Wissen bei einem Praktikum im Ausland anzuwenden und internationale Büroluft zu schnuppern? Dann schau bei unseren Praktika-Programmen in aller Welt vorbei. Möchtest du lieber im Zuge eines Work and Travel Aufenthaltes Arbeitserfahrung sammeln, kannst du dich ebenfalls auf unserer Website informieren.

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Bewusst und nachhaltig reisen

“Take only memories, leave only footprints.” Chief Seattle

Die Welt bereisen und dabei möglichst viel erkunden – wer möchte das nicht? Besonders gefallen uns dabei häufig die Orte, an denen wir die Natur und Kultur in ihrer ursprünglichen Form erleben können: Traumhafte Sandstrände, tropische Regenwälder, urige Bergdörfer… Ganz unbewusst hinterlassen wir aber oft genau hier mehr als nur unsere Fußabdrücke. Beim Thema ‘Nachhaltiges Reisen’ wird schnell klar: Wir können nur schwer alles richtig machen. Trotzdem können wir einige Punkte bedenken und unsere Reisen ein Stückchen nachhaltiger gestalten.

Umweltschutz – Thema Nummer Eins?!

Wenn wir an Nachhaltigkeit im Tourismus denken, kommt uns hauptsächlich der Umweltschutz in den Sinn. Und wer eine Flugreise unternimmt, der schädigt das Klima in besonderem Maße. Punkt. Das lässt sich leider auch nicht beschönigen, denn die Abgase in Flughöhe haben eine etwa vierfache Treibhauswirkung im Vergleich zu bodennahen Abgasen. So sollten wir uns fragen, ob die Entfernung zwischen Wohn- und Urlaubsort in einem angemessenen Verhältnis zur Reisedauer steht. Plane ich einen Wochenendtrip nach New York oder reise ich nach Costa Rica, um für drei Monate vor Ort zu leben und zu arbeiten – ökologisch stellt das einen riesigen Unterschied dar. Auch Experten raten Fernreisenden, so lange wie möglich am Zielort zu bleiben.

Wer sein „CO²-Karma“ verringern möchte, kann zusätzlich z.B. über die Klimaschutzorganisation atmosfair (www.atmosfair.de) einen freiwilligen Ausgleich zahlen (z.B. 180 € für einen Hin- und Rückflug FRA – SYD, je nach Sitzklasse, Flugzeugtyp und Zwischenstopp). Mit der Spende werden in den Ländern erneuerbare Energien ausgebaut, in denen sie bislang kaum genutzt werden. Also vor allem in Entwicklungsländern. Auch wir kompensieren den CO2-Ausstoß, der mit den Flügen unserer Mtarbeiterschulungen einhergeht, über Atmosfair. Unter Kritikern gilt diese Spendenmöglichkeit allerdings als „Ablass“, der ein gutes Gewissen beim Fliegen quasi erkauft.

*Infografik von Atmosfair

Auch vor Ort − am Zielort der Reise − können wir etwas zugunsten der Nachhaltigkeit tun, etwa bei der Wahl der Unterkunft. Denn hier hat sich in den letzten Jahren viel gewandelt: Vor allem kleine Hotels, Hostels & Co. setzen häufiger auf einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen, auf erneuerbare Energien sowie lokale Produkte auf dem Frühstückstisch. Und wer sich anschließend auf den Weg zum Strand oder zur Sprachschule macht, sollte auf Mietwagen und Taxi verzichten und lieber auf das Fahrrad oder öffentliche Verkehrsmittel umsteigen. Das schont die Umwelt. Außerdem bietet es die Möglichkeit, die neue Umgebung intensiver zu erleben, neue Ecken zu entdecken und in Kontakt mit Einheimischen zu kommen.

Die 3 Säulen der Nachhaltigkeit

So wichtig er auch ist, der ökologische Aspekt ist nur eine von drei Säulen, durch die Nachhaltigkeit von den Vereinten Nationen (UN) definiert wird:

  • Ökologie
    Beanspruche ich die Umwelt nur in dem Maße, wie diese sich regenerieren kann? Bleiben Natur und Ressourcen für künftige Generationen erhalten?
  • Soziales
    Wird auf die lokale Kultur Rücksicht genommen? Werden Einheimische in die Tourismusentwicklungen einbezogen?
  • Wirtschaft
    Hat der Tourismus wirtschaftliche Vorteile für die Einheimischen? Sind die touristischen Entwicklungen positiv?

Demnach umfasst Nachhaltigkeit im Tourismus nicht nur den Schutz des Naturerbes. In gleichem Maße soll auch eine langfristig wirtschaftliche und für die Gesellschaft sozial verträgliche Entwicklung geschaffen werden. Ein großes Ziel, denn es gilt die verschiedenen Interessen in Einklang zu bringen.

Die Bedeutung für uns

Tanja Brandt, TravelWorks-Geschäftsführerin, empfiehlt, sich mit Land und Leuten zu beschäftigen und in die fremde Kultur einzutauchen – in die Geschichte und Religion, die Gewohnheiten, Riten und Sprache des Gastlandes. Und das sollte bei einer guten Reisevorbereitung bereits lange vor Abflug geschehen. „Einige Worte in der Landessprache öffnen Türen und zollen von der Bereitschaft, sich zu integrieren und auf die Menschen zuzugehen”, weiß Tanja aus eigener Erfahrung beim Reisen von Kuba und Mali über Russland bis Australien.

So ist es bei vielen TravelWorks-Programmen möglich, vor Programmstart einen Sprachkurs im Gastland zu absolvieren. Bei einigen Programmen, vor allem im Bereich der sozialen Freiwilligenarbeit, ist dies sogar Pflicht. Zudem ist das Leben bei einer Gastfamilie ideal, um sowohl die Sprachkenntnisse zu vertiefen als auch in Alltagsleben und Kultur der Einheimischen einzutauchen und im Gastland wirklich ein zweites Zuhause zu finden.

Damit das Einleben von Beginn an gelingt, setzen wir neben einer guten Vorbereitung auf eine solide Betreuung durch unsere Partner vor Ort im Zielgebiet. Im Rahmen von Orientierungsseminaren vermitteln diese allen Programmteilnehmern Informationen zum Leben und Arbeiten, zu Gewohnheiten, Lebensweisen und Besonderheiten im Gastland. Sie bleiben während des gesamten Aufenthalts der zentrale Ansprechpartner, der sowohl die Belange unserer Programmteilnehmer als auch die lokalen Gegebenheiten kennt und entsprechend hilft und vermittelt. Unterkünfte, Transfers, Verpflegung, Ausflüge und Freizeitprogramme – wir achten darauf, dass wir möglichst ortsansässige Leistungen (z.B. einheimische Tourguides) und Produkte nutzen und so die Gesellschaft und Infrastruktur vor Ort unterstützen und fördern.

… und das Fazit?

Nachhaltigkeit auf Reisen soll uns nicht die Lust am Reisen nehmen. Es geht vielmehr darum, bewusst zu verreisen – bewusst und erlebnisreich! Denn das Fernweh und Interesse an fremden Kulturen liegt wohl in den meisten von uns. Gepaart mit einem sensiblen Gespür für Umwelt und Gesellschaft können wir unseren Fußabdruck auf allen drei Säulen möglichst gering halten.

Die Vereinten Nationen (UN) haben 2017 zum Internationalen Jahr des nachhaltigen Tourismus erklärt und möchten so die ökologischen, ökonomischen und sozialen Aspekte des Reisens in das Bewusstsein der Menschen bringen. 

Bewusstes Reisen – Was kann ich tun?

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[tabs-header-group open=”one” active=”yes”] Vor der Reise [/tabs-header-group]
[tabs-header-group open=”two”] Während der Reise [/tabs-header-group]
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[tabs-content-group id=”one” active=”yes”]

  • Reiseplanung: Passt das Verhältnis zwischen Reisedauer und Entfernung zum Urlaubsort?
  • Beschäftige dich mit deinem Reiseland: Erlerne die Sprache und setze dich mit Kultur und Geschichte, Lebensweisen und Riten des Ziellandes auseinander.
  • „Nachhaltig packen“: Achte beim Packen auf umweltfreundliche Materialien und die Gegebenheiten vor Ort (z.B. schnell trocknende Handtücher, umweltfreundliche Kosmetika, Wasserflasche zum Auffüllen).
  • CO²-Kompensation der Anreise: Vielleicht möchtest du für den CO²-Ausstoß deines Fluges einen Ausgleich an eine Klimaschutzorganisation zahlen (z.B. atmosfair.de)?[/tabs-content-group]

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  • Wahl der Unterkunft: Behalte Umweltschutz und kulturelle Aspekte bei der Wahl deiner Unterkunft im Hinterkopf.
  • Transport: Nutze vor Ort öffentliche Verkehrsmittel oder das Fahrrad und erkunde die Umgebung möglichst viel zu Fuß.
  • Lokaler und sozialer Konsum und Nutzung ortsansässiger Services: Achte darauf, dass alles, was du kaufst und konsumierst (z.B. Lebensmittel und Souvenirs) bzw. in Anspruch nimmst (z.B. Tourguides), aus der Region kommt und der Erlös hierhin zurückfließt.
  • Aktivitäten im Einklang mit Urlaubsort und Jahreszeit: Entscheide dich für Aktivitäten und Ausflüge, bei denen du die Natur erleben kannst und sie gleichzeitig möglichst wenig belastest.
  • Plastikmüll vermeiden: In vielen Ländern fehlt das Verständnis oder die Infrastruktur für Recycling und/oder eine umweltschonende Abfallentsorgung. Achte beim Einkaufen und im Alltag darauf, nicht zu viel Müll zu produzieren und verzichte, soweit möglich, auf Plastik.
  • Wasser sinnvoll nutzen: Wasche deine Klamotten nicht zu oft und verzichte in heißen Ländern auf die warme Dusche.[/tabs-content-group]

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Und nach der Reise…

Nimm deine Erfahrungen mit in den Alltag und teile sie mit anderen.

 

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Reisetipps Weltweit

Andere Länder, andere Sitten – Unsere Top 10 der Slang-Wörter

Andere Länder, andere Sitten. Aber vor allem auch: Gleiche Sprache, andere Wörter. Damit du nicht sofort als Touri auffällst und die Einheimischen verstehst, haben wir unsere Top 10 Slang Wörter herausgesucht und für dich zusammengestellt. Teste dein Wissen und versuche, unsere Slang Wörter aus dem Zusammenhang zu erraten. Die Lösungen erfährst du, wenn du auf die grauen Felder klickt.

Nordamerika

Die meisten Menschen, die das Wort Amerika hören, denken zunächst an die USA und vergessen dabei Kanada. Dabei teilen sich die beiden nordamerikanischen Nachbarländer nicht nur einen Kontinent, sondern auch viele Slang Wörter.

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[accordion-group title=”You think you can do it? – Of course, THAT’S A PIECE OF CAKE.”]Das ist doch ein Klacks![/accordion-group]
[accordion-group title=”We’re going out tonight, right? – Sorry, I have TO TAKE A RAINCHECK. Tomorrow night?”]Etwas verschieben müssen[/accordion-group]
[accordion-group title=”How was your date? Come on, SPILL THE BEANS!”]Mit der Sprache rausrücken[/accordion-group]
[accordion-group title=”I just missed the last bus. Can I CRASH at your place?”]Spontan bei jemandem übernachten[/accordion-group]
[accordion-group title=”What do you wanna drink? Water or POP?”]Limo, Softgetränk[/accordion-group]
[/accordion]

USA

Da die USA so groß sind, kann es durchaus mal vorkommen, dass ein Texaner jemanden aus Minnesota nicht versteht. Eigentlich hätten wir also für jeden Staat 10 Slang Wörter finden können. Hier unsere Auswahl:

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[accordion-group title=”Do you know how the weather is going to be tomorrow? – DUNNO.”]Kurz für: I don’t know. [/accordion-group]
[accordion-group title=”Ugh, the guy next to me has horrible BO.”]BO = body odor, starker Körpergeruch[/accordion-group]
[accordion-group title=”We had a POP QUIZ in Spanish today. I wish I had studied before.”]Unangekündigter Test in der Schule[/accordion-group]
[accordion-group title=”I bought chewing gum for only a DIME! I couldn’t believe it was that cheap.”]10 Cent[/accordion-group]
[accordion-group title=”Can I borrow your car? I have a job interview tomorrow and can’t show up with my CLUNKER.”]Altes, schäbiges Auto[/accordion-group]
[accordion-group title=”Hey, wanna POP SOME TAGS tomorrow?”]Shoppen gehen[/accordion-group]
[accordion-group title=”That girl keeps TALKING SHADE.”]Schlecht über jemanden reden[/accordion-group]
[accordion-group title=”I’m gonna go to that group over there and SCHMOOZE a bit.”]Übertrieben nett sein, um Anerkennung zu gewinnen[/accordion-group]
[accordion-group title=”How did your date go? – I PLEED THE 5TH.“]Die Aussage verweigern (abgeleitet vom 5th Amendement)[/accordion-group]
[accordion-group title=”I’M ALL ABOUT THE BENJAMINS.“]Sehr an Geld interessiert sein (auf dem 100 Dollar Schein ist Benjamin Franklin abgebildet)[/accordion-group]
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Kanada

Die Kanadier sind ein sehr höfliches Volk und entschuldigen sich grundsätzlich für alles, egal ob erforderlich oder nicht. Daher wirst du „sorry“ sehr häufig hören. Außerdem hängen sie an so gut wie jeden Satz „eh“ und benutzen dies immer wieder als Lückenfüller.

[accordion]
[accordion-group title=”I wanna buy a coke. Can you lend me a LOONIE or a TOONIE?”]1 oder 2 Dollar[/accordion-group]
[accordion-group title=”Have you been to VAN CITY/ RAINCOUVER?”]Vancouver[/accordion-group]
[accordion-group title=”I think it’s gonna rain. The PINEAPPLE EXPRESS is coming.”]Wind von Hawaii, der Regen mit sich bringt[/accordion-group]
[accordion-group title=”I found a lot of CANUCK friends.”]Kanadier[/accordion-group]
[accordion-group title=”Your KICKERS look pretty good.”]Cowboystiefel[/accordion-group]
[accordion-group title=”After the thunderstorm the HYDRO went out for three whole days.”]Strom[/accordion-group]
[accordion-group title=”My purse got stolen. Can you call the MOUNTIE?”]Royal Canadian Mounted Police, nationale Polizei[/accordion-group]
[accordion-group title=”It’s really cold outside. I better wear my TUQUE.”]Wintermütze[/accordion-group]
[accordion-group title=”It’s so hot, a SLURPIE as a freshener would be perfect.”]Slush Eis[/accordion-group]
[accordion-group title=”I’ll go to the bathroom real quick. CURSE MY BOO.“]Ausdruck, um seinen Platz freihalten zu lassen[/accordion-group]
[/accordion]

Ozeanien

Die Kiwis und Aussis verstehen sich so gut, dass sie oft die gleichen Slang Wörter benutzen, aber in unterschiedlicher Aussprache.

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[accordion-group title=”How was your surfing trip last week? – SWEET AS!“]Okay, in Ordnung, sehr gut[/accordion-group]
[accordion-group title=”Aye MATE, you wanna go to the movies?”]Kumpel, Freund[/accordion-group]
[accordion-group title=”That person is pretty cool. – YEAH NAH, he’s pretty cool.”]Zustimmung[/accordion-group]
[accordion-group title=”Let’s SKULL the tequila.”]Auf Ex trinken[/accordion-group]
[accordion-group title=”At what time is SMOKO? I need some fresh air.”]Pause während der Arbeitszeit (auch wenn man nicht raucht)[/accordion-group]
[/accordion]

Neuseeland

Die Kiwis klingen oft so, als wollten sie extra cool sein. Das ist jedoch gar nicht der Fall, dafür sind sie viel zu layed back. Das „aye“ darf allerdings in keinem Satz fehlen.

[accordion]
[accordion-group title=”My new JANDALS are really comfy.”]Flip Flops[/accordion-group]
[accordion-group title=”I brought you some pizza. – Thanks, that‘s MEAN!”]Sehr, sehr gut[/accordion-group]
[accordion-group title=”Would you hand me the salt please? – Here you go. – CHUR BRO. / SHOT CUZ.“]Danke Kumpel![/accordion-group]
[accordion-group title=”Are you hungry? – A little bit. What time is PAI time?”]Maori für Essen[/accordion-group]
[accordion-group title=”GIZZA pepperoni pizzas, please.”]Kurz für: give us[/accordion-group]
[accordion-group title=”What did you do last night? – BUGGER ALL.“]Nichts[/accordion-group]
[accordion-group title=”You picked up a girl last night again? You’re such a SKUX!”]„Ladies man“[/accordion-group]
[accordion-group title=”You can always tell if someone is a JAFA.”]Kurz für: Just Another Fucking Aucklander[/accordion-group]
[accordion-group title=”My great grandfather CARKED IT a few days ago.”]Sterben[/accordion-group]
[accordion-group title=”Where does she live? – Oh, it takes ages to get there. She lives in THE WOPS.“]Mitten im Nirgendwo[/accordion-group]
[/accordion]

Australien

Den Aussi zu verstehen, ist eine große Herausforderung. Nicht nur kürzt er alles Mögliche ab, er benutzt auch sehr viele Slang Wörter und nuschelt gerne.

[accordion]
[accordion-group title=”Let’s make a BARBIE tonight! I still have some sausages left.”]Barbecue[/accordion-group]
[accordion-group title=”The MOZZIES are a pain in the arse.”]Moskitos[/accordion-group]
[accordion-group title=”Let’s have a cup of tea in the ARVO.”]Nachmittag[/accordion-group]
[accordion-group title=”I always drive my UTE when I go surfing. That way I can put my board in the back.”]Pick Up-Truck[/accordion-group]
[accordion-group title=”My mom made her yummy SNOT BLOCK for lunch today.”]Vanilla Slice Kuchen[/accordion-group]
[accordion-group title=”Where’s the DUNNY?“]Toilette[/accordion-group]
[accordion-group title=”I always need my BREKKIE in the morning.”]Frühstück[/accordion-group]
[accordion-group title=”Ugh, that old dude is wearing a BUDGIE SMUGGLER.”]Knappe Badehose[/accordion-group]
[accordion-group title=”Did you put the ESKY in the car?”]Kühlbox[/accordion-group]
[accordion-group title=”Yay, we beat the POMMIES at cricket again.”]Die Briten[/accordion-group]
[/accordion]

 


Du möchtest deine neu erworbenen Slang-Kenntnisse auch gleich in der Praxis anwenden? Dann schau dich auf unserer Website um, welche einmaligen Auslandsabenteuer du mit uns in den Ländern Australien, Neuseeland, Kanada und in den USA erleben kannst.

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Weltweit Wochenschau

Wochenschau – Rund um den Toilettengang

Willkommen zurück zu unserer Wochenschau! In dieser Woche versorgen wir dich mir den kuriosesten und witzigsten Neuigkeiten aus aller Welt.

Poo is life

Der Bioparco-Zoo in Rom hat eine neue Ausstellung eröffnet. Und zwar nicht irgendeine Ausstellung. Es ist eine Ausstellung mit dem Namen “La Cacca”, es dreht sich also alles rund um das Thema Kacke. Der Zoo möchte mit dieser Ausstellung besonders Kinder anlocken und ihnen erklären, dass ohne die Ausscheidungen der Tiere kein fruchtbarer Boden entstehen könnte und es keine Bäume, keinen Sauerstoff und kein Essen geben würde.

Marihuana beim Sport

Marihuana beim Sport? Diese verrückte Idee hatte der Betreiber des Power Plant Gyms in San Francisco. Es wird im Mai eröffnen und bietet seinen Mitglieder die Möglichkeit, Cannabis direkt vor und nach dem Workout zu konsumieren. Der Betreiber verteidigt seine Idee und sagt, dass Mariuhana in seinem Fitnessstudio benutzt werden darf, weil es Schmerz lindern, die Konzentration fördern und die Meditation vertiefen soll. In Kalifornien ist es seit letztem Jahr legal, Cannabis zu besitzen und zu konsumieren.

Beobachtet auf der Toilette

Auf dem Gelände des Himmelstempels in Beijing, China, wird man seit einiger Zeit auf den öffentlichen Toiletten beobachtet. Durch eine Gesichtserkennungs-Technologie ist es den Betreibern möglich, zu erkennen, wer die Toiletten benutzt. Diese Aktion wurde ins Leben gerufen, da dort zu viel Toilettenpapier verbraucht wird. Die Betreiber hoffen, dass sie durch diese Aktion den Papierverbrauch reduzieren und Papier-Sünder ausfindig machen können. Erste Erfolge zeigen sich bereits: Der Klopapier-Konsum ist um 20% gesunken.

Uns sonst so?

  • In Japan hat sich eine Website zur Aufgabe gemacht, Fake-Freunde zu vermieten. Wer also auf seinen Urlaubsfotos beliebt erscheinen möchte, kann sich hier “Freunde für einen Tag” leihen.
  • Apropos Japan: In Tokio hat ein Nap-Café eröffnet. Hier kannst du, wenn dich die Müdigkeit packt, einen Kaffee trinken, ein Stück Kuchen essen und ein kleines Schläfchen halten.
  • Und wenn wir schonmal bei dem Thema Café sind: Jedes Jahr am World-Poetry-Day (21. März) kannst du deinen Kaffee in 34 Ländern der Welt mit einem selbstgeschriebenen Gedicht bezahlen.
  • Sie ist für viele die Kindheitserinnerung schlechthin: Heidi. In der Schweiz beginnt bald der Bau eines neuen Themenparks rund um das kleine Mädchen aus den Bergen.
  • Taucher aufgepasst! Schon bald werdet ihr die Möglichkeit haben, bei einem Tauchgang die Titanic zu erkunden.
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Weltweit Wochenschau

Wochenschau – Eine Reise ins Wunderland der Welt

Willkommen zurück zu unserer Wochenschau! In dieser Ausgabe berichten wir über das Verschwinden einer berühmten Sehenswürdigkeit, von einem Abenteuer wie bei Alice im Wunderland und von der wohl ungewöhnlichsten Touristenattraktion New Yorks.

Goodbye, Azure Window

Malta ist um eine Sehenswürdigkeit ärmer – das berühmte Azure Window steht nicht mehr an seinem Platz. Die beliebte Touristenattraktion Maltas ist in dieser Woche bei einem schweren Sturm zusammengebrochen und wurde vom Meer weggespült. Dort, wo es einst stand, sind nur noch Überreste des Felsens zu sehen, um die das Meer peitscht. Wissenschaftler haben bereits vor mehreren Jahren angekündigt, dass das Azure Window immer instabiler werde und jederzeit zusammenbrechen könne. Deshalb war es Touristen auch verboten, darauf zu klettern, was jedoch nicht immer befolgt wurde.

Wie Alice im Wunderland

Durch einen Kaninchenbau in eine andere Welt gelangen – das passiert Alice bei ihrem Abenteuer im Wunderland. Und das hat jetzt auch ein Mann in England erlebt. Er entdeckte ein 700 Jahre altes Netzwerk von Höhlen in der englischen Grafschaft Shropshire. Die unterirdische Anlage wurde früher von Tempelrittern genutzt. Zudem fanden dort auch Druiden, Heiden und religiöse Sekten Platz für ihre Zeremonien. Trotz ihres Alters ist sie in einem sehr guten Zustand. Vor mehreren Jahren hatte der Besitzer des Grundstücks, auf dem sich die Anlage befindet, den Zugang zur Höhle geschlossen, da er von den vielen Touristen und Besuchern genervt war. Jetzt wurde sie von dem englischen Fotografen neu entdeckt.

Vom Schweinchen zum Hündchen

Vor zwei Wochen haben wir von dem Schweinchen LiLou erzählt, das Menschen am Flughafen ihre Flugangst nimmt. Heute berichten wir von der Golden Retriever-Hündin Louboutina, die New York verzaubert. Sie spaziert mit ihrem Herrchen durch ‘Big Apple’ und umarmt (!) die Menschen. Vor ein paar Jahren hat sie von sich aus damit angefangen und hat immer mehr Spaß daran gefunden, sagt ihr Herrchen. Vielleicht wird Louboutina ja die nächste große Attraktion New Yorks – denn sie ist auf dem besten Weg, ein echter Star zu werden!

Cheeky smile from one of my favorite comfy places: daddy’s butt! #lol ( via @ssargeant )

Ein Beitrag geteilt von Louboutina (Loubie) (@louboutinanyc) am

Und sonst so?

  • In Alberta, Kanada, haben sich die Bewohner in dieser Woche sehr erschreckt – denn es kam plötzlich pinkes Wasser aus dem Wasserhahn.
  • An einem Flughafen in den USA hat eine fremde Frau für das Flugticket eines kleinen Mädchens bezahlt.
  • In Melbourne gibt es jetzt weibliche Ampelfiguren. Dies soll der Gleichstellung der Geschlechter dienen.
  • Ist dies die vielleicht beste Bushaltestelle der Welt? In Singapur wurden ein Garten, eine Bücherei und ein Spielplatz in eine Haltestelle integriert. Zudem kann man sein Handy hier aufladen und freies WLAN gibt es auch.
  • Die World Legacy Awards wurden verliehen. Die Zeitschrift National Geographic vergibt diesen Preis für besonders nachhaltigen Tourismus.
  • Zu den lustigsten Gebäuden der Welt zählen zum Beispiel eine Kirche, die Ähnlichkeit mit einem Huhn hat, ein Bed & Breakfast in Hundeform und ein Gebäude, das aussieht wie eine Lotusblume.
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Weltweit Wochenschau

Wochenschau – Von Europa bis Australien

Welcome back! Unsere Wochenschau erwartet dich diesmal mit frischer Schweizer Bergluft, den schönsten Schauplätzen der Oscar-Filme und den innovativsten Airlines.

Eine teure Investition

Ein Geschäftsmann aus der Schweiz hat eine ungewöhnliche Idee umgesetzt: Er verkauft Schweizer Bergluft abgefüllt in Flaschen. Denn diese gilt als eine der reinsten und gesündesten der Welt. Der Schweizer verkauft die „beste Luft der Welt“ zu hohen Preisen. 260 Euro bezahlt man für eine 3-Liter-Flasche. Das ist mehr als für einen Flug von Deutschland in die Schweiz!

And the Oscar goes to… 

Am Sonntag wurden zum 89. Mal die Oscars in Los Angeles verliehen. Grund genug, einmal hinter die Kulissen der nominierten und prämierten Filme zu gucken. Wir verraten dir, wo die Filmschauplätze und Drehorte liegen, damit du sie vielleicht sogar auf deiner nächsten Reise besichtigen kannst.

La La Land: Der Film La La Land hat viele seiner Schauplätze in Los Angeles, der Stadt der Engel. Die berühmte Tanzszene von Emma Stone und Ryan Gosling wurde beispielsweise im Park Cathy’s Corner in der Nähe des Griffith Observatory gedreht.

Manchester by the sea: Der Film Manchester by the sea wurde im gleichnamigen Ort im Bundesstaat Massachusetts gedreht. Der Leuchtturm, der in dem Film zu sehen ist, befindet sich zum Beispiel auf der Baker’s Island vor der Küste von Manchester-by-the-sea.

Arrival: Der Film Arrival spielt zwar zum Beispiel in Gegenden von Montana, wurde aber in Québec, Kanada, gedreht. Viele Schauplätze befinden sich in Bass-Saint-Laurent, eine Stadt am Saint Lawrence Fluss und etwa 4 Stunden von Montréal entfernt.

Von Tomorrowland bis Hobbiton

Die Brussels Airline hat dem Festival Tomorrowland ein Flugzeug gewidmet und es in seinem futuristischen Stil bemalt. Tomorrowland ist ein jährlich stattfindendes Open-Air-Musikfestival in der nähe von Antwerpen in Belgien. Für dieses Festival gab es im letzten Jahr sogar 108 spezielle Tomorrowland-Flüge nach Belgien – und dafür gibt es ab jetzt ein eigenes Flugzeug. Der Name des Flugzeugs lautet ‚Amare’, in Anlehnung an das Festival-Motto „Liebe, Freundschaft und Einheit“. Zu den Specials an Bord zählen ein spezielles Mood-Lighting an Bord und das Spielen der Tomorrowland-Hymne wenn Passagiere an Bord kommen. Eingesetzt wird das Flugzeug aber nicht nur auf dem Weg zum Tomorrowland, sondern auch auf 50 Strecken in Europa und Nahost.

Brussels Airline ist aber nicht die einzige Airline mit kuriosen und innovativen Ideen. Die Air New Zealand begeistert ihre Passagiere zum Beispiel mit Sicherheitsvideos, in denen die Stars der Herr der Ringe-Saga oder die Spieler der neuseeländischen Rugby-Mannschaft All Blacks vorkommen. 

Und sonst so?

  • Australien ist ja nicht wirklich für kulinarische Genüsse bekannt. Jetzt setzen die Australier noch eins oben drauf: In Sydney kannst du jetzt Pommes mit Eiscreme kaufen.
  • Eine junge Pilotin reist um die Welt und begeistert ihre Follower auf Instagram mit spektakulären Bildern aus aller Welt und von ihrem Leben über den Wolken.
  • In China wird momentan ein lebensgroßes Replikat der Titanic gebaut. Es soll nach Fertigstellung eine Attraktion in einem Freizeitpark werden.
  • Fast 68 Stunden mussten die Flugpassagiere in Kuba auf ihren Heimflug warten. Dies ist die größte Flugverspätung überhaupt.
  • Island hat 5-mal so viele Besucher wie Einwohner. Und die meisten kommen aus Amerika: Pro Jahr besuchen mehr Amerikaner das Land als es Einwohner gibt.
  • Am 1. März 2017 hat Deutschland einen neuen Reisepass bekommen. Was sich für dich alles ändert, erfährst du hier.
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Weltweit Wochenschau

Wochenschau – Von Schweinchen Dick(darm)

Willkommen zurück zu unserer Wochenschau. Was erwartet dich in dieser Ausgabe? Wir berichten über ein Minischwein mit Arbeitsplatz am Flughafen, über außergewöhnliche und skurrile Übernachtungsmöglichkeiten, über Urlaub, für den man bezahlt wird und über eine Reise durch die ganze Welt.

Die Mission von Schweinchen LiLou

Man freut sich auf den Urlaub, doch kaum ist man am Flughafen angekommen, bekommt man zittrige Knie und weigert sich manchmal sogar, überhaupt ins Flugzeug einzusteigen. Menschen mit Flugangst wissen, dass diese im schlimmsten Fall den Urlaub sogar komplett ruinieren kann. Aus diesem Grund gibt es an vielen Flughäfen bereits Therapiehunde, die die Menschen vor dem Flug beruhigen und ablenken. Am Flughafen in San Francisco gibt es nun Zuwachs: das Minischwein LiLou. Sie pendelt zwischen Check-In, Sicherheitskontrollen und Terminals hin und her und bringt die Menschen mit ihrem Charme, ihren witzigen Kostümen und ihren Kunststücken zum Lachen. So wird Stress abgebaut und die Menschen vergessen ihre Flugangst für eine Weile.

Außergewöhnliche Übernachtungsmöglichkeiten

Wir stellen dir hier unsere Top 5 der außergewöhnlichsten oder skurrilsten Übernachtungsmöglichkeiten in aller Welt vor. Vielleicht ist ja direkt ein Tipp für deine nächste Reise dabei 😉

Platz 5: Jumbo Hotel und Hostel, Stockholm. Ein ausgedienter Jumbo Jet ist in Stockholm zu einem Hotel/Hostel umgebaut worden. Insgesamt 76 Betten befinden sich im Flugzeug. Neben Einzel-, Doppel- und Familienzimmern gibt es auch ein ganz besonderes Zimmer: die Cockpit Suite mit Panorama-Fenster. Da fühlt man sich doch fast wie über den Wolken.

Platz 4: Havenkran Harlingen, Niederlande. Für diese Übernachtung solltest du auf jeden Fall schwindelfrei sein. Denn es geht hoch hinaus auf einen Kran. Im Führerhäuschen können maximal zwei Leute für die Nacht Platz finden. Dafür wirst du mit einem tollen Panoramablick über den Hafen und die Stadt belohnt.

Platz 3: Gamirasu Cave Hotel, Türkei. Wohnen wie die Neandertaler. Im Gamirasu Cave Hotel ist der Name Programm. Die Gäste übernachten in 25 romantischen Höhlenzimmern und können tagsüber z.B. bei der Ernte oder beim Brotbacken mithelfen – ganz wie in der Steinzeit.

Platz 2: Book and Bed Hostel in Tokyo, Japan. Dieses kleine 30-Betten-Hostel in Tokyo ist ideal für Leseratten und Bücherwürmer. Denn hier schläfst du inmitten vieler, vieler Bücher. Die Betten des Hostels sind nämlich in Bücherregale eingelassen. So kannst du vor dem Schlafengehen ein englisches (oder japanisches) Buch nach dem anderen lesen – oder direkt die ganze Nacht durchlesen.

Platz 1: Übernachtung in einem Dickdarm, Belgien. In Belgien kannst du in einem nachgebauten Riesen-Dickdarm nächtigen. CasAnus ist Teil einer Kunstausstellung und bietet dir eine skurrile Übernachtungsmöglichkeit mit Schlafzimmer und Bad.

Für Urlaub bezahlt werden

Urlaub machen und dafür auch noch Geld bekommen? Gibt’s nicht, sagst du? Wir sagen: Doch, das gibt es. Wenn du in 2017 die Jungferninseln in der Karibik besuchst, bekommst du einen Gutschein im Wert von 300 Dollar (ca. 280 Euro) geschenkt. Den kannst du dann für historische und kulturelle Touren oder Ausflüge auf den Inseln einlösen. Dies ist eine Aktion der Inseln, um mehr Touristen anzulocken. Aber aufpassen: Die Reise muss bis zum 01. Oktober 2017 über die offizielle Reiseseite der Inseln gebucht werden.

Einmal durch die ganze Welt

Eine 27-jährige aus Connecticut, USA, hat alle 196 Länder der Erde bereist – und das in nur etwas mehr als anderthalb Jahren! Und hat damit gleich zwei Rekorde gebrochen: Sie ist die erste Frau der Welt, die dies geschafft hat und zudem hat sie es auch noch in der kürzesten Zeit überhaupt geschafft. Der bisherige Bestwert lag nämlich bei etwas mehr als 39 Monaten.

Und sonst so?